DO 23.01.2020

Konzert: Mint Mind (D / Trippy Indie, Fuzzy Garage)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 10,00  TICKETS

Support: Liotta Seoul (Video zu "Staring at Light Bulbs")

Mint Mind ist das Projekt des musikalischen Multitaskers und Tocotronic-Gitarristen Rick McPhail. Nachdem McPhail einige Jahre in sein proggy-melancholisches Projekt "glacier (of maine)" investierte, hatte er das Bedürfnis, zurück zu gehen und wieder etwas Primitiveres, weniger Ambitioniertes und dafür umso Spaßigeres zu tun! Garage-Feeling und -Haltung trifft auf fuzzy Sounds, ohne sich dabei auf den typischen Formeln und Klischees auszuruhen. Wie bei vielen Punk- und Indie-Bands der späten 70er und 80er Jahre (wie etwa die frühen SST-Platten, Screaming Trees, Pixies, Mudhoney, Pavement, Dinosaur Jr., ...) wird alles auf Einfachheit, Rohheit und Energie reduziert. Nach dem ersten Album "Near Mint" (2014) und der "My New Skateboard E.P." (2018) folgt im Januar das neue Album "Thoughtsicles". Garantiert eine Einladung zum gemeinsamen Kopfnicken!

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FR 24.01.2020

Comedy: Take That Microphone! - English Comedy Open-Mic

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 10,00 Studierende 8,00 €

Auch im neuen Jahr gibt es selbstverständlich eine satte Ladung Take That Microphone! Euch erwartet eine fantastische Aufstellung englischsprachiger Comedians. SUP Comedy und Kirthy Iyer lassen auf ihrer offenen Bühne erfahrende englischsprachige Comedians nagelneues Material testen und geben solchen, die damit anfangen wollen, ihre erste Chance es auszuprobieren! Es wird spannend und garantiert witzig!

MO 27.01.2020

Ganz schön Jazz mit SMAF feat. Stjerne

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

SMAF mixt alles was sich Retrovintage und Groove nennt zu einem köstlichen Sound-Porridge. Hier fliegen euch die Echosalven, Twänggitarren, treibende Beats und Subbassvollbäder nur so um die Ohren. Seit über zwei Jahren als Hausband der Pierre M Krause Show im Dritten gehören sie schon zum Establishment der deutschen Fernsehkulturlandschaft. Sie haben dem Who-is-who der deutschen Musikszene begleitenderweise ihren Sound verpasst. Max Mutzke, Adel Tawil, Anastacia, Gregor Meyle sind nur einige davon!

Besetzung:

Sebastian Marc-Anton Flach, Bass
Andre Haaf, Orgel & Wurlitzer
Christian Huber, Drums
Simon Seeleuther, Gitarre und Pedalsteel
Stjerne: Voc & FX als special guest

boom.smafmusic.com

DI 28.01.2020

Konzert: River Into Lake (BEL / Indie-Pop, Synthie-Pop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Nach fünf Jahren enger Zusammenarbeit mit Girls in Hawaii, Castus und dem Duo Blondie Brownie gönnt sich Boris Gronemberger mit seinem Brüssler Projekt einen Neustart: Das Quintett, welches er 15 Jahre lang unter dem Namen V.O. leitete, lässt er nun unter dem Namen River into Lake wieder aufleben. Bereits 2017 begann Boris, gestärkt von einer Solo-Tournee als Vorgruppe von Agnes Obel, ein neues Album zu schreiben. Mal für sich allein, mal mit der Band, gewährt er sich völlige Gestaltungsfreiheit und setzt sich als einziges Ziel, sich neu zu (er)finden. Das Ergebnis ist Let The Beast Out - ein stürmiges Orchestral-Pop-Album, welches spielerisch durchdringende Pop-Melodien, komplexe Harmonien und Klänge aus den 70er Jahren zu einem Magma von Klängen und Rhythmen kombiniert. Die ausgeprägte Anwesenheit von Synthesizern und analogen Drum-Machines verdrängt hierbei keineswegs die akustischen Bestrebungen, die für das Quintett so typisch sind. Leitfaden der neun Songs in Let the Beast out ist die Komplexität des Willens, weiterhin an die Schönheit des menschlichen Wesens zu glauben. Es ist eine Hymne an die Liebe, an das Leben und an die Schönheit des Universums, von denen die meisten unter uns sich immer weiter entfernen.

FR 31.01.2020

Konzert: Django 3000 (D / Pop, Rock, Folk)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 20,00  AK 25,00 TICKETS

Support: Dis M

Nach sieben Jahren Dauerparty, nach Erfolgsalben wie „Hopaaa!“ und „Bonaparty“, nach dem deutschlandweiten Siegeszug ihrer legendären Partykracher, ist es nur logisch, innezuhalten, Richtung Horizont in die aufgehende Sonne zu blicken – und zu schauen, wohin die Reise weitergeht. Und das fünfte Studioalbum „Django4000“ beschreibt den neuen Kurs ganz wunderbar. „Ein bisserl erwachsener, vielleicht auch reflektierter“, beschreibt Florian „Da Geiga“ Starflinger, die neue Django-Musik auf dem neuen Album, das im Frühjahr 2019 erscheint.
Und tatsächlich: So hat man Django 3000 noch nie gehört. So neu, so anders – und doch so Django. Fast schon Django 4000. Eine turbulente, eine packende und mitreißende Platte ist da entstanden. Mit Musik, die rockiger als bisher daherkommt, geradeausiger, weniger verspielt – und die doch die Wurzeln der Freistaat-Gitanos nie verleugnet.

In den neuen Django-Songs, die Kamil Müller in seinem erdigen, rauen und kraftstrotzenden Slowako- Bayerisch, auf Hochdeutsch und ab und zu auch auf Englisch singt geht es um den menschenunwürdigen, alles beherrschenden Materialismus: „Ich sehe sie liegen, die Leute im Dreck, da oben im Gold ist dein Versteck“. Oder über die unselige Hass-Gesellschaft, „Jeder moant, er macht es besser, kritisiert und schleift sei Messer“ und um zerstörerische toxische Beziehungen, die niemandem gut tun: „Du ziehst mich ab wie Leder vom lebendigen Leib. Stichst in Voodoo-Puppen rein, nur zum Zeitvertreib“.
In einer hinreißenden Ballade mit dem Titel „Wo de Berg san“ singt ausgerechnet Kamil Müller, dieser Parade-Europäer, übers so sensible Thema Heimat, das in der heutigen Zeit schnell falsch verstanden wird: „Wo die Berg san, oder nur a ebens Feld. Wo die Freind san, da is a dei Herz. Du spürst as Lebn, spürst an Schmerz. Des is dei Dahoam, das sich Heimat nennt.“ Ein Slowake, der in Bayern seine Heimat gefunden hat und der bayerische Lieder singt – Herrschaftszeiten, wenn Europa doch nur immer so großartig funktionieren würde.

Es sind neue Lieder für neue Zeiten auf dem fünften Studioalbum von Django 3000.
2019 steigen sie wieder in den Sattel, für die große „Tour 4000“: Sänger Kamil Müller, Geiger Florian Starflinger, Schlagzeuger Jan-Philipp Wiesmann, Bassist Korbinian Kugler und Keyboarder Max Schuller geben auch diesmal wieder ihren letzten Blutstropfen für herausragende Songs. Und auch wenn sich die eine oder andere Ballade eingeschlichen hat – von ruhigeren Zeiten, quasi von Gitano Filter, ist nichts zu hören.

Werd da Wahnsinn!!!

www.django3000.de

 

SA 01.02.2020

AUSVERKAUFT: Egotronic live - Linksversiffte Unkultour

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00

Die Show wurde aus gesundheitlichen Gründen vom 20.12.2019 auf den 01.02.2020 verlegt. Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können da zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden. 

Egotronic sind deine gute Entschuldigung morgen blau zu machen. Es ist doch so, niemand sitzt irgendwann da und denkt bei sich: Hätte ich doch mehr gearbeitet, mich mehr geschunden, meinen Teil zum Kapitalismus beigetragen. Sollte es doch eine leise Stimme irgendwo in Dir geben, die so was sagt…Hör nicht auf sie! Denn wer flüstert, lügt. Egotronic schreien. Sehr laut.

Alles ist anders, alles ist gleich. Mit kompletter Band. Die ganze Nummer: Bass, Schlagzeug, Synthie, Gitarre, Bier. So lange dreschen, bis es passt. Und hey, man kann zu einem Konzert gehen oder zu Egotronic. Wer nicht schwitzt, hat nichts verstanden. Stillstehen ist niemals eine Option. Tanzen ist Denken, ist Denken ist Tanzen. Egotronic wohnen jetzt für immer in deinem partysüchtigen Kopf. Und machen Radau.

Support: DIE SUPERERBIN

präsentiert von:    

http://www.egotronic.net

https://www.facebook.com/Supererbin/

MO 03.02.2020

Ganz schön Jazz mit Bodhi Boogie

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Leider muss die Show von MAGRO heute entfallen. Wir haben mit Bodhi Boogie aber hervorragenden Ersatz gefunden!

BODHI BOOGIE fühlt sich überall dort zu Hause, wo erdige Basslines über die Straßen rollen und dancy Vibes in der Luft liegen. Ihre Musik öffnet gerne mal verschiedene Schubladen, lädt aber immer zum rhythmischen Körper-Schütteln ein. Es erwartet Euch ein bunter Blumenstrauß aus Eigenkompositionen und erlesenen Instrumentalstücken aus Funk, Reggae, Afrobeat, Hiphop und Jazz.

Maximilan Shaikh-Yousef - Flöte
Max Härtel - Saxophon, Komposition
Dawie Bosch - Gitarre
Fe Fritschi - Keys
Charly Härtel - Bass
Stefan Schulz-Anker - Drums
Robert Pfannkuchen - Percussion

DI 04.02.2020

Konzert: Like Lovers (D / Pop, Indie, Electronic)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Support: Pink Lint

Im Stillen, ungestört, arbeitet der Musikproduzent Jan Kerscher schon seit vielen Jahren an sphärischer Popmusik mit Weltuntergangscharme. Inspiriert von der Absurdität des modernen Lebens wächst sein Soloprojekt Like Lovers zu einer Ton gewordenen, unangenehmen Wahrheit, die uns jetzt einholt. Erschütternd, aber nie ohne Hoffnung. Mit seiner ersten Single „Fall“ veröffentlichte Like Lovers im Mai den ersten Vorboten seines Debütalbums.
Nach Produktionen für Bands wie A Tale Of Golden Keys und Munity On The Bounty und der Mitwirkung bei Produktionen von Projekten wie Tristan Brusch, Lion Sphere oder Hannah Epperson geht Jan Kerscher jetzt endlich konsequent auch eigene musikalische Wege. Als Like Lovers macht er sich auf die Suche nach Melodien und Sounds, die zur malerischen Einsamkeit seines Studios im Fränkischen Seenland nicht besser passen könnten. Dabei lässt die textliche Sinnsuche in Zwischenmenschlichem und Gesellschaftlichem jedoch keineswegs auf soziale Abgeschiedenheit schließen: Durch ständige Reisen als Produzent und den Kontakt zu Musiker*innen aus aller Welt scheint Jan Kerscher so etwas wie ein Guckloch in die Emotionen von Menschen zu besitzen. 
Im Jahr 2019 wird die jahrelange Arbeit nun endlich in einer in einer ersten wegweisenden Veröffentlichung münden. Mit neuen Songs kommt Like Lovers als Band im Herbst 2019 auf die Bühnen zahlreicher Städte. Dort wird sich dann ein eindringlicher Sound mit großen Popmelodien, ausgeklügelten elektronischen Sounds und vielen Emotionen entfalten. 

