DI 28.05.2019

Konzert: Sea Moya (D, CA / Funk, Kraut Beat, Neo-Psychedelia)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Kürzlich von Deutschland nach Montreal ausgewandert, veröffentlichen Sea Moya im Oktober 2018 ihr Debut Album. Nach den “Baltic States”, ihrer EP von 2016, ging es zum Songwriting und Recording in die italienischen Alpen, genauer in ein kleines Bergdorf namens Falmenta, um dort wild mit Elementen aus Funk, Afrobeat, Krautrock und elektronischer Musik um sich zu schmeißen.
Dem farbenfrohen, spannenden Trip folgte die fixe Idee, sich weiter ins Unvorhersehbare zu begeben. Nun in Montreal (CA) angesiedelt und nach diversen Nordamerikatourneen inklusive Konzerten beim SXSW in Austin und der Canadian Music Week in Toronto, führt sie ihre Reise im Herbst wieder ins heimische Europa auf Tour.

fb.com/seamoyaband

MI 29.05.2019

Konzert: Shy, Low (USA / Post Rock, Post Metal)

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Einlass: 19:00 Beginn: 19:30 Eintritt: VVK 12,00 TICKETS

Präsentiert von:   

SUPPORT: The Clouds Will Clear & Soonago

Shy, Low gründeten sich im Januar 2011 aus den Resten der Band Vessel. Seit dem hat die Band zwei Alben, "Shy, Low" 2012 und "Hiraeth" 2015 veröffentlicht und einen ätherischen und atmosphärischen Instrumental Post Rock Sound entwickelt. 2017 erschien mit „Burning Day“ das vierte Release der US-Amerikaner. Die aus zwei Tracks bestehende EP formte einen härteren und aggressiveren Sound, der mehr im Post Metal zu verordnen ist, dennoch nicht auf bereits etablierte Elemente verzichtet. So bieten Shy, Low spannendes Songwriting, das seine Wirkung in den bis zu 9 minütigen Tracks freisetzen kann. Der bewusste Verzicht auf Vocals ist dabei so stimmig, wie überzeugend!

Eigentlich wollten The Clouds Will Clear uns bereits im Dezember einen Besuch abstatten, mussten allerdings krankheitsbedingt absagen. Die Frankfurter Post Rocker inkoperieren die visuelle Ebene in ihre Liveshow und bieten erdigen Post Rock, der auf dem Debüt "Recollection Of What Never Was" auf sehr viel positive Resonanz gestoßen ist. Ein stimmiger Support und vor allem eine überzeugende Band, die nun endlich ihren Weg zu uns findet!

Aus Bielefeld kommen Soonago, die erst vorletztes Jahr mit "Nephele" debütierten. In einem Sound zwischen If These Trees Could Talk und Russian Circles setzen auch Soonago auf atmosphärische und getragene Instrumentals, die den Zusatz von Vocals nicht benötigen. Stattdessen sind Effektgeräte das Mittel zum Zweck, das den Sound der Band so vollkommen erscheinen lässt. Musik zum träumen und entspannen. Aber auch Musik, der es an nötiger Power nicht mangelt!

https://www.facebook.com/ShyLowMusic/

https://www.facebook.com/thecloudswillclearmusic/

https://www.facebook.com/soonago/

 

DI 04.06.2019

Konzert: Pink Lint (D / Indie, Folk)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Pink Lints Debüt „You might lose a few Teeth but It’s fun“ erschien Ende 2014 auf dem Hamburger Label Grand Hotel van Cleef. Gestützt von fünf Mitmusiker*Innen und zahlreichen Gästen aus dem Orchestergraben zog der Songschreiber Oliver Burghardt mit Hilfe des Produzenten Lolo Blümler in den Ironbar Studios ein Album heran, das vor dem Versuch dieser Überheblichkeit grinsend die Hosen runter ließ. Vom Rolling Stone als "Spieldosen-Orchester" gefeiert, nahm das Album auch dankend positive Rezensionen von anderen Magazinen wie Intro und Blogs wie Plattentests.de entgegen.

Nach Tourneen als Support-Band und Headliner gingen die fünf anderen Musiker*Innen ab 2016 ihre eigenen Wege. Die Auflösung der Band und letztlich der Wunsch nach mehr Fokus in der eigenen Musik warf Burghardt zurück auf seine Hauptinstrumente – Gitarre und Gesang. Aufgabe war, wieder dem Kern der Songs zu folgen und unabhängig von Trends eine authentische Stimme und eine eigene Symmetrie in der neuen Situation zu finden.

Der Text steht dabei noch mehr im Zentrum – die musikalische Form folgt seiner Funktion. Aus über 30 Skizzen entstand ein Album von zehn Songs, das versucht, sich selbst und seinen Autoren zu verstehen. „Ich weiß nie, was dabei heraus kommt“, sagt Burghardt „ich sammle meinen Output und sortiere ihn nach Gefühl – das Thema oder Drama erschließt sich meist erst mit etwas Abstand“. Inhaltlich bahnen sich die englischen Texte einen Weg durch Co-Abhängigkeit, soziales Scheitern, Selbstlügen und das restliche Bouquet, das einem Anfang 30 unangenehm auf dem Krankenhaus-Betttisch auffällt. Teils cringeworthy ehrlich, teils in fantastischen Szenerien, die nur in einer sehr kleinen 1-Zimmer-Wohnung entstehen können.

