SA 29.02.2020

Konzert: We Are The City & HOPE (CAN, D / Art-Rock)

 Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 14,00 € TICKETS

WE ARE THE CITY

Zwei Jahre verbrachten WE ARE THE CITY damit, ihr neues Album „RIP" zu kreieren. Meisterlich gemischt von JUNO-Gewinner Matty Green (The Weeknd, Frank Ocean, Paul McCartney) und Steve Bays (Hot Hot Hot Heat, Mounties) ist es ein emotionales Prog-Pop-Opus voller Hymnen, wie auch intime Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit.

Ein gemeinsamer Freund aus Kindertagen, der zu der Zeit plötzlich verstarb, als die Band mit der Arbeit am Album beschäftigt war, setzte tragisch einen neuen Fokus. We Are The City ließen daraufhin ihren Seelen freien Lauf, während sie gemeinsam Texte schrieben. Und sie hielten nichts zurück: "God&Man" ist ein bekenntnishaftes Exposé über vergangene Schamgefühle. Der schmerzende Titeltrack "R.I.P." ist eine so bitteresüße Reflektion über die verlorene Freundschaft, auf dem eine improvisierte One-Take-Aufnahme von Sänger Cayne McKenzie zu hören ist, nur wenige Tage nach Bekanntwerden des plötzlichen Todes seines Freundes.

"Wir gingen dorthin zurück, wo alles für uns begonnen hatte (Kelowna) und das hatte es ziemlich in sich", erinnert sich Schlagzeuger Andrew Huculiak. "Es gibt einige Momente auf der Platte, wo Cayne fast weint, wenn er singt und ich weiß nicht, ob das in einem Studio auf die gleiche Weise funktioniert hätte. Wir fingen ein ehrliches und echtes Gefühl ein, fingen ein, wo wir uns gerade befinden."

Sänger und Keyboarder Cayne McKenzie, Schlagzeuger Andrew Huculiak und Gitarrist David Menzel gründeten We Are The City schon als Teenager und im folgenden Jahrzehnt nutzen sie das Projekt als Ventil für ihre wildesten, kreativen Launen. Sie haben maskierte Alter-Egos enthüllt (High School EP 2011), ein Album mit dazugehörigem norwegischsprachigen Spielfilm (Violent 2013) produziert und einen falschen Live-Stream ihrer Aufnahmesessions inszeniert (Above Club 2015). „Ash", ein neuer Spielfilm, wiederum unter der Regie von Huculiak, feierte gerade seine Weltpremiere auf dem Vancouver International Film Festival. Obwohl „Ash" nicht direkt mit „RIP" in der gleichen Art und Weise verbunden ist, wie es „Violent" war, verfolgt er ähnlich unnachgiebig die Auseinandersetzung mit moralischen Ambiguitäten und menschlichen Fehlern. Er wurde in der Region Okanagan in British Columbia während der verheerenden Waldbrände von 2017 gedreht und enthält wiederum einen Original-Soundtrack von Cayne McKenzie.

HOPE

Marschieren, Gewalt, sklavische Disziplin, Technokratie und Techno, das ist Deutsch. Ironischer: wann immer ausserhalb von Deutschland eine deutsche Band geliebt wird, dann genau dafür. Am deutlichsten wird das bei DAF, Kraftwerk und Rammstein. Aber kann es deutsche Popmusik geben?

Würde Portishead heute in Berlin gegründet werden und Josef Beuys mit einer groben Drahtbürste diBand in Stücke reissen, um sie in einem dunklen, 30 Meter hohen Silo zur künstlichen Produktion für Eisberge auszustellen, käme dieses Gesamtkunstwerk Hope wohl am nächsten. ALGIERS und IDLES waren die ersten, die sich ausserhalb von Deutschland in dieses zerberstende emotionale Monster von Band verliebt haben, und mit denen sie ausgiebig auf Tour gingen. Dann wurden Hope von der Presse beim Eurosonic als neues, weirdes Popwunder gefeiert. („Ballet mixes with Post-Punk better than you think“ - buzz.ie, „a monumental experience“ - NBHAP.com)

Ihr selbstbetiteltes Debütalbum haben sie mit Olaf Opal (The Notwist) in einer zerfallenen Lungenheilanstalt aufgenommen, um die innere Zerstörung und Kälte einzufangen. Es hat das Zeug zum zeitlosen Klassiker. Songs wie Raw, Cell, Kingdom und Drop Your Knives versprühen mehr dunkle und dystopische Energie als alle Black-Mirror-Staffeln zusammen. Es sind Lieder, die dem entmystifiziertem, gentrifiziertem und kunstfreien Raum „Berlin“ entstanden sind.

Die einzige Antwort auf die Gesellschaft in ihrem derzeitigen Stadium kann nur die radikalste, unmittelbarste und freiste Kunst sein.

http://www.wearethecity.ca/

http://www.thisishope.de/

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MO 02.03.2020

Ganz schön Jazz mit SALOMEA

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Energie, Enthusiasmus, Expertise. SALOMEA bezieht Einflüsse aus dem Mainstream, kombiniert sie mit der Freiheit von Improvisation und rahmt diese schließlich in unkonventionelle kompositorische Strukturen ein. In konstanter Entwicklung mit ihren langjährigen Bandkollegen Yannis Anft (keys), Oliver Lutz (bass) und Leif Berger (drums) kreiert die Deutsch-Amerikanerin Rebekka Salomea Songs am Zahn der Zeit, geformt aus exzentrischen Beats, modernem Sounddesign und facettenreichen Vocals.

www.salomea.org

DI 03.03.2020

Konzert: The Homesick (NL / Post-Punk, Indie)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

The Homesick kommen aus Dokkum. Das liegt irgendwo einsam im friesischen, kalten, niederländischen Nirgendwo. Und scheinbar schlägt sich diese Herkunft auch in ihrer Musik nieder: ihr Sound wirkt unterkühlt und unnahbar, gleichzeitig lebt in ihr unglaublich viel Kreativität, die vielleicht etwas die Eindrücke einer öden Umgebung kompensieren mag. Doch man sollte sich gar nicht so lange fragen, warum die Sachen so sind, wie sie sind: Den kühlen Sound aus Post-Punk und Indie von The Homesick muss man gehört haben!
Am 07.02.2020 erscheint ihr neues Album "The Big Exercise" auf Sub Pop. 

Facebook: https://www.facebook.com/TheHomesick
BandCamp: https://thehomesick.bandcamp.com/
Instagram: https://www.instagram.com/thehomesick051
YouTube: https://www.youtube.com/user/TheHomesickBand

DO 05.03.2020

Konzert: Downfall Of Gaia & Implore (D / Post Black Metal, Crust)

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Einlass: 19:00 Beginn: 19:30 Eintritt: VVK 16,00 AK 20,00 TICKETS

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Support: Horresque

In den letzten Jahren haben sich Downfall Of Gaia von ihrem Crustsound mehr und mehr entfernt, um über Post Metal Einflüsse bei brachialem Black Metal zu landen. Mit ihrem 2019 erschienenen Album "Ethic Of Radical Finitude" gingen sie den nächsten Schritt und öffnen ein Portal zu den finsteren Abgründen des Menschseins.

Eine Band wie Implore als Support mit auf Tour zu nehmen, garantiert ein aufgewärmtes Publikum. Mit "Alienated Despair" habuen Implore gewaltig auf die Zwölf und liefern aggressiven Crust Punk voller Energie.

SA 07.03.2020

Konzert: Die Sterne (D / Hamburger Schule, Indie) - AUSVERKAUFT

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 

Das Konzert ist ausverkauft und es wird keine Abendkasse mehr geben!

Support: PAULS JETS

Das letzte Sterne Album „Flucht in die Flucht“ erschien 2014.
Wir freuen uns wie Bolle, dass am 28.02.2020 das 12. Studioalbum namens „Die Sterne“ über [PIAS] Recordings Germany erscheint.

Die erste Songauskopplung heißt „Hey Dealer“, und ist bereits 2017 für das WDR Hörspiel “Zwei Ohne Musik” entstanden - geschrieben und produziert von Frank Spilker (solo), Christoph Kähler – aka Zwanie Jonson – trommelt. Gleichzeitig proben Die Sterne – Spilker, Leich, Wenzel – für die Tour zur eigenen Tribute-Platte “Mach’s Besser.” Neue Stücke entstehen nicht dabei. Etwa Mitte 2018, nach der Tour und einer Theaterproduktion, ist dann klar: da kommt auch nichts mehr.

Doch schon bald darauf kribbelt es wieder in den Händen von Frank Spilker. All die Songs, Entwürfe, Texte, die sich in den letzten Jahren angesammelt haben, möchte er verwirklichen.

Anfang 2019 geht es nach Köln ins Dumbo Studio. Gemeinsam mit Philipp Janzen, unter anderem Schlagzeuger bei Von Spar und Urlaub in Polen sowie Produzent von u.a. Steven Malkmus und The Field, entstehen die letzten Vorentwürfe zu dem jetzt vorliegenden, selbstbetitelten Album “Die Sterne.”
Kurz darauf beginnt die eigentliche Produktion, bei der dann neben Janzen auch Dyan Valdes, seit etlichen Jahren Live Keyboarderin bei den Sternen, Phillip Tielsch, Gitarrist und Bassist bei Von Spar, Carsten Erobique Meyer, das Kaiser Quartett und die Düsseldorf Düsterboys zu dem Projekt beigetragen haben.

Das ganze Konzept: weniger Band, mehr Kollaboration.

“Hey Dealer” - hier mit dazugehörigem Video – ist ab sofort als erste Auskopplung des Albums „Die Sterne” erhältlich.

Selbstbetitelt. Der Titel ist ein Statement.

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MO 09.03.2020

Ganz schön Jazz mit BLAER

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Leise und kraftvoll kommt sie daher, die Musik von BLAER. Kein Ton ist hier zuviel, alles hat seinen Platz. Repetitive Klavierpatterns und spharisch schwebende Saxophonlinien bestimmen diesen aufs Wesentliche reduzierten Jazz. Mit seinem atmospharischen Debut ließ das Berner Quintett um Pianistin Maja Nydegger vor sechs Jahren erstmals aufhorchen. 2020 veroffentlicht die Band nun ihr drittes Album YELLOW beim Zürcher Label Ronin Rhythm Records.

www.facebook.com/BLAERmusic

DI 10.03.2020

Konzert: Geistha (D / Elektro, Dark Ambient)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Non-binary Artist GEISTHA veröffentlicht seit 2018 Musik und arbeitet an der eigenen ästhetischen Vision. Nach dem D’ARK Zyklus werden nun in einem neuen Abschnitt Themen der Dunkelheit wie Exzess, Lust und Sex verarbeitet. Subtile Streicherarrangements und bruchstückhaft gesamplete Teile impressionistischer Musik vermischen sich mit weiten elektronischen Sphären, die sich über düstere, pulsierende Bässe und Beats legen. GEISTHA lässt in der Musik die Grenzen zwischen Schönheit und Dunkelheit verschwimmen.