Youtube: Video "Fall"
Website: wearelikelovers.com
Instagram: instagram.com/wearelikelovers
Facebook: facebook.com/wearelikelovers
Spotify

MI 05.02.2020

Konzert: Moddi (NO / Folk, Singer-Songwriter)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 18,00  TICKETS

Like in 1968-Tour 2020

Sänger. Aktivist. Geschichtenerzähler. Wäre Pål Moddi Knutsen in den 70er Jahren aufgewachsen, hätte er vielleicht neben Bob Dylan, Pete Seeger oder Joan Baez auftreten können. Mit ansteckender Begeisterung und fesselnder Präsenz ist der norwegische Singer/Songwriter einer der Vorreiter der neuen Generation von politischen Folksängern, die fesselnde Melodien mit einfachen Texten einhergehen lässt.

Moddi hat sich in den letzten zehn Jahren zu einer der bemerkenswertesten Stimmen der internationalen Folkszene entwickelt. Ob durch den romantischen Radiohit "House by the Sea", das gefeierte Projekt "Unsongs" mit Musik aus fünf Kontinenten oder das preisgekrönte "Kæm va du?" in seiner Muttersprache, Moddi hat eine bemerkenswerte Fähigkeit , seine eigene Musik neu zu erfinden.

Mit seiner neuesten Veröffentlichung "Like in 1968" hat sich Moddi vom Jahr 1968 inspirieren lassen - dem "historischsten Jahr der Geschichte", wie er es nennt. Das Album ist eine Hommage an die Basisaktivisten, die Straßenprotestler und diejenigen, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen. Der Titeltrack von "Like in 1968", einem neunminütigen modernen Epos, das vom renommierten Streicherensemble Trondheimsolistene unterstützt wird, fasst den Geist des gesamten Albums in einem Satz zusammen: Es ist nie zu spät, um wieder zu träumen.

"Das Jahr 1968 war das Jahr, in dem alles auf einmal passiert ist", sagt Moddi über das Album. "Fünfzig Jahre später scheinen wir in einer Zeit zu leben, in der alles passieren kann. Vielleicht können wir aus vergangenen Fehlern lernen und gleichzeitig einige der Träume wiederbeleben, die uns die ikonische Musik und die sozialen Bewegungen von 1968 gebracht haben?"

www.moddi.no

 

DO 06.02.2020

Konzert: FÄLLT AUS L'Aupaire (D / Folkpop)

Leider muss das Konzert sowie die kommende „Refraiming“ Tour von L’aupaire abgesagt werden. Karten können dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden. Lest hierzu nachfolgende sein Statement. Wir bitten um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten und wünschen L’aupaire gute Besserung!

„Hey Leute,

ich könnte Euch jetzt alles mögliche erzählen. Aber die Wahrheit ist, ich kann erstmal keine Konzerte mehr spielen, bis ich mich wieder dazu in der Lage fühle.

Seit einiger Zeit schiebe ich diese Einsicht von Konzert zu Konzert vor mir her. Ich fühle mich kraftlos und ausgebrannt. Die letzten Shows habe ich sehr genossen - meine Liebe zur Musik und Ihr gebt mir immer wieder die Kraft weiter zu machen, aber jetzt musste ich diese Entscheidung für meine Gesundheit treffen. Mein Körper hat mir einfach genug Zeichen gesendet; es ist dringend Zeit für eine Pause. Ich habe lange gebraucht, um diesen Schritt zu gehen, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt. Macht Euch keine Sorgen.

Ich werde weiterhin meine eigene Musik schreiben und veröffentlichen und auch mit anderen Künstler*innen zusammenarbeiten. Neue Wege suchen.

Ich kann jedoch im Moment leider keine Tournee stemmen und auch nicht verantworten.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal für Eure unglaubliche viele Nachrichten in den letzten Wochen und Monaten bedanken. Das bedeutet mir sehr viel.

Danke für Eure Unterstützung und Liebe
L’aupaire“

Präsentiert von:   

DO 06.02.2020

Comedy: Take That Microphone! - English Comedy Open-Mic

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: AK 10,00 Studierende 8,00 €

Auch im neuen Jahr gibt es selbstverständlich eine satte Ladung Take That Microphone! Euch erwartet eine fantastische Aufstellung englischsprachiger Comedians. SUP Comedy und Kirthy Iyer lassen auf ihrer offenen Bühne erfahrende englischsprachige Comedians nagelneues Material testen und geben solchen, die damit anfangen wollen, ihre erste Chance es auszuprobieren! Es wird spannend und garantiert witzig!

MO 10.02.2020

Ganz schön Jazz mit J'USED

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Leider mussten Noé Tavelli & The Agronauts Collective die heutige Show absagen. Wir haben aber mit J'USED hervorragenden Ersatz gefunden

J’USED, eine Band so frisch wie Premium Orangensaft und so verbraucht wie Secondhand-Klamotten von Kleinstadtflohmärkten. Das Jazz-Quintett aus Mainz und Köln verbindet gerne alt mit neu und neu mit alt. Klischees sind dabei kein Tabu und Brüche unvermeidbar. J’USED fühlen sich dort am wohlsten, wo mehr als handwerkliches Geschick und musikalisches Know-how den Ton angeben. Dass sich hier fünf Artgenossen gefunden haben, die lieber in kollektiven Klangräumen als in individualistischen Soloextasen denken, ist unüberhörbar.

DI 11.02.2020

Konzert: U-Bahn (AUS / New Wave, Post-Punk, Synth-Pop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

U-BAHN ist das Ergebnis eines zufälligen Treffens zwischen Bedroom-Producer Lachlan Kenny und Vintage-Synthesizer-Enthusiastin Zoe Monk. Das Duo verbindet die Liebe zu analoger Elektronik, experimenteller Musik und Lo-Fi-Bubblegum-Ästhetik. Seit 2018 ist U-Bahn als Quintett unterwegs. Ihre Musik setzt sich mit den alltäglichen Lastern, post-digitalen Denkweisen und dystopischer Sexualität auseinander und wird von bizarren Klängen zwischen Proto-Technoiden-Underground-Sounds und Devo-Verkrampftheit begleitet.

 

DO 13.02.2020

Konzert: Aiming For Enrike (NOR / Experimental Rock, Noise Rock)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 10,00 TICKETS

Aiming For Enrike stechen mit ihren unfassbar wilden Liveshows heraus. Egal ob in den USA, Indien, Japan oder Europa. Überall begeistert das Duo aus Norwegen sein Publikum. Dabei experimentieren Aiming For Enrike mit noisy Gitarreneffekten verlieren aber nie ihren treibenden Beat. „Music For Working Out“ wird ein Album, das nicht nur im Plattenspieler, sondern vor allem live verdammt viel Spaß machen soll. Besser noch: verdammt viel Spaß machen wird!

FR 14.02.2020

Konzert: Thank You Scientist (USA / Progressive Rock, Experimental)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00 AK 18,00 TICKETS

Support: VASA

Mit ihrem Mix aus Progressive Rock, Fusion und Metal begeistern Thank You Scientist mehr als nur eine Szene. Durch die Trompete, Saxophon und Geige hat die 7er-Kombo einen ganz eigenen Sound kreiert, der so wunderschön vielseitig ist, wie ein bunter Obstsalat. Hinter VASA versteckt sich zwar kein Knäckebrot, dafür aber feinster britischer Math Rock!

 

MO 17.02.2020

Ganz schön Jazz mit HI5

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Schlagzeug, Gitarre, Vibraphon und Bass genügen HI5, um Genregrenzen beiläufig, spielerisch und kreativ niederzureißen. Eine „Jazz-Band“, die viel Zeit im Proberaum verbringt um ihre ausgefeilten Arrangements auszutüfteln, nur um dann bei Live-Konzerten damit zu überraschen, dass man sich immer wieder frei spielt und sich eine Leichtigkeit bewahrt, die nichts von der harten Arbeit dahinter erkennen lässt: So etwas hört man nicht alle Tage. Das Zuhören ist hier zugleich Vergnügen und Abenteuer.

hi5music.at

DI 18.02.2020

Konzert: Jeremias (D / Indie, Disco-Funk)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Du musst an den Frühling glauben - Tour 2020

JEREMIAS – vier Jungs im Alter zwischen 18-21 - überraschen seit Februar 2018 mit ihrem frischen und spannenden Disko-Funk mit deutschen Texten.
Ihre Debüt-EP haben JEREMIAS im vergangenen Herbst gemeinsam mit Produzent Tim Tautorat (Annenmaykantereit , Faber, OK KID) in den Hansa-Studios Berlin aufgenommen. Ihre Songs handeln von Freimut, jugendlicher Ungeduld und einem Überschuss an geballter Energie. Sie singen und spielen sich ihr träumerisches Weltbild von der Seele, welches neben der totalen Ungezwungenheit auch melancholische Facetten aufweist. Am Ende ist es allerdings die Fusion aus zeitgemäßer Poesie mit einer Prise „Hesse“ auf tanzbaren 70s-Vibes, die ihre persönliche Note des Disko-Funk ausmacht.
Mitte Mai veröffentlichten JEREMIAS ihre viel gelobte Debüt-Single „Alles“. Pünktlich zum Sommeranfang erschien mit der luftigen, überaus tanzbaren Indie-Disco-Funk Nummer „Sommer“ bereits die zweite Single samt Video. Der Song handelt allerdings - im Gegensatz zu möglichen Erwartungen - nicht nur von Sonnenschein, Freiheit, Roadtrip-Feeling und Zufriedenheit, sondern ebenso von Selbstzweifeln und Verlustängsten, einem inneren Konflikt zwischen loslassen und festhalten, sich hingeben und alles kontrollieren zu wollen. Zwischen der kompletten Hingabe auf der einen und den egozentrischen Trieben auf der anderen Seite steht über allem dennoch die Bitte nach Beistand in schwierigen Zeiten wie sie es „nach dem Sommer" seien.
Nach einem ausgedehnten Festivalsommer, in dem die vierköpfige Band zahlreiche namhafte Festivalbühnen bespielt, geht es im Februar 2020 mit ihrer Debut EP „Du musst an den Frühling glauben“ (VÖ 04.10.2019) auf große Deutschlandtour quer durch die Clubs der Republik. Ihre wachsende Fangemeinde kann sich auf begeisternde Konzerte, viel musikalische Leidenschaft und den ganz besonderen extrem tanzbaren Sound dieser spannenden jungen Band freuen.

Präsentiert von: Schall.Magazin, Deutschlandfunk Nova, Diffus, Pickymagazine, The Postie

MI 19.02.2020

Konzert: The Screenshots (D / Diskursrock, Twitter-Pop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 10,00  AK 13,00 TICKETS

ERSATZTERMIN FÜR 29.11.2019!

Präsentiert von:  &  & &

2018 lernen sich Dax Werner, Susi Bumms und Kurt Prödel bei Twitter kennen – was läge da näher, als eine Band zu gründen? Schnell veröffentlichen sie ihre erste EP „Ein starkes Team“, kurz danach die zweite „Übergriff“ – zusammen erschienen auf der Langspielplatte “Europa LP” – und spielen dann, nach reiflicher Überlegung, Anfang 2019 ihre ersten Konzerte überhaupt. Das erste Mal auf der Bühne stehen die Screenshots bei einem Auftritt im Neo Magazin Royale. Dann folgen die ersten Shows: Golden Pudel und Berghain sind ausverkauft. Slots auf Festivals wie dem Immergut, dem Appletreegarden oder dem Reeperbahn Festival schieben sie direkt hinterher.