Aus den Experimenten im neuen Wahl-Minimalismus und in Zusammenarbeit mit dem Musiker und Tontechniker David Hoffmann entstand ein wolkiger, leicht düsterer Gesamtsound. Neben dem Saiten-Fundament sind die Songs getragen von Synthesizern, Sample-Fetzen, präparierten Pianos, Chören auf zerknittertem Tonband, leiernden Mallets und irgendwo auch einer Mundtrommel.

DI 11.06.2019

Konzert: Lysistrata (F / Post-Punk, Post-Hardcore, Math-Rock)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Fangen wir bei der Schlussfolgerung an: diese dreiköpfige Band aus Frankreich ist großartig. Also, wirklich großartig. Lysistrata, das sind die drei 20-jährigen Freunde Théo Guéneau (Gitarre, Gesang), Max Roy (Bass, Gesang) und Ben Amos Cooper (Schlagzeug), die seit ihrem Bestehen alles in ihrem Weg zerstören.
Doch erstmal die musikalische Einordnung: ihre Musik, die sich seit ihrer Gründung 2013 im ständigen Wandel befindet, setzt sich aus Teilen Noiserock, Post-Hardcore, Math-Rock und Post-Rock zusammen. Ein bisschen "Post-Alles" also. Wird über Lysistrata geschrieben, dann oft in schmeichelnden Vergleichen á la "klingt wie At The Drive In / Refused / Battles / Foals / Explosions In The Sky / Sonic Youth". Und während diese Vergleiche eventuell hier und da sogar zutreffen, ist die größte Inspiration der Band doch der Moment an sich, die totale Spontanität.
In Frankreich haben sich Lysistrata bereits einen hervorragenden Ruf erspielt: zahlreiche Touren und Auftritte bei großen Festivals wie dem Rock En Seine in Paris haben sie bereits absolviert, die meisten der Musikpreise in Frankreich haben sie auch bereits gewonnen, und auch bei den Showcase-Festivals Eurosonic und Reeperbahn wusste die Band zu begeistern. Auf also zu neuen Herausforderungen.
Ihr Debütalbum "The Thread" nahm die Band im Sommer 2017 mit ihrem Live-Mischer Michel Toledo auf, der um die Live-Qualitäten der Drei genau Bescheid weiß, und ihre Bühnenenergie perfekt einfing. Mit Hilfe von analogem Aufnahme-Equipment und zahlreichen Live-Takes entstand ein Album, dass die Stärke von Lysistrata abbildet: Aufrichtigkeit und Spontanität, ohne Studio-Schummeleien in der Post-Produktion. Nun erscheint "The Thread" offiziell auch in Deutschland.

facebook.com/lysistratatheband

DI 18.06.2019

Konzert: XIXA (USA / Psych Cumbia Rock'n Roll)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

XIXA sind psychedelisch, Cumbia, aber vor allem Rock’n Roll. Ihre Musik ist in einer süd-amerikanischen Vergangenheit verwurzelt, als auch in der lebhaft-legendären Indie Szene ihrer Heimatstadt Tucson. Ihre eigene, offene Interpretation von Chicha, dem Peruanischen Cumbia der während der 60er und 70er Jahre im Amazonas und in Limas armen Barrios beliebt wurde, enthüllt überraschende gemeinsame Nenner mit der Musik aus der Wüste Arizonas: Eine Besessenheit von scharfen, kantigen Gitarrensounds und dem besonderen Geschmack Rock mit Latin-Einflüssen zu würzen.
Die intensive Arbeit ebnete langsam den Weg für XIXA, wobei mit eigenem breitgefächerten Songwriting eine vollkommen neue Komponente hinzugefügt wurde. Dazu meint Brian Lopez: „Als wir anfingen Chicha zu spielen lernten wir die Songs in und auswendig, aber an einem gewissen Punkt fügte sich daran nahtlos unser eigenes Songwriting ein“.
Daher ist die Essenz von XIXA nichts anderes als dunkler, staubiger, cumbia-lastiger, psychedelischer Rock. Und keine andere Live-Band schafft es, die Emotionen ihrer Musik so in Live-Shows zu verpacken. XIXA-Shows sind psychedelisch, Cumbia und Rock n Roll - vor allem aber ein fantastisches Erlebnis für das Publikum.

Website: www.xixamusic.com
Facebook: facebook.com/xixamusic

 

DI 25.06.2019

Konzert: New Native (AUT / Indie-Rock)

 

Das Konzert muss leider abgesagt werden, da New Native beschlossen haben, sich aufzulösen. Hier der Original Wortlaut der Band:

“Wir haben uns dazu entschlossen, New Native aufzulösen.
Gemeinsam Musik zu machen stand seit Gründung der Band im Vordergrund — New Native war ein kreatives Ventil für uns.
Davon ist sechs Jahre später nicht viel übrig: Aufgrund persönlicher Verpflichtungen und unterschiedlicher Lebensmittelpunkte fehlt uns die Aufmerksamkeit und Energie, die dieses Projekt verdient.
Wir fühlen uns nicht mehr als Band.
Wir haben daher entschieden, alle kommenden Shows abzusagen. Wir entschuldigen uns bei allen, die Tickets gekauft haben oder an der Organisation der Tour beteiligt waren.
Wir sind unglaublich dankbar für all die Unterstützung, die wir im Laufe der Jahre erfahren haben.
Worte können nur schwer beschreiben, was uns diese Band bedeutet und welch großer Teil unseres Lebens nun zu Ende geht.
DANKE.
Alex, Christian, Michael, Simon “

DI 02.07.2019

Konzert: гш / Glintshake (RU / Post-Punk, No Wave)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

гш / Glintshake ist eine bemerkenswerte Band. Angetrieben von Sängerin und Gitarristin Ekaterina (Katya) Shilonosova, Gitarrist Yevgeni (Jenya) Gorbunov sowie der Rhythmusgruppe um Yegor Sargsyan und Alexey Yevlano, macht diese fünfköpfige Band aus Moskau intelligente und zukunftsweisende Rockmusik mit atemberaubendem Können und Drive.
Ein unglaublich charismatischer und erfahrener Live-Act, der außerhalb Russlands noch eher ein Geheimtipp ist. Der Sound von гш / Glintshake's ist gezeichnet von treibenden Rhythmen und lärmenden Gitarrenduellen, die wiederum von einem unstillbaren Hunger auf akustische Experimente inklusive einer Portion musikalischem Humor geprägt sind.

Ihr Ende 2018 erschienenes drittes Album Польза ('Benefit') wurde von Kritikern wie Simon Reynolds, John Robb oder dem Magazin The Quietus hoch gelobt. Seit Anfang des Jahres sind гш / Glintshake nun in Europa auf Tour und bringen ihre Mischung aus russischer Avantgarde, 'New York No Wave' und 'Manchester Post-Punk' auf die Bühnen.

 

FR 05.07.2019

Konzert: INVSN (SWE / Post-Punk, Wave)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 14,00  TICKETS

Die schwedische Postpunk und New Wave-Band INVSN um Refused-Sänger Dennis Lyxzén kommen nach Mainz!

Laut Sänger und Mastermind Dennis Lyxzén ist ihr letztes Album "The Beautiful Stories" (2017) eines der aufregendsten, experimentellsten und aufrichtigsten Werke, an denen er bisher teilhaben durfte. INVSN bestehen neben der schwedischen Punk- und Hardcore-Legende Dennis Lyxzén (Refused) aus Sara Almgren, die ebenso wie Lyxzén Teil der Band The (International) Noise Conspiracy war, sowie Christina Karlsson (Tiger Forest Cat), Anders Stenberg (Lykke Li) und André Sandström (DS-13).

Auf "The Beautiful Stories" geht es um Existenzialismus, moralische und menschliche Werte, die INVSN dem allgemeinen Rechtsruck entgegensetzen wollen. Es ist eine wütende Platte, die gleichzeitig die Hoffnung auf Veränderung nie aufgibt.

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MI 10.07.2019

Konzert: Siamese (DK / Rock, R'n'B, Metalcore)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 14,00 AK 17,00 TICKETS

Nach dem erfolgreichen Album „Shameless“, das R’n’B mit Metalcore auf so wunderbare Weise vereinte und bei der Fachpresse auf großen Zuspruch stieß, sind Siamese mit ihrer neuen LP „Super Human“ bereit für die Zukunft! Die Band knüpft an wo sie 2017 aufgehört haben. Eingängige Refrains, strukturiertes Songwriting und eine Frechheit, die für jeden Elitisten zur Guilty Pleasure wird. Dabei wird „Super Human“ wohl noch einen Ticken härter, wie Gitarrist Andreas Kruger erzählt:

"Ich schäme mich nicht zu sagen, dass die Pop und R’n’B Musik von 1998-2005 wohl der größte Einfluss für mich war. Es ist interessant diese Einflüsse zu vermischen und wir haben das mit unserem härteren Sound verbunden.“ Eins ist sicher: die Musik von Siamese macht verdammt viel Spaß und bietet den perfekten Kompromiss für alle die es gerne catchy, aber auch heavy mögen!

https://www.facebook.com/siamesedk

https://www.youtube.com/watch?v=sPh64bCvRng

FR 12.07.2019

Konzert: Triptides (US, Garage, Surf, Psychedelia)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00 AK 15,00 TICKETS

Im Winter 2018 waren Triptides in unserer Dienstagsreihe schon einmal zu Gast und haben dafür gesorgt, dass viele von uns auch ohne ausreichenden Kälteschutz nach Hause gehen konnten! Triptides haben uns nämlich ordentlich eingeheizt! Da will man sich gar nicht so wirklich ausmalen was passiert, wenn die Typen aus L.A. im Sommer über unseren Club herfallen. Vorsichtshalber gestatten wir Euch heute das Mitbringen von fescher Bademode, womit ihr heute sowieso perfekt ausgestattet seid! Triptides fangen so ziemlich vieles ein, was einem während einer Cabriofahrt mit hervorragender Musik entlang der kalifornischen Küste so alles begegnen kann. Viel Sonne, Sonnenbrillen, vllt etw. pflanzliche Substanzen und eine gewisse Coolness und Erhabenheit. Strandpartys, ach und ganz wichtig: Urlaub! Hört mal rein und schaut es Euch an!

https://triptides.bandcamp.com/

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DI 23.07.2019

Konzert: Bare Jams (UK / Raggae, Dub, Soul, Pop, Ska)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Bare Jams fängt die Klänge jenes Sommers ein, den du nie vergessen wirst. Das Kollektiv aus sechs Musikern spielt eine Mischung aus Reggae, Dub, Soul, Pop und Ska. Dieser Sound wird dann gleichzeitig mit Lässigkeit und unerbittlicher Energie präsentiert und eine Bühnenpräsenz geschaffen, die Liebe und gute Zeiten ausstrahlt.
Jenes Gefühl war präsent, als sie ihre eigenen britischen und niederländischen Clubshows als Headliner spielten oder bereits Größen wie The Wailers, La Pegatina, Will and the People, Tankus the Henge und Chainska Brassika supporteten. 2019 werden sie diese Stimmung noch weiter verbreiten, mit Live-Auftritten in Großbritannien und dem Rest Europas sowie der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung ihres Debüt-Albums.

www.barejams.com

 

MI 24.07.2019

Konzert: Listener (USA / Spoken Word, Indie Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00 TICKETS

Wenn dein bester Freund eine Band wäre, dann welche? Ich denke eine Band die Listener ähnelt. Warum? Listener sind eine Band aus besten Freunden, die zusammen die besten und schlechtesten Zeiten durchlebt und mit ihren Liedern überlebt haben. Niemand kennt euch besser als sie und keine andere Band kann besser beschreiben wie du dich fühlst. Sie haben die richtigen Worte und Sounds und pflanzen sie in unsere tiefsten Gefühle, unsere größten Ängste, die härtesten Herausforderungen und unsere ungezügelten Hoffnungen. Diese Gruppe bleibt nah an eurem Herzen, egal wohin ihr geht, mit wem ihr unterwegs seid oder wie ihr euch fühlt. Wenn ihr ein Listener Album anmacht, ist jeder Song ein alter Freund und jeder Moment zu genießen.

Anfang 2002 startete Listener als Soloprojekt, entwickelte sich aber in den kommenden Jahren zu einer vollwertigen Rock’n‘Roll Band, die weltweit tourt und ihre „Talk Music“ darbietet. Bereits 2011 gastierte Dan Smith im Mainzer Haus Mainusch, es folgten weitere Touren und es scheint als würde er das Rhein-Main-Gebiet mögen. Zusammen mit Kris Rochelle an den Drums und Jon Terrey an der Gitarre kommt das Trio aus Kansas City, Missouri erneut nach Mainz, um uns mit ihren Songs zu bewegen! Listener sind nah daran die perfekte Balance zwischen Musik und Worten zu finden und werden unsere Herzen wohl schnell erobern, wenn dies bereits noch nicht geschehen ist.

https://www.iamlistener.com/

https://www.youtube.com/watch?v=K8k9rD7lx9c

SA 27.07.2019

Konzert: Agrypnie - 15 Jahre Schlaflosigkeit (D / Post Black Metal)

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Einlass: 19:00 Beginn: 19:30 VVK: 16,00 TICKETS

15 Jahre Schlaflosigkeit mit Agrypnie, Anomalie & The Cold Room

Anfang 2004 beschließt Torsten H., seines Zeichens Sänger der Black-Metal Band Nocte Obducta und seit 2015 Live-Gitarrist bei Anomalie, ein Projekt zur Verwirklichung seiner eigenen musikalischen Ideen auf die Beine zu stellen. Nach Veröffentlichung der ersten selbstproduzierten Demo und dem ersten Album F51.4, beginnt Torsten im April 2007 mit der Suche nach Mitmusikern, um seine Musik auch auf die Bühne bringen zu können.

Mittlerweile haben Agrypnie sechs Alben und eine EP über Supreme Chaos Records veröffentlicht. Diverse Tourneen wurden mit Bands wie Harakiri for the Sky, Dornenreich, Totalselfhatred und Der Weg einer Freiheit bestritten.

Im Oktober 2018 erschienen die beiden aktuellen Alben Grenzgænger und Pavor Nocturnus. Seit Februar 2019 sind Agrypnie bei AOP Records unter Vertrag und die Band wird Ende des Jahres das Studio entern, um ihr siebtes Album aufzunehmen.

Authentizität. Kreativität. Leidenschaft. Die Fundamente von Anomalie liegen im grenzenlosen Willen die Vergangenheit zu übertreffen, indem Multiinstrumentalist Marrok (Live-Gitarrist bei Harakiri For The Sky) konsequent jene intensiven Klanglandschaften weiterentwickelt, die zum Markenzeichen dieses österreichischen Kollektivs wurden.

Die brandneue EP "Integra" zeigt Marroks starke Verbindung zu seinen Black Metal-Wurzeln klarer denn je. Dabei öffnen sich, in Kombination mit Material der drei vorangegangenen Full-Length Releases, insbesondere live die Tore zu einem tiefgründigen Erlebnis, einer musikalischen Wanderung inspiriert von metaphysischer Reinkarnation und dem Drang, seine eigene Identität zu manifestieren, jenseits der sozialen und kulturellen Dogmen unsere Zeit.

Geprägt von nordischen Größen wie Katatonia und Insomnium kreieren die fünf Mainzer Musiker von The Cold Room seit 2015 eine eigenständige Melange aus eingängiger und melancholischer Gitarrenmusik, atmosphärischen Klangteppichen und hoch emotionalem Gesang, welcher sämtliche Facetten von Cleanvocals bis Screams beinhaltet. Seit Anfang 2018 ist Gitarrist und Songwriter Marc Zobel außerdem Gitarrist bei Agrypnie.

https://de-de.facebook.com/agrypnie.official/
https://www.youtube.com/watch?v=1HJssCSxJKo

https://de-de.facebook.com/The.Anomalie.Experience/
https://www.youtube.com/watch?v=TaEnyaRUxWQ

https://de-de.facebook.com/thecoldroomofficial/
https://www.youtube.com/watch?v=108nU67QeJY

DI 30.07.2019

Konzert: Angela Aux (D / Indie-Folk)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

"I'm a killer kid", begrüßt eine weiche Lawine aus Fragezeichen - ein flauschiger Dornenwald aus Synthesizern und Beatles-Klaviatur. So stößt Angela Aux das Tor in sein neuestes Album auf, steht lächelnd auf der Schwelle und winkt herein:  in die Untiefen der Alltäglichkeit des ganz normalen Wahnsinns.

“In Love With The Demons”, VÖ am 10.05.2019,  ist eine Essenz seiner bisherigen Arbeiten: diverse Solo-Platten, Alben mit Bands (Aloa Input, Sepalot Quartett) und Kompositionen für Kino und Theater. Die Reduktion seines Vorgänger-Albums “Wrap Your Troubles In Dreams”, bricht Angela Aux dabei wieder auf und bastelt dafür strahlende Mosaike aus den Fetzen der großen Mystiker: Lou Reed, John Lennon, Nico, Leonard Cohen und Neil Young - als wäre ihm die Popmusikgeschichte der liebste Malkasten.

Angst, Sehnsucht, Tod und Teufel sind die Jonglierbälle seiner Erzählungen, einem psychedelischen Set aus Metaphern: “Ich reibe mich an diesen Dämonen, suhle mich in ihrer Heftigkeit. Ich liebe die Erschütterung die von ihnen ausgeht”.

Sanft aber bedingungslos spaziert er durch die Katakomben unserer Persönlichkeiten als glitzernde Stimme hinter den Dingen, den Szenen und Irrlichtern. Text und Musik sickern langsam durch die Gehörgänge ins Gehirn und entfalten sanft ihre psychedelische Wirkung. Als würde man die Songs schon seit Ewigkeiten kennen und gerade auf einem alten Walkman wieder finden. Cinematisch und monumental fixieren sie die Aufmerksamkeit der HörerInnen, schleichen sich regelrecht ins Bewusstsein. Dort bleiben sie hängen, tief und unmerklich, fast unscheinbar. Aber wenn es still wird und ruhig, bevor einem die Augen zufallen oder man in die Dusche steigt, erheben sich die Szenarien wie zärtliche Dämonen. Süß und geheimnisvoll bitten sie zum nächsten Tanz.

www.facebook.com/AngelaAux

DI 20.08.2019

Konzert: Crack Cloud (CAN / Post-Punk, Indie)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Crack Cloud ist eine unkonventionelle Band. Wobei, Band trifft es gar nicht richtig: ein multimediales Kollektiv aus Musikern, Künstlern, Designern und Kreativen, die entweder selbst ihre Drogensucht bekämpft haben oder anderen dabei helfen. Ihre musikalischen Einflüsse reichen von Talking Heads, Wire und Gang of Four über den Afrobeat Fela Kuti, bis hin zu Hip-Hop und Kraut. Bisher hat die Band zwei ausgezeichnete EPs aufgenommen (auf Coventry Indie Tin Angel) und nimmt ein Album auf, das vom Hip-Hop stärker geprägt sein wird, mit "weniger Post-Punk-Trophäen und mehr Storytelling". Die persönlichen Geschichten und Erfahrungen von Zach Choy und Mohammad Ali Sharar, die den Kern des Kollektivs ausmachen, spiegeln sich im Sound und den Lyrics von Crack Cloud authentisch wieder. Hier treffen tanzbare Grooves auf unvorhersehbare Brüche und eingängige Melodien reihen sich an sperrige Wendungen. Ganz genau so, wie es im realen Leben manchmal kommt.

DI 27.08.2019

Konzert: Shelter Boy (D / Dreampop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Sachen machen mit Gitarren, dabei nie das Ziel, den Song, aus den Augen verlieren. So könnte man den gemeinsamen Grund beschreiben, auf dem sowohl Still Trees als auch Still Trees‘ Simon Graupner alias Shelter Boy spielen. Er hat sich unter diesem Namen auf diesem Grund einen Schutzraum für die Kleinode gebaut, die noch einmal anders schimmern als der prunkvolle Still Trees-Indierock.

Auf seiner ersten Veröffentlichung unter diesem Namen präsentiert er einen Sound wie Samstagnachmittagslicht, das unaufgeregt und wohlig durch die vier Songs seiner ersten EP strahlt. Ein Sound, zu dem sich hinreißend herzhaft faulenzen lässt. Aktiv zuhören muss man aber allein schon, weil es sich lohnt: Sein klarer, nach der simplen Melodie strebender Gesang ist fein umwoben von ausgetüftelter Arbeit an der Gitarre. Die Verzerrung lässt er draußen, in Shelter Boys Eigenheim geht es clean, aber nicht steril zu. Dort klingt alles wie sorgsam an seinen Platz geräumt. Das Gitarrengeschmeide glänzt ganz vorn, gibt den Rhythmusinstrumenten darunter dabei genug auch Platz, um zu grooven. Alles lässig selbstverständlich angerichtet, ohne beliebig zu sein.

Als Referenz kann man Mac DeMarco genau so in den Raum werfen wie die britischen Bands, die bereits die Refrains von Shelter Boys Hauptband befruchtet haben. Die Inspiration ist zu hören, ohne sich im Zitat zu genügen. Er bedient sich dieser Einflüsse, ohne sich von ihnen die Richtung diktieren zu lassen. Zudem ist die von Shelter Boy emotional flexible Musik: Sie macht sich an einem „Kein Bock auf Rausgehen“-Regentag drinnen genau so gut wie im warmen Sommerschauer draußen. Nötigt man ihn dazu, beschreibt er seinen Sound selbst als Dreampop. Wenn man unbedingt ein Label braucht, dann passt das: Die Gitarrenläufe perlen prickelnd Melodien, die tagverträumt anmuten und sich Sommers auf der Wiese langmachen, nur um sich im nächsten Moment zu Hooks aufzuschwingen, die das Mitsingen gut vertragen, wenn nicht herausfordern.

Ein Sound, den man direkt begießen will, in einer Runde von Freunden des durchdachten Pops, um hinterher noch eine längere Nacht daraus zu machen. Wenn man dann morgens aufwacht, so leicht breiig im Schädel, auf eine nicht ganz unangenehme Weise, aufsteht und in eine Pizzaschachtel von gestern tritt mit Pizza drin, lässt man das nicht an sich ran, weil die Nacht zu gut war und der Tag draußen zu schön ist und Shelter Boy dafür immer noch der richtige Soundtrack. Bald auch auf Platte und live in allen Farben.

https://www.shelterboy.com

FR 30.08.2019

Konzert: Radare (D / Dark Jazz, Post-Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 8,00 AK 10,00 TICKETS

Support: Ghost Bag

Nach vier Jahren akribischen Songwritings stellen Radare mit 'Der Endless Dream' ihr viertes Album vor. Im Gegensatz zum in Eigenregie produzierten Vorgänger 'Im Argen' nahm die in Wiesbaden und Leipzig beheimatete Band dieses Mal gemeinsam mit Lari Eiden im Lunar City Studio in Darmstadt auf. Resultat dieser Kollaboration ist ein Klangbild verschiedenster Grauschattierungen, geprägt von synthetischen Drones, sanften Bläsern und hypnotischen Western-Gitarren.
'Der Endless Dream' ergründet die Irrungen und Wirrungen jugendlicher Sehnsüchte in einer Abfolge szenischer Ausschnitte und dient in der Tradition vergangener Alben der Band als Soundtrack für einen Mystery-Film im Kopfkino des Hörers.
Wurde das 2010 erschienene Debüt 'Infinite Regress' noch von einer ungestümen Heaviness und Rohheit dominiert – ein Sound, den die Band bereits auf dem 2011 veröffentlichten 'Hyrule' hinter sich ließ –, verwirklichte das 2015 erschienene Album 'Im Argen' (ebenfalls auf Golden Antenna Records) durch Rhodes Piano und mit Besen gespielten Drums eine reflektierte, in sich ruhende Klangästhetik. Beeinflusst von den repetitiven Kompositionen von Slint, der bleiernen Melancholie von Bohren & Der Club of Gore und dem sehnsuchtsvollen Spätwerk von Talk Talk, kreieren Radare auf 'Der Endless Dream' einen durch experimentelle Gitarren und Synthesizer weiterentwickelten Sound. Das Line-up um Fabian Bremer (Gitarren, Synthesizer), Henrik Eichmann (Schlagzeug, Klarinette) und Jobst M. Feit (Gitarren, Synthesizer) wird dabei von Dominik Fink komplettiert, welcher Ende 2017 das langjährige Bandmitglied Matthias Jurisch am Bass ersetzte und mit seinem Tenorsaxophon zusätzlich eine neue Klangfarbe zum Gesamtbild hinzufügt.

radare.bandcamp.com
facebook.com/radare
radaremusic.com

 

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FR 06.09.2019

Lesung: Wladimir Kaminer

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Einlass: 19:00 Beginn: 19:45 Eintritt: VVK 19,00 zzgl. Gebühren TICKETS

Tickets sind ab sofort an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich.

Veranstaltungsort: KUZ Kulturzentrum Mainz, Dagobertstr. 20b, 55116 Mainz


Lesung in Kooperation KUZ & Kulturclub schon schön

Wladimir Kaminer liest aus seinem neuen Buch "Liebeserklärungen"

Nichts bietet mehr Stoff für Komik, Dramen und Hochgefühle als die Liebe. Egal ob es um Teenager geht, die einen Rockstar anhimmeln, bis die Illusion vom coolen Held an der Realität zerschellt. Oder ob das perfekt geplante romantische Date daran scheitert, dass der Angebetete sie dank einer Fußballübertragung schlicht verpasst. Aber natürlich gibt es auch Happyends und glückliche Verbindungen, die ein Leben lang halten. Von den zahllosen Facetten der Liebe weiß Wladimir Kaminer ein Lied zu singen – und viele Geschichten zu erzählen: witzig, staunend und immer mit liebevollem Blick für die Schwächen des menschlichen Herzens.

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte anschließend Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und inzwischen erwachsenen Kindern in Berlin. Er veröffentlicht regelmäßig Texte in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften und organisiert Veranstaltungen wie seine mittlerweile international berühmte »Russendisko«. Mit der gleichnamigen Erzählsammlung sowie zahlreichen weiteren Büchern avancierte er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands. Alle seine Bücher gibt es als Hörbuch, von ihm selbst gelesen.

Fotocredit: Peter von Felbert / Wunderraum

 

Veranstalter: Kulturclub schon schön / KUZ Mainz

DI 17.09.2019

Konzert: l'Eclair (CH / Swiss Groove, Cosmic Jazz)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

L'Eclair entstand aus nächtlichen Spaziergängen durch London im Winter 2015 und nahm zunächst als Duo aus Sébastien Bui und Stefan Lilov Gestalt an. Das Paar arbeitete monatelang am Konzept der Band, bevor es nach Genf zurückkehrte, ihrem Ort, wo alles, was mit Musik zu tun hat, darauf wartet, zu explodieren. Ihr Ziel war der Groove, doch dafür brauchten sie eine größere Band. Deshalb traten Elie Ghersinu und Yavor Lilov, langjährige Freunde und Brüder, der Band bei, jeweils am Bass und Schlagzeug. Und schon bald darauf komplettierten Quentin Pilet auf den knackigen Bongos und Alain Sandri auf dem Melotron/Cowbell das Line-Up.
L'Eclair war schließlich bereit, die Leute zum Tanzen zu bringen. Nachdem sie verrückte Shows mit White Fence, The Mauskovic Dance Band, Derya Yildirim & Grup Simsek und in fast allen Clubs gespielt hatten, veröffentlichte die Band im August 2016 ihre erste Single auf RockThisTown Records. Das Album namens "Cruise Control", das an nur einem Tag mit dem großartigen Vincent Hänggi aufgenommen wurde, erhielt einigen Support von allen lokalen Radios und Veranstaltungsorten in der Schweiz, was zu immer mehr Shows führte. "Cruise Control" stellte den "Swiss Groove" vor und seine Knackigkeit und seine High-Tempo-Jams fanden das Ohr des Produzenten und bekannten Live-Technikers Jasper Geluk (Allah Las, Jacco Gardner...), der damals mehrere 7"-Singles für das lokale Genfer Label "Bongo Joe" produziert hatte.
Plötzlich fühlte es sich an, als wäre alles für diese Kollaboration vorbereitet. Es wurden in einem langen Jahr Arbeit neue Songs geschrieben und der "Swiss Groove" weiter verbreitet, wo immer es möglich war. Die Band brachte ihre Gitarren und alte Vintage-Synths nach Haarlem, wo Jasper in seinem Studio Tone Boutique auf sie wartete. Dort wurden die jungen Groover mit weiteren extrem schönen Vintage-Instrumenten konfrontiert, die den Spirit für den Rest der Session prägten. Polymood wurde dann in 5 Tagen nur noch auf einem 8-Spur-Analogrekorder aufgenommen und gemischt. l'Eclair verbrachten ihre Zeit noch mehr damit, alle Einflüsse von Afro-Disco, Cosmic Jazz und Early House zu mischen, und kehrten mit dem perfekten Soundtrack gegen eine moderne Gesellschaft nach Hause zurück, in der Mensch und Maschine nicht mehr so weit voneinander entfernt sind. L'Eclair nimmt Sie mit auf eine Reise durch verschiedene Phasen des Lebens und lässt Sie ganz beiläufig dabei tanzen und weinen zugleich.

Präsentiert von:  & pøj pøj

L'Eclair - Castor McDavid (Video Clip) 

facebook.com/lesclairs

MI 25.09.2019

Konzert: The Mystery Lights (USA / Garage, Psych-Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 18,00 TICKETS

The Mystery Lights are back!!

Hinter der Band liegen 2 Jahre non-stop halsbrecherische Liveshows und auch Mainz konnte im Sommer 2018 quasi am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, wenn The Mystery Lights loslegen: Die 5 Wahl-New Yorker donnern in bester Rock’n’Roll-Manier über die Bühne und liefern eine explosive Liveshow ab, die neben ihrem rumpelnden Garage-Sound zu ihrem absoluten Markenzeichen geworden ist.

Bevor es jetzt wieder auf Tour geht, haben sie sich keine große Pause gegönnt und sind direkt ins Studio in Queens gefahren, um dort ihr zweites Album „Too Much Tension“ aufzunehmen. Erschienen ist es erneut beim legendären Label Daptones Records. Und während man hier wieder ihren Voll-auf-die-Zwölf-Sound bekommt, berufen sich die Jungs zusätzlich noch ein bisschen mehr auf ihre musikalischen Vorbilder: Sie mischen ihren eigenen Sound mit dem durchdringenden Synthiesound von Bands wie The Normal und Suicide, bauen die Energie und die Aufmüpfigkeit des Punks ein, während hin und wieder ein bisschen die Anfänge des Pop à la The Kinks durchscheinen. Wenn man sich dann noch ein wenig Television dazu denkt, bekommt man das, was The Mystery Lights zu ihrem eigenwilligen und unglaublich treibenden Garage Rock’n’Roll gebastelt haben und mit dem neuen Album „Too Much Tension“ jetzt auf die absolute Spitze.

Präsentiert von: 

FR 27.09.2019

Konzert: Say Yes Dog (D, LUX / Elektro-Pop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 14,00  TICKETS

Durch die Welt, durch das All, über die Tanzfläche – direkt in die Beine: Straight from dog space floaten Say Yes Dog mit ihrem neuen Album VOYAGE auf die Bühne und nehmen uns mit auf ihre ganz eigene musikalische Reise! Nicht nur musikalisch, auch thematisch vermischen sich auf VOYAGE viele faszinierende Aspekte zu einem kosmischen Ganzen: die Pause seit ihrem Debütalbum, die mit Reisen gefüllte Zwischenzeit, das Heranwagen an ein neues musikalisches Universum. Mit schwebender Leichtigkeit, treibenden Hooks und melodischen Höhenflügen zeigt das deutsch-luxemburgische Trio die musikalische Weiterentwicklung ihres brillanten Elektro-Pops. Dank verstärkt analogem Sound und 80ies Space Nostalgia präsentieren sie Songs, die wärmer, direkter, atmosphärischer und irgendwie auch reifer klingen und gleichzeitig nah dran an der ungezügelt-tanzbaren Tradition ihrer EP A FRIEND und des Debütalbums PLASTIC LOVE bleiben. Next stop: the moon.

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www.sayyesdog.net
www.facebook.com/sayyesdog

DI 01.10.2019

Konzert: Kann Karate (D/ Indierock, Post-Punk)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Frage an alle: Wann habt ihr eigentlich das letzte Mal mit der Faust auf den Tisch gehauen? Weil euch alles bis zum Himmel gestunken hat. Weil ihr die Schnauze voll hattet. Weil euch danach war. Und noch viel wichtiger: Wenn nicht, warum tut ihr es nicht einfach? Kann Karate machen es doch auch.

Wer? Kann Karate.
Nein, das ist nicht euer alter Tomate-Tomate-Oma kann Karate-Witz. Das ist vertonte Ehrlichkeit und eines der wenigen Lösemittel für all den Mist auf der Welt, der sich plötzlich in messerscharfen Gitarrenriffs und großen Indie-Melodien, bitterer Ernsthaftigkeit und selbstschützenden Fluchtgedanken auflöst. Irgendwas zwischen Post-Punk und Indierock. Zwischen Turbostaat und Vierkanttretlager.
Aber von vorn:
Alles fing 2015 an – mit einem von vielen Arbeitstiteln, der bis heute als einziger von vielen nicht peinlich klang: Kann Karate eben. Oder genauer: Eric (Gesang), Chris (Bass), Bastian (Schlagzeug) und Daniel (Gitarre). Im verrauchten Berliner Proberaum entsteht die erste Demo, die aus Versehen auch zur ersten Platte wird - zu ›Ecke Revaler‹ wird. Einfach so. Ohne Masterplan. Komplett DIY - ohne Label, ohne Verlag, ohne Vertrieb. Was soll der Schnickschnack? Wer Bock hat, macht. Vor allem live, wenn krautige Beats auf schrammelnde Gitarren treffen und sich Eric mit heiserem Sprechgesang die Seele aus dem Leib schreit und schwitzt. Im weitetesten Sinne ist das, was dann auf der Bühne passiert, Post-Punk - aber die Art von Post-Punk, die neben all der existenziellen Verzweiflung das Herz nicht vergisst. »Wir haben's versucht, gehofft, verpasst, nochmal, von vorn, versagt, verdammt« singt Eric, während der Bass tief knurrt. »Versucht, gehofft, verpasst, nochmal, von vorn!« – und ja, verdammt, für einen Moment fühlt man sich stürmisch umarmt. Die Art von Umarmung, bei der einem das Bier in der Hand übers Shirt schwappt und man sich einig ist: »Läuft nicht so, aber hey, passiert!« Manchmal muss man die Fäuste ballen. Und manchmal muss man sie öffnen, um für einen Moment ein bisschen Sonne über den ganzen Scheiß zu schütten.

Beides tun Kann Karate mit ihrer neuen Platte: ›Donner Doria‹ So heißt das gute Stück aus fünf Songs.
Klingt irgendwie nach einem Oma-Spruch? Nun, es war die Tante, genau genommen. Als Eric seine Familie an Weihnachten besucht hat, wie man das eben so macht, und die mit den Worten »Donner Doria, Ruhe jetzt!« auch mal Bock auf die Faust auf dem Tisch hatte. Guter Arbeitstitel. Guter Plattentitel. Produziert wurden die fünf Songs diesmal mit Ex-Findus-Mitglied Kristian Kühl (bekannt für seine Arbeit mit Leoniden) und Andreas ›Anfy‹ Hartmann von Radio Havanna. Hauke Albrecht (Turbostaat, Kettcar, Findus) hat das Mastering übernommen. Große Namen, klar - den schwitzigen Proberaum, den kalten Rauch, der sich trotz Rauchverbot in die Wände frisst und das ein oder andere Bier riecht man trotzdem noch aus jeder Zeile – vom robust-aggressiven ›Peinlich‹ bis hin zum versöhnlich-melodischen ›Sonne‹. Aber wisst ihr was, hört doch einfach selbst...

 

MI 02.10.2019

Konzert: Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen (D / Soul, Power Pop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:00 Beginn: 19:30 Eintritt: VVK 14,00 AK 17,00 TICKETS

2017 erreichte die Liga mit ihrem Album „It's OK To Love DLDDG“ zu ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine Chartposition, zwar nur #60, aber immerhin. Nachdem die Bandmitglieder ihre Haftstrafe wegen Erpressung verbüßt hatten, begaben sich die 5 Gewöhnlichen schnurstracks ins Studio um die in der JVA geschrieben Songs aