MO 06.04.2020

Ganz schön Jazz mit Leona Berlin

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Leona Berlin ist eine Künstlerin, die etwas zu sagen hat. Die Wahl-Berlinerin, deren (echter!) Name der der Hauptstadt ist, möchte nicht nur Musik machen, sondern auch zum Nachdenken anstoßen und Menschen dazu inspirieren, ihre Perspektive zu erweitern. Mit ihrem atmosphärisch-dichten, Urban Soul eröffnet sie dem Hörer einen tiefen Einblick in ihre eigene Welt. Durch ihre offene, direkte Art wird jede Show zu einem neuen, ganz eigenen mitreißenden Erlebnis.

www.leonaberlin-blog.de

MI 08.04.2020

Wird verschoben: Konzert: Imonolith (CAN / Alternative Metal, Hard Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00  AK 18,00 TICKETS

Support: tba

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Dass man von einer Band wie Imonolith einiges erwarten kann, wird direkt klar, wenn man sich die Namen der Bandmember anschaut. Ryan Van Poederooyen und Brian Waddell waren zuletzt Teil von Devin Townsend Project, während Byron Stroud ebenfalls mit Devin zusammen bei Strapping Young Lad, aber auch bei Fear Factory agierte. Dazu gesellt sich Gitarrist Kai Huppunen und Jon Howard, der durch seine Tätigkeit bei Threat Signal und Arkaea auch kein Unbekannter ist.

Anfang 2020 erscheint das Debütalbum "State Of Being", das mit Spannung erwarten lässt, in welche Richtung sich Imonolith bewegen. Eins ist jedoch jetzt schon klar: eine bombastische Liveshow ist garantiert. Wer Devin Townsend Project oder Strapping Young Lad kennt, weiß worauf er sich einlässt. Mit der Single "Hollow" gibt es bereits einen ersten Eindruck auf den Sound der Kanadier.

http://www.imonolithband.com/

https://www.youtube.com/watch?v=57tcysG4QgY

MO 13.04.2020

Ganz schön Jazz mit Stefan Karl Schmid

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Stefan Karl Schmids neues Album „Pyjama“ ist nicht nur Ausdruck einer Freiheit, eines Moments, in dem sich Traum und Realität vermischen - es ist Startpunkt für Ausflüge in eine Welt, die genauso hektisch, genauso hoffnungsvoll und traurig, aber dabei poetischer ist als sein reales Pendant. Es ist der Blick des Musikers auf die Welt, verletzlich und offen, festgehalten in diesem Moment am Morgen. Der Gedanke an das was ihn an diesem Tag erwartet - den Traum, an den man sich vergeblich versucht zu erinnern.

www.stefankarlschmid.net

DI 14.04.2020

Konzert: Herr D. K. (D / Indie-Pop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

»Nur weil etwas direkt ist, ist es nicht automatisch gut«, sagt Henning von Hertel. Der 26-Jährige braucht die kontemplative Schleife, um Erlebnisse und Gefühle zu verarbeiten. In seinem Projekt Herr D.K. versucht er mit seiner Musik, die zwischen Folkrock und Indiepop changiert, hinter die Strukturen zu blicken. Wo befindet man sich, und wie wir mit einem umgegangen? Wie sieht man die anderen? Und wie sieht man sich? Fragen, die von Hertel beim Songwriting durch den Kopf schwirren. Sie lassen seine deutschsprachigen Stücke zwischen Einsicht und Draufsicht oszillieren und inspirieren dazu, die eigene, limitierte Perspektive zu hinterfragen.

Seitdem ihm mit zwölf der erste Song passiert ist, hilft ihm die Gitarre dabei. Vor drei Jahren begab sich der  Hamburger mit seinem Solo-Projekt Herr D.K. aus der Deckung. Im Herbst 2018 wurde die EP ›Zwischen Uns‹ in Eigenregie veröffentlicht. Im Frühjahr 2020 folgt nun das Album ›Beleuchtet den Hintergrund‹ bei Tapete Records.

Aufgenommen wurde das Album von Produzent Kristian Kühl (Leoniden, Ilgen-Nur, OK Kid) im Ton 13 Studio in Hamburg. Gemeinsam mit seiner Live-Band arbeitete von Hertel minutiös an der Klangfarbenpracht des Debüts: Da sind große Kontrabassgesten und warme Bläser auf ›Das Geschehen‹, Hawaii-Gitarren im Nieselregen auf ›Vom betroffenen M.‹, und eine leiernde Orgel, die mit funky Bassline bei ›K1‹ an entspannten Slacker-R’n’B erinnert.

In der Single ›Eingekreist‹ singt Herr D.K. über das zähe Ringen, das einer Veränderung vorausgeht. Mit klarer, unaufgeregter Stimme. »Noch öffnen sich die Türen - nur wie lange noch?« fragt er sich skeptisch. Dazu ein präziser Basslauf über melancholischer Heimorgel und kristallinen Gitarren. Im Break umkreisen sich Gitarre, Rhodes-Piano und unterstreichen ein Gespür für stimmungsvolle Arrangements. Die Single ›Gelogen‹ ist ein schwermütiger, aber zugleich aufrüttelnder Song. Pirouettendrehende Gitarren, verwaschene Synth-Flächen und eine treibende Rhythmusgruppe schaffen einen Refrain wie man ihn nicht jeden Tag erdenkt. Passend dazu singt Herr D.K. über die Situationen, in denen es einem den Boden unter den Füßen wegzieht und Nostalgie sich auch nur als trügerisches Trostpflaster entpuppt. Ängste, Ausbruchsfantasien und graue Vorhänge tummeln sich in den weiteren Stücken, mischen existenzielle Fragen in mitreißende Geschichten, fordern Aufmerksamkeit und werden auch mal zum zentralen Bestandteil des Songs. Es bedarf des Blickes auf das ganze Bild. Im privaten wie im politischen. Doch stets erhellt ein kleiner Lichtschein das Geschehen, der der vermeintlichen Tragik einen leisen Humor, eine kleine Hoffnung abgewinnt. Nie verharrt Herr D.K. dabei in der gleichen Perspektive, weder klanglich noch lyrisch – er beleuchtet den Hintergrund. 

www.herrdk.de

MI 15.04.2020

Lesung: These Girls. Streifzüge durch die feministische Musikgeschichte

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Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Vor 50 Jahren forderte Aretha Franklin »Respect«, in den Neunzigern rebellierten die Riot Grrrls und heute vermarkten Superstars wie Beyoncé eine sexy Version des Feminismus. Die Charts sind voll mit weiblichen Stimmen, doch bleiben Festivalbühnen, Musikzeitschriften und Clubnächte männerdominiert. Dabei gibt es Role Models an jeder Ecke, in jedem Jahrzehnt, in dem Frauen zu Gitarre, Mikrofon oder DJ-Software griffen.

Jede hat ihre eigenen Geschichten. Es geht um Selbstermächtigung, um Wut, um Gleichberechtigung, um Drugs and Rock’n’Roll, um Sex und Sexualität – und auch mal um Menstruation. Vor allem aber um Musik. Egal, ob Stimmen im Soul, Battles im Rap, Gitarrensoli im Rock, große Hits im Pop oder Tunes im Techno. Juliane Streich hat diesen Künstlerinnen das Buch »These Girls. Streifzüge durch die feministische Musikgeschichte« gewidmet, in dem zahlreiche AutorInnen zentrale Künstler*innen aus 70 Jahren Musikgeschichte vorstellen.

Bei der Lesung im schon schön, eine Kooperation des Frauenzentrum Mainz e.V., der Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland-Pfalz und des Ventil Verlag, stellen Juliane Streich, Christina Mohr, Lisa Rölle, Wiebke Lohfeld, Jonas Engelmann und Laura Schwinger das Buch vor.

www.ventil-verlag.de

rlp.rosalux.de

www.frauenzentrum-mainz.de

 

 

DO 16.04.2020

Konzert: Wilhelmine (D / Pop)

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Das Konzert wird auf den 04.09.2020 verlegt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit!