Die Musik- und Kulturmedien zeigen sich begeistert („Diskurspop auf der Höhe der Zeit“ Die Zeit / „aufregendster deutschsprachiger Gitarrenrock der Stunde“ Rolling Stone – die kennen sich aus mit Rock, versprochen!). Und man muss sagen: Es ist erfrischend, endlich mal wieder so richtig geil verzerrte Gitarren zu hören. Boss DS-2 statt Boutique-Fuzz-Pedal, Übungsraum-Marshall auf Anschlag statt Hipster-Vintage-Amp. Eben richtig schön komprimiert, fundiert von einer rockig nach vorne spielenden Rhythmusgruppe. Die Screenshots klingen ein bisschen, wie eine coole Version der Sportfreunde aus München. Oder besser: Wie Tocotronics „Wir kommen um uns zu beschweren“ klingen würde, wenn es nicht 1996, sondern 2019 geschrieben worden wäre. Die Texte der Screenshots sind klug und naiv, ironisch und trotzdem direkt. Sie schreiben Slogans für Häuserwände. Für Twitter sowieso. Und nageln dabei Privates wie Politisches mitten auf den Kopf. Die Themen: Fußball, Europa und Cornetto-Buttermilch-Zitrone. Und der Platz vor der Bühne, der dringend gefüllt werden muss. Es ist kaum zu befürchten, dass das in näherer Zukunft ein Problem werden könnte.

Im Herbst gehen die Screenshots auf ihre erste richtige Tour mit dem formidablen Titel „Liebe Grüße an Alle“.


twitter.com/diescreenshots

instagram.com/diescreenshots

facebook.com/The-Screenshots

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SA 29.02.2020

Konzert: We Are The City & HOPE (CAN, D / Art-Rock)

 Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 14,00 € TICKETS

WE ARE THE CITY

Zwei Jahre verbrachten WE ARE THE CITY damit, ihr neues Album „RIP" zu kreieren. Meisterlich gemischt von JUNO-Gewinner Matty Green (The Weeknd, Frank Ocean, Paul McCartney) und Steve Bays (Hot Hot Hot Heat, Mounties) ist es ein emotionales Prog-Pop-Opus voller Hymnen, wie auch intime Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit.

Ein gemeinsamer Freund aus Kindertagen, der zu der Zeit plötzlich verstarb, als die Band mit der Arbeit am Album beschäftigt war, setzte tragisch einen neuen Fokus. We Are The City ließen daraufhin ihren Seelen freien Lauf, während sie gemeinsam Texte schrieben. Und sie hielten nichts zurück: "God&Man" ist ein bekenntnishaftes Exposé über vergangene Schamgefühle. Der schmerzende Titeltrack "R.I.P." ist eine so bitteresüße Reflektion über die verlorene Freundschaft, auf dem eine improvisierte One-Take-Aufnahme von Sänger Cayne McKenzie zu hören ist, nur wenige Tage nach Bekanntwerden des plötzlichen Todes seines Freundes.

"Wir gingen dorthin zurück, wo alles für uns begonnen hatte (Kelowna) und das hatte es ziemlich in sich", erinnert sich Schlagzeuger Andrew Huculiak. "Es gibt einige Momente auf der Platte, wo Cayne fast weint, wenn er singt und ich weiß nicht, ob das in einem Studio auf die gleiche Weise funktioniert hätte. Wir fingen ein ehrliches und echtes Gefühl ein, fingen ein, wo wir uns gerade befinden."

Sänger und Keyboarder Cayne McKenzie, Schlagzeuger Andrew Huculiak und Gitarrist David Menzel gründeten We Are The City schon als Teenager und im folgenden Jahrzehnt nutzen sie das Projekt als Ventil für ihre wildesten, kreativen Launen. Sie haben maskierte Alter-Egos enthüllt (High School EP 2011), ein Album mit dazugehörigem norwegischsprachigen Spielfilm (Violent 2013) produziert und einen falschen Live-Stream ihrer Aufnahmesessions inszeniert (Above Club 2015). „Ash", ein neuer Spielfilm, wiederum unter der Regie von Huculiak, feierte gerade seine Weltpremiere auf dem Vancouver International Film Festival. Obwohl „Ash" nicht direkt mit „RIP" in der gleichen Art und Weise verbunden ist, wie es „Violent" war, verfolgt er ähnlich unnachgiebig die Auseinandersetzung mit moralischen Ambiguitäten und menschlichen Fehlern. Er wurde in der Region Okanagan in British Columbia während der verheerenden Waldbrände von 2017 gedreht und enthält wiederum einen Original-Soundtrack von Cayne McKenzie.

HOPE

Marschieren, Gewalt, sklavische Disziplin, Technokratie und Techno, das ist Deutsch. Ironischer: wann immer ausserhalb von Deutschland eine deutsche Band geliebt wird, dann genau dafür. Am deutlichsten wird das bei DAF, Kraftwerk und Rammstein. Aber kann es deutsche Popmusik geben?

Würde Portishead heute in Berlin gegründet werden und Josef Beuys mit einer groben Drahtbürste diBand in Stücke reissen, um sie in einem dunklen, 30 Meter hohen Silo zur künstlichen Produktion für Eisberge auszustellen, käme dieses Gesamtkunstwerk Hope wohl am nächsten. ALGIERS und IDLES waren die ersten, die sich ausserhalb von Deutschland in dieses zerberstende emotionale Monster von Band verliebt haben, und mit denen sie ausgiebig auf Tour gingen. Dann wurden Hope von der Presse beim Eurosonic als neues, weirdes Popwunder gefeiert. („Ballet mixes with Post-Punk better than you think“ - buzz.ie, „a monumental experience“ - NBHAP.com)

Ihr selbstbetiteltes Debütalbum haben sie mit Olaf Opal (The Notwist) in einer zerfallenen Lungenheilanstalt aufgenommen, um die innere Zerstörung und Kälte einzufangen. Es hat das Zeug zum zeitlosen Klassiker. Songs wie Raw, Cell, Kingdom und Drop Your Knives versprühen mehr dunkle und dystopische Energie als alle Black-Mirror-Staffeln zusammen. Es sind Lieder, die dem entmystifiziertem, gentrifiziertem und kunstfreien Raum „Berlin“ entstanden sind.

Die einzige Antwort auf die Gesellschaft in ihrem derzeitigen Stadium kann nur die radikalste, unmittelbarste und freiste Kunst sein.

http://www.wearethecity.ca/

http://www.thisishope.de/

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MO 02.03.2020

Ganz schön Jazz mit SALOMEA

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Energie, Enthusiasmus, Expertise. SALOMEA bezieht Einflüsse aus dem Mainstream, kombiniert sie mit der Freiheit von Improvisation und rahmt diese schließlich in unkonventionelle kompositorische Strukturen ein. In konstanter Entwicklung mit ihren langjährigen Bandkollegen Yannis Anft (keys), Oliver Lutz (bass) und Leif Berger (drums) kreiert die Deutsch-Amerikanerin Rebekka Salomea Songs am Zahn der Zeit, geformt aus exzentrischen Beats, modernem Sounddesign und facettenreichen Vocals.

www.salomea.org

DO 05.03.2020

Konzert: Downfall Of Gaia & Implore (D / Post Black Metal, Crust)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 AK 20,00 TICKETS

Präsentiert von:  

In den letzten Jahren haben sich Downfall Of Gaia von ihrem Crustsound mehr und mehr entfernt, um über Post Metal Einflüsse bei brachialem Black Metal zu landen. Mit ihrem 2019 erschienenen Album "Ethic Of Radical Finitude" gingen sie den nächsten Schritt und öffnen ein Portal zu den finsteren Abgründen des Menschseins.

Eine Band wie Implore als Support mit auf Tour zu nehmen, garantiert ein aufgewärmtes Publikum. Mit "Alienated Despair" habuen Implore gewaltig auf die Zwölf und liefern aggressiven Crust Punk voller Energie.

SA 07.03.2020

Konzert: Die Sterne (D / Hamburger Schule, Indie) - AUSVERKAUFT

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 

Das Konzert ist ausverkauft und es wird keine Abendkasse mehr geben!

Das letzte Sterne Album „Flucht in die Flucht“ erschien 2014.
Wir freuen uns wie Bolle, dass am 28.02.2020 das 12. Studioalbum namens „Die Sterne“ über [PIAS] Recordings Germany erscheint.

Die erste Songauskopplung heißt „Hey Dealer“, und ist bereits 2017 für das WDR Hörspiel “Zwei Ohne Musik” entstanden - geschrieben und produziert von Frank Spilker (solo), Christoph Kähler – aka Zwanie Jonson – trommelt. Gleichzeitig proben Die Sterne – Spilker, Leich, Wenzel – für die Tour zur eigenen Tribute-Platte “Mach’s Besser.” Neue Stücke entstehen nicht dabei. Etwa Mitte 2018, nach der Tour und einer Theaterproduktion, ist dann klar: da kommt auch nichts mehr.

Doch schon bald darauf kribbelt es wieder in den Händen von Frank Spilker. All die Songs, Entwürfe, Texte, die sich in den letzten Jahren angesammelt haben, möchte er verwirklichen.

Anfang 2019 geht es nach Köln ins Dumbo Studio. Gemeinsam mit Philipp Janzen, unter anderem Schlagzeuger bei Von Spar und Urlaub in Polen sowie Produzent von u.a. Steven Malkmus und The Field, entstehen die letzten Vorentwürfe zu dem jetzt vorliegenden, selbstbetitelten Album “Die Sterne.”
Kurz darauf beginnt die eigentliche Produktion, bei der dann neben Janzen auch Dyan Valdes, seit etlichen Jahren Live Keyboarderin bei den Sternen, Phillip Tielsch, Gitarrist und Bassist bei Von Spar, Carsten Erobique Meyer, das Kaiser Quartett und die Düsseldorf Düsterboys zu dem Projekt beigetragen haben.

Das ganze Konzept: weniger Band, mehr Kollaboration.

“Hey Dealer” - hier mit dazugehörigem Video – ist ab sofort als erste Auskopplung des Albums „Die Sterne” erhältlich.

Selbstbetitelt. Der Titel ist ein Statement.

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MO 09.03.2020

Ganz schön Jazz mit BLAER

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Leise und kraftvoll kommt sie daher, die Musik von BLAER. Kein Ton ist hier zuviel, alles hat seinen Platz. Repetitive Klavierpatterns und spharisch schwebende Saxophonlinien bestimmen diesen aufs Wesentliche reduzierten Jazz. Mit seinem atmospharischen Debut ließ das Berner Quintett um Pianistin Maja Nydegger vor sechs Jahren erstmals aufhorchen. 2020 veroffentlicht die Band nun ihr drittes Album YELLOW beim Zürcher Label Ronin Rhythm Records.

www.facebook.com/BLAERmusic

DO 12.03.2020

AUSVERKAUFT: Audio88 & Yassin - Platzangst Tour 2020 (D / Hip-Hop)

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Einlass: 19:00 Beginn: 20:00 

Wow, die Tickets waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft! 
Es wird keine Abendkasse geben.

Bevor Audio88 & Yassin ihr neues bestes Album auf die Menschheit loslassen, geht es noch auf eine ganz besondere Tour! Es wird extrem eng, heiß und intim, da nur sehr kleine Clubs überfallen werden. Das Beste: Es werden erstmalig Lieder vom kommenden Album gespielt und ihr dürft als erste dazu im kleinen Kreis ausrasten, weinen oder ungläubig den Kopf schütteln. 

Aufgrund der Größe der Clubs ist das Kartenkontingent der Platzangst Tour sehr begrenzt. Je nach Stadt gibt es nur 100 - 200 Tickets und keine Show wird hochverlegt. Hier sollte man schnell sein! 

FR 13.03.2020

Konzert: Tara Nome Doyle (D / Singer-Songwriter)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,00 + Gebühren TICKETS

Support: Jonas Bair

Sie hat bei Kat Frankie gespielt, mit Max Rieger von der Band Die Nerven musiziert und für den Soundtrack des Films „Golden Twenties“ gesungen. Ihre erste EP, „Dandelion“, wurde seit Herbst 2018 mehr als eine Million Mal gestreamt. Und jetzt veröffentlicht sie ihr Debut: „Alchemy“. Sie ist jung und auf den ersten Blick etwas mysteriös, wie der Albumtitel. Aber das täuscht, denn bei ihr ist alles auch sehr konkret: „Alchemy“ behandelt in jeweils zwei Songs die vier Entwicklungsphasen aus der vormodernen Naturphilosphie, der Alchemie, wie sie im 20. Jahrhundert in der Traumpsychologie von C.G. Jung wiederkehrt. Diese Sängerin, Komponistin und Pianistin durchschreitet ein ganzes Leben in einer guten halben Stunde. Dabei ist sie erst 22 Jahre alt, aber von großer, sanft vorgetragener Entschlossenheit – in der Musik, auf der Bühne, im Gespräch. Hier ist sie: Tara Nome Doyle!

Andere studieren unsicherheitshalber irgendwas mit Medien nebenbei, sie will einfach Musik machen. Im Biopic „Love & Mercy“, hat sie den alten Brian Wilson, den Kopf der Beach Boys (gespielt von John Cusack) gesehen. Sie sagt: „Wie Wilson selbst als medikamentöses Wrack auch im Alter noch am Flügel sitzt, das hat eine große Würde. Ich wusste: Später möchte ich auf ein Leben mit Musik zurück blicken können. Also bin ich es mir schuldig, das zu probieren.“ Tara Nome Doyle ist eine unzeitgemäße Künstlerin, wie sie jede Gegenwart braucht, aber selten hergibt.

Geboren ist sie in Berlin-Kreuzberg, ihre Eltern kommen aus Irland und Norwegen und sie spricht (und singt) die Sprachen akzentfrei. Man glaubt, den biografischen Hintergrund dieser unterschiedlichen Landschaften in ihrer Kunst wieder zu erkennen; die gespeicherte Hitze und der Nebel aus den irischen Torfmooren, das Magische aus den norwegischen Fabelwäldern.

Die Tempi bewegen sich in der Mitte, die Erde dampft: Ihre Musik kennt keine Beiläufigkeit. Und doch ist da immer diese Stimme, die aus den Wipfeln zu klingen scheint. Von dort, wo die Freiheit lockt. Tara Nome Doyle erlöst diese Spannung nie ganz. Ob sie in „Heathens“ aufbricht zur Reise ins Ungewisse und den Glauben an das Alte aufgibt, ob in „Natural Order“ der Selbstfindungsprozess langsam in Gang kommt, ob in „Transmutation“ bereits das Neue aufscheint und in „The One“ schließlich umarmt wird: Die Musik versprüht eine Atmosphäre zwischen Trauer und Freude, Gefahr und Gewinn, von Schwere und Leichtigkeit.

Das Selbstbewusstsein hat Tara Nome Doyle wohl aus Berlin, wenn die Künstlerin einen Vertrag zurückgibt mit dem freundlichen Hinweis, ihn bitte gendergerecht zu verfassen. Sie tritt einem höflich, achtsam und direkt, aber völlig uneitel entgegen. Mit einem Wort: großstädtisch. „Alchemy“ ist trotz der Naturbilder und der Naturphilosophie, die mitlaufen, ein städtisches Album. Es ist bis zum Platzen persönlich, weil diese Kunst aus der Mitte der Unruhe kommt. Aber „Alchemy“ überwindet die Privatheit stets spielerisch (wie jede gute Kunst).

Die Musik ist auch ihr Mittel, die Perspektive aus dem Inneren in die Welt zu schwenken. Dort sitzt das Publikum, nach wie vor eine Herausforderung für die Sängerin. Sie sagt mit 16 habe sie das Zimmer nicht mehr verlassen können. „Wer mir half: Kanye West mit seinem Album »My Beautiful Dark Twisted Fantasy!«. Danach konnte ich wieder auf den Markt, etwas einkaufen.” Heute meditiert sie täglich. Sie beschäftigt sich mit Achtsamkeit - „deshalb bin ich auf die Alchemie und auch C.G. Jung gestoßen.“ Aber wichtiger als die individuelle Geschichte und ihr psychologisches Motiv ist der Vorgang der Überwindung, die Arbeit an diesem Schwenk zum Publikum. Dieser Widerstand bleibt hörbar: nicht als Last, sondern als Lust, diese Grenze zu überschreiten. Und als Freude, sie auch handwerklich überschreiten zu können.

Ihr Handwerk zeigt sich in ihren Kompositionen und im Spiel mit der Stimme. Ihre Virtuosität wird deutlich, wo sie die Silben rhythmisch ungewöhnlich verteilt und eigensinnig phrasiert. In der Strophe von „Mercury“ oder kurz vor dem Refrain von „Neon Woods“, wenn die „nocturnal needs“ in langsamen Vierteltriolen hinken, als wäre die nächtliche Bedürfnisse abgehangene Erinnerungen an die Routinen der Großstadt. Und erst jetzt, für die letzte Minute des gut dreiminütigen Songs, setzt ein leicht verzerrtes Schlagzeug ein. Eine Wahnsinnsnummer, die den Wahn auf Distanz hält.

Alle Lieder stammen von Tara Nome Doyle selbst. Für das Arrangement von „Neon Woods“ hat sie mit Max Rieger (Die Nerven) zusammengearbeitet. Produziert hat das Album David Specht von Isolation Berlin. Es sind Innenräume, die wir hören sollen - akustisch, aber auch thematisch. Die Drums klingen eher nach einem Klopfen an der Fensterscheibe als nach dem Stadtlärm vor der Tür, die Gitarre regelt die Harmonie und nicht die Starkstromzufuhr. Das erste Instrument aber bleibt diese Stimme, die immerzu arbeitet und unbeirrt einen Weg sucht. Nach innen, nach außen.

Doch von Samtpfotigkeit ist „Alchemy“ weit entfernt. Wenig ist so schwer, wie mit Pausen zu arbeiten und in der Langsamkeit die Intensität zu entwickeln. Und wenn ein Stück den Kontrollverlust feiert, wie in „Transmutation“, geht Tara Nome Doyle an die Grenzen der Stimme, während die gedämpfte Snaretrommel wie ein Gewitter heranrollt.

„Alchemy“ hat etwas von einem Entwicklungsroman, geschrieben mit dem Blick der teilnehmenden Beobachtung. Das Album lässt sich psychologisch lesen oder als Porträt eines Lebensalters, das aufbricht und das auch weiß. Erleben und Reflektieren sind jetzt sehr eng umschlungen - das ist so schön wie bedrohlich. Tara Nome Doyle schickt uns neun Lieder aus diesem Zustand, für den das Leben oft nicht genug Zeit lässt. 

www.facebook.com/taranomedoyle/

 

SA 14.03.2020

Konzert: Haller (D / Pop, Hip-Hop, Soul)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00  TICKETS

Support: WAHNSCHAFFE

Kuss. Tour 2020

Allein sein muss weniger weh und viel mehr guttun. Hier kommt einer, der sich darum kümmern will: HALLER. Nachdem der Musiker aus Aachen drei selbstbewusste EPs veröffentlicht hat, sang er sich Ende 2018 mit seiner Single „Schön genug“ ein Stück tiefer in die Herzen seiner Fans, denn diese ist nicht nur musikalisch mitreißend: „Die Single ist auch der ehrliche Aufruf eines ehrlichen Künstlers, der sich selbst nicht zu ernst nimmt“ (The Mellow Music).
HALLER macht nicht nur Musik, er erzählt Geschichten. Seine Texte sind ergreifend, direkt und Mut aufbauend. Er berichtet von alltäglichen Gedanken, von den schönen und weniger schönen Dingen des Lebens, vom Glücklich sein oder seiner Kindheit und erzeugt damit ein Gefühl der Nähe und Wärme. Das spiegelt sich auch in seinem Debüt-Album wider: „Für mich ist das Album fast wie ein Brief, in dem ich erzähle, wer ich bin, was ich erlebt habe und was ich haben will“, so der Singer-Songwriter. Zu minimalistischen Gitarrenklängen und Blues-Elementen geschmeidig auf den Punkt singend, trägt er die Kopflage bis runter zum Bass und den Text direkt ins Ohr –„Ein wunderbares Songwriter-Talent aus Berlin, der bereits mit zahlreichen Shows und mehreren Singles eine Menge Leute überzeugen konnte“ (MKZWO).
Mit Auftritten auf dem Sound Of The Forest oder dem Bauhaus Open Air, als Support-Act von Künstlern wie MINE, Michael Schulte oder LOTTE und mit seiner eigenen Kuss. Tour 2018 hat HALLER gezeigt, dass er sowohl ihm bekanntes als auch unbekanntes Publikum begeistern kann. Im Frühjahr 2020 wird er erneut auf Kuss. Tour gehen und mit seinem neuen Album im Gepäck im Zeitalter der Selbstoptimierung ermutigen, das Optimalste zu wagen: einfach ganz man selbst sein.

http://hallermusik.de/

www.wahnschaffemusik.de

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MO 16.03.2020

Ganz schön Jazz mit Jilman Zilman

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Bei Jilman Zilman entwickelte sich über die Jahre eine energetische Mischung aus orientalisch-klezmeresken Melodien und virtuos vorgetragener kompositorischer Einfachheit, welche die unersättliche Spielfreude der Musiker transportiert. Interplay ist Bedingung, keine Option. So ungewöhnlich die Besetzung mit zwei Altsaxophonen, Kontrabass und Schlagzeug ist, so wertvoll und vielfältig zeigen sich die dadurch entstehenden kompositorischen und improvisatorischen Möglichkeiten.

tilmantilman.de/jilmanzilman

DO 19.03.2020

Konzert: Svavar Knútur's String Spring (ISL / Folk)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 18,00 + Gebühren TICKETS

Der isländische Singer/Songwriter Svavar Knútur kehrt für eine Frühlingstour durch einige seiner Lieblingsstädte nach Europa zurück. Mit alten und neuen Songs, neuen Geschichten, einem warmen Frühlingswind aus Island und einer neuen EP wird er mit seiner Gitarre und Ukulele im Schlepptau zurückkehren.

Svavar Knútur wird einige neue Lieder und Geschichten mitbringen, aber insbesondere erstmals ein Streicher-Trio, dass ihn bei vielen seiner Aufnahmen und Auftritte in Island begleitet hat. Das Streicher-Trio begleitet Svavar für die zweite Hälfte der Tour und wird neue wie alte Songs und Lieblingslieder von Svavar in neuen Arrangements präsentieren wie man sie vorher noch nicht von ihm live gehört und gesehen hat.

Die neue EP „Between“ wird akustische Versionen mit Streicher-Arrangements einiger von Svavars eher rockorientierten Songs enthalten.

Grünes Reisen und gute Beziehungen zu seinem Publikum sind für Svavar Knútur gleichermaßen wichtig. Deshalb lädt er wieder seine Fans und Freunde in jeder Stadt zu einem 5 km langen entspannten Spendenlauf ein, bei dem jeder einen Euro pro Kilometer für ein Klimaschutz-Projekt ihrer Wahl spenden kann. Svavar Knútur hofft, dies zu einer Tradition zu machen, die mehr Künstler aufgreifen, um durch ihre Arbeit positive Veränderungen herbeizuführen.

Fans seiner Musik dürfen sich diesen Frühling mit Sicherheit auf eine Menge freuen, wenn der melancozy Fjord-Folker mit Arpeggios aus Hoffnung, Freude und Melodien aus seiner winterlichen Dunkelheit auftaucht und die Rückkehr der Sonne feiert.

www.facebook.com/svavarknutur

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FR 20.03.2020

Konzert: Impala Ray (D / Folk, Surf, Indie)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 + Gebühren TICKETS

Dieser Moment, wenn es dir zum ersten Mal wirklich egal ist, wie du beim Tanzen aussiehst, heißt Freiheit – und die Musik dazu kommt von IMPALA RAY. Freiheit zu vertonen klingt super, kriegt aber nicht jeder hin. Weil dafür Studio-Skills allein nicht reichen. Man muss sie erlebt, sein Ding gemacht haben. Rainer »Ray« Gärtner ist so einer. Einer, der unterwegs ist in der Welt. Einer, der schon lange Musik macht und sie auf Bühnen in ganz Europa gebracht hat. Aufs Dockville, Open Flair oder das Reeperbahn Festival und zu Supports für Jeremy Loops oder Jesper Munk. Seine Songs  sind von den Vibes der California Bay Area genauso inspiriert, wie von der Zeit, als er in Afrika gelebt hat. IMPALA RAY besteht aus dem Sound, den man beim Loslassen hören will. 2014, kurz nachdem der Münchner Sänger und Gitarrist Ray endgültig beschließt, dass ein Leben im Büro nichts für ihn ist, fängt er neu an und gründet IMPALA RAY. Er spielt in Parks, an der Isar und bei miesem Wetter im Waschsalon – mit Klängen, bei denen er sich genauso wenig festnageln lässt. Denn, wenn man mit Menschen Kontakt aufnehmen will, geht das mit Tuba und Dulcimer genauso gut wie mit afrikanischen Trommeln und experimentellen Beats. Was zählt, sind die Songs und die Reise auf die wir mit ihnen gehen. Der Trip beginnt mit dem ersten Album »Old Mill Valley«, das ganz reduziert sowohl Rays eigene als auch die Wurzeln von Folk und Blues auslotet. Über den ersten Hit »The Gambler« führt der Weg zwei Jahre später direkt »From the Valley to the Sea«. Die zweite Platte experimentiert mit mehr Punch und relaxtem Delay, um mit dem Sommertrack »Stay« kurz durchzuatmen. Es ist viel passiert zwischen Heimat und West Coast: IMPALA RAYs Musik hat Bühnen und Blogs begeistert und international jede Menge Boden gut gemacht. Nach so viel Turbulenz tut es gut, sich zu erinnern. Deswegen geht’s 2019 wieder nach Kenia. Nach dem Abi hat Ray einige Monate in Nairobi verbracht und an der deutschen Schule gearbeitet. Stundenlang streunte er durch die Gassen, lernte Suaheli und verliebte sich in den Kontinent. Die ausgefeilte Produktion von des im Herbst 2019 kommenden Albums »JANGWAR SUMMERS« stammt von Ray und Sven Ludwig (OK KID) und es ist auch die kreative Reibung zwischen den beiden, die den Reiz der Tracks ausmacht: rau und groovend zugleich. Zart, lässig und herrlich speziell. Genauso wie übrigens die afrikanischen Antilopen, die IMPALA RAY ihren Namen leihen.

 

http://impalaray.com/

MO 23.03.2020

Ganz schön Jazz mit Johannes Metzger Quartett

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Angestoßen durch die aktuellen gesellschaftlichen Debatten, beschäftigt sich das Johannes Metzger Quartett in seinem neuen Programm mit dem Begriff „Heimat“. Was ist Heimat überhaupt? Welche Rolle spielt „Heimat“ im musikalischen Kontext unserer Zeit, speziell im zeitgenössischen Jazz? Was kann ich als Jazzmusiker*in der Diskussion hinzufügen? Das fragt sich die Band bei jedem Konzert aufs Neue und nimmt das Publikum mit auf eine Reise in ein kleines Stückchen gemeinsame, neue Heimat.

www.johannes-metzger.com/johannes-metzger-quartett

DI 24.03.2020

Konzert: Kirchner Hochtief (D / Pop, Alternativ)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Support: C-Types

Auf dem Debut-Album „Evakuiert das Ich-Gebäude“ seufzt und schreit und bängt und schhhhhht und knurrt und summt KIRCHNER HOCHTIEF in deutscher Sprache - von Widersprüchen gezeichnet, als würden Patrick Bateman und Gordon Gecko zu Occupy aufrufen oder als wäre Bukowski im Suff bei den Beach Boys eingestiegen: singen und versingen ihre Songs - zerrissen zwischen Pop und Noise. Launische Konstrukte. Die rumpeln und taumeln naiv durch den Klangraum und verwandeln sich dann unvermittelt in komplexe harmonische Labyrinthe – fordern einen neuen deutschen Pop: einen, der der angepassten Radiomusik den Krieg erklärt. Gitarren wie Kathedralen, Tasten prügeln sich zu Melodien und die Schlagwerke und Rhythmusmaschinen grölen „WOW, REVOLUTION!“. Und dann plötzlich flirren akustische Gitarren entrückte Flächen und Blechbläser betrauern die einsame Stimme die unsicher von den absurd großen Themen singt: der grausamen Liebe, traurigen Revolutionen, dem Traum von 15 Minuten Anonymität und davon wie es ist ein Mann zu sein - Hier politisch, da privat. Kirchner Hochtief will etwas über Herkunft wissen und will doch aus der Zukunft kommen - will berühmt werden, einfach nur um zu zeigen wie einfach das ist. Kotzt groß. Will dem Mainstream sein Gegenteil verkaufen, ihm das „Anti“ einpflanzen, ihn mit seinen glamourösen Negationen umarmen, will den Zentren ihre Ränder unterjubeln. Eine neue Hochkultur, die den alten Pop fickt. Aber nur im Anzug mit Schlips.

DO 26.03.2020

Konzert: The Regrettes (USA / Punk-Rock, Garage)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 18,00  TICKETS

Den Vorverkauf findet ihr ab dem 27.09. unter www.schon-schoen.de/ticketshop.html

Perfectly imperfect – so lässt sich die in L.A. beheimatete Punkband The Regrettes zusammenfassen. Das Quartett schreibt hochgradig ansteckende Tracks, die sich durch eine ebenso unbedarfte wie unerschrockene Attitüde auszeichnen, im Stile einer Courtney Barnett oder Karen O und mit einer Pop-Ästhetik, die an Acts der 50er- und 60er-Jahre wie The Temptations oder Buddy Holly erinnert. Angeführt von der Frontfrau Lydia Night setzen sich The Regrettes nach dem freundschaftlichen Abschied von Bassistin Sage Chavis aus Genessa Gariano an der Gitarre und Drummer Maxx Morando zusammen. Die Rockszene im heimischen Los Angeles hat die Band längst im Sturm erobert – die Herzen abgehalfterter Rockkritiker eingeschlossen –, unter anderem durch Support-Shows für Kate Nash, Jack Off Jill, Bleached, PINS und Deap Vally. In ihren Songs nehmen einen The Regrettes vom ersten Moment an gefangen, mit einer wuchtigen Gitarrenwand, ansteckenden Melodien und einer wehmütigen Nostalgie, die bis zu der letzten Note vorhält. Inspiriert von Bands wie Hinds und Hole, bilden ein sentimentaler Anflug von Jugend und Verwundbarkeit das Herzstück eines jeden Songs. Bereits im Februar konnte man die Kalifornierinnen im Vorprogramm von Twenty One Pilots erleben.

Support: Alex Lahey

MO 30.03.2020

Ganz schön Jazz mit Willmann Huber Heidepriem

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Willmann/Huber/Heidepriem stammen zwar ursprünglich alle aus Süddeutschland, haben sich aber während ihrer Zeit als Studierende bzw. Dozierende am Jazzcampus Basel kennengelernt und spielen seit 2018 in der klassischen Saxophon-Trio-Besetzung zusammen.Alle drei absolvierten längere Studien-Aufenthalte in New York und können umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland vorweisen.Musikalisch manövrieren sie nnerhalb ihrer Eigenkompositionen elegant durch vielseitige Arrangements und spielerische Improvisation.

 

DI 31.03.2020

Konzert: Sama Dams (USA / Experimental, Indie)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Nur wenige Bands beherrschen die feine Grenze zwischen Anspannung und Loslassen so wie Sama Dams es tun. Es überrascht aber auch nicht wirklich, denn Sam und Lisa Adams machen seit über einem Jahrzehnt zusammen Musik – genauso lange nämlich, wie die Beiden miteinander verheiratet sind. In ihrer Musik haben sie eine Offenheit entwickelt, die sich manchmal beinahe voyeuristisch anfühlt. Sie bedienen sich dabei beim Jazz, R&B, New Wave, Indie-Rock, in der klassischen Musik und kreieren dabei einen sinnlichen Musikteppich, der so ganz eindeutig ihre Handschrift trägt.

Sama Dams' ausgeprägtes Kunstempfinden spinnt sich – ganz gleich wie etwa bei den Dirty Projectors oder bei Thom Yorke – wie ein Netz um einen Knoten aus kompromisslosem Radikalismus, so als hätte Leonard Bernstein einen Plattenvertrag bei K Records. Auf diese Art und Weise hat der Do-It-Yourself Ethos des Pazifischen Nordwestens der Band den Weg nach oben bereitet, seit sie 2008 die Musikhochschule abgeschlossen haben und 2012 nach Portland umgezogen sind.

Das dritte und aktuellste Album in voller Länge von Sama Dams trägt den Titel „Say It“. Es überrascht mit düsterer wenn auch präziser Instrumentierung und hält eindrucksvoll die Waage zwischen Zurückhaltung und Kraft, mit heulenden Gitarrenriffs, als würde Neil Young einen Raketenschlitten fahren, mutierenden Wellen der Orgel über eine verzerrte Ukulele bis hin zu Breakbeats, die im perfekten Moment ausbrechen. Die Zeitung „Portland Mercury“ beschreibt „Say It“ als ein „endlos faszinierendes akustisches Machwerk und einen selbstbewussten Schritt nach vorne von Sama Dams“. Was eine Serie an stilistischen Widersprüchen sein sollte, resultierte schließlich darin, dass jeder Song sich solide als verflochtene Komposition und Meisterwerk darstellt, das sich mit abwechslungsreicher Hingabe um sich dreht und wendet.

Der breit gefächerte musikalische Fußabdruck der Band wird von der dynamischen Power ihres Gesangs zusammengehalten und ist eine echte Alternative zur stimmlichen Paarung von Kate Bush und Jeff Buckley. Das Können von Sam und Lisa in Kombination und ihre einzigartige Herangehensweise ans Songschreiben verbinden sich perfekt mit der brillanten Percussion von Drummer Micah Hummel. Heraus kommt der einzigartige Sound, sowohl live auf der Bühne als auch im Studio.

Sama Dams sind regelmäßig auf Bühnen, Musikfestivals und in Wohnzimmern quer durch die USA oder in Europe zu finden und erfreuen dort ihr Publikum. Ihre Musik erobert dabei mit ihren intelligenten Arrangements, einprägsamen Melodien und einer verspielten Musikalität nicht nur die Herzen von Musikenthusiasten, sondern auch die der breiteren Masse.

Die neue Single „Principle of Loving“ wird samt Video ab 20. September über Portlands Sammellabel Self Group, auf allen digitalen Plattformen sowie in limitierter Ausgabe auf einer 7'' Picture Disc erhältlich sein. Sama Dams wird im Rahmen einer Tour an der US-Westküste im Herbst 2019 sowie einer Europatour im Frühling 2020 diese neue Single auch Live darbieten.

facebook.com/samadamsmusic

SA 04.04.2020

Konzert: Nova Twins (UK / Urban-Punk, Grime, Hip-Hop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,00 € TICKETS

Präsentiert von: Gringoz Magazine, Monkeypress.de, STUZ & Proudy

Nova Twins ist das Duo bestehend aus den beiden Britinnen Amy Love am Mikro und der Gitarre und Georgia South am Bass. Für ihre harten Basslines, derben Gitarrenriffs und kreischenden Synthie-Klängen haben sie mit einer Mischung aus Grime, Punk und Hip Hop ihr eigenes Genre kreiert: Urban-Punk.

Zuletzt waren sie als Support von Prophets of Rage, Pendulum oder Die Antwoord unterwegs. Als Einflüsse nennen sie N.E.R.D., Betty Davis, Jack White, Missy Elliot, Princess Nokia, The New York Dolls, MC5 und Rihanna.

Sie verkörpern die stilsichere Weiterführung der Crossover-Kultur und machen hier nicht bei ihrer Musik Halt. Unangestrengt cool sind sie in jedem Element ihres Schaffens - die Musik sowieso, aber auch Videoclips und ihre Mode nutzen sie, um gesellschaftspolitische Erfahrungen in Kunst zu verwandeln. Für ihr Debütalbum arbeiteten sie mit keinem geringeren als Jim Abbiss zusammen, der schon Künstlern wie Arctic Monkeys, Kasabian, Adele den letzten Feinschliff gegeben hat.

www.facebook.com/NovaTwinsMusic/

DI 07.04.2020

Konzert: Odd Couple (D / Garage-Rock, Krautrock)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Mit „Fahr ich in den Urlaub rein“ kündigt das ostfriesisch-berlinische Dada-Rock-Duo Odd Couple sein viertes Album an: „Universum Duo“ erscheint am 13.03.2020, zum ersten Mal auf ihrem eigenen Label „Geld Records“. Im Frühjahr geht die Band zum Albumrelease auf Tour.

In Ostfriesland ist nicht viel los. Wenn dort etwas passieren soll, dann muss man es selbst machen. Das wissen auch Jascha Kreft und Tammo Dehn. Zusammen vereinen sie als Odd Couple eine ganze Reihe ur-norddeutscher Eigenheiten: Gelassenheit hinsichtlich äußerer Erwartungen, ein Urvertrauen in das eigene Tempo und eine Performance, auf die Verlass ist. Vor allem jedoch eine gesunde Skepsis jedem unnötigem Gefasel gegenüber und das Wissen darum, dass man sich selbst nicht allzu ernst nehmen darf.

Produziert wurde "Universum Duo“ von Olaf O.P.A.L. – ihm ist es gelungen, den kompromisslosen Livesound der Band einzufangen. „Fahr ich in den Urlaub rein“ ist ein lässig-scheppernd dahingroovender Krautrocksong, gefüttert mit pluckernden Synthies und messerscharf-melodiösen Gitarrenriffs: „Wenn es mir schon schon schlechter geht, dann wenigstens an einem schönen Ort“ heißt es. „Fahr ich in den Urlaub rein“ erscheint kurz vor Weihnachten, bald fahren wieder alle los: in die Berge, in die Heimat, zur Familie, oder eben einfach möglichst weit weg. „Gib mir diese Kraft zurück“ singt Dehn, "dann kann ich nochmal vor die Tür und mir Kippen kaufen“.

Drei Alben („It’s a pressure to meet you“, „Flügge“ und „Yada Yada“) haben Odd Couple bisher veröffentlicht, unzählige Konzerte und Festivals im In- und Ausland gespielt. Sie mischen Kraut mit Dada, druckvolle Soundbretter mit funkelndem Glam kontrastieren ausufernd explodierenden Gitarrenriffs. Es sind genau diese Paarungen seltsamer Gegensätze: Deich und Metropole, zurückhaltend-coole Haltung und ironisch-wahnwitzige Textarbeit, die man in einer solchen kraftstrotzenden Direktheit nicht oft zu hören bekommt.

Und über allem schwebt: Ostfriesisches Understatement.

 

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MI 08.04.2020

Konzert: Imonolith (CAN / Alternative Metal, Hard Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00  AK 18,00 TICKETS

Support: tba

Präsentiert von: 

 

Dass man von einer Band wie Imonolith einiges erwarten kann, wird direkt klar, wenn man sich die Namen der Bandmember anschaut. Ryan Van Poederooyen und Brian Waddell waren zuletzt Teil von Devin Townsend Project, während Byron Stroud ebenfalls mit Devin zusammen bei Strapping Young Lad, aber auch bei Fear Factory agierte. Dazu gesellt sich Gitarrist Kai Huppunen und Jon Howard, der durch seine Tätigkeit bei Threat Signal und Arkaea auch kein Unbekannter ist.

Anfang 2020 erscheint das Debütalbum "State Of Being", das mit Spannung erwarten lässt, in welche Richtung sich Imonolith bewegen. Eins ist jedoch jetzt schon klar: eine bombastische Liveshow ist garantiert. Wer Devin Townsend Project oder Strapping Young Lad kennt, weiß worauf er sich einlässt. Mit der Single "Hollow" gibt es bereits einen ersten Eindruck auf den Sound der Kanadier.

http://www.imonolithband.com/

https://www.youtube.com/watch?v=57tcysG4QgY

DO 16.04.2020

Konzert: Wilhelmine (D / Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 € + Gebühren TICKETS

Wilhelmine mag es, die Welt anzuhalten und in aller Ruhe zu betrachten. Ihr „HEUTE“, wie sie ihre täglichen Instagram Stories nennt, ist voller Momente, in denen sie hektische Alltagssituationen in Zeitlupe gefilmt hat. Ein Skater, der sich über einen überfüllten Bürgersteig schlängelt. Wartende Passanten an einer Bushaltestelle. Ein Kind, das auf dem Rücksitz eines Fahrrads hingebungsvoll eine Kugel Eis schleckt. Wilhelmine betrachtet diese Momente und überlegt: Wie ticken diese Menschen, was berührt und besorgt sie? Was ist ihre Geschichte?

Wilhelmines Geschichte beginnt im Kreuzberg kurz nach dem Mauerfall. Zwischen den „Drogis am Kotti“ und den Gesängen der Muezzins wächst sie in einem besetzten Haus auf und geht in einen deutsch-türkischen Kindergarten. Und wie ihre Stadt passt sie in keine Schublade. „Ich wollte aussehen wie ein Junge. Und ich durfte aussehen wie ein Junge. In dem besetzten Haus durfte ich alles sein. Ich musste nur schon ganz früh mutig sein.“
Wenn Wilhelmine singt, hört man ihr Berliner Mundwerk gleich heraus. Es spricht aus ihren direkten Worten. Man hört es in der Haltung ihrer Stimme. Wilhelmine spricht alles an, was sie denkt. Und ihr „alles“ ist eben nicht nur leicht. Ihre Songs spiegeln ihre Freiheit und ihr Verliebtsein ebenso wie Erfahrungen mit Sucht und Ressentiment.

„So wie ich bin darf ich hier nicht sein“ – in ihrer Debüt-Single „Meine Liebe“ lädt uns Wilhelmine ein, ein Stück ihres bisherigen Weges mit ihr zu gehen. „Ich verlieb’ mich viel zur gern / Um mich dafür zu erklären / Wie es ist für mich / Mit einer Frau an meiner Hand / Warum ist meine Liebe deiner Rede wert?“, liefert sie zu federnden Pop-Klängen, warmer Instrumentierung und jubilierenden Bläsern ein euphorisierendes Statement der Befreiung.

„Das Lied basiert auf meinen Lebenserfahrungen und ist ein Fragen: Warum ist meine Liebe deiner Rede wert? Warum erlaubst du dir, über meine Liebe zu urteilen? Ich tue das ja auch nicht mit deiner Liebe“, kommentiert Wilhelmine.

Irgendwo zwischen Zwanzig und Dreißig, zwischen Verlorensein und Neusortieren, erzählen ihre Songs vom Nichts-Haben und Sich-Wiederfinden, von Aufschwung und Zuversicht, von der Reise, von Sehnsüchten, vom Anfang, vom Antrieb, vom Lachen, von der Liebe. Und von den kostbaren Momenten, in denen sie die Welt für einen Augenblick anhält.

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FR 17.04.2020

Konzert: KLAN (D / Pop, Indie)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 18,00 TICKETS

Beziehungen zwischen Brüdern sind speziell. Von Kindesbeinen an schwingt das familiäre Pendel zwischen Wettbewerb, Bewunderung, Wut und Liebe hin und her. Das ist auch bei Michael und Stefan Heinrich nicht anders. Die beiden Musiker bilden gemeinsam das Duo KLAN – eine moderne Popband voller Leidenschaft und Widerspruch, die sich mit intelligenten Songs ihren Weg bahnen.
Aufgewachsen im sächsischen Minidorf Lampertswalde, das praktisch nur aus zwei Straßen besteht, spielt die Musik im Leben der beiden Brüder bereits sehr früh eine entscheidende Rolle. Vom Kirchenchor, über Straßenmusik zieht es Stefan an der Gitarre als Teil verschiedenster Bands durch die Clubs der Republik, wohingegen sich Michael vorerst für ein Medizinstudium in der Hauptstadt entscheidet.
2016 beschließen sie, es zusammen zu wagen. Der Name, den sie wählen, ist genauso profan wie programmatisch - die Familie mit all ihren Freuden und Befindlichkeiten, all der Ursprünglichkeit zwischen bedingungsloser Liebe und unauflösbarem Konflikt, bildet den Rahmen der künstlerischen Spannung zwischen den beiden Brüdern. Die Musik entsteht in absoluter Detailverliebtheit. Zwischen urbanem Puls, elektronischen Fragmenten, Indieästhetik und großen Melodien bahnen sich intelligente, pointierte und emotionale Worte ihren Weg zum Hörer. Ihr 2018 erschienenes Debütalbum „Wann hast du Zeit?“ bringt KLAN auf unbekannten Trampelpfaden direkt ins Zentrum zeitgenössischer Popkultur. Fernab von algorithmischen Vorgaben geht es mit Songs wie „Mama“, „Tropfen“ oder „Woran glaubst du?“ auf die Bühnen des Landes, in den Rundfunk und ins Feuilleton. Sie machen es sich zwischen den Stühlen Indie und Pop bequem, supporten Mine, Sophie Hunger und Revolverheld, spielen eine eigene Headline-Tour in 25 Städten, auf Festivals und politischen Demonstrationen. Voller Überzeugung und mit klaren Standpunkten machen sich KLAN einen Namen im oft so inhaltslosen Musikzirkus.
Im Entstehungsprozess des Zweitlingswerks gehen KLAN ihren Weg noch konsequenter. In absoluter Do-It-Yourself-Manier werden alle Songs von Stefan produziert. Der Sound wird reifer und ihre Popmusik immer mehr zum genrefreien Spielplatz, auf dem man sich austoben kann. Es scheint als hätte sich Michael freigesungen. Die Vocals und Texte sind intensiver und irgendwie auch extremer als je zuvor, ohne dabei vorlaut zu provozieren.
Nach Support-Shows für Künstler wie Bosse, Elif, Mine, den Leoniden oder Sophie Hunger und ihrer eigenen Headline-Tour in 25 Städten, werden KLAN in vierköpfiger Besetzung auf der „Zwei Seiten“ Tour dieses Kontrastprogramm auf die Bühne übertragen. Eine Konstante gibt es dabei allemal: Mit Energie, Leidenschaft und Charisma werden sie die Clubs in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Kochen bringen.

Präsentiert von:      

 

DI 21.04.2020

Konzert: Monako (D / CAN, Indie, Shoegaze, R'n'B, Vaporwave)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Als Sadek Massarweh – geboren und aufgewachsen in Kanada – mit Anfang 20 nach Hamburg kommt, lernt er Jakob Hersch (Der Ringer) kennen und die beiden beginnen zusammen Musik zu schreiben. Die ebenfalls aus Montreal stammende Sängerin Naomi De Lorimier lebt zu dem Zeitpunkt in Berlin und schließt sich dem Duo an. Zusammen begründen sie die Basis, die später Monako werden sollte.
Allerdings dauert es noch ein weiteres Jahr bis Valentin Hebel, Jan-Hendrik Schnoor und Pamier Hilal die Band vervollständigen und Monako seine wahre Gestalt annimmt: Als Projekt zwischen den Kontinenten mit einem unverkennbaren Sound.
Inzwischen zählen sie über 600.000 Spotify-Plays für ihre Debut-EP „MONAKO“ (14.12. 2018) , über 60 Konzerte und drei Support-Tourneen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz und haben sich nebenbei ein Publikum erspielt, das bereits auf die Veröffentlichung der zweiten EP wartet.

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MI 22.04.2020

Konzert: Jeb Loy Nichols (UK / Folk, Singer-Songwriter)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 20,00 + Gebühren TICKETS

“Just keep it simple,” says Jeb Loy Nichols, the Wyoming-born artist and songsmith who’s been putting out his own singular brand of smoky retro soul for over two decades, gathering a fervent cult following along the way.  Having spent brief periods in Missouri, Texas, New York and London, Nichols found his home in a remote small holding in the Welsh hills in the ‘80s. This back-to-basics, rural lifestyle is mirrored in his approach to music and the art that graces his album covers and informs his videos. His eleventh solo release, JUNE IS SHORT, JULY IS LONG, is a cross-genre release that documents his journey from being born and raised in the American Midwest through to his current life in the rolling hills of rural Wales. “It’s full circle,” he says.  “I started off in the Ozark hills and now here I am, in the hills again.”

"I lived in London, I lived in New York. I moved here [the country] to not be there [the city],” Nichols explains.  “I came here so I could make a certain kind of art and music, so I could write a certain kind of book.”  While his early life experiences have all contributed and shaped his artistry, he was aware that his life choices and setting also acted as a large influence. 

 "If I lived there I would write about there, and there's too much written about there already. I didn't want to be rich or successful or fulfilled or content or admired or loved. I wanted to be here. I wanted to be cold and not cold and lonely and not lonely, happy and not happy." 

His new music is a record of that journey.  Raised on bluegrass and country & western, he discovered southern soul when he was a teenager.  Then it was off to New York and hip-hop, then London and reggae and dancehall.  It was this potent mix of genres – his love of classic American roots music and Jamaican reggae, dub and dancehall, that’s since been his signature. He’s spent the past 25 years making music, of which he smiles and says, “It’s all roots music.  Three chords and a good story.  Don’t overthink it.  Just get in the groove and let it happen.”

JUNE IS SHORT, JULY IS LONG was recorded in Wales with his touring band, The Westwood All-Stars, for an organic, capturing-a-moment feel. “It was all done in five days,” he explains of the album sessions. “ One day setting up, one day learning the songs, three days recording… it was great.  The best music is a conversation, and this was a conversation between old friends.” 

The resulting “musical conversation” has the lived-in, comfortable feel of a classic. It could sit comfortably alongside vintage albums by Ry Cooder or Van Morrison with its stripped down, real deal mix of joy and pain.  “If you keep it simple,” he says, “there’s less to go wrong.”  The resulting collection of songs proves his point.  “You take a little country, some soul, some old friends and few good stories, and what can go wrong?” 

Having established his pinpoint on the musical map in ‘90s trio The Fellow Travellers, Nichols has found himself praised from all corners of the musical world for his consistently stunning solo releases.  With JUNE IS SHORT, JULY IS LONG, he has added another gem to his musical crown.

“I wanted to make the kind of record I grew up with,” Nichols says. “That meeting place of folk, soul and country.”  He looks out across the fields of his Welsh home and says, “the kind of record that feels at home here, that’s rooted in these hills.”

www.jebloynichols.co.uk

 

DO 23.04.2020

Konzert: Novaa (D / Electronic, Pop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00 + Gebühren TICKETS

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Die Zukunft ist jetzt.
Novaas selbstbetiteltes Debütalbum sorgte letztes Jahr für einiges an Lob und Aufsehen, nun erkundet sie auf ihrem neuen Album The Futurist die Zukunft. Oder eher: vergangene Vorstellungen der Zukunft. Einer Zukunft, die eben schon längst hier ist. “Viele Technologien beeinflussen uns stark, aber werden kaum in der Öffentlichkeit diskutiert”, erklärt Novaa. Schon früh an futuristischen Themen interessiert, fragt sie ihren Bruder – einen Physiker – immerzu nach neuen Entwicklungen in der Technik und über physikalische Gesetze aus, sie verschlingt Podcasts, Dokumentationen und Bücher über Uto- und Dystopien. "Ich wollte komplizierte Sachverhalte verständlich und emotional ausdrücken”, erzählt sie. Das Ergebnis: The Futurist. Dessen acht Songs sind mehr als nur großartige Popsongs einer talentierten jungen Musikerin, sie sollen ein Ausgangspunkt für Diskussionen sein. “Ich will die Konzepte, die ich in den Songs thematisiere, nicht bewerten”, stellt Novaa klar, “die Songs sind neutral. Ein Start für Gespräche.” Gespräche, die wir dringend führen sollten.

The Futurist behandelt Konzepte wie künstliche Intelligenz, zum Beispiel auf “AI Am in Love”, der erste Song auf dem Album und auch dessen erste Single. “Es geht darum, sich in eine Künstliche Intelligenz zu verlieben”, sagt Novaa. Ein Thema, das auch schon in der Filmwelt öfters durchdekliniert wird. Und das auf die ein oder andere Art viele schon heute erwischt – man denke an das Suchtpotential von Social Media, an Phänomene wie Catfishing oder neue AI-Technologien wie Amazons Alexa. Für das dazugehörige Video (man denke sich Die fabelhafte Welt der Amélie in Science Fiction) schrieb Novaa das Drehbuch selbst und führte auch Regie – wie schon bei ihrem Debüt nimmt sie die Dinge selbst in die Hand und erschafft damit ihren ganz eigenen Kosmos.

Mit The Futurist hat die erfahrene Produzentin dieses Rad nochmal ein Stückchen weitergedreht. “Ich habe bei der Arbeit an diesem Album so viel Neues über Produktion gelernt”, berichtet sie. Trotz der Bandbreite an Themen, die sie auf den einzelnen Tracks erkundet, tragen die Songs die gleiche Handschrift. Keine einfache Aufgabe, hört man das weite Spektrum an Soundwelten auf dem Album.

“Ur Drones” zum Beispiel entstand während einer Panikattacke, eine beruhigende, zarte Mediation über Überwachung, aber auch über Beunruhigung und Druck. “Elon” dagegen, tatsächlich von Elon Musk inspiriert, entwickelt sich in eine tanzbare Popnummer, voller Hoffnung in die Zukunft. Das Album endet mit dem neuesten Track, den Novaa für The Futurist geschrieben hat, “In Vitro”. Eine akustische Gitarre eröffnet den Song, gefolgt von übereinander gelegten Vocals, die einen ätherischen Raum erschaffen, der sich irgendwo zwischen Radiohead “Exit Music (For a Film)” und einer Brücke ins Unbekannte aufspannt.

Was bleibt? Mit The Futurist beweist Novaa erneut ihr immenses Talent und ihre künstlerische Vision. The Futurist, das sind zehn Songs, die uns in die Zukunft tragen. Eine Zukunft, die längst zur Gegenwart geworden ist.

https://www.facebook.com/areyounovaa/

DI 28.04.2020

Konzert: Lingua Nada (D / Noise-Pop-Punk)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

"Lingua Nada sind die Band, die …“. Und dann erstmal am Kopf kratzen. Weil es gar nicht so einfach ist, den hyperaktiven Stil- und Genremix des Leipziger Noise-Pop-Punk-Trios auf den Punkt zu bringen. Lingua Nada sind live eine Wucht, eine Abrissbirne mit neonfarbener Tarnbemalung: Schmerzhaft, trotzdem catchy, geschmackvoll mit ein bisschen süß - aber laut. Nichts passt so richtig. Und das passt richtig gut.

Kompositorisch bewegen sich Lingua Nada im Bermudadreieck zwischen orientalisch anmutenden Popklängen, noisigen Punkriffs und fast unverschämt eingängigen Melodien. Kleine Schippe Ariel Pink mit rein, Schlückchen Mezcal für alle, Portugal the Man winken aus dem Proberaum nebenan. Sänger Adam Lenox hat eine Menge zu erzählen. Der in Paris geborene Sohn einer marokkanischen Einwanderin und eines amerikanischen Musikers steht - mal breitbeiniger, mal schmalbrüstiger - erhaben über dem Pathos tiefgründiger Poplyrik. Klar geht es um Identität, Kultur und Ausgrenzung, trotzdem heißt das nicht, dass hier irgendjemand belehrt werden muss.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Groove. Auch nach dem achten Siebenachtelbreak kommen die drei immer krumm auf dem Punk(t) an. Eine Math-Band mit Dyskalkulie, sozusagen. Wie man sich auch dreht und wendet: man will sich dazu bewegen. Auch wenn das wegen der krummen Takte und der Breaks vielleicht dämlich aussieht. Aber das ist nicht schlimm. Bei den meisten Sachen, die verdammt viel Spaß machen, sieht man irgendwie dämlich aus, oder? Um es kurz zu machen: Lingua Nada sind die aufregendste Band, die der deutsche Musikszenenunteruntergrund gerade zu bieten hat.

facebook.com/linguanada

linguanada.bandcamp.com

MI 06.05.2020

Konzert: Máni Orrason (IS / Synth-Pop, Indie)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,50  TICKETS

Baby Angel Tour 2020

Das für den 07.02.2020 geplante Konzert wird auf den 06.05.2020 verlegt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit, können aber auch dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden. Das Statement des Künstlers:

I’m really sad to say that I need to postpone a few of the shows of the February tour. I’m in the middle of production for new songs and I really don’t want to put on a half assed show for you. I have so many things to share next year and I want these baby angel shows to be perfect

I’m really sorry to everyone that has already bought tickets, tickets are refundable and valid for the rescheduled dates. I really hope you can make it

„Moderner Indie-Pop, Synthie-Sounds, eingängige Refrains, Ohrwurmgefahr“ – besser könnte man den Sound von MÁNI ORRASON wohl nicht beschreiben (allschools). Intensive Monate liegen hinter dem 21-Jährigen, der nicht nur nach einer gescheiterten Partnerschaft eine neue Liebe fand, sondern auch zu seiner musikalischen Arbeit eine neue Beziehung einging. Kurzerhand hat er sich nach zwei Alben von seinen traditionellen, akustischen Kompositionen verabschiedet, um seinen Singer-Songwriter-Sound mit elektronischer Eigenart und modernem Touch in einen synthetischen, lunaren Pop mit unwiderstehlichem Tempo zu verwandeln – „Eine Neuerfindung, die dem Künstler ausgezeichnet steht“ (Diffus).
Gemeinsam mit Produzent Nikolai Potthoff hat MÁNI ORRASON akribisch am Sound seiner aktuellen EP gearbeitet, um seine Geschichten und Gefühle angemessen zu verpacken. „Baby Angel“ ist eine EP übers Verlieben und über das, was danach kommt – Verzweiflung, Sehnsucht und andere Zwangsläufigkeiten nicht ausgespart. Die sechs Songs bewegen sich frei zwischen Träumen und Wachen, Grübeln und Loslassen und beeindrucken als Dokument einer persönlichen wie auch künstlerischen Weiterentwicklung. Auf „Baby Angel“ wird der neue Máni greifbar – zumindest für den Moment. Von der queeren Verknalltheit über Zukunftsängste und Frustration, bis hin zu den Fragen über Sein, Sinn und Selbst, ist der Weg zu einem neuen Lebensabschnitt mit großen Gefühlen nachvollziehbar. „Ich wusste, dass ich von einem aufrichtigeren und naiveren Standpunkt aus schreiben musste. Für mich ist „Baby Angel" eine Neugestaltung meines Weltbilds, eine Aufzeichnung von Veränderungen", so MÁNI ORRASON. Im Frühjahr 2020 wird der Ausnahmekünstler seine neue EP auf großer Deutschlandtour präsentieren und jedem unter Beweis stellen, dass er nicht nur seinem Alter, sondern zunehmend auch seiner Zeit voraus ist.

www.maniorrason.com

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MI 13.05.2020

Konzert: Buntspecht (AT / Bossanova-Indie)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00 + Gebühren TICKETS

DRAUßEN IM KOPF TOUR 2020

Nach den ausverkauften Konzerten in Berlin, München, Nürnberg und Hamburg steht eine neue DE Tour für BUNTSPECHT an. Es werden Lieder aus den Alben “Draußen im Kopf”, “Großteils Kleinigkeiten”, aber auch aus dem neuen “Halbum” , “Wer jagt mich wenn ich hungrig bin” präsentiert Die Stücke bewegen sich traumwandlerisch in den unterschiedlichsten Welten. Die Diversität der Dinge kann so faszinierend sein, ihre Grenzen so verschwommen: Trauer und schelmisches Grinsen, Lebensbejahung und immer wieder nagende Zweifel. Alles darf. Alles soll. Alles muss!

www.facebook.com/buntspechtband/

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SA 16.05.2020

Konzert: Mathea (AT / Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 17,60 + Gebühren TICKETS

Ungeschönte Ehrlichkeit ist das Markenzeichen von MATHEA‘s Songs – rough und echt wie das Leben selbst.
Mit ihrer Single „2x“ hat MATHEA einen der Sommerhits 2019 gelandet. Ihr urbaner Deutschpop besticht vor allem mit Flow und viel Attitude, was der Österreicherin bereits die Spitze der Single- und Airplay-Charts sowie eine Platin-Auszeichnung in ihrem Heimatland beschert hat. Eine One-Hit-Wonder-Künstlerin ist MATHEA aber gewiss nicht: Auch die Singles „Chaos“ und „Alles Gute“ überzeugen und verhalfen ihr zur Aufnahme in die von YouTube veröffentlichte Liste der „Artists to Watch“ 2019 für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Das Erfolgsrezept: „Die Texte bleiben komplett bei der Wahrheit – für mich zumindest, denn ich habe das alles genauso erlebt“, so MATHEA. Dazu gesellen sich ein unwiderstehlicher Rhythmus, coole Sounds sowie ihre Stimme, die gekonnt die Balance zwischen Power und Verletzlichkeit hält. Der Fokus bleibt aber stets auf MATHEA‘s Worten. Ihre Texte erzählen Geschichten, es geht um das Zwischenmenschliche, um Höhen und Tiefen: Freunde (und solche, die keine mehr sind), Familie und natürlich Liebe – im Guten wie im Schlechten. Dabei verliert die 21-Jährige aber nie das Selbstbewusstsein, das für ihre Lyrics so essentiell ist.
„Ich liebe es, neue Sachen zu schreiben und daran zu basteln, wir haben bereits viele neue Songs am Start!“, so die Künstlerin, die mit frischem Material 2020 auf Tour gehen wird. Eines ist klar: Von MATHEA wird man in Zukunft noch so einiges hören – man sieht sich ja bekanntlich immer zwei Mal.

www.facebook.com/matheaelisabeth

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DI 26.05.2020

Konzert: Wolf & Moon (NL / Indie-Folk, Electro)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Wolf & Moon sind Stefany und Dennis, ein Duo moderner Storytelling-Nomaden deren Debütalbum "Before It Gets Dark" am 25. Januar 2019 bei AdP Records erschienen ist. Ihre feinsinnigen und gleichzeitig energiegeladenen und mitreißenden Songs über Fernweh, Reisen und Abenteuerlust präsentieren sie in den nächsten Monaten auf Tour in Australien, USA, Großbritannien, Irland, Deutschland, Schweiz und Österreich. Ein besonderes Highlight wartet im März auf die beiden, wenn es nach Austin/Texas geht, um auf dem legendären SXSW-Festival zu performen. Wolf & Moon’s Musik lebt von der Dichotomie ihrer Stimmen und vereint verträumten Indie-Folk mit elektronischen Elementen. Zu den musikalischen Einflüssen der beiden gehören Künstler wie Feist, Bon Iver und The XX.

Aufgenommen wurde „Before It Gets Dark“ in Schweden als Stefany und Dennis ihr komplettes Leben in ein Auto packen, um einen langen Sommer in Skandinavien zu verbringen. In Stockholm trafen sie den Multi-Platin dotierten und Grammy-nominierten Produzenten John Andersson, der sofort zum Freund wurde und schließlich auch das Album produzierte. Die kommende LP enthält unter anderem den Song "Static Pair", der als Titeltrack für die bevorstehende Ausstellung der „Game of Thrones“-Künstler “Unseen Westeros” in Berlin ausgewählt wurde.

Gegründet wurde das Duo, als sich Stefany und Dennis in den Niederlanden - irgendwo in der Nähe von 52.0907 ° N, 5.1214 ° E - trafen und es sofort den berühmten Klick machte. Kurzerhand entschied sich Stefany Dennis auf ihre bereits geplante Reise in die USA mitzunehmen und das Land durch gemeinsames Musizieren zu erkunden. Gedacht, getan. Sie buchten eine Hand voll Konzerte in der legendären Rockwood Music Hall und dem The Bitter End in New York, wo bereits Künstler wie Bob Dylan und Lady Gaga ihre Karriere begannen. Jetzt sollte alles seinen Lauf nehmen. Wolf & Moon wurden eingeladen weitere Gigs in San Francisco und LA zu spielen und begannen, ihre Erfahrungen und Begegnungen in Songs zu verwandeln. Letztendlich spielten sie vor Harry Belafonte, der Dennis das Kompliment seines Lebens machte: "Great tune you got there, son!“.

„Let’s go back to a place we haven’t been before“ heißt es in Wolf & Moon’s Single „Before“. Gleichzeitig der Opener der Platte, spielt der Song mit dem inneren Drang in die Ferne auszubrechen, Neues zu erkunden und auf der anderen Seite die Erlebnisse und Vergangenheit festzuhalten. Der treibende Bassdrum-Beat stampf, die alte Gretsch-Semi-Akustikgitarre schrammelt längst vergessene Erinnerungen und während sich sanfte elektronische Spielereien erheben, vereinen sich die Stimmen der beiden zu leuchtenden Harmonien. Das alles ist Wolf & Moon in Reinform und nimmt den Hörer mit auf die erste große Reise der beiden.

wolfandmoonmusic.com

FR 29.05.2020

Konzert: Bambara (US / Post-Punk)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,00 + Gebühren TICKETS

One thing you won’t be able to avoid on Bambara’s Stray is death. It’s everywhere and inescapable, abstract and personified – perhaps the key to the whole record. Death, however, won’t be the first thing that strikes you about the group’s fourth – and greatest – album to date. That instead will be its pulverising soundscape; by turns, vast, atmospheric, cool, broiling and at times – on stand out tracks like “Sing Me To The Street” and “Serafina” – simply overwhelming.

Bambara – twin brothers Reid and Blaze Bateh, singer/guitarist and drummer respectively, and bassist William Brookshire – have been evolving their midnight- black noise into something more subtle and expansive ever since the release of their 2013 debut Dreamviolence. That process greatly accelerated on 2018’s Shadow On Everything, their first on New York’s Wharf Cat Records and a huge stride forward for the band both lyrically and sonically.

The album was rapturously received by the press, listeners and their peers. NPR called it a “mesmerising...western, gothic opus,” Bandcamp called the "horror- house rampage" "one of the year's most gripping listens," and Alexis Marshall of Daughters named it his “favorite record of 2018.” Shadow also garnered much acclaim on the other side of the Atlantic. Influential British 6Music DJ Steve Lamacq, dubbed them the best band of 2019’s SXSW, and Joe Talbot of the UK band IDLES said, "The best thing I heard last year was easily Bambara and their album Shadow On Everything." The question was, though, how to follow it?

To start, the band did what they always do: they locked themselves in their windowless Brooklyn basement to write. Decisions were made early on to try and experiment with new instrumentation and song structures, even if the resulting compositions would force the band to adapt their storied live set, known for its tenacity and technical prowess. Throughout the songwriting process, the band pulled from their deep well of creative references, drawing on the likes of Leonard Cohen, Ennio Morricone, Sade, classic French noir L’Ascenseur Pour L’Echafraud, as well as Southern Gothic stalwarts Flannery O’Connor and Harry Crews.

Once the building blocks were set in place, they met with producer Drew Vandenberg, who mixed Shadow On Everything, in Athens, GA to record the foundation of Stray. After recruiting friends Adam Markiewicz (The Dreebs) on violin, Sean Smith (Klavenauts) on trumpet and a crucial blend of backing vocals by Drew Citron (Public Practice) and Anina Ivry-Block (Palberta), Bambara convened in a remote cabin in rural Georgia, where Reid laid down his vocals.

The finished product represents both the band's most experimental and accessible work to date. The addition of Citron and Ivory-Block’s vocals create a hauntingly beautiful contrast to Bateh’s commanding baritone on tracks like “Sing Me to the Street”, “Death Croons” and “Stay Cruel," while the Dick Dale inspired guitar riffs on “Serafina” and "Heat Lightning" and the call-and-response choruses throughout the album showcase Bambara’s ability to write songs that immediately demand repeat listens.

While the music itself is evocative and propulsive, a fever dream all of its own, the lyrical content pushes the record even further into its own darkly thrilling realm. If the songs on Shadow On Everything were like chapters in a novel, then this time they’re short stories. Short stories connected by death and its effect on the characters in contact with it. “Death is what you make it” runs a lyric in “Sweat,” a line which may very well be the thread that ties these stories together.

But it would be wrong to characterize Stray as simply the sound of the graveyard. Light frequently streams through and, whether refracted through the love and longing found on songs like “Made for Me” or the fantastical nihilism on display in tracks like the anthemic “Serafina,” reveals this album to be the monumental step forward that it is. Here Bambara sound like they’ve locked into what they were always destined to achieve, and the effect is nothing short of electrifying.

www.facebook.com/BAMBARA.band