DO 12.03.2020

AUSVERKAUFT: Audio88 & Yassin - Platzangst Tour 2020 (D / Hip-Hop)

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Einlass: 19:00 Beginn: 20:00 

Wow, die Tickets waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft! 
Es wird keine Abendkasse geben.

Bevor Audio88 & Yassin ihr neues bestes Album auf die Menschheit loslassen, geht es noch auf eine ganz besondere Tour! Es wird extrem eng, heiß und intim, da nur sehr kleine Clubs überfallen werden. Das Beste: Es werden erstmalig Lieder vom kommenden Album gespielt und ihr dürft als erste dazu im kleinen Kreis ausrasten, weinen oder ungläubig den Kopf schütteln. 

Aufgrund der Größe der Clubs ist das Kartenkontingent der Platzangst Tour sehr begrenzt. Je nach Stadt gibt es nur 100 - 200 Tickets und keine Show wird hochverlegt. Hier sollte man schnell sein! 

FR 13.03.2020

Konzert: Tara Nome Doyle (D / Singer-Songwriter)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,00 + Gebühren TICKETS

Support: Jonas Bair

Sie hat bei Kat Frankie gespielt, mit Max Rieger von der Band Die Nerven musiziert und für den Soundtrack des Films „Golden Twenties“ gesungen. Ihre erste EP, „Dandelion“, wurde seit Herbst 2018 mehr als eine Million Mal gestreamt. Und jetzt veröffentlicht sie ihr Debut: „Alchemy“. Sie ist jung und auf den ersten Blick etwas mysteriös, wie der Albumtitel. Aber das täuscht, denn bei ihr ist alles auch sehr konkret: „Alchemy“ behandelt in jeweils zwei Songs die vier Entwicklungsphasen aus der vormodernen Naturphilosphie, der Alchemie, wie sie im 20. Jahrhundert in der Traumpsychologie von C.G. Jung wiederkehrt. Diese Sängerin, Komponistin und Pianistin durchschreitet ein ganzes Leben in einer guten halben Stunde. Dabei ist sie erst 22 Jahre alt, aber von großer, sanft vorgetragener Entschlossenheit – in der Musik, auf der Bühne, im Gespräch. Hier ist sie: Tara Nome Doyle!

Andere studieren unsicherheitshalber irgendwas mit Medien nebenbei, sie will einfach Musik machen. Im Biopic „Love & Mercy“, hat sie den alten Brian Wilson, den Kopf der Beach Boys (gespielt von John Cusack) gesehen. Sie sagt: „Wie Wilson selbst als medikamentöses Wrack auch im Alter noch am Flügel sitzt, das hat eine große Würde. Ich wusste: Später möchte ich auf ein Leben mit Musik zurück blicken können. Also bin ich es mir schuldig, das zu probieren.“ Tara Nome Doyle ist eine unzeitgemäße Künstlerin, wie sie jede Gegenwart braucht, aber selten hergibt.

Geboren ist sie in Berlin-Kreuzberg, ihre Eltern kommen aus Irland und Norwegen und sie spricht (und singt) die Sprachen akzentfrei. Man glaubt, den biografischen Hintergrund dieser unterschiedlichen Landschaften in ihrer Kunst wieder zu erkennen; die gespeicherte Hitze und der Nebel aus den irischen Torfmooren, das Magische aus den norwegischen Fabelwäldern.

Die Tempi bewegen sich in der Mitte, die Erde dampft: Ihre Musik kennt keine Beiläufigkeit. Und doch ist da immer diese Stimme, die aus den Wipfeln zu klingen scheint. Von dort, wo die Freiheit lockt. Tara Nome Doyle erlöst diese Spannung nie ganz. Ob sie in „Heathens“ aufbricht zur Reise ins Ungewisse und den Glauben an das Alte aufgibt, ob in „Natural Order“ der Selbstfindungsprozess langsam in Gang kommt, ob in „Transmutation“ bereits das Neue aufscheint und in „The One“ schließlich umarmt wird: Die Musik versprüht eine Atmosphäre zwischen Trauer und Freude, Gefahr und Gewinn, von Schwere und Leichtigkeit.

Das Selbstbewusstsein hat Tara Nome Doyle wohl aus Berlin, wenn die Künstlerin einen Vertrag zurückgibt mit dem freundlichen Hinweis, ihn bitte gendergerecht zu verfassen. Sie tritt einem höflich, achtsam und direkt, aber völlig uneitel entgegen. Mit einem Wort: großstädtisch. „Alchemy“ ist trotz der Naturbilder und der Naturphilosophie, die mitlaufen, ein städtisches Album. Es ist bis zum Platzen persönlich, weil diese Kunst aus der Mitte der Unruhe kommt. Aber „Alchemy“ überwindet die Privatheit stets spielerisch (wie jede gute Kunst).

Die Musik ist auch ihr Mittel, die Perspektive aus dem Inneren in die Welt zu schwenken. Dort sitzt das Publikum, nach wie vor eine Herausforderung für die Sängerin. Sie sagt mit 16 habe sie das Zimmer nicht mehr verlassen können. „Wer mir half: Kanye West mit seinem Album »My Beautiful Dark Twisted Fantasy!«. Danach konnte ich wieder auf den Markt, etwas einkaufen.” Heute meditiert sie täglich. Sie beschäftigt sich mit Achtsamkeit - „deshalb bin ich auf die Alchemie und auch C.G. Jung gestoßen.“ Aber wichtiger als die individuelle Geschichte und ihr psychologisches Motiv ist der Vorgang der Überwindung, die Arbeit an diesem Schwenk zum Publikum. Dieser Widerstand bleibt hörbar: nicht als Last, sondern als Lust, diese Grenze zu überschreiten. Und als Freude, sie auch handwerklich überschreiten zu können.

Ihr Handwerk zeigt sich in ihren Kompositionen und im Spiel mit der Stimme. Ihre Virtuosität wird deutlich, wo sie die Silben rhythmisch ungewöhnlich verteilt und eigensinnig phrasiert. In der Strophe von „Mercury“ oder kurz vor dem Refrain von „Neon Woods“, wenn die „nocturnal needs“ in langsamen Vierteltriolen hinken, als wäre die nächtliche Bedürfnisse abgehangene Erinnerungen an die Routinen der Großstadt. Und erst jetzt, für die letzte Minute des gut dreiminütigen Songs, setzt ein leicht verzerrtes Schlagzeug ein. Eine Wahnsinnsnummer, die den Wahn auf Distanz hält.

Alle Lieder stammen von Tara Nome Doyle selbst. Für das Arrangement von „Neon Woods“ hat sie mit Max Rieger (Die Nerven) zusammengearbeitet. Produziert hat das Album David Specht von Isolation Berlin. Es sind Innenräume, die wir hören sollen - akustisch, aber auch thematisch. Die Drums klingen eher nach einem Klopfen an der Fensterscheibe als nach dem Stadtlärm vor der Tür, die Gitarre regelt die Harmonie und nicht die Starkstromzufuhr. Das erste Instrument aber bleibt diese Stimme, die immerzu arbeitet und unbeirrt einen Weg sucht. Nach innen, nach außen.

Doch von Samtpfotigkeit ist „Alchemy“ weit entfernt. Wenig ist so schwer, wie mit Pausen zu arbeiten und in der Langsamkeit die Intensität zu entwickeln. Und wenn ein Stück den Kontrollverlust feiert, wie in „Transmutation“, geht Tara Nome Doyle an die Grenzen der Stimme, während die gedämpfte Snaretrommel wie ein Gewitter heranrollt.

„Alchemy“ hat etwas von einem Entwicklungsroman, geschrieben mit dem Blick der teilnehmenden Beobachtung. Das Album lässt sich psychologisch lesen oder als Porträt eines Lebensalters, das aufbricht und das auch weiß. Erleben und Reflektieren sind jetzt sehr eng umschlungen - das ist so schön wie bedrohlich. Tara Nome Doyle schickt uns neun Lieder aus diesem Zustand, für den das Leben oft nicht genug Zeit lässt. 

www.facebook.com/taranomedoyle/

 

SA 14.03.2020

Konzert: Haller (D / Pop, Hip-Hop, Soul)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00  TICKETS

Support: WAHNSCHAFFE

Kuss. Tour 2020

Allein sein muss weniger weh und viel mehr guttun. Hier kommt einer, der sich darum kümmern will: HALLER. Nachdem der Musiker aus Aachen drei selbstbewusste EPs veröffentlicht hat, sang er sich Ende 2018 mit seiner Single „Schön genug“ ein Stück tiefer in die Herzen seiner Fans, denn diese ist nicht nur musikalisch mitreißend: „Die Single ist auch der ehrliche Aufruf eines ehrlichen Künstlers, der sich selbst nicht zu ernst nimmt“ (The Mellow Music).
HALLER macht nicht nur Musik, er erzählt Geschichten. Seine Texte sind ergreifend, direkt und Mut aufbauend. Er berichtet von alltäglichen Gedanken, von den schönen und weniger schönen Dingen des Lebens, vom Glücklich sein oder seiner Kindheit und erzeugt damit ein Gefühl der Nähe und Wärme. Das spiegelt sich auch in seinem Debüt-Album wider: „Für mich ist das Album fast wie ein Brief, in dem ich erzähle, wer ich bin, was ich erlebt habe und was ich haben will“, so der Singer-Songwriter. Zu minimalistischen Gitarrenklängen und Blues-Elementen geschmeidig auf den Punkt singend, trägt er die Kopflage bis runter zum Bass und den Text direkt ins Ohr –„Ein wunderbares Songwriter-Talent aus Berlin, der bereits mit zahlreichen Shows und mehreren Singles eine Menge Leute überzeugen konnte“ (MKZWO).
Mit Auftritten auf dem Sound Of The Forest oder dem Bauhaus Open Air, als Support-Act von Künstlern wie MINE, Michael Schulte oder LOTTE und mit seiner eigenen Kuss. Tour 2018 hat HALLER gezeigt, dass er sowohl ihm bekanntes als auch unbekanntes Publikum begeistern kann. Im Frühjahr 2020 wird er erneut auf Kuss. Tour gehen und mit seinem neuen Album im Gepäck im Zeitalter der Selbstoptimierung ermutigen, das Optimalste zu wagen: einfach ganz man selbst sein.

http://hallermusik.de/

www.wahnschaffemusik.de

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MO 16.03.2020

Ganz schön Jazz mit Jilman Zilman

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Bei Jilman Zilman entwickelte sich über die Jahre eine energetische Mischung aus orientalisch-klezmeresken Melodien und virtuos vorgetragener kompositorischer Einfachheit, welche die unersättliche Spielfreude der Musiker transportiert. Interplay ist Bedingung, keine Option. So ungewöhnlich die Besetzung mit zwei Altsaxophonen, Kontrabass und Schlagzeug ist, so wertvoll und vielfältig zeigen sich die dadurch entstehenden kompositorischen und improvisatorischen Möglichkeiten.

tilmantilman.de/jilmanzilman

DI 17.03.2020

Konzert: Pretty Lightning (D / Psychedelic-Blues)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Es scheinen zuweilen sonderbare Substanzen zu sein, die im saarländischen Trinkwasser zu finden sind. Wie sonst ließe sich erklären, dass dieses erstaunliche Duo in seinem Herkunftsbundesland, für das "Streuobstwiesenbestände charakteristisch" sind, einen derart fundierten Zugang zu einer nahezu visionären Version des Psychedelic-Blues erlangt hat? Der Geist, den PRETTY LIGHTNING mutwillig beschwören, ist eine im neo-psychedelischen Furor sich windende, einem dunstigen Blues-Delta entstiegene Chimäre, die sich einen feuchten Kehricht um die Standesdünkel pop-kultureller Coolness schert. Eine eiernde Orgel, ein donnerndes Schlagzeug, ein garagiger, griffiger Gitarrensound und der tief im Hall vergrabene melodiöse Gesang verleihen PRETTY LIGHTNING ein seltsam aus der Zeit gefallenes, eigentümliches Wesen.

https://prettylightning.bandcamp.com/
https://prettylightning.com/

DO 19.03.2020

Konzert: Svavar Knútur's String Spring (ISL / Folk)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 18,00 + Gebühren TICKETS

Der isländische Singer/Songwriter Svavar Knútur kehrt für eine Frühlingstour durch einige seiner Lieblingsstädte nach Europa zurück. Mit alten und neuen Songs, neuen Geschichten, einem warmen Frühlingswind aus Island und einer neuen EP wird er mit seiner Gitarre und Ukulele im Schlepptau zurückkehren.

Svavar Knútur wird einige neue Lieder und Geschichten mitbringen, aber insbesondere erstmals ein Streicher-Trio, dass ihn bei vielen seiner Aufnahmen und Auftritte in Island begleitet hat. Das Streicher-Trio begleitet Svavar für die zweite Hälfte der Tour und wird neue wie alte Songs und Lieblingslieder von Svavar in neuen Arrangements präsentieren wie man sie vorher noch nicht von ihm live gehört und gesehen hat.

Die neue EP „Between“ wird akustische Versionen mit Streicher-Arrangements einiger von Svavars eher rockorientierten Songs enthalten.

Grünes Reisen und gute Beziehungen zu seinem Publikum sind für Svavar Knútur gleichermaßen wichtig. Deshalb lädt er wieder seine Fans und Freunde in jeder Stadt zu einem 5 km langen entspannten Spendenlauf ein, bei dem jeder einen Euro pro Kilometer für ein Klimaschutz-Projekt ihrer Wahl spenden kann. Svavar Knútur hofft, dies zu einer Tradition zu machen, die mehr Künstler aufgreifen, um durch ihre Arbeit positive Veränderungen herbeizuführen.

Fans seiner Musik dürfen sich diesen Frühling mit Sicherheit auf eine Menge freuen, wenn der melancozy Fjord-Folker mit Arpeggios aus Hoffnung, Freude und Melodien aus seiner winterlichen Dunkelheit auftaucht und die Rückkehr der Sonne feiert.

www.facebook.com/svavarknutur

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FR 20.03.2020

Konzert: Impala Ray (D / Folk, Surf, Indie)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 + Gebühren TICKETS

Dieser Moment, wenn es dir zum ersten Mal wirklich egal ist, wie du beim Tanzen aussiehst, heißt Freiheit – und die Musik dazu kommt von IMPALA RAY. Freiheit zu vertonen klingt super, kriegt aber nicht jeder hin. Weil dafür Studio-Skills allein nicht reichen. Man muss sie erlebt, sein Ding gemacht haben. Rainer »Ray« Gärtner ist so einer. Einer, der unterwegs ist in der Welt. Einer, der schon lange Musik macht und sie auf Bühnen in ganz Europa gebracht hat. Aufs Dockville, Open Flair oder das Reeperbahn Festival und zu Supports für Jeremy Loops oder Jesper Munk. Seine Songs  sind von den Vibes der California Bay Area genauso inspiriert, wie von der Zeit, als er in Afrika gelebt hat. IMPALA RAY besteht aus dem Sound, den man beim Loslassen hören will. 2014, kurz nachdem der Münchner Sänger und Gitarrist Ray endgültig beschließt, dass ein Leben im Büro nichts für ihn ist, fängt er neu an und gründet IMPALA RAY. Er spielt in Parks, an der Isar und bei miesem Wetter im Waschsalon – mit Klängen, bei denen er sich genauso wenig festnageln lässt. Denn, wenn man mit Menschen Kontakt aufnehmen will, geht das mit Tuba und Dulcimer genauso gut wie mit afrikanischen Trommeln und experimentellen Beats. Was zählt, sind die Songs und die Reise auf die wir mit ihnen gehen. Der Trip beginnt mit dem ersten Album »Old Mill Valley«, das ganz reduziert sowohl Rays eigene als auch die Wurzeln von Folk und Blues auslotet. Über den ersten Hit »The Gambler« führt der Weg zwei Jahre später direkt »From the Valley to the Sea«. Die zweite Platte experimentiert mit mehr Punch und relaxtem Delay, um mit dem Sommertrack »Stay« kurz durchzuatmen. Es ist viel passiert zwischen Heimat und West Coast: IMPALA RAYs Musik hat Bühnen und Blogs begeistert und international jede Menge Boden gut gemacht. Nach so viel Turbulenz tut es gut, sich zu erinnern. Deswegen geht’s 2019 wieder nach Kenia. Nach dem Abi hat Ray einige Monate in Nairobi verbracht und an der deutschen Schule gearbeitet. Stundenlang streunte er durch die Gassen, lernte Suaheli und verliebte sich in den Kontinent. Die ausgefeilte Produktion von des im Herbst 2019 kommenden Albums »JANGWAR SUMMERS« stammt von Ray und Sven Ludwig (OK KID) und es ist auch die kreative Reibung zwischen den beiden, die den Reiz der Tracks ausmacht: rau und groovend zugleich. Zart, lässig und herrlich speziell. Genauso wie übrigens die afrikanischen Antilopen, die IMPALA RAY ihren Namen leihen.

 

http://impalaray.com/

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MO 23.03.2020

Ganz schön Jazz mit Johannes Metzger Quartett

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Angestoßen durch die aktuellen gesellschaftlichen Debatten, beschäftigt sich das Johannes Metzger Quartett in seinem neuen Programm mit dem Begriff „Heimat“. Was ist Heimat überhaupt? Welche Rolle spielt „Heimat“ im musikalischen Kontext unserer Zeit, speziell im zeitgenössischen Jazz? Was kann ich als Jazzmusiker*in der Diskussion hinzufügen? Das fragt sich die Band bei jedem Konzert aufs Neue und nimmt das Publikum mit auf eine Reise in ein kleines Stückchen gemeinsame, neue Heimat.

www.johannes-metzger.com/johannes-metzger-quartett

DI 24.03.2020

Konzert: Kirchner Hochtief (D / Pop, Alternativ)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Support: W OO D   ¥   GALORE

Auf dem Debut-Album „Evakuiert das Ich-Gebäude“ seufzt und schreit und bängt und schhhhhht und knurrt und summt KIRCHNER HOCHTIEF in deutscher Sprache - von Widersprüchen gezeichnet, als würden Patrick Bateman und Gordon Gecko zu Occupy aufrufen oder als wäre Bukowski im Suff bei den Beach Boys eingestiegen: singen und versingen ihre Songs - zerrissen zwischen Pop und Noise. Launische Konstrukte. Die rumpeln und taumeln naiv durch den Klangraum und verwandeln sich dann unvermittelt in komplexe harmonische Labyrinthe – fordern einen neuen deutschen Pop: einen, der der angepassten Radiomusik den Krieg erklärt. Gitarren wie Kathedralen, Tasten prügeln sich zu Melodien und die Schlagwerke und Rhythmusmaschinen grölen „WOW, REVOLUTION!“. Und dann plötzlich flirren akustische Gitarren entrückte Flächen und Blechbläser betrauern die einsame Stimme die unsicher von den absurd großen Themen singt: der grausamen Liebe, traurigen Revolutionen, dem Traum von 15 Minuten Anonymität und davon wie es ist ein Mann zu sein - Hier politisch, da privat. Kirchner Hochtief will etwas über Herkunft wissen und will doch aus der Zukunft kommen - will berühmt werden, einfach nur um zu zeigen wie einfach das ist. Kotzt groß. Will dem Mainstream sein Gegenteil verkaufen, ihm das „Anti“ einpflanzen, ihn mit seinen glamourösen Negationen umarmen, will den Zentren ihre Ränder unterjubeln. Eine neue Hochkultur, die den alten Pop fickt. Aber nur im Anzug mit Schlips.

DO 26.03.2020

Konzert: The Regrettes (USA / Punk-Rock, Garage)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 18,00  TICKETS

Perfectly imperfect – so lässt sich die in L.A. beheimatete Punkband The Regrettes zusammenfassen. Das Quartett schreibt hochgradig ansteckende Tracks, die sich durch eine ebenso unbedarfte wie unerschrockene Attitüde auszeichnen, im Stile einer Courtney Barnett oder Karen O und mit einer Pop-Ästhetik, die an Acts der 50er- und 60er-Jahre wie The Temptations oder Buddy Holly erinnert. Angeführt von der Frontfrau Lydia Night setzen sich The Regrettes nach dem freundschaftlichen Abschied von Bassistin Sage Chavis aus Genessa Gariano an der Gitarre und Drummer Maxx Morando zusammen. Die Rockszene im heimischen Los Angeles hat die Band längst im Sturm erobert – die Herzen abgehalfterter Rockkritiker eingeschlossen –, unter anderem durch Support-Shows für Kate Nash, Jack Off Jill, Bleached, PINS und Deap Vally. In ihren Songs nehmen einen The Regrettes vom ersten Moment an gefangen, mit einer wuchtigen Gitarrenwand, ansteckenden Melodien und einer wehmütigen Nostalgie, die bis zu der letzten Note vorhält. Inspiriert von Bands wie Hinds und Hole, bilden ein sentimentaler Anflug von Jugend und Verwundbarkeit das Herzstück eines jeden Songs. Bereits im Februar konnte man die Kalifornierinnen im Vorprogramm von Twenty One Pilots erleben.

Support: Alex Lahey

FR 27.03.2020

Konzert: Good Morning Yesterday (D / Indie-Folk, Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 7,00 + Gebühren TICKETS

ALBUM-RELEASE KONZERT!

Mit ihrem Indie-Folk/Pop bespielen die Jungs von Good Morning Yesterday seit knapp fünf Jahren die Clubs und Bühnen dieser Landschaft und haben in dieser Zeit ihren Klang und ihre Songs vor dem Publikum reifen lassen.

Entstanden ist dabei ein authentischer GMY-Sound, der die unterschiedlichen musikalischen Einflüsse der Bandmitglieder vereint und einen Bogen von geschmeidigen Beats über treibend raue Folk-Akkorde zur tragenden Streichersektion spannt.

Nach der 2015 erschienen EP „Green Sea“ veröffentlichen sie diesen März ihr Debütalbum „Violent Arc“, das sie in nahezu kompletter Eigenregie aufgenommen und produziert haben.

Die Herzen der fünf Mainzer brennen jedoch für die Bühne - der Ort, für den sie als Good Morning Yesterday existieren und an dem sie sich am wohlsten fühlen.

goodmorningyesterday.com

 

SA 28.03.2020

Konzert: Anorak (Indie, Screamo)

 Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 10,00 € TICKETS

Diese unzähligen schlaflosen Nächte, die jeder von uns kennt...

Auf seinem zweiten Longplayer “sleep well” nimmt das kölner Quintett “anorak.” genau dieses Gefühl der rast- und ratlosigkeit auf und verpackt sie in eine schwer nachzuahmende Mischung aus Post-Hardcore, Indie, Emo, Post-Rock und was-auch-immer, die sich sicherlich dem new-wave-Strom zwischen La Dispute, Pianos Become The Teeth und Touché Amoré zuordnen lässt.

Der Nachfolger ihres Debüts “enthusiasts and collectors” (2016) verhält sich wie oben erwähnte Nacht, in der man sich wälzt und windet. In der die Gedanken kreisen und sich drehen. In den man sich immer wieder selbst zur Vernunft ermahnt, was einen letztlich nur noch mehr über die Dinge nachdenken lässt, die einen umtreiben. Und am nächsten Morgen muss man wieder raus.

Zur Arbeit. Zum Kind. Zur Tagesordnung. Dieses Auf und Ab fängt “anorak.” in einem Dynamikumfang ein, den man sonst vor allen Dingen von Bands wie La Dispute und The World Is A Beautiful Place... kennt.

Textlich hingegen bewegt man sich, wenig überraschend, zwischen alltäglichen Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen, Selbstzweifel und dem Unverständnis gegenüber dem gesellschaftlichen Wandel, vergleichbar mit Fjørt, nur eben auf englisch. “sleep well” verkörpert insofern eine undefinierbare Unbehaglichkeit und Schwere, ähnlich wie Citizen oder Balance and Composure sie aufkommen zu lassen vermögen, die einen den Titel des Werkes besonders ironisch lesen lassen. Sorgen und Ängste, die einen eben wach halten können - und unsicher in die Zukunft blicken lassen. Mit einem schiefen Lächeln.

Das Cover-Artwork, eine Momentaufnahme in einer Straßenbahn die einen Querschnitt durch die Gesellschaft abbildet, greift dies auf. Der aufgesetzte Smiley, welcher aus Teilen des “anorak.” besteht und der Person in der Bildmitte eine gequält lächelnde Fratze aufsetzt, versinnbildlicht diese Disphorie.

Um die Ideen und Vorstellungen vom Sound und der Stimmung auf “sleep well” möglichst kreativ anzugehen, hat man sich mit Magnus Wichmann im November 2018 in den “lala Studios” in Leipzig eingeschlossen und intensiv an einigen Stellschrauben gedreht.

Und nun, gut drei Jahre nach ihrem Erstlingswerk, das durch einen rohen und ehrlichen Sound viele Screamo und Post-Hardcore Herzen höher schlagen ließ und zwei Jahre nach ihrer Doppel-Single “hollow/memo” (2017), legen “anorak.” mit “sleep well” ein Album nach, welches die musikalische Reifung und die damit verbundene Wandlung der Band unterstreicht, ohne die Wurzeln vollends zu vergessen.

MO 30.03.2020

Ganz schön Jazz mit Willmann Huber Heidepriem

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Willmann/Huber/Heidepriem stammen zwar ursprünglich alle aus Süddeutschland, haben sich aber während ihrer Zeit als Studierende bzw. Dozierende am Jazzcampus Basel kennengelernt und spielen seit 2018 in der klassischen Saxophon-Trio-Besetzung zusammen.Alle drei absolvierten längere Studien-Aufenthalte in New York und können umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland vorweisen.Musikalisch manövrieren sie nnerhalb ihrer Eigenkompositionen elegant durch vielseitige Arrangements und spielerische Improvisation.

 

DI 31.03.2020

Konzert: Sama Dams (USA / Experimental, Indie)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Nur wenige Bands beherrschen die feine Grenze zwischen Anspannung und Loslassen so wie Sama Dams es tun. Es überrascht aber auch nicht wirklich, denn Sam und Lisa Adams machen seit über einem Jahrzehnt zusammen Musik – genauso lange nämlich, wie die Beiden miteinander verheiratet sind. In ihrer Musik haben sie eine Offenheit entwickelt, die sich manchmal beinahe voyeuristisch anfühlt. Sie bedienen sich dabei beim Jazz, R&B, New Wave, Indie-Rock, in der klassischen Musik und kreieren dabei einen sinnlichen Musikteppich, der so ganz eindeutig ihre Handschrift trägt.

Sama Dams' ausgeprägtes Kunstempfinden spinnt sich – ganz gleich wie etwa bei den Dirty Projectors oder bei Thom Yorke – wie ein Netz um einen Knoten aus kompromisslosem Radikalismus, so als hätte Leonard Bernstein einen Plattenvertrag bei K Records. Auf diese Art und Weise hat der Do-It-Yourself Ethos des Pazifischen Nordwestens der Band den Weg nach oben bereitet, seit sie 2008 die Musikhochschule abgeschlossen haben und 2012 nach Portland umgezogen sind.

Das dritte und aktuellste Album in voller Länge von Sama Dams trägt den Titel „Say It“. Es überrascht mit düsterer wenn auch präziser Instrumentierung und hält eindrucksvoll die Waage zwischen Zurückhaltung und Kraft, mit heulenden Gitarrenriffs, als würde Neil Young einen Raketenschlitten fahren, mutierenden Wellen der Orgel über eine verzerrte Ukulele bis hin zu Breakbeats, die im perfekten Moment ausbrechen. Die Zeitung „Portland Mercury“ beschreibt „Say It“ als ein „endlos faszinierendes akustisches Machwerk und einen selbstbewussten Schritt nach vorne von Sama Dams“. Was eine Serie an stilistischen Widersprüchen sein sollte, resultierte schließlich darin, dass jeder Song sich solide als verflochtene Komposition und Meisterwerk darstellt, das sich mit abwechslungsreicher Hingabe um sich dreht und wendet.

Der breit gefächerte musikalische Fußabdruck der Band wird von der dynamischen Power ihres Gesangs zusammengehalten und ist eine echte Alternative zur stimmlichen Paarung von Kate Bush und Jeff Buckley. Das Können von Sam und Lisa in Kombination und ihre einzigartige Herangehensweise ans Songschreiben verbinden sich perfekt mit der brillanten Percussion von Drummer Micah Hummel. Heraus kommt der einzigartige Sound, sowohl live auf der Bühne als auch im Studio.

Sama Dams sind regelmäßig auf Bühnen, Musikfestivals und in Wohnzimmern quer durch die USA oder in Europe zu finden und erfreuen dort ihr Publikum. Ihre Musik erobert dabei mit ihren intelligenten Arrangements, einprägsamen Melodien und einer verspielten Musikalität nicht nur die Herzen von Musikenthusiasten, sondern auch die der breiteren Masse.

Die neue Single „Principle of Loving“ wird samt Video ab 20. September über Portlands Sammellabel Self Group, auf allen digitalen Plattformen sowie in limitierter Ausgabe auf einer 7'' Picture Disc erhältlich sein. Sama Dams wird im Rahmen einer Tour an der US-Westküste im Herbst 2019 sowie einer Europatour im Frühling 2020 diese neue Single auch Live darbieten.

facebook.com/samadamsmusic

SA 04.04.2020

Konzert: Nova Twins (UK / Urban-Punk, Grime, Hip-Hop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,00 € TICKETS

Präsentiert von: Gringoz Magazine, Monkeypress.de, STUZ & Proudy

Support: SPEEDGIRLS

Nova Twins ist das Duo bestehend aus den beiden Britinnen Amy Love am Mikro und der Gitarre und Georgia South am Bass. Für ihre harten Basslines, derben Gitarrenriffs und kreischenden Synthie-Klängen haben sie mit einer Mischung aus Grime, Punk und Hip Hop ihr eigenes Genre kreiert: Urban-Punk.

Zuletzt waren sie als Support von Prophets of Rage, Pendulum oder Die Antwoord unterwegs. Als Einflüsse nennen sie N.E.R.D., Betty Davis, Jack White, Missy Elliot, Princess Nokia, The New York Dolls, MC5 und Rihanna.

Sie verkörpern die stilsichere Weiterführung der Crossover-Kultur und machen hier nicht bei ihrer Musik Halt. Unangestrengt cool sind sie in jedem Element ihres Schaffens - die Musik sowieso, aber auch Videoclips und ihre Mode nutzen sie, um gesellschaftspolitische Erfahrungen in Kunst zu verwandeln. Für ihr Debütalbum arbeiteten sie mit keinem geringeren als Jim Abbiss zusammen, der schon Künstlern wie Arctic Monkeys, Kasabian, Adele den letzten Feinschliff gegeben hat.

www.facebook.com/NovaTwinsMusic/

DI 07.04.2020

Konzert: Odd Couple (D / Garage-Rock, Krautrock)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Mit „Fahr ich in den Urlaub rein“ kündigt das ostfriesisch-berlinische Dada-Rock-Duo Odd Couple sein viertes Album an: „Universum Duo“ erscheint am 13.03.2020, zum ersten Mal auf ihrem eigenen Label „Geld Records“. Im Frühjahr geht die Band zum Albumrelease auf Tour.

In Ostfriesland ist nicht viel los. Wenn dort etwas passieren soll, dann muss man es selbst machen. Das wissen auch Jascha Kreft und Tammo Dehn. Zusammen vereinen sie als Odd Couple eine ganze Reihe ur-norddeutscher Eigenheiten: Gelassenheit hinsichtlich äußerer Erwartungen, ein Urvertrauen in das eigene Tempo und eine Performance, auf die Verlass ist. Vor allem jedoch eine gesunde Skepsis jedem unnötigem Gefasel gegenüber und das Wissen darum, dass man sich selbst nicht allzu ernst nehmen darf.

Produziert wurde "Universum Duo“ von Olaf O.P.A.L. – ihm ist es gelungen, den kompromisslosen Livesound der Band einzufangen. „Fahr ich in den Urlaub rein“ ist ein lässig-scheppernd dahingroovender Krautrocksong, gefüttert mit pluckernden Synthies und messerscharf-melodiösen Gitarrenriffs: „Wenn es mir schon schon schlechter geht, dann wenigstens an einem schönen Ort“ heißt es. „Fahr ich in den Urlaub rein“ erscheint kurz vor Weihnachten, bald fahren wieder alle los: in die Berge, in die Heimat, zur Familie, oder eben einfach möglichst weit weg. „Gib mir diese Kraft zurück“ singt Dehn, "dann kann ich nochmal vor die Tür und mir Kippen kaufen“.

Drei Alben („It’s a pressure to meet you“, „Flügge“ und „Yada Yada“) haben Odd Couple bisher veröffentlicht, unzählige Konzerte und Festivals im In- und Ausland gespielt. Sie mischen Kraut mit Dada, druckvolle Soundbretter mit funkelndem Glam kontrastieren ausufernd explodierenden Gitarrenriffs. Es sind genau diese Paarungen seltsamer Gegensätze: Deich und Metropole, zurückhaltend-coole Haltung und ironisch-wahnwitzige Textarbeit, die man in einer solchen kraftstrotzenden Direktheit nicht oft zu hören bekommt.

Und über allem schwebt: Ostfriesisches Understatement.

 

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MI 08.04.2020

Konzert: Imonolith (CAN / Alternative Metal, Hard Rock)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00  AK 18,00 TICKETS

Support: tba

Präsentiert von: 

 

Dass man von einer Band wie Imonolith einiges erwarten kann, wird direkt klar, wenn man sich die Namen der Bandmember anschaut. Ryan Van Poederooyen und Brian Waddell waren zuletzt Teil von Devin Townsend Project, während Byron Stroud ebenfalls mit Devin zusammen bei Strapping Young Lad, aber auch bei Fear Factory agierte. Dazu gesellt sich Gitarrist Kai Huppunen und Jon Howard, der durch seine Tätigkeit bei Threat Signal und Arkaea auch kein Unbekannter ist.

Anfang 2020 erscheint das Debütalbum "State Of Being", das mit Spannung erwarten lässt, in welche Richtung sich Imonolith bewegen. Eins ist jedoch jetzt schon klar: eine bombastische Liveshow ist garantiert. Wer Devin Townsend Project oder Strapping Young Lad kennt, weiß worauf er sich einlässt. Mit der Single "Hollow" gibt es bereits einen ersten Eindruck auf den Sound der Kanadier.

http://www.imonolithband.com/

https://www.youtube.com/watch?v=57tcysG4QgY

MI 15.04.2020

Lesung: These Girls. Streifzüge durch die feministische Musikgeschichte

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Vor 50 Jahren forderte Aretha Franklin »Respect«, in den Neunzigern rebellierten die Riot Grrrls und heute vermarkten Superstars wie Beyoncé eine sexy Version des Feminismus. Die Charts sind voll mit weiblichen Stimmen, doch bleiben Festivalbühnen, Musikzeitschriften und Clubnächte männerdominiert. Dabei gibt es Role Models an jeder Ecke, in jedem Jahrzehnt, in dem Frauen zu Gitarre, Mikrofon oder DJ-Software griffen.

Jede hat ihre eigenen Geschichten. Es geht um Selbstermächtigung, um Wut, um Gleichberechtigung, um Drugs and Rock’n’Roll, um Sex und Sexualität – und auch mal um Menstruation. Vor allem aber um Musik. Egal, ob Stimmen im Soul, Battles im Rap, Gitarrensoli im Rock, große Hits im Pop oder Tunes im Techno. Juliane Streich hat diesen Künstlerinnen das Buch »These Girls. Streifzüge durch die feministische Musikgeschichte« gewidmet, in dem zahlreiche AutorInnen zentrale Künstler*innen aus 70 Jahren Musikgeschichte vorstellen.

Bei der Lesung im schon schön, eine Kooperation des Frauenzentrum Mainz e.V., der Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland-Pfalz und des Ventil Verlag, stellen Juliane Streich, Christina Mohr, Lisa Rölle, Wiebke Lohfeld, Jonas Engelmann und Laura Schwinger das Buch vor.

www.ventil-verlag.de

rlp.rosalux.de

www.frauenzentrum-mainz.de

 

 

DO 16.04.2020

Konzert: Wilhelmine (D / Pop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 € + Gebühren TICKETS

Wilhelmine mag es, die Welt anzuhalten und in aller Ruhe zu betrachten. Ihr „HEUTE“, wie sie ihre täglichen Instagram Stories nennt, ist voller Momente, in denen sie hektische Alltagssituationen in Zeitlupe gefilmt hat. Ein Skater, der sich über einen überfüllten Bürgersteig schlängelt. Wartende Passanten an einer Bushaltestelle. Ein Kind, das auf dem Rücksitz eines Fahrrads hingebungsvoll eine Kugel Eis schleckt. Wilhelmine betrachtet diese Momente und überlegt: Wie ticken diese Menschen, was berührt und besorgt sie? Was ist ihre Geschichte?

Wilhelmines Geschichte beginnt im Kreuzberg kurz nach dem Mauerfall. Zwischen den „Drogis am Kotti“ und den Gesängen der Muezzins wächst sie in einem besetzten Haus auf und geht in einen deutsch-türkischen Kindergarten. Und wie ihre Stadt passt sie in keine Schublade. „Ich wollte aussehen wie ein Junge. Und ich durfte aussehen wie ein Junge. In dem besetzten Haus durfte ich alles sein. Ich musste nur schon ganz früh mutig sein.“
Wenn Wilhelmine singt, hört man ihr Berliner Mundwerk gleich heraus. Es spricht aus ihren direkten Worten. Man hört es in der Haltung ihrer Stimme. Wilhelmine spricht alles an, was sie denkt. Und ihr „alles“ ist eben nicht nur leicht. Ihre Songs spiegeln ihre Freiheit und ihr Verliebtsein ebenso wie Erfahrungen mit Sucht und Ressentiment.

„So wie ich bin darf ich hier nicht sein“ – in ihrer Debüt-Single „Meine Liebe“ lädt uns Wilhelmine ein, ein Stück ihres bisherigen Weges mit ihr zu gehen. „Ich verlieb’ mich viel zur gern / Um mich dafür zu erklären / Wie es ist für mich / Mit einer Frau an meiner Hand / Warum ist meine Liebe deiner Rede wert?“, liefert sie zu federnden Pop-Klängen, warmer Instrumentierung und jubilierenden Bläsern ein euphorisierendes Statement der Befreiung.

„Das Lied basiert auf meinen Lebenserfahrungen und ist ein Fragen: Warum ist meine Liebe deiner Rede wert? Warum erlaubst du dir, über meine Liebe zu urteilen? Ich tue das ja auch nicht mit deiner Liebe“, kommentiert Wilhelmine.

Irgendwo zwischen Zwanzig und Dreißig, zwischen Verlorensein und Neusortieren, erzählen ihre Songs vom Nichts-Haben und Sich-Wiederfinden, von Aufschwung und Zuversicht, von der Reise, von Sehnsüchten, vom Anfang, vom Antrieb, vom Lachen, von der Liebe. Und von den kostbaren Momenten, in denen sie die Welt für einen Augenblick anhält.

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FR 17.04.2020

Konzert: KLAN (D / Pop, Indie)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 18,00 TICKETS

Support: WAHNSCHAFFE

Beziehungen zwischen Brüdern sind speziell. Von Kindesbeinen an schwingt das familiäre Pendel zwischen Wettbewerb, Bewunderung, Wut und Liebe hin und her. Das ist auch bei Michael und Stefan Heinrich nicht anders. Die beiden Musiker bilden gemeinsam das Duo KLAN – eine moderne Popband voller Leidenschaft und Widerspruch, die sich mit intelligenten Songs ihren Weg bahnen.
Aufgewachsen im sächsischen Minidorf Lampertswalde, das praktisch nur aus zwei Straßen besteht, spielt die Musik im Leben der beiden Brüder bereits sehr früh eine entscheidende Rolle. Vom Kirchenchor, über Straßenmusik zieht es Stefan an der Gitarre als Teil verschiedenster Bands durch die Clubs der Republik, wohingegen sich Michael vorerst für ein Medizinstudium in der Hauptstadt entscheidet.
2016 beschließen sie, es zusammen zu wagen. Der Name, den sie wählen, ist genauso profan wie programmatisch - die Familie mit all ihren Freuden und Befindlichkeiten, all der Ursprünglichkeit zwischen bedingungsloser Liebe und unauflösbarem Konflikt, bildet den Rahmen der künstlerischen Spannung zwischen den beiden Brüdern. Die Musik entsteht in absoluter Detailverliebtheit. Zwischen urbanem Puls, elektronischen Fragmenten, Indieästhetik und großen Melodien bahnen sich intelligente, pointierte und emotionale Worte ihren Weg zum Hörer. Ihr 2018 erschienenes Debütalbum „Wann hast du Zeit?“ bringt KLAN auf unbekannten Trampelpfaden direkt ins Zentrum zeitgenössischer Popkultur. Fernab von algorithmischen Vorgaben geht es mit Songs wie „Mama“, „Tropfen“ oder „Woran glaubst du?“ auf die Bühnen des Landes, in den Rundfunk und ins Feuilleton. Sie machen es sich zwischen den Stühlen Indie und Pop bequem, supporten Mine, Sophie Hunger und Revolverheld, spielen eine eigene Headline-Tour in 25 Städten, auf Festivals und politischen Demonstrationen. Voller Überzeugung und mit klaren Standpunkten machen sich KLAN einen Namen im oft so inhaltslosen Musikzirkus.
Im Entstehungsprozess des Zweitlingswerks gehen KLAN ihren Weg noch konsequenter. In absoluter Do-It-Yourself-Manier werden alle Songs von Stefan produziert. Der Sound wird reifer und ihre Popmusik immer mehr zum genrefreien Spielplatz, auf dem man sich austoben kann. Es scheint als hätte sich Michael freigesungen. Die Vocals und Texte sind intensiver und irgendwie auch extremer als je zuvor, ohne dabei vorlaut zu provozieren.
Nach Support-Shows für Künstler wie Bosse, Elif, Mine, den Leoniden oder Sophie Hunger und ihrer eigenen Headline-Tour in 25 Städten, werden KLAN in vierköpfiger Besetzung auf der „Zwei Seiten“ Tour dieses Kontrastprogramm auf die Bühne übertragen. Eine Konstante gibt es dabei allemal: Mit Energie, Leidenschaft und Charisma werden sie die Clubs in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Kochen bringen.

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DI 21.04.2020

Konzert: Monako (D / CAN, Indie, Shoegaze, R'n'B, Vaporwave)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Als Sadek Massarweh – geboren und aufgewachsen in Kanada – mit Anfang 20 nach Hamburg kommt, lernt er Jakob Hersch (Der Ringer) kennen und die beiden beginnen zusammen Musik zu schreiben. Die ebenfalls aus Montreal stammende Sängerin Naomi De Lorimier lebt zu dem Zeitpunkt in Berlin und schließt sich dem Duo an. Zusammen begründen sie die Basis, die später Monako werden sollte.
Allerdings dauert es noch ein weiteres Jahr bis Valentin Hebel, Jan-Hendrik Schnoor und Pamier Hilal die Band vervollständigen und Monako seine wahre Gestalt annimmt: Als Projekt zwischen den Kontinenten mit einem unverkennbaren Sound.
Inzwischen zählen sie über 600.000 Spotify-Plays für ihre Debut-EP „MONAKO“ (14.12. 2018) , über 60 Konzerte und drei Support-Tourneen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz und haben sich nebenbei ein Publikum erspielt, das bereits auf die Veröffentlichung der zweiten EP wartet.

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MI 22.04.2020

Konzert: Jeb Loy Nichols (UK / Folk, Singer-Songwriter)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 20,00 + Gebühren TICKETS

Jeb Loy Nichols, der amerikanische Songwriter, der seit inzwischen zwei Dekaden seine ganz eigene Marke von rauchigem Retro Soul kreiert, hat nun sein elftes Soloalbum „June is short, July is long” veröffentlicht: ein Genre-übergreifendes Album, das seine Reise von Geburt und Kindheit im amerikanischen Mittleren Westen bis hin zu seinem aktuellen Leben in den Hügeln des ländlichen Wales darstellt. “It’s full circle,” so Nichols. “I started off in the Ozark hills and now here I am, in the hills again.” Weiter beschreibt er sein neues Album: “It’s all roots music. Three chords and a good story. Don’t overthink it. Just get in the groove and let it happen.”

„June is short, July is long” könnte gut und gerne Platz nehmen neben klassischen Alben von Ry Cooder oder Van Morrison, mit ihrem enthüllten, echten Mix aus Freude und Schmerz. Wenn man es einfach hält, kann laut Nichols auch weniger schief gehen. Die resultierende Kollektion von Songs unterstreicht diese Aussage definitiv: “You take a little country, some soul, some old friends and few good stories, and what can go wrong?”

“I wanted to make the kind of record I grew up with,” so Nichols. “That meeting place of folk, soul and country.”  Er schaut hinaus, über die Felder seiner Walisischen Wahlheimat und sagt “the kind of record that feels at home here, that’s rooted in these hills.”

www.jebloynichols.co.uk

 

DO 23.04.2020

Konzert: Novaa (D / Electronic, Pop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00 + Gebühren TICKETS

Präsentiert von:     

Die Zukunft ist jetzt.
Novaas selbstbetiteltes Debütalbum sorgte letztes Jahr für einiges an Lob und Aufsehen, nun erkundet sie auf ihrem neuen Album The Futurist die Zukunft. Oder eher: vergangene Vorstellungen der Zukunft. Einer Zukunft, die eben schon längst hier ist. “Viele Technologien beeinflussen uns stark, aber werden kaum in der Öffentlichkeit diskutiert”, erklärt Novaa. Schon früh an futuristischen Themen interessiert, fragt sie ihren Bruder – einen Physiker – immerzu nach neuen Entwicklungen in der Technik und über physikalische Gesetze aus, sie verschlingt Podcasts, Dokumentationen und Bücher über Uto- und Dystopien. "Ich wollte komplizierte Sachverhalte verständlich und emotional ausdrücken”, erzählt sie. Das Ergebnis: The Futurist. Dessen acht Songs sind mehr als nur großartige Popsongs einer talentierten jungen Musikerin, sie sollen ein Ausgangspunkt für Diskussionen sein. “Ich will die Konzepte, die ich in den Songs thematisiere, nicht bewerten”, stellt Novaa klar, “die Songs sind neutral. Ein Start für Gespräche.” Gespräche, die wir dringend führen sollten.

The Futurist behandelt Konzepte wie künstliche Intelligenz, zum Beispiel auf “AI Am in Love”, der erste Song auf dem Album und auch dessen erste Single. “Es geht darum, sich in eine Künstliche Intelligenz zu verlieben”, sagt Novaa. Ein Thema, das auch schon in der Filmwelt öfters durchdekliniert wird. Und das auf die ein oder andere Art viele schon heute erwischt – man denke an das Suchtpotential von Social Media, an Phänomene wie Catfishing oder neue AI-Technologien wie Amazons Alexa. Für das dazugehörige Video (man denke sich Die fabelhafte Welt der Amélie in Science Fiction) schrieb Novaa das Drehbuch selbst und führte auch Regie – wie schon bei ihrem Debüt nimmt sie die Dinge selbst in die Hand und erschafft damit ihren ganz eigenen Kosmos.

Mit The Futurist hat die erfahrene Produzentin dieses Rad nochmal ein Stückchen weitergedreht. “Ich habe bei der Arbeit an diesem Album so viel Neues über Produktion gelernt”, berichtet sie. Trotz der Bandbreite an Themen, die sie auf den einzelnen Tracks erkundet, tragen die Songs die gleiche Handschrift. Keine einfache Aufgabe, hört man das weite Spektrum an Soundwelten auf dem Album.

“Ur Drones” zum Beispiel entstand während einer Panikattacke, eine beruhigende, zarte Mediation über Überwachung, aber auch über Beunruhigung und Druck. “Elon” dagegen, tatsächlich von Elon Musk inspiriert, entwickelt sich in eine tanzbare Popnummer, voller Hoffnung in die Zukunft. Das Album endet mit dem neuesten Track, den Novaa für The Futurist geschrieben hat, “In Vitro”. Eine akustische Gitarre eröffnet den Song, gefolgt von übereinander gelegten Vocals, die einen ätherischen Raum erschaffen, der sich irgendwo zwischen Radiohead “Exit Music (For a Film)” und einer Brücke ins Unbekannte aufspannt.

Was bleibt? Mit The Futurist beweist Novaa erneut ihr immenses Talent und ihre künstlerische Vision. The Futurist, das sind zehn Songs, die uns in die Zukunft tragen. Eine Zukunft, die längst zur Gegenwart geworden ist.

https://www.facebook.com/areyounovaa/

FR 24.04.2020

Konzert: Hilldale (F / Indie-Pop) - In Zusammenarbeit mit Haus Burgund

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Die Musik des Quintetts aus Dijon erinnert an die zeitlose Popmusik der Go-Betweens, die Marty McFly 1985 auf einer Musikkassette in seinem DeLorean auf dem Weg von Hilldale Zurück in die Zukunft hätte hören können... Ihre Musik: ein zeitliches Paradoxon an sich; ein Sound zwischen gestern und morgen. Der Klang tänzelt zwischen einer betörenden Melancholie und einer jugendlichen Euphorie. 

www.facebook.com/pg/HilldaleMusic/

hilldale.bandcamp.com/

SA 25.04.2020

Konzert: NO SLEEP 'TIL 666 (Heavy Metal, Black Metal)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:00 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00 TICKETS

Fracture & Nocte Obducta

Damals in den frühen Neunzigern, als das Metall am Mainzer Rhein bereits brillierte, standen Nocte Obducta noch vor der Bühne, jugendlich und einigermaßen unverdorben. Fracture standen schon auf der Bühne – durchaus noch im Glanz einer Jugend, aber ungleich verdorbener.

Bald frönte man beiderseits der Kaiserstraße einer voll ausgeprägten Verderbtheit, wobei sich Fracture rund um den Mombacher Westring im musikalischen Stil von ‪Judas Priest‬, Accept und ‪Black Sabbath‬ im kulturellen Herzen der Hauptstadt verewigten, während Nocte Obducta vor allem ab dem Ende des Jahrzehnts zumeist außerhalb der (eigentlich im zwölften Jahrhundert meistenteils geschleiften) Stadtmauern Moguntiacums ihr beachtliches Unwesen trieben.

FRACTURE und NOCTE OBDUCTA – Die Mainzer Heavy Metal-Legende meets nach Ananas schmeckenden Black Metal of Todes. Nach der ausverkauften (!) Schon Schön-Premiere 2019 jetzt die ersehnte Neuauflage des Local-Heroes-Events des Jahres!

Im erneut alles andere als stillen Gedenken an jene Tage, in denen Fracture ihre pyromanischen Vorlieben zur vollen Entfaltung brachten und Nocte Obducta ihre ersten Gehversuche starteten, soll mit diesem Double-Feature gleichzeitig eine alte Tradition weiter leben: Das legendäre NO SLEEP ‘TIL-Festival, das 1993 vom Mainzer Jugendamt gemeinsam mit den Protagonisten der Mainzer Heavy Metal-Szene in der Ebersheimer Töngeshalle ins Leben gerufen wurde und neben Fracture in einem glorreichen Jahrfünft unvergessene lokale Größen wie Races und St. Vania featurete.

Der Mythos kehrt nun zum zweiten Mal zurück: NO SLEEP ‘TIL 666! Spart Euch also erneut Euren Durst auf, Ihr werdet ihn brauchen …

DI 28.04.2020

Konzert: Lingua Nada (D / Noise-Pop-Punk)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

"Lingua Nada sind die Band, die …“. Und dann erstmal am Kopf kratzen. Weil es gar nicht so einfach ist, den hyperaktiven Stil- und Genremix des Leipziger Noise-Pop-Punk-Trios auf den Punkt zu bringen. Lingua Nada sind live eine Wucht, eine Abrissbirne mit neonfarbener Tarnbemalung: Schmerzhaft, trotzdem catchy, geschmackvoll mit ein bisschen süß - aber laut. Nichts passt so richtig. Und das passt richtig gut.

Kompositorisch bewegen sich Lingua Nada im Bermudadreieck zwischen orientalisch anmutenden Popklängen, noisigen Punkriffs und fast unverschämt eingängigen Melodien. Kleine Schippe Ariel Pink mit rein, Schlückchen Mezcal für alle, Portugal the Man winken aus dem Proberaum nebenan. Sänger Adam Lenox hat eine Menge zu erzählen. Der in Paris geborene Sohn einer marokkanischen Einwanderin und eines amerikanischen Musikers steht - mal breitbeiniger, mal schmalbrüstiger - erhaben über dem Pathos tiefgründiger Poplyrik. Klar geht es um Identität, Kultur und Ausgrenzung, trotzdem heißt das nicht, dass hier irgendjemand belehrt werden muss.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Groove. Auch nach dem achten Siebenachtelbreak kommen die drei immer krumm auf dem Punk(t) an. Eine Math-Band mit Dyskalkulie, sozusagen. Wie man sich auch dreht und wendet: man will sich dazu bewegen. Auch wenn das wegen der krummen Takte und der Breaks vielleicht dämlich aussieht. Aber das ist nicht schlimm. Bei den meisten Sachen, die verdammt viel Spaß machen, sieht man irgendwie dämlich aus, oder? Um es kurz zu machen: Lingua Nada sind die aufregendste Band, die der deutsche Musikszenenunteruntergrund gerade zu bieten hat.

facebook.com/linguanada

linguanada.bandcamp.com

DI 05.05.2020

Konzert: Corridor (CAN / Post-Punk, Psych-Pop, Indie)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Mit CORRIDOR aus Montreal hat das Label Sub Pop in seiner über dreißigjährigen Geschichte erstmals eine frankophone Band unter Vertrag genommen. Ihr drittes Album „Junior“ (2019) ist zeitlos, schillernd, einfallsreich und unmittelbar. Repetitive, motorische Gitarrenriffs winden sich um verhallten Harmonie-Gesang, minimalistische Rhythmen sorgen für den Drive nach vorne. Irgendwo zwischen Indie, Psychedelic-Pop, Proto- und Post-Punk liegen vermutlich die Einflüsse dieser Band, doch ihr ganz einzigartiger Sound resultiert aus der Vermischung der verschiedenen Zutaten.

 

MI 06.05.2020

Konzert: Máni Orrason (IS / Synth-Pop, Indie)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,50  TICKETS

Baby Angel Tour 2020

Das für den 07.02.2020 geplante Konzert wurde auf den 06.05.2020 verlegt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit, können aber auch dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden. Das Statement des Künstlers:

I’m really sad to say that I need to postpone a few of the shows of the February tour. I’m in the middle of production for new songs and I really don’t want to put on a half assed show for you. I have so many things to share next year and I want these baby angel shows to be perfect

I’m really sorry to everyone that has already bought tickets, tickets are refundable and valid for the rescheduled dates. I really hope you can make it

„Moderner Indie-Pop, Synthie-Sounds, eingängige Refrains, Ohrwurmgefahr“ – besser könnte man den Sound von MÁNI ORRASON wohl nicht beschreiben (allschools). Intensive Monate liegen hinter dem 21-Jährigen, der nicht nur nach einer gescheiterten Partnerschaft eine neue Liebe fand, sondern auch zu seiner musikalischen Arbeit eine neue Beziehung einging. Kurzerhand hat er sich nach zwei Alben von seinen traditionellen, akustischen Kompositionen verabschiedet, um seinen Singer-Songwriter-Sound mit elektronischer Eigenart und modernem Touch in einen synthetischen, lunaren Pop mit unwiderstehlichem Tempo zu verwandeln – „Eine Neuerfindung, die dem Künstler ausgezeichnet steht“ (Diffus).
Gemeinsam mit Produzent Nikolai Potthoff hat MÁNI ORRASON akribisch am Sound seiner aktuellen EP gearbeitet, um seine Geschichten und Gefühle angemessen zu verpacken. „Baby Angel“ ist eine EP übers Verlieben und über das, was danach kommt – Verzweiflung, Sehnsucht und andere Zwangsläufigkeiten nicht ausgespart. Die sechs Songs bewegen sich frei zwischen Träumen und Wachen, Grübeln und Loslassen und beeindrucken als Dokument einer persönlichen wie auch künstlerischen Weiterentwicklung. Auf „Baby Angel“ wird der neue Máni greifbar – zumindest für den Moment. Von der queeren Verknalltheit über Zukunftsängste und Frustration, bis hin zu den Fragen über Sein, Sinn und Selbst, ist der Weg zu einem neuen Lebensabschnitt mit großen Gefühlen nachvollziehbar. „Ich wusste, dass ich von einem aufrichtigeren und naiveren Standpunkt aus schreiben musste. Für mich ist „Baby Angel" eine Neugestaltung meines Weltbilds, eine Aufzeichnung von Veränderungen", so MÁNI ORRASON. Im Frühjahr 2020 wird der Ausnahmekünstler seine neue EP auf großer Deutschlandtour präsentieren und jedem unter Beweis stellen, dass er nicht nur seinem Alter, sondern zunehmend auch seiner Zeit voraus ist.

www.maniorrason.com

Präsentiert von: 

 

FR 08.05.2020

Konzert: Scenic Route To Alaska (CAN / Indie-Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 10,00 + Gebühren TICKETS

Das kanadische Indie Rock Trio Scenic Route to Alaska kehrt im Frühling für eine Reihe von Live-Terminen nach Europa zurück - alles in Vorfreude auf ein vollgepacktes Jahr 2020. 

Nachdem Scenic Route to Alaska sich Anfang 2019 ein wenig zurückgezogen haben, um neue Songs zu schreiben, haben sie im Oktober 2019 ihre Single „Give a Little“ veröffentlicht, gefolgt von einer fast komplett ausverkauften Tour durch Kanada. Jetzt starten sie ins Jahr2020 mit der Veröffentlichung ihrer neuesten Single „Daydreaming“, die am 5. Februar 2020 via R.D.S./Roughtrade veröffentlicht wurde. 

“Daydreaming” markiert den Beginn eines ereignisreichen Jahres, das eine Menge neue Musik für ihre Fans bereithält.

www.scenicroutetoalaska.com

 

MI 13.05.2020

Konzert: Buntspecht (AT / Bossanova-Indie)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00 + Gebühren TICKETS

DRAUßEN IM KOPF TOUR 2020

Nach den ausverkauften Konzerten in Berlin, München, Nürnberg und Hamburg steht eine neue DE Tour für BUNTSPECHT an. Es werden Lieder aus den Alben “Draußen im Kopf”, “Großteils Kleinigkeiten”, aber auch aus dem neuen “Halbum” , “Wer jagt mich wenn ich hungrig bin” präsentiert Die Stücke bewegen sich traumwandlerisch in den unterschiedlichsten Welten. Die Diversität der Dinge kann so faszinierend sein, ihre Grenzen so verschwommen: Trauer und schelmisches Grinsen, Lebensbejahung und immer wieder nagende Zweifel. Alles darf. Alles soll. Alles muss!

www.facebook.com/buntspechtband/

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SA 16.05.2020

Konzert: Mathea (AT / Pop) - AUSVERKAUFT!

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 

Das Konzert ist AUSVERKAUFT und es wird keine Abendkasse mehr geben!

Ungeschönte Ehrlichkeit ist das Markenzeichen von MATHEA‘s Songs – rough und echt wie das Leben selbst.
Mit ihrer Single „2x“ hat MATHEA einen der Sommerhits 2019 gelandet. Ihr urbaner Deutschpop besticht vor allem mit Flow und viel Attitude, was der Österreicherin bereits die Spitze der Single- und Airplay-Charts sowie eine Platin-Auszeichnung in ihrem Heimatland beschert hat. Eine One-Hit-Wonder-Künstlerin ist MATHEA aber gewiss nicht: Auch die Singles „Chaos“ und „Alles Gute“ überzeugen und verhalfen ihr zur Aufnahme in die von YouTube veröffentlichte Liste der „Artists to Watch“ 2019 für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Das Erfolgsrezept: „Die Texte bleiben komplett bei der Wahrheit – für mich zumindest, denn ich habe das alles genauso erlebt“, so MATHEA. Dazu gesellen sich ein unwiderstehlicher Rhythmus, coole Sounds sowie ihre Stimme, die gekonnt die Balance zwischen Power und Verletzlichkeit hält. Der Fokus bleibt aber stets auf MATHEA‘s Worten. Ihre Texte erzählen Geschichten, es geht um das Zwischenmenschliche, um Höhen und Tiefen: Freunde (und solche, die keine mehr sind), Familie und natürlich Liebe – im Guten wie im Schlechten. Dabei verliert die 21-Jährige aber nie das Selbstbewusstsein, das für ihre Lyrics so essentiell ist.
„Ich liebe es, neue Sachen zu schreiben und daran zu basteln, wir haben bereits viele neue Songs am Start!“, so die Künstlerin, die mit frischem Material 2020 auf Tour gehen wird. Eines ist klar: Von MATHEA wird man in Zukunft noch so einiges hören – man sieht sich ja bekanntlich immer zwei Mal.

www.facebook.com/matheaelisabeth

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DI 19.05.2020

Konzert: XTR HUMAN (D / Coldwave, Post-Punk, Shoegaze)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

XTR HUMAN aus Berlin gibt es seit 2012 und die Band um Johannes Stabel hat seitdem einen markanten eigenen Stil zwischen Coldwave, Post Punk und Shoegaze entwickelt. Mit „INTERIOR“ veröffentlichen Sie am 24.04.2020 Ihr zweites Album. Inhaltlich steht das Reflektieren auf dem neuen Longplayer im Vordergrund. Die in Töne gegossene Zerrissenheit und Entfremdung, die Angst vor dem Scheitern und der ewige Zweifel sorgen per se für eine melancholische Atmosphäre, die sich als alert dystopische Schönheit an den Hörer schmiegt und dort verweilt. Weg- und weiterwischen?

Das ist Achtziger-Post-Punk, der die Brücke zum UK-Indie-Rock des 21. Jahrhunderts schlägt und dabei kurzweilig im Vergnügen ist. Stabel gibt den mal verzweifelten, mal beschwörerischen und immer getriebenen Romantiker mit erdigem Timbre auf den Stimmbändern, während um ihn herum ein dichtes Geflecht an Gitarren und Synthesizern schwirrt.

FR 29.05.2020

Konzert: Bambara (US / Post-Punk)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,00 + Gebühren TICKETS

One thing you won’t be able to avoid on Bambara’s Stray is death. It’s everywhere and inescapable, abstract and personified – perhaps the key to the whole record. Death, however, won’t be the first thing that strikes you about the group’s fourth – and greatest – album to date. That instead will be its pulverising soundscape; by turns, vast, atmospheric, cool, broiling and at times – on stand out tracks like “Sing Me To The Street” and “Serafina” – simply overwhelming.

Bambara – twin brothers Reid and Blaze Bateh, singer/guitarist and drummer respectively, and bassist William Brookshire – have been evolving their midnight- black noise into something more subtle and expansive ever since the release of their 2013 debut Dreamviolence. That process greatly accelerated on 2018’s Shadow On Everything, their first on New York’s Wharf Cat Records and a huge stride forward for the band both lyrically and sonically.

The album was rapturously received by the press, listeners and their peers. NPR called it a “mesmerising...western, gothic opus,” Bandcamp called the "horror- house rampage" "one of the year's most gripping listens," and Alexis Marshall of Daughters named it his “favorite record of 2018.” Shadow also garnered much acclaim on the other side of the Atlantic. Influential British 6Music DJ Steve Lamacq, dubbed them the best band of 2019’s SXSW, and Joe Talbot of the UK band IDLES said, "The best thing I heard last year was easily Bambara and their album Shadow On Everything." The question was, though, how to follow it?

To start, the band did what they always do: they locked themselves in their windowless Brooklyn basement to write. Decisions were made early on to try and experiment with new instrumentation and song structures, even if the resulting compositions would force the band to adapt their storied live set, known for its tenacity and technical prowess. Throughout the songwriting process, the band pulled from their deep well of creative references, drawing on the likes of Leonard Cohen, Ennio Morricone, Sade, classic French noir L’Ascenseur Pour L’Echafraud, as well as Southern Gothic stalwarts Flannery O’Connor and Harry Crews.

Once the building blocks were set in place, they met with producer Drew Vandenberg, who mixed Shadow On Everything, in Athens, GA to record the foundation of Stray. After recruiting friends Adam Markiewicz (The Dreebs) on violin, Sean Smith (Klavenauts) on trumpet and a crucial blend of backing vocals by Drew Citron (Public Practice) and Anina Ivry-Block (Palberta), Bambara convened in a remote cabin in rural Georgia, where Reid laid down his vocals.

The finished product represents both the band's most experimental and accessible work to date. The addition of Citron and Ivory-Block’s vocals create a hauntingly beautiful contrast to Bateh’s commanding baritone on tracks like “Sing Me to the Street”, “Death Croons” and “Stay Cruel," while the Dick Dale inspired guitar riffs on “Serafina” and "Heat Lightning" and the call-and-response choruses throughout the album showcase Bambara’s ability to write songs that immediately demand repeat listens.

While the music itself is evocative and propulsive, a fever dream all of its own, the lyrical content pushes the record even further into its own darkly thrilling realm. If the songs on Shadow On Everything were like chapters in a novel, then this time they’re short stories. Short stories connected by death and its effect on the characters in contact with it. “Death is what you make it” runs a lyric in “Sweat,” a line which may very well be the thread that ties these stories together.

But it would be wrong to characterize Stray as simply the sound of the graveyard. Light frequently streams through and, whether refracted through the love and longing found on songs like “Made for Me” or the fantastical nihilism on display in tracks like the anthemic “Serafina,” reveals this album to be the monumental step forward that it is. Here Bambara sound like they’ve locked into what they were always destined to achieve, and the effect is nothing short of electrifying.

www.facebook.com/BAMBARA.band

DI 29.09.2020

Konzert: Helgen (D / Indie)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

"Die Bredouille 2020" Tour

Wer einen Auftritt des Hamburger Trios Helgen besucht und hinterher sagt, er sei auf einem Indie-Konzert gewesen, spricht zwar die Wahrheit, lässt aber Entscheidendes weg.

So etwa, dass er an diesem Abend drei Musiker erlebt hat, die mit detailverliebter Passion Klanglandschaften erzeugen. Gebiete, in denen man sich verlieren kann, wie in den schroffen Gebirgen des Post Rock, den bunten Tagträumen der psychedelischen Beatles-Phase oder dem feinen, surrealen Geäst zeitloser Popkunst a’la Talk Talk.
So auch, dass hier wahre Könner am Werk sind, die ihre Fähigkeiten trotzdem nicht zur Leistungsschau nutzen, sondern um auf der Bühne voller Dynamik und Spielfreude fast zu einem einzigen Instrument zu verschmelzen. Echte Künstler, für die „Indie“ nicht als Understatement getarnte Inkompetenz bedeutet, sondern Unabhängigkeit im wahrsten Sinne des Wortes. Diese Band spielt, arrangiert und textet, wie sie will. Abseits aller Grenzen und Erwartungen, aber zusammengehalten von einer dramaturgischen Klammer.

Ihr zweites Album „Die Bredouille“ funktioniert wie ein guter Film, in dem jede Szene an der richtigen Stelle steht. Es steigt schwungvoll ein, zieht sich in der Mitte der Handlung in ein melancholisches Tal der Stille zurück und schwingt sich gegen Ende zu lebensbejahender Trotzigkeit auf. Das Titelthema spielt dabei in jedem Moment eine Rolle, geht es nun um die Liebe, den Tod, die Kernkraft oder das Leben abseits der Mehrheitsgesellschaft als echtes Individuum, das von dem Vogel, den es hat, durch ein besonderes Leben getragen wird. Die verschiedenen Formen der Bredouille werden für die Band somit eher zu „Wegbegleitern des Lebens“ als zum Grund der Verzweiflung. Eine einzigartige Mischung aus Komödie, Tragödie und Stationendrama.

Diese Intensität bringen Sänger und Gitarrist Helge, Bassist Niklas und Trommler Timon mit nonchalantem Charme und dennoch größter Präzision auf die Bühne. Einst als Support für Bosse, The Gardener & The Tree oder Torpus & The Art Directors, nun als Hauptfilm des Abends, wie es sich für große Leinwandkunst gehört.

Helgen nicht nur daheim zu lauschen, sondern auch live zu erleben, stellt eine große Bereicherung dar. Ein Wechselbad der Gefühle, das im Vergleich zum Album allerdings einen entscheidenden Nachteil hat: Ist der letzte Ton verklungen, kann man das Konzert, das gefühlt gerade erst begonnen hat, leider nicht sofort wieder von vorne auflegen.

Präsentiert von:   & event. Magazin

 

SA 24.10.2020

Konzert: Black Sea Dahu (CH / Indie-Folk)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 + Gebühren TICKETS

Zu ertrinken kann auch eine Form der Kapitulation sein. Du wählst, immer tiefer ins Wasser zu waten, und lässt dich dann von den Wellen verzehren, unterwirfst deine gesamte Existenz ihrer zähen und unnachgiebigen Kraft. Denn es gibt nichts, was dich wieder an Land erwartet. "No Fire In The Sand", die Folge-EP zum hoch gelobten Debütalbum "White Creatures" von Black Sea Dahu, handelt von dieser Art von Resignation. Von diesem besonderen post-Beziehung / Tiefwasser - Trauma; gezeichnet mit pointillistischer und poetischer Genauigkeit. Die Musik ebbt an und fließt zwischen Verleugnung, Schuld, Wut, Qual und Selbstmitleid. Aber die Fähigkeit, der Wille und der Drang, über diese qualvollen Wahrheiten zu sprechen, wirkt auch seltsam ermächtigend.

Wie sein Vorgänger entstand "No Fire in the Sand" im einem abgelegenen Studio auf der wunderschönen norwegischen Insel Giske, wieder von Gavin Gardiner (The Wooden Sky) aufgenommen und produziert. Die Musik ist nach wie vor im rohen, leidenschaftlichen, urbanen Folk verwurzelt, der auch schon auf "White Creatures" zu hören ist. Dieses mal allerdings noch intensiver. Etwas dunkler, etwas tiefer. Einige der Stücke sind explosiver. Und obwohl die Arrangements kraftvoll und vielschichtig bleiben, sind diese neuen Stücke emotional noch direkter und noch aufschlussreicher. Und fordern vollständige Hingabe und Aufmerksamkeit.

www.blackseadahu.com/

FR 06.11.2020

Konzert: Sepalot Quartet (D / Jazz)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 23,10 + Gebühren TICKETS

SEPALOT QUARTET zum Jahresende mit zweitem Album auf Tour

Unter dem Titel NOWNEXT veröffentlicht das SEPALOT QUARTET am 17.04.2020 das zweite Album dieses außergewöhnlichen Projektes. Nach erfolgreicher Tour in 2019 und einem Sommer garniert mit Jazz Festivals, geht es Ende November auf gleichnamige Tour durch zehn Städte.

Sebastian Weiss aka SEPALOT wurde als Gründungsmitglied, Produzent und DJ von Blumentopf zur Hip Hop Ikone. Nach nun mehreren Solo-Alben und eine Erforschung neuer Genres, folgt im Frühling das zweite gemeinsame Werk des Münchner 'Forschers in Sachen Musik' zusammen mit Angela Aux, Fabian Füss und Matthias Lindermayr, die gemeinsam das SEPALOT QUARTET bilden. Nach dem ihr von den Kritikern hoch gelobtes Debüt A NEW CYCLE von 2018, eine Live Aufnahme bestehender SEPALOT Titel war, folgt im Frühling 2020 das Studioalbum NOWNEXT. Ein eindeutiges Gegenwartsalbum mit internationalem Format, welches eine gleichermaßen faszinierende, wie auch selbstverständliche Melange an Sounds liefert. Der Stil des SEPALOT QUARTETs lässt sich am besten als eine locker geschichteten Fusion aus Jazz, Indie und Elektronik bezeichnen - immer durchdrungen von SEPALOTs HipHop Sozialisation.

„beautiful Radiohead inspired nu-jazz“, schreibt zB die englische Wicked Sound.

Live erwartet das Publikum das Unerwartete, ein Klangteppich aus eklektischen Beats, pulsierendem Bass und atmosphärischem Sounddesign, mit Leidenschaft und Lust auf Improvisation dargeboten von vier außergewöhnlichen Musikern.

www.sepalot.com/

FR 27.11.2020

Konzert: Panda Lux (CH / Indie-Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,00 + Gebühren TICKETS

Nach der Nomination für den Swiss Music Award mit ihrem gefeierten Debut „Versailles“ im Jahr 2018 und der danach folgenden EP „Zoo“ kommt 2020 das zweite Album der vier Multi-Instrumentalisten aus der Schweiz. Es ist keine Antwort, keine Reaktion. Pur und eigenständig, musikalisch filigran, pendelnd zwischen elektronischen und akustischen Klängen. Die Texte von Sänger Silvan Kuntz erzählen von ernüchternder Selbstwahrnehmung, der Illusion von käuflichem Glück, dem Zerfall von Vitalität und Selbstliebe und der langsam vergilbenden Sehnsucht nach mehr Wars das schon mit dem Leben? Kommt da noch was? Für Panda Lux ja! Panda Lux ist Harmonielehre für die Diskothek, Poesie für die Spelunke.
Panda Lux ist Pop Zweitausendundjetzt.

www.pandalux.ch/