 

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FR 17.04.2020

Konzert: KLAN (D / Pop, Indie)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 18,00 TICKETS

Support: WAHNSCHAFFE

Beziehungen zwischen Brüdern sind speziell. Von Kindesbeinen an schwingt das familiäre Pendel zwischen Wettbewerb, Bewunderung, Wut und Liebe hin und her. Das ist auch bei Michael und Stefan Heinrich nicht anders. Die beiden Musiker bilden gemeinsam das Duo KLAN – eine moderne Popband voller Leidenschaft und Widerspruch, die sich mit intelligenten Songs ihren Weg bahnen.
Aufgewachsen im sächsischen Minidorf Lampertswalde, das praktisch nur aus zwei Straßen besteht, spielt die Musik im Leben der beiden Brüder bereits sehr früh eine entscheidende Rolle. Vom Kirchenchor, über Straßenmusik zieht es Stefan an der Gitarre als Teil verschiedenster Bands durch die Clubs der Republik, wohingegen sich Michael vorerst für ein Medizinstudium in der Hauptstadt entscheidet.
2016 beschließen sie, es zusammen zu wagen. Der Name, den sie wählen, ist genauso profan wie programmatisch - die Familie mit all ihren Freuden und Befindlichkeiten, all der Ursprünglichkeit zwischen bedingungsloser Liebe und unauflösbarem Konflikt, bildet den Rahmen der künstlerischen Spannung zwischen den beiden Brüdern. Die Musik entsteht in absoluter Detailverliebtheit. Zwischen urbanem Puls, elektronischen Fragmenten, Indieästhetik und großen Melodien bahnen sich intelligente, pointierte und emotionale Worte ihren Weg zum Hörer. Ihr 2018 erschienenes Debütalbum „Wann hast du Zeit?“ bringt KLAN auf unbekannten Trampelpfaden direkt ins Zentrum zeitgenössischer Popkultur. Fernab von algorithmischen Vorgaben geht es mit Songs wie „Mama“, „Tropfen“ oder „Woran glaubst du?“ auf die Bühnen des Landes, in den Rundfunk und ins Feuilleton. Sie machen es sich zwischen den Stühlen Indie und Pop bequem, supporten Mine, Sophie Hunger und Revolverheld, spielen eine eigene Headline-Tour in 25 Städten, auf Festivals und politischen Demonstrationen. Voller Überzeugung und mit klaren Standpunkten machen sich KLAN einen Namen im oft so inhaltslosen Musikzirkus.
Im Entstehungsprozess des Zweitlingswerks gehen KLAN ihren Weg noch konsequenter. In absoluter Do-It-Yourself-Manier werden alle Songs von Stefan produziert. Der Sound wird reifer und ihre Popmusik immer mehr zum genrefreien Spielplatz, auf dem man sich austoben kann. Es scheint als hätte sich Michael freigesungen. Die Vocals und Texte sind intensiver und irgendwie auch extremer als je zuvor, ohne dabei vorlaut zu provozieren.
Nach Support-Shows für Künstler wie Bosse, Elif, Mine, den Leoniden oder Sophie Hunger und ihrer eigenen Headline-Tour in 25 Städten, werden KLAN in vierköpfiger Besetzung auf der „Zwei Seiten“ Tour dieses Kontrastprogramm auf die Bühne übertragen. Eine Konstante gibt es dabei allemal: Mit Energie, Leidenschaft und Charisma werden sie die Clubs in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Kochen bringen.

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MO 20.04.2020

Ganz schön Jazz mit Sinularia

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Sinularia aus Berlin spielen "Subwater Beats", ihr eigens erfundenes Genre. Sie kombinieren Wonky Beats und IDM inspiriert von Flying Lotus und Aphex Twin, Jazz und Improvisation, komplexistische Rhythmen mit schwebenden Melodien und Akkorden aus der Electronica Welt. Die Virtuosität der drei Musiker aus der jungen zeitgenössischen Berliner Szene Jo Wespel (Gitarre), Felix Henkelhausen (Kontrabass) und Max Santer (Schlagzeug) transformiert sich in erfrischende und unvorhersehbare Hörfarben.

subwaterbeats.de/sinularia

DI 21.04.2020

Konzert: Monako (D / CAN, Indie, Shoegaze, R'n'B, Vaporwave)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Als Sadek Massarweh – geboren und aufgewachsen in Kanada – mit Anfang 20 nach Hamburg kommt, lernt er Jakob Hersch (Der Ringer) kennen und die beiden beginnen zusammen Musik zu schreiben. Die ebenfalls aus Montreal stammende Sängerin Naomi De Lorimier lebt zu dem Zeitpunkt in Berlin und schließt sich dem Duo an. Zusammen begründen sie die Basis, die später Monako werden sollte.
Allerdings dauert es noch ein weiteres Jahr bis Valentin Hebel, Jan-Hendrik Schnoor und Pamier Hilal die Band vervollständigen und Monako seine wahre Gestalt annimmt: Als Projekt zwischen den Kontinenten mit einem unverkennbaren Sound.
Inzwischen zählen sie über 600.000 Spotify-Plays für ihre Debut-EP „MONAKO“ (14.12. 2018) , über 60 Konzerte und drei Support-Tourneen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz und haben sich nebenbei ein Publikum erspielt, das bereits auf die Veröffentlichung der zweiten EP wartet.

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MI 22.04.2020

Konzert: Jeb Loy Nichols (UK / Folk, Singer-Songwriter)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 20,00 + Gebühren TICKETS

Jeb Loy Nichols, der amerikanische Songwriter, der seit inzwischen zwei Dekaden seine ganz eigene Marke von rauchigem Retro Soul kreiert, hat nun sein elftes Soloalbum „June is short, July is long” veröffentlicht: ein Genre-übergreifendes Album, das seine Reise von Geburt und Kindheit im amerikanischen Mittleren Westen bis hin zu seinem aktuellen Leben in den Hügeln des ländlichen Wales darstellt. “It’s full circle,” so Nichols. “I started off in the Ozark hills and now here I am, in the hills again.” Weiter beschreibt er sein neues Album: “It’s all roots music. Three chords and a good story. Don’t overthink it. Just get in the groove and let it happen.”

„June is short, July is long” könnte gut und gerne Platz nehmen neben klassischen Alben von Ry Cooder oder Van Morrison, mit ihrem enthüllten, echten Mix aus Freude und Schmerz. Wenn man es einfach hält, kann laut Nichols auch weniger schief gehen. Die resultierende Kollektion von Songs unterstreicht diese Aussage definitiv: “You take a little country, some soul, some old friends and few good stories, and what can go wrong?”

“I wanted to make the kind of record I grew up with,” so Nichols. “That meeting place of folk, soul and country.”  Er schaut hinaus, über die Felder seiner Walisischen Wahlheimat und sagt “the kind of record that feels at home here, that’s rooted in these hills.”

www.jebloynichols.co.uk

 

DO 23.04.2020

Fällt aus! Konzert: Novaa (D / Electronic, Pop)

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Das Konzert muss leider ausfallen. Tickets könnt ihr dort zurückgeben, wo ihr sie gekauft habt. 

 

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Die Zukunft ist jetzt.
Novaas selbstbetiteltes Debütalbum sorgte letztes Jahr für einiges an Lob und Aufsehen, nun erkundet sie auf ihrem neuen Album The Futurist die Zukunft. Oder eher: vergangene Vorstellungen der Zukunft. Einer Zukunft, die eben schon längst hier ist. “Viele Technologien beeinflussen uns stark, aber werden kaum in der Öffentlichkeit diskutiert”, erklärt Novaa. Schon früh an futuristischen Themen interessiert, fragt sie ihren Bruder – einen Physiker – immerzu nach neuen Entwicklungen in der Technik und über physikalische Gesetze aus, sie verschlingt Podcasts, Dokumentationen und Bücher über Uto- und Dystopien. "Ich wollte komplizierte Sachverhalte verständlich und emotional ausdrücken”, erzählt sie. Das Ergebnis: The Futurist. Dessen acht Songs sind mehr als nur großartige Popsongs einer talentierten jungen Musikerin, sie sollen ein Ausgangspunkt für Diskussionen sein. “Ich will die Konzepte, die ich in den Songs thematisiere, nicht bewerten”, stellt Novaa klar, “die Songs sind neutral. Ein Start für Gespräche.” Gespräche, die wir dringend führen sollten.

The Futurist behandelt Konzepte wie künstliche Intelligenz, zum Beispiel auf “AI Am in Love”, der erste Song auf dem Album und auch dessen erste Single. “Es geht darum, sich in eine Künstliche Intelligenz zu verlieben”, sagt Novaa. Ein Thema, das auch schon in der Filmwelt öfters durchdekliniert wird. Und das auf die ein oder andere Art viele schon heute erwischt – man denke an das Suchtpotential von Social Media, an Phänomene wie Catfishing oder neue AI-Technologien wie Amazons Alexa. Für das dazugehörige Video (man denke sich Die fabelhafte Welt der Amélie in Science Fiction) schrieb Novaa das Drehbuch selbst und führte auch Regie – wie schon bei ihrem Debüt nimmt sie die Dinge selbst in die Hand und erschafft damit ihren ganz eigenen Kosmos.

Mit The Futurist hat die erfahrene Produzentin dieses Rad nochmal ein Stückchen weitergedreht. “Ich habe bei der Arbeit an diesem Album so viel Neues über Produktion gelernt”, berichtet sie. Trotz der Bandbreite an Themen, die sie auf den einzelnen Tracks erkundet, tragen die Songs die gleiche Handschrift. Keine einfache Aufgabe, hört man das weite Spektrum an Soundwelten auf dem Album.

“Ur Drones” zum Beispiel entstand während einer Panikattacke, eine beruhigende, zarte Mediation über Überwachung, aber auch über Beunruhigung und Druck. “Elon” dagegen, tatsächlich von Elon Musk inspiriert, entwickelt sich in eine tanzbare Popnummer, voller Hoffnung in die Zukunft. Das Album endet mit dem neuesten Track, den Novaa für The Futurist geschrieben hat, “In Vitro”. Eine akustische Gitarre eröffnet den Song, gefolgt von übereinander gelegten Vocals, die einen ätherischen Raum erschaffen, der sich irgendwo zwischen Radiohead “Exit Music (For a Film)” und einer Brücke ins Unbekannte aufspannt.

Was bleibt? Mit The Futurist beweist Novaa erneut ihr immenses Talent und ihre künstlerische Vision. The Futurist, das sind zehn Songs, die uns in die Zukunft tragen. Eine Zukunft, die längst zur Gegenwart geworden ist.

https://www.facebook.com/areyounovaa/

FR 24.04.2020

ABGESAGT: Konzert: Hilldale (F / Indie-Pop) - In Zusammenarbeit mit Haus Burgund

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Das Konzert ist leider abgesagt, wir sind aber auf der Suche nach einem Ersatztermin.

Die Musik des Quintetts aus Dijon erinnert an die zeitlose Popmusik der Go-Betweens, die Marty McFly 1985 auf einer Musikkassette in seinem DeLorean auf dem Weg von Hilldale Zurück in die Zukunft hätte hören können... Ihre Musik: ein zeitliches Paradoxon an sich; ein Sound zwischen gestern und morgen. Der Klang tänzelt zwischen einer betörenden Melancholie und einer jugendlichen Euphorie. 

www.facebook.com/pg/HilldaleMusic/

hilldale.bandcamp.com/

SA 25.04.2020

Konzert: NO SLEEP 'TIL 666 (Heavy Metal, Black Metal)

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Einlass: 19:00 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00 TICKETS

Fracture & Nocte Obducta

Damals in den frühen Neunzigern, als das Metall am Mainzer Rhein bereits brillierte, standen Nocte Obducta noch vor der Bühne, jugendlich und einigermaßen unverdorben. Fracture standen schon auf der Bühne – durchaus noch im Glanz einer Jugend, aber ungleich verdorbener.

Bald frönte man beiderseits der Kaiserstraße einer voll ausgeprägten Verderbtheit, wobei sich Fracture rund um den Mombacher Westring im musikalischen Stil von ‪Judas Priest‬, Accept und ‪Black Sabbath‬ im kulturellen Herzen der Hauptstadt verewigten, während Nocte Obducta vor allem ab dem Ende des Jahrzehnts zumeist außerhalb der (eigentlich im zwölften Jahrhundert meistenteils geschleiften) Stadtmauern Moguntiacums ihr beachtliches Unwesen trieben.

FRACTURE und NOCTE OBDUCTA – Die Mainzer Heavy Metal-Legende meets nach Ananas schmeckenden Black Metal of Todes. Nach der ausverkauften (!) Schon Schön-Premiere 2019 jetzt die ersehnte Neuauflage des Local-Heroes-Events des Jahres!

Im erneut alles andere als stillen Gedenken an jene Tage, in denen Fracture ihre pyromanischen Vorlieben zur vollen Entfaltung brachten und Nocte Obducta ihre ersten Gehversuche starteten, soll mit diesem Double-Feature gleichzeitig eine alte Tradition weiter leben: Das legendäre NO SLEEP ‘TIL-Festival, das 1993 vom Mainzer Jugendamt gemeinsam mit den Protagonisten der Mainzer Heavy Metal-Szene in der Ebersheimer Töngeshalle ins Leben gerufen wurde und neben Fracture in einem glorreichen Jahrfünft unvergessene lokale Größen wie Races und St. Vania featurete.

Der Mythos kehrt nun zum zweiten Mal zurück: NO SLEEP ‘TIL 666! Spart Euch also erneut Euren Durst auf, Ihr werdet ihn brauchen …

MO 27.04.2020

Ganz schön Jazz mit bye bye

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Edu sagt „bye bye“, nicht zu Mainz aber zu 5 Jahren Booking für die Reihe „Ganz schön Jazz“ im Kulturclub schon schön. 5 Jahre, in denen er Alles dafür gegeben hat, damit wir in Sachen Jazz voll auf unsere Kosten kommen. Und was gibt es passenderes als ein kleines Abschiedskonzert mit ein paar Freunden auf und vor der Bühne. Gespielt werden unbekanntere Jazz-Standards und Eigenkompositionen, dabei sind Interaktion und Groove garantiert. Edu sagt "bye bye" - der Kulturclub schon schön sagt DANKE EDU!

DI 28.04.2020

Konzert: Lingua Nada (D / Noise-Pop-Punk)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

"Lingua Nada sind die Band, die …“. Und dann erstmal am Kopf kratzen. Weil es gar nicht so einfach ist, den hyperaktiven Stil- und Genremix des Leipziger Noise-Pop-Punk-Trios auf den Punkt zu bringen. Lingua Nada sind live eine Wucht, eine Abrissbirne mit neonfarbener Tarnbemalung: Schmerzhaft, trotzdem catchy, geschmackvoll mit ein bisschen süß - aber laut. Nichts passt so richtig. Und das passt richtig gut.

Kompositorisch bewegen sich Lingua Nada im Bermudadreieck zwischen orientalisch anmutenden Popklängen, noisigen Punkriffs und fast unverschämt eingängigen Melodien. Kleine Schippe Ariel Pink mit rein, Schlückchen Mezcal für alle, Portugal the Man winken aus dem Proberaum nebenan. Sänger Adam Lenox hat eine Menge zu erzählen. Der in Paris geborene Sohn einer marokkanischen Einwanderin und eines amerikanischen Musikers steht - mal breitbeiniger, mal schmalbrüstiger - erhaben über dem Pathos tiefgründiger Poplyrik. Klar geht es um Identität, Kultur und Ausgrenzung, trotzdem heißt das nicht, dass hier irgendjemand belehrt werden muss.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Groove. Auch nach dem achten Siebenachtelbreak kommen die drei immer krumm auf dem Punk(t) an. Eine Math-Band mit Dyskalkulie, sozusagen. Wie man sich auch dreht und wendet: man will sich dazu bewegen. Auch wenn das wegen der krummen Takte und der Breaks vielleicht dämlich aussieht. Aber das ist nicht schlimm. Bei den meisten Sachen, die verdammt viel Spaß machen, sieht man irgendwie dämlich aus, oder? Um es kurz zu machen: Lingua Nada sind die aufregendste Band, die der deutsche Musikszenenunteruntergrund gerade zu bieten hat.

facebook.com/linguanada

linguanada.bandcamp.com

DI 05.05.2020

Konzert: Corridor (CAN / Post-Punk, Psych-Pop, Indie)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Mit CORRIDOR aus Montreal hat das Label Sub Pop in seiner über dreißigjährigen Geschichte erstmals eine frankophone Band unter Vertrag genommen. Ihr drittes Album „Junior“ (2019) ist zeitlos, schillernd, einfallsreich und unmittelbar. Repetitive, motorische Gitarrenriffs winden sich um verhallten Harmonie-Gesang, minimalistische Rhythmen sorgen für den Drive nach vorne. Irgendwo zwischen Indie, Psychedelic-Pop, Proto- und Post-Punk liegen vermutlich die Einflüsse dieser Band, doch ihr ganz einzigartiger Sound resultiert aus der Vermischung der verschiedenen Zutaten.

 

FR 08.05.2020

Konzert: Scenic Route To Alaska (CAN / Indie-Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 10,00 + Gebühren TICKETS

Das kanadische Indie Rock Trio Scenic Route to Alaska kehrt im Frühling für eine Reihe von Live-Terminen nach Europa zurück - alles in Vorfreude auf ein vollgepacktes Jahr 2020. 

Nachdem Scenic Route to Alaska sich Anfang 2019 ein wenig zurückgezogen haben, um neue Songs zu schreiben, haben sie im Oktober 2019 ihre Single „Give a Little“ veröffentlicht, gefolgt von einer fast komplett ausverkauften Tour durch Kanada. Jetzt starten sie ins Jahr2020 mit der Veröffentlichung ihrer neuesten Single „Daydreaming“, die am 5. Februar 2020 via R.D.S./Roughtrade veröffentlicht wurde. 

“Daydreaming” markiert den Beginn eines ereignisreichen Jahres, das eine Menge neue Musik für ihre Fans bereithält.

www.scenicroutetoalaska.com

 

MI 13.05.2020

Konzert: Buntspecht (AT / Bossanova-Indie)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00 + Gebühren TICKETS

DRAUßEN IM KOPF TOUR 2020

Nach den ausverkauften Konzerten in Berlin, München, Nürnberg und Hamburg steht eine neue DE Tour für BUNTSPECHT an. Es werden Lieder aus den Alben “Draußen im Kopf”, “Großteils Kleinigkeiten”, aber auch aus dem neuen “Halbum” , “Wer jagt mich wenn ich hungrig bin” präsentiert Die Stücke bewegen sich traumwandlerisch in den unterschiedlichsten Welten. Die Diversität der Dinge kann so faszinierend sein, ihre Grenzen so verschwommen: Trauer und schelmisches Grinsen, Lebensbejahung und immer wieder nagende Zweifel. Alles darf. Alles soll. Alles muss!

www.facebook.com/buntspechtband/

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SA 16.05.2020

Konzert: Mathea (AT / Pop) - AUSVERKAUFT!

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 

Das Konzert ist AUSVERKAUFT und es wird keine Abendkasse mehr geben!

Ungeschönte Ehrlichkeit ist das Markenzeichen von MATHEA‘s Songs – rough und echt wie das Leben selbst.
Mit ihrer Single „2x“ hat MATHEA einen der Sommerhits 2019 gelandet. Ihr urbaner Deutschpop besticht vor allem mit Flow und viel Attitude, was der Österreicherin bereits die Spitze der Single- und Airplay-Charts sowie eine Platin-Auszeichnung in ihrem Heimatland beschert hat. Eine One-Hit-Wonder-Künstlerin ist MATHEA aber gewiss nicht: Auch die Singles „Chaos“ und „Alles Gute“ überzeugen und verhalfen ihr zur Aufnahme in die von YouTube veröffentlichte Liste der „Artists to Watch“ 2019 für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Das Erfolgsrezept: „Die Texte bleiben komplett bei der Wahrheit – für mich zumindest, denn ich habe das alles genauso erlebt“, so MATHEA. Dazu gesellen sich ein unwiderstehlicher Rhythmus, coole Sounds sowie ihre Stimme, die gekonnt die Balance zwischen Power und Verletzlichkeit hält. Der Fokus bleibt aber stets auf MATHEA‘s Worten. Ihre Texte erzählen Geschichten, es geht um das Zwischenmenschliche, um Höhen und Tiefen: Freunde (und solche, die keine mehr sind), Familie und natürlich Liebe – im Guten wie im Schlechten. Dabei verliert die 21-Jährige aber nie das Selbstbewusstsein, das für ihre Lyrics so essentiell ist.
„Ich liebe es, neue Sachen zu schreiben und daran zu basteln, wir haben bereits viele neue Songs am Start!“, so die Künstlerin, die mit frischem Material 2020 auf Tour gehen wird. Eines ist klar: Von MATHEA wird man in Zukunft noch so einiges hören – man sieht sich ja bekanntlich immer zwei Mal.

www.facebook.com/matheaelisabeth

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DI 19.05.2020

Konzert: XTR HUMAN (D / Coldwave, Post-Punk, Shoegaze)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

XTR HUMAN aus Berlin gibt es seit 2012 und die Band um Johannes Stabel hat seitdem einen markanten eigenen Stil zwischen Coldwave, Post Punk und Shoegaze entwickelt. Mit „INTERIOR“ veröffentlichen Sie am 24.04.2020 Ihr zweites Album. Inhaltlich steht das Reflektieren auf dem neuen Longplayer im Vordergrund. Die in Töne gegossene Zerrissenheit und Entfremdung, die Angst vor dem Scheitern und der ewige Zweifel sorgen per se für eine melancholische Atmosphäre, die sich als alert dystopische Schönheit an den Hörer schmiegt und dort verweilt. Weg- und weiterwischen?

Das ist Achtziger-Post-Punk, der die Brücke zum UK-Indie-Rock des 21. Jahrhunderts schlägt und dabei kurzweilig im Vergnügen ist. Stabel gibt den mal verzweifelten, mal beschwörerischen und immer getriebenen Romantiker mit erdigem Timbre auf den Stimmbändern, während um ihn herum ein dichtes Geflecht an Gitarren und Synthesizern schwirrt.

DO 21.05.2020

Konzert: L.A. Witch (USA / Garage-Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 17,00 + Gebühren TICKETS

It’s easy to forget that just a few decades ago, the only viable means for penetrating the golden glamour of Los Angeles was via the dusty trail of Route 66. And just as the arteries of the interstate latched onto the thumping heart of California, so too came the amplified sounds of a new restless generation. There was acid on the streets and revolution in the air, but there were also Hell’s Angels in the alleys and Manson’s family on the desert periphery. It was an age of innocence, beauty, and opportunity, with an underbelly of lawlessness and depravity. And it had a soundtrack.

It’s impossible to listen to L.A. Witch and not hear echoes of that time. The sound of dusty neon and the first dim-lit bars of Sunset ring out with every reverb-drenched note. The juxtaposition of Hollywood allure and Skid Row desperation throbs in every three-chord riff. And the perilous wager of temptation lies in every sultry vocal melody. Yes, L.A. is the land of sunshine, but it also harbors a certain kind of dangerous magic. And no one seems to understand that more clearly than the three women of L.A. Witch. Whether they’re conjuring the downtrodden cowpunk of The Gun Club, the seedy metropolitan balladry of Velvet Underground, or the beefed-up blues of Black Sabbath, L.A. Witch remind us of that exhilarating revelation that a city can elevate you just as quickly as it can grind you into the dirt.

www.facebook.com/lawitches

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DI 26.05.2020

Konzert: Suzan Köcher's Suprafon (D / Sixties-Beat, Folk, Chansonpop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

"Suprafon Tour" 2020

Suzan Köchers erstes Album „Moon Bordeaux“ erschien vor zwei Jahren und war eine Mischung aus Sixties-Beat, Folk und düsterem Chansonpop. Während der "Mond-Bordeaux" noch hell scheint, beginnt Suzan Köcher mit ihrer Band Suprafon das zweite Kapitel ihrer psychedelischen Reise.

Für ihr neues Album "Suprafon", welches in Austin/Texas aufgenommen wurde, hat die Sängerin aus dem Rheinland ihren musikalischen Kosmos um Psychedelic Rock, Westcoast-Pop, Krautrock und sogar Spuren von Shoegaze und Postrock erweitert. Inspiriert von einer Reise nach Prag schrieb sie einen Liedzyklus, der auch ihrer Band und dem Album einen Namen gab: "Suprafon".

Die Nuancen von Krautrock, Psych-Folk und French Pop schweben durch die Songs Suprafons, die aufregend und locker zugleich sind. Durch ihre vielen Konzerte hat die Band sie einen einzigartigen Sound entwickelt, der von Suzan Köchers magischer Stimme, eindringlichen Melodien, spannenden Experimenten und einem beeindruckenden Arsenal alter rostiger Instrumente angeheizt wird, die ihren Klang in allen Schattierungen von welkem Glanz färben.

Suzan Köcher's Suprafon lädt ein in eine Welt, die noch Zeit für unvergessliche Erlebnisse hat.

www.facebook.com/suzankoecher

FR 29.05.2020

Konzert: Bambara (US / Post-Punk)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,00 + Gebühren TICKETS

SUPPORT: HOLY MOTORS

One thing you won’t be able to avoid on Bambara’s Stray is death. It’s everywhere and inescapable, abstract and personified – perhaps the key to the whole record. Death, however, won’t be the first thing that strikes you about the group’s fourth – and greatest – album to date. That instead will be its pulverising soundscape; by turns, vast, atmospheric, cool, broiling and at times – on stand out tracks like “Sing Me To The Street” and “Serafina” – simply overwhelming.

Bambara – twin brothers Reid and Blaze Bateh, singer/guitarist and drummer respectively, and bassist William Brookshire – have been evolving their midnight- black noise into something more subtle and expansive ever since the release of their 2013 debut Dreamviolence. That process greatly accelerated on 2018’s Shadow On Everything, their first on New York’s Wharf Cat Records and a huge stride forward for the band both lyrically and sonically.

The album was rapturously received by the press, listeners and their peers. NPR called it a “mesmerising...western, gothic opus,” Bandcamp called the "horror- house rampage" "one of the year's most gripping listens," and Alexis Marshall of Daughters named it his “favorite record of 2018.” Shadow also garnered much acclaim on the other side of the Atlantic. Influential British 6Music DJ Steve Lamacq, dubbed them the best band of 2019’s SXSW, and Joe Talbot of the UK band IDLES said, "The best thing I heard last year was easily Bambara and their album Shadow On Everything." The question was, though, how to follow it?

To start, the band did what they always do: they locked themselves in their windowless Brooklyn basement to write. Decisions were made early on to try and experiment with new instrumentation and song structures, even if the resulting compositions would force the band to adapt their storied live set, known for its tenacity and technical prowess. Throughout the songwriting process, the band pulled from their deep well of creative references, drawing on the likes of Leonard Cohen, Ennio Morricone, Sade, classic French noir L’Ascenseur Pour L’Echafraud, as well as Southern Gothic stalwarts Flannery O’Connor and Harry Crews.

Once the building blocks were set in place, they met with producer Drew Vandenberg, who mixed Shadow On Everything, in Athens, GA to record the foundation of Stray. After recruiting friends Adam Markiewicz (The Dreebs) on violin, Sean Smith (Klavenauts) on trumpet and a crucial blend of backing vocals by Drew Citron (Public Practice) and Anina Ivry-Block (Palberta), Bambara convened in a remote cabin in rural Georgia, where Reid laid down his vocals.

The finished product represents both the band's most experimental and accessible work to date. The addition of Citron and Ivory-Block’s vocals create a hauntingly beautiful contrast to Bateh’s commanding baritone on tracks like “Sing Me to the Street”, “Death Croons” and “Stay Cruel," while the Dick Dale inspired guitar riffs on “Serafina” and "Heat Lightning" and the call-and-response choruses throughout the album showcase Bambara’s ability to write songs that immediately demand repeat listens.

While the music itself is evocative and propulsive, a fever dream all of its own, the lyrical content pushes the record even further into its own darkly thrilling realm. If the songs on Shadow On Everything were like chapters in a novel, then this time they’re short stories. Short stories connected by death and its effect on the characters in contact with it. “Death is what you make it” runs a lyric in “Sweat,” a line which may very well be the thread that ties these stories together.

But it would be wrong to characterize Stray as simply the sound of the graveyard. Light frequently streams through and, whether refracted through the love and longing found on songs like “Made for Me” or the fantastical nihilism on display in tracks like the anthemic “Serafina,” reveals this album to be the monumental step forward that it is. Here Bambara sound like they’ve locked into what they were always destined to achieve, and the effect is nothing short of electrifying.

www.facebook.com/BAMBARA.band
holymotorsband.bandcamp.com

MI 10.06.2020

Konzert: Standards & FES (USA, UK / Math Rock, Art Rock)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00  TICKETS

Mehr als zwei Menschen benötigt es nicht zwingend, um großartige Musik zu machen. Das stellen die US-Amerikaner Standards unter Beweis. Irgendwo zwischen Tiny Moving Parts, TTNG und Covet liegt die Musik des instrumentalen Duos, das vor allem mit tanzbaren Tracks von sich begeistert.

Ihr habt euch schon immer gewünscht, dass Paramore in Richtung Math Rock gehen? Say no more. FES bringen euch einen Sound, der so spannend, catchy und abwechslungsreich ist, wie ein fruchtiger Sommercocktail, der mit dezenter Säure und ausgewählten Spirituosen richtig reinknallt!

FR 04.09.2020

Konzert: Wilhelmine (D / Pop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 € + Gebühren TICKETS

Wilhelmine mag es, die Welt anzuhalten und in aller Ruhe zu betrachten. Ihr „HEUTE“, wie sie ihre täglichen Instagram Stories nennt, ist voller Momente, in denen sie hektische Alltagssituationen in Zeitlupe gefilmt hat. Ein Skater, der sich über einen überfüllten Bürgersteig schlängelt. Wartende Passanten an einer Bushaltestelle. Ein Kind, das auf dem Rücksitz eines Fahrrads hingebungsvoll eine Kugel Eis schleckt. Wilhelmine betrachtet diese Momente und überlegt: Wie ticken diese Menschen, was berührt und besorgt sie? Was ist ihre Geschichte?

Wilhelmines Geschichte beginnt im Kreuzberg kurz nach dem Mauerfall. Zwischen den „Drogis am Kotti“ und den Gesängen der Muezzins wächst sie in einem besetzten Haus auf und geht in einen deutsch-türkischen Kindergarten. Und wie ihre Stadt passt sie in keine Schublade. „Ich wollte aussehen wie ein Junge. Und ich durfte aussehen wie ein Junge. In dem besetzten Haus durfte ich alles sein. Ich musste nur schon ganz früh mutig sein.“
Wenn Wilhelmine singt, hört man ihr Berliner Mundwerk gleich heraus. Es spricht aus ihren direkten Worten. Man hört es in der Haltung ihrer Stimme. Wilhelmine spricht alles an, was sie denkt. Und ihr „alles“ ist eben nicht nur leicht. Ihre Songs spiegeln ihre Freiheit und ihr Verliebtsein ebenso wie Erfahrungen mit Sucht und Ressentiment.

„So wie ich bin darf ich hier nicht sein“ – in ihrer Debüt-Single „Meine Liebe“ lädt uns Wilhelmine ein, ein Stück ihres bisherigen Weges mit ihr zu gehen. „Ich verlieb’ mich viel zur gern / Um mich dafür zu erklären / Wie es ist für mich / Mit einer Frau an meiner Hand / Warum ist meine Liebe deiner Rede wert?“, liefert sie zu federnden Pop-Klängen, warmer Instrumentierung und jubilierenden Bläsern ein euphorisierendes Statement der Befreiung.

„Das Lied basiert auf meinen Lebenserfahrungen und ist ein Fragen: Warum ist meine Liebe deiner Rede wert? Warum erlaubst du dir, über meine Liebe zu urteilen? Ich tue das ja auch nicht mit deiner Liebe“, kommentiert Wilhelmine.

Irgendwo zwischen Zwanzig und Dreißig, zwischen Verlorensein und Neusortieren, erzählen ihre Songs vom Nichts-Haben und Sich-Wiederfinden, von Aufschwung und Zuversicht, von der Reise, von Sehnsüchten, vom Anfang, vom Antrieb, vom Lachen, von der Liebe. Und von den kostbaren Momenten, in denen sie die Welt für einen Augenblick anhält.

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FR 25.09.2020

Konzert: Whilk & Misky (UK / Singer-Songwriter, Folk, Electronic)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 17,00 + Gebühren TICKETS

To Icarus • The Tour 2020

Ihr Hit „Clap Your Hands“ machte Whilk & Misky über Nacht berühmt. DJ’s wie Solomun remixten den Song und brachten ihn in die Clubs der ganzen Welt. Eine stetig wachsende Fangemeinde verhalf zum weiteren Erfolg der Jungs.

Whilk & Misky, das sind Charlie und Nima – sie lernten sich in London kennen, zogen zusammen und gingen ihrer Leidenschaft, dem Kreieren von Musik nach. Sie sind Freigeister und schon bald wurde klar, dass der rasche Erfolg ihnen und ihrer Kreativität zu schaffen machte. Die Liebe zur Musik ging verloren. Whilk & Misky wurde auf Eis gelegt. Die Fans trauerten, es hielt sie allerdings nicht davon ab, die Musik der Band immer wieder zu hören. Allein „Clap Your Hands“ kann 30 Mio. Streams auf Spotify für sich verzeichnen.

Losgelöst von Major Labels und allen anfallenden Verpflichtungen gehen Whilk & Misky seit 2017 ihren eigenen Weg. Die beiden aktuellen EP’s „Lovemares“ und „Blood Moon“ (beide 2019 erschienen) lässt den Verarbeitungsprozess der Beiden erahnen.

Anfang April 2020 wird die nächste Single erscheinen. Die EP wird im Herbst 2020 auch als limitierte Vinyl Edition erhältlich sein. Im September folgt die lang erwartete Europatournee von Whilk & Misky.

whilkandmisky.com

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DI 29.09.2020

Konzert: Helgen (D / Indie)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

"Die Bredouille 2020" Tour

Wer einen Auftritt des Hamburger Trios Helgen besucht und hinterher sagt, er sei auf einem Indie-Konzert gewesen, spricht zwar die Wahrheit, lässt aber Entscheidendes weg.

So etwa, dass er an diesem Abend drei Musiker erlebt hat, die mit detailverliebter Passion Klanglandschaften erzeugen. Gebiete, in denen man sich verlieren kann, wie in den schroffen Gebirgen des Post Rock, den bunten Tagträumen der psychedelischen Beatles-Phase oder dem feinen, surrealen Geäst zeitloser Popkunst a’la Talk Talk.
So auch, dass hier wahre Könner am Werk sind, die ihre Fähigkeiten trotzdem nicht zur Leistungsschau nutzen, sondern um auf der Bühne voller Dynamik und Spielfreude fast zu einem einzigen Instrument zu verschmelzen. Echte Künstler, für die „Indie“ nicht als Understatement getarnte Inkompetenz bedeutet, sondern Unabhängigkeit im wahrsten Sinne des Wortes. Diese Band spielt, arrangiert und textet, wie sie will. Abseits aller Grenzen und Erwartungen, aber zusammengehalten von einer dramaturgischen Klammer.

Ihr zweites Album „Die Bredouille“ funktioniert wie ein guter Film, in dem jede Szene an der richtigen Stelle steht. Es steigt schwungvoll ein, zieht sich in der Mitte der Handlung in ein melancholisches Tal der Stille zurück und schwingt sich gegen Ende zu lebensbejahender Trotzigkeit auf. Das Titelthema spielt dabei in jedem Moment eine Rolle, geht es nun um die Liebe, den Tod, die Kernkraft oder das Leben abseits der Mehrheitsgesellschaft als echtes Individuum, das von dem Vogel, den es hat, durch ein besonderes Leben getragen wird. Die verschiedenen Formen der Bredouille werden für die Band somit eher zu „Wegbegleitern des Lebens“ als zum Grund der Verzweiflung. Eine einzigartige Mischung aus Komödie, Tragödie und Stationendrama.

Diese Intensität bringen Sänger und Gitarrist Helge, Bassist Niklas und Trommler Timon mit nonchalantem Charme und dennoch größter Präzision auf die Bühne. Einst als Support für Bosse, The Gardener & The Tree oder Torpus & The Art Directors, nun als Hauptfilm des Abends, wie es sich für große Leinwandkunst gehört.

Helgen nicht nur daheim zu lauschen, sondern auch live zu erleben, stellt eine große Bereicherung dar. Ein Wechselbad der Gefühle, das im Vergleich zum Album allerdings einen entscheidenden Nachteil hat: Ist der letzte Ton verklungen, kann man das Konzert, das gefühlt gerade erst begonnen hat, leider nicht sofort wieder von vorne auflegen.

Präsentiert von:   & event. Magazin

 

SA 03.10.2020

Konzert: Manu Delago (AT, Jazz, Pop, Ambient)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:00 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 20,00 TICKETS

Im Rahmen unserer Konzertreihe MIT HAND UND HERZ. 

Das Konzert wurde vom 24.03.2020 im KUZ Kulturzentrum Mainz auf den 03.10.2020 im Kulturclub schon schön verlegt.

Eine Kooperation zwischen dem KUZ Kulturzentrum Mainz & dem Kulturclub schon schön

Der Grammy-nominierte Perkussionist und Komponist Manu Delago ist zurück mit einem neuen Album und seiner bisher größten Liveshow. Circadian (VÖ: 13.9.2019 / One Little Indian Records) ist eine akustische Reise durch die verschiedenen Schlafzyklen, von REM über Leicht- und Tiefschaf bis zu einem abrupten Erwachen - inspiriert vom zirkadischen Rhythmus des Menschen und Delago's persönlichem Schlafentzug während seiner zahlreichen internationalen Tourneen mit Björk, Olafur Arnalds, Cinematic Orchestra und Anoushka Shankar.

„Bevor die Arbeiten zu diesem Album begannen, war ich für mehrere Monate intensiv auf Tour und reiste kreuz und quer durch fünf Kontinente. Es fühlte sich so an, als wäre ich mit vier Bands gleichzeitig unterwegs und in meinen Träumen fingen die viele Musik und verschiedenen Crews sich an zu vermischen. Ich fand es extrem spannend, wie mein Gehirn versuchte, im Schlaf diese vielen Ereignisse zu verarbeiten. Während der REM-Phase ist das Gehirn sehr kreativ und ich war jeder Minute Schlaf dankbar, um diese stressige Zeit besser zu meistern.“

Erst 2018 veröffentlichte Manu Delago seinen mehrfach ausgezeichneten Berg- und Musikfilm Parasol Peak, in dem er und sein Ensemble bei extremen Bedingungen am Berg live performten und gemeinsam mit einer Film- & Audiocrew diese Expedition zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügten. Diese besondere Erfahrung in Sachen Team Spirit und das gemeinsame Musizieren in schwindligen Höhen motivierten Manu Delago, für Circadian ein neues Ensemble zusammenzustellen, um das Album und die Live-Show zu einer einzigartigen akustischen Reise zu machen.

Nach seinen elektronisch-verspielten Vorgängerwerken Silver Kobalt und Metromonk sind es immer noch die urbanen Klangwelten, die Manu Delago inspirieren, jedoch finden sich diese immer mehr und mehr in akustischen Formen wieder. Ein Grund dafür waren auch Entdeckungen zahlreicher neuer perkussiver Instrumente aus Vietnam, Russland, Türkei oder Indonesien auf seinen weltweiten Konzertreisen. „Ich wollte die Elemente elektronischer Musik durch akustische Instrumente hörbar machen. Klarinetten und das Akkordeon sollten den warmen Klang eines analogen Synthesizers ersetzen. Streicher und Blechblasinstrumente erzeugen einen orchestralen und zugleich intimen Charakter.“

Website Manu Delago

FR 16.10.2020

Konzert: Wolf & Moon (NL / Dream Folk)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00 + Gebühren TICKETS

Wolf & Moon war mit ihrem Debütalbum „Before It Gets Dark“ viel unterwegs“ oder „Wolf & Moon war viel unterwegs, um ihr Debütalbum „Before It Gets Dark“ vorzustellen / zu präsentieren. Als Fortsetzung ihres Debüts schrieben und nahmen sie das Album erneut mit dem schwedischen preisgekrönten und Multi-Platin-Produzenten John Andersson in Stockholm, Schweden auf. Wenn euch das erste Album eingeladen hat, sich dem Abenteuer des sympathischen Duos anzuschließen, wirft das zweite Album die Frage auf, wohin die “Lebensreise" gehen sollen. Wir dürfen uns freuen auf luftig barfuss-tanzbare Songs, die unter den vielen verträumten Klangschichten persönliche Folk Lieder sind.

www.wolfandmoonmusic.com

Präsentiert von: Markus Gardian Booking

 

 

SA 17.10.2020

Konzert: A Tale Of Golden Keys (D / Progressive, Indie)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00 + Gebühren TICKETS

In den letzten Jahren haben sich A Tale Of Golden Keys zu einer festen Größe in der deutschen Indie-Landschaft entwickelt. Angefangen mit ihrem Debütalbum „Everything Went Down As Planned“ (2015) inklusive des verträumten Spotify-Millionen-Songs „All Of This“ über den gefeierten Zweitling „Shrimp“ (Februar 2018) bis hin zum Soundtrack „Tyry (Music for the Film)“ im Jahr 2019, hat sich das Trio aus Nürnberg bereits eine beachtliche Diskografie zusammengestellt.

Dabei haben alle veröffentlichten Songs eines gemeinsam:
Kaum eine Band strahlt mit einer ganz eigenen Stimmung eine solche Wärme aus!
Die wunderschöne Stimme von Sänger Hannes Neunhoeffer harmoniert stets auf berührende Art und Weise mit Klavier und Gitarre, Bass und Orgel gespielt von Florian Dzialjo und dem Schlagzeug von Jonas Hauselt. Ihre Songs laden zur melancholischen Wehmut ein und haben durch die selbstironische Art der Band trotzdem immer einen Hang zum Optimismus. Der spezielle Humor der Band zeigt sich nicht nur in der Interaktion mit dem Publikum sondern auch in der Bildsprache. So werden die drei Bandmitglieder auf dem Cover des Debütalbums von Dinosauriern verspeist und auf dem zweiten Album „Shrimp“ ist selbstverständlich eine Taube abgebildet.

Spotify: http://bit.ly/atogk_spotify
Instagram: https://www.instagram.com/ataleofgoldenkeys/
Facebook: https://www.facebook.com/atogk/
YouTube: https://bit.ly/atogk_youtube

Präsentiert von:  

SA 24.10.2020

Konzert: Black Sea Dahu (CH / Indie-Folk)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 + Gebühren TICKETS

Zu ertrinken kann auch eine Form der Kapitulation sein. Du wählst, immer tiefer ins Wasser zu waten, und lässt dich dann von den Wellen verzehren, unterwirfst deine gesamte Existenz ihrer zähen und unnachgiebigen Kraft. Denn es gibt nichts, was dich wieder an Land erwartet. "No Fire In The Sand", die Folge-EP zum hoch gelobten Debütalbum "White Creatures" von Black Sea Dahu, handelt von dieser Art von Resignation. Von diesem besonderen post-Beziehung / Tiefwasser - Trauma; gezeichnet mit pointillistischer und poetischer Genauigkeit. Die Musik ebbt an und fließt zwischen Verleugnung, Schuld, Wut, Qual und Selbstmitleid. Aber die Fähigkeit, der Wille und der Drang, über diese qualvollen Wahrheiten zu sprechen, wirkt auch seltsam ermächtigend.

Wie sein Vorgänger entstand "No Fire in the Sand" im einem abgelegenen Studio auf der wunderschönen norwegischen Insel Giske, wieder von Gavin Gardiner (The Wooden Sky) aufgenommen und produziert. Die Musik ist nach wie vor im rohen, leidenschaftlichen, urbanen Folk verwurzelt, der auch schon auf "White Creatures" zu hören ist. Dieses mal allerdings noch intensiver. Etwas dunkler, etwas tiefer. Einige der Stücke sind explosiver. Und obwohl die Arrangements kraftvoll und vielschichtig bleiben, sind diese neuen Stücke emotional noch direkter und noch aufschlussreicher. Und fordern vollständige Hingabe und Aufmerksamkeit.

www.blackseadahu.com/

FR 06.11.2020

Konzert: Sepalot Quartet (D / Jazz)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 23,10 + Gebühren TICKETS

SEPALOT QUARTET zum Jahresende mit zweitem Album auf Tour

Unter dem Titel NOWNEXT veröffentlicht das SEPALOT QUARTET am 17.04.2020 das zweite Album dieses außergewöhnlichen Projektes. Nach erfolgreicher Tour in 2019 und einem Sommer garniert mit Jazz Festivals, geht es Ende November auf gleichnamige Tour durch zehn Städte.

Sebastian Weiss aka SEPALOT wurde als Gründungsmitglied, Produzent und DJ von Blumentopf zur Hip Hop Ikone. Nach nun mehreren Solo-Alben und eine Erforschung neuer Genres, folgt im Frühling das zweite gemeinsame Werk des Münchner 'Forschers in Sachen Musik' zusammen mit Angela Aux, Fabian Füss und Matthias Lindermayr, die gemeinsam das SEPALOT QUARTET bilden. Nach dem ihr von den Kritikern hoch gelobtes Debüt A NEW CYCLE von 2018, eine Live Aufnahme bestehender SEPALOT Titel war, folgt im Frühling 2020 das Studioalbum NOWNEXT. Ein eindeutiges Gegenwartsalbum mit internationalem Format, welches eine gleichermaßen faszinierende, wie auch selbstverständliche Melange an Sounds liefert. Der Stil des SEPALOT QUARTETs lässt sich am besten als eine locker geschichteten Fusion aus Jazz, Indie und Elektronik bezeichnen - immer durchdrungen von SEPALOTs HipHop Sozialisation.

„beautiful Radiohead inspired nu-jazz“, schreibt zB die englische Wicked Sound.

Live erwartet das Publikum das Unerwartete, ein Klangteppich aus eklektischen Beats, pulsierendem Bass und atmosphärischem Sounddesign, mit Leidenschaft und Lust auf Improvisation dargeboten von vier außergewöhnlichen Musikern.

www.sepalot.com/

DO 26.11.2020

Konzert: Máni Orrason (IS / Synth-Pop, Indie)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,50  TICKETS

Das für den 07.02.2020 geplante Konzert wurde auf den 06.05.2020 verlegt. Dieser Termin musste leider erneut verschoben werden. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden. Eine Rückerstattung ist dort möglich, wo das Ticket gekauft wurde.

Das Statement des Künstlers:

Very disappointed to tell you that I have to postpone the rest of the baby angel dates due to the pandemic. I’m so sorry to everyone that had bought tickets and was looking forward to these shows.  

Please hold on to your tickets if you can as they will be valid for the rescheduled dates :’)

 See you all soon <3

Baby Angel Tour 2020

„Moderner Indie-Pop, Synthie-Sounds, eingängige Refrains, Ohrwurmgefahr“ – besser könnte man den Sound von MÁNI ORRASON wohl nicht beschreiben (allschools). Intensive Monate liegen hinter dem 21-Jährigen, der nicht nur nach einer gescheiterten Partnerschaft eine neue Liebe fand, sondern auch zu seiner musikalischen Arbeit eine neue Beziehung einging. Kurzerhand hat er sich nach zwei Alben von seinen traditionellen, akustischen Kompositionen verabschiedet, um seinen Singer-Songwriter-Sound mit elektronischer Eigenart und modernem Touch in einen synthetischen, lunaren Pop mit unwiderstehlichem Tempo zu verwandeln – „Eine Neuerfindung, die dem Künstler ausgezeichnet steht“ (Diffus).
Gemeinsam mit Produzent Nikolai Potthoff hat MÁNI ORRASON akribisch am Sound seiner aktuellen EP gearbeitet, um seine Geschichten und Gefühle angemessen zu verpacken. „Baby Angel“ ist eine EP übers Verlieben und über das, was danach kommt – Verzweiflung, Sehnsucht und andere Zwangsläufigkeiten nicht ausgespart. Die sechs Songs bewegen sich frei zwischen Träumen und Wachen, Grübeln und Loslassen und beeindrucken als Dokument einer persönlichen wie auch künstlerischen Weiterentwicklung. Auf „Baby Angel“ wird der neue Máni greifbar – zumindest für den Moment. Von der queeren Verknalltheit über Zukunftsängste und Frustration, bis hin zu den Fragen über Sein, Sinn und Selbst, ist der Weg zu einem neuen Lebensabschnitt mit großen Gefühlen nachvollziehbar. „Ich wusste, dass ich von einem aufrichtigeren und naiveren Standpunkt aus schreiben musste. Für mich ist „Baby Angel" eine Neugestaltung meines Weltbilds, eine Aufzeichnung von Veränderungen", so MÁNI ORRASON. Im Frühjahr 2020 wird der Ausnahmekünstler seine neue EP auf großer Deutschlandtour präsentieren und jedem unter Beweis stellen, dass er nicht nur seinem Alter, sondern zunehmend auch seiner Zeit voraus ist.

www.maniorrason.com

Präsentiert von: 

 

FR 27.11.2020

Konzert: Panda Lux (CH / Indie-Pop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,00 + Gebühren TICKETS

Nach der Nomination für den Swiss Music Award mit ihrem gefeierten Debut „Versailles“ im Jahr 2018 und der danach folgenden EP „Zoo“ kommt 2020 das zweite Album der vier Multi-Instrumentalisten aus der Schweiz. Es ist keine Antwort, keine Reaktion. Pur und eigenständig, musikalisch filigran, pendelnd zwischen elektronischen und akustischen Klängen. Die Texte von Sänger Silvan Kuntz erzählen von ernüchternder Selbstwahrnehmung, der Illusion von käuflichem Glück, dem Zerfall von Vitalität und Selbstliebe und der langsam vergilbenden Sehnsucht nach mehr Wars das schon mit dem Leben? Kommt da noch was? Für Panda Lux ja! Panda Lux ist Harmonielehre für die Diskothek, Poesie für die Spelunke.
Panda Lux ist Pop Zweitausendundjetzt.

www.pandalux.ch/

FR 04.12.2020

Konzert: Nova Twins (UK / Urban-Punk, Grime, Hip-Hop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,00 € TICKETS

Präsentiert von: Gringoz Magazine, Monkeypress.de, STUZ & Proudy

Support: SPEEDGIRLS

Nova Twins ist das Duo bestehend aus den beiden Britinnen Amy Love am Mikro und der Gitarre und Georgia South am Bass. Für ihre harten Basslines, derben Gitarrenriffs und kreischenden Synthie-Klängen haben sie mit einer Mischung aus Grime, Punk und Hip Hop ihr eigenes Genre kreiert: Urban-Punk.

Zuletzt waren sie als Support von Prophets of Rage, Pendulum oder Die Antwoord unterwegs. Als Einflüsse nennen sie N.E.R.D., Betty Davis, Jack White, Missy Elliot, Princess Nokia, The New York Dolls, MC5 und Rihanna.

Sie verkörpern die stilsichere Weiterführung der Crossover-Kultur und machen hier nicht bei ihrer Musik Halt. Unangestrengt cool sind sie in jedem Element ihres Schaffens - die Musik sowieso, aber auch Videoclips und ihre Mode nutzen sie, um gesellschaftspolitische Erfahrungen in Kunst zu verwandeln. Für ihr Debütalbum arbeiteten sie mit keinem geringeren als Jim Abbiss zusammen, der schon Künstlern wie Arctic Monkeys, Kasabian, Adele den letzten Feinschliff gegeben hat.

www.facebook.com/NovaTwinsMusic/

DI 15.12.2020

Konzert: Odd Couple (D / Garage-Rock, Krautrock)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Mit „Fahr ich in den Urlaub rein“ kündigt das ostfriesisch-berlinische Dada-Rock-Duo Odd Couple sein viertes Album an: „Universum Duo“ erscheint am 13.03.2020, zum ersten Mal auf ihrem eigenen Label „Geld Records“. Im Frühjahr geht die Band zum Albumrelease auf Tour.

In Ostfriesland ist nicht viel los. Wenn dort etwas passieren soll, dann muss man es selbst machen. Das wissen auch Jascha Kreft und Tammo Dehn. Zusammen vereinen sie als Odd Couple eine ganze Reihe ur-norddeutscher Eigenheiten: Gelassenheit hinsichtlich äußerer Erwartungen, ein Urvertrauen in das eigene Tempo und eine Performance, auf die Verlass ist. Vor allem jedoch eine gesunde Skepsis jedem unnötigem Gefasel gegenüber und das Wissen darum, dass man sich selbst nicht allzu ernst nehmen darf.

Produziert wurde "Universum Duo“ von Olaf O.P.A.L. – ihm ist es gelungen, den kompromisslosen Livesound der Band einzufangen. „Fahr ich in den Urlaub rein“ ist ein lässig-scheppernd dahingroovender Krautrocksong, gefüttert mit pluckernden Synthies und messerscharf-melodiösen Gitarrenriffs: „Wenn es mir schon schon schlechter geht, dann wenigstens an einem schönen Ort“ heißt es. „Fahr ich in den Urlaub rein“ erscheint kurz vor Weihnachten, bald fahren wieder alle los: in die Berge, in die Heimat, zur Familie, oder eben einfach möglichst weit weg. „Gib mir diese Kraft zurück“ singt Dehn, "dann kann ich nochmal vor die Tür und mir Kippen kaufen“.

Drei Alben („It’s a pressure to meet you“, „Flügge“ und „Yada Yada“) haben Odd Couple bisher veröffentlicht, unzählige Konzerte und Festivals im In- und Ausland gespielt. Sie mischen Kraut mit Dada, druckvolle Soundbretter mit funkelndem Glam kontrastieren ausufernd explodierenden Gitarrenriffs. Es sind genau diese Paarungen seltsamer Gegensätze: Deich und Metropole, zurückhaltend-coole Haltung und ironisch-wahnwitzige Textarbeit, die man in einer solchen kraftstrotzenden Direktheit nicht oft zu hören bekommt.

Und über allem schwebt: Ostfriesisches Understatement.

 

Präsentiert von:   

SA 19.12.2020

Konzert: Götz Widmann (D / Liedermacher)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00 + Gebühren TICKETS

VVK ab 09.03. exklusiv auf www.eventim.de

"DAS BESTE"-TOUR

Götz Widmann ist Liedermacher. Liedermacher, und mehr als das. Denn statt sich an die Regeln zu halten sprengt er immer wieder die Grenzen seines Genres. Mit seiner alten Band Joint Venture schrieb er nicht nur die schönsten Kifferhymnen überhaupt, sondern war wohl auch der erste, der in Deutschland zur Akustikgitarre rappte. Nach dem Tod seines Partners Kleinti seit 2000 solo unterwegs hat er eine ganze Kunstform neu erfunden und ihr frisches Leben eingehaucht. Ein Götz-Widmann-Konzert ist auch immer ein Stück deutsche Musikgeschichte. „Das Beste“ ist nun eine Gesamtschau einer fast 30-Jährigen Karriere, in der Götz Widmann uns immer wieder auf chronisch hohem Niveau mit wunderbaren ewig aktuellen Songs beschenkt hat.

Der erhobene Zeigefinger ist nicht sein Ding, er ist mehr ein Mann des Mittelfingers. Seine grössten Stärken sind seine Ehrlichkeit und sein scharfer, beissender Witz, der sich aber doch immer mit einer radikalen, unbestechlichen Menschenliebe paart.

Darüber hinaus hat er uns auch etliche hochemotionale Balladen beschert, die zum Schönsten gehören, was es in deutscher Sprache an Liebesliedern gibt. Wie kaum ein anderer schafft er es, Gefühle auszudrücken ohne auch nur den geringsten Hauch von Kitsch dabei auszustrahlen. Frivol, lebensbejahend, ansteckend positiv, ein Abend mit Götz Widmann ist immer wieder eine Frischzellenkur für die Sinne.

https://www.goetzwidmann.de/

SA 06.03.2021

Konzert: Haller (D / Pop, Hip-Hop, Soul)

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Ersatztermin für den 14.03.2020! Die für den ursprünglichen Termin gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden!

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00  TICKETS

Kuss. Tour 2021

Allein sein muss weniger weh und viel mehr guttun. Hier kommt einer, der sich darum kümmern will: HALLER. Nachdem der Musiker aus Aachen drei selbstbewusste EPs veröffentlicht hat, sang er sich Ende 2018 mit seiner Single „Schön genug“ ein Stück tiefer in die Herzen seiner Fans, denn diese ist nicht nur musikalisch mitreißend: „Die Single ist auch der ehrliche Aufruf eines ehrlichen Künstlers, der sich selbst nicht zu ernst nimmt“ (The Mellow Music).
HALLER macht nicht nur Musik, er erzählt Geschichten. Seine Texte sind ergreifend, direkt und Mut aufbauend. Er berichtet von alltäglichen Gedanken, von den schönen und weniger schönen Dingen des Lebens, vom Glücklich sein oder seiner Kindheit und erzeugt damit ein Gefühl der Nähe und Wärme. Das spiegelt sich auch in seinem Debüt-Album wider: „Für mich ist das Album fast wie ein Brief, in dem ich erzähle, wer ich bin, was ich erlebt habe und was ich haben will“, so der Singer-Songwriter. Zu minimalistischen Gitarrenklängen und Blues-Elementen geschmeidig auf den Punkt singend, trägt er die Kopflage bis runter zum Bass und den Text direkt ins Ohr –„Ein wunderbares Songwriter-Talent aus Berlin, der bereits mit zahlreichen Shows und mehreren Singles eine Menge Leute überzeugen konnte“ (MKZWO).
Mit Auftritten auf dem Sound Of The Forest oder dem Bauhaus Open Air, als Support-Act von Künstlern wie MINE, Michael Schulte oder LOTTE und mit seiner eigenen Kuss. Tour 2018 hat HALLER gezeigt, dass er sowohl ihm bekanntes als auch unbekanntes Publikum begeistern kann. Im Frühjahr 2020 wird er erneut auf Kuss. Tour gehen und mit seinem neuen Album im Gepäck im Zeitalter der Selbstoptimierung ermutigen, das Optimalste zu wagen: einfach ganz man selbst sein.

http://hallermusik.de/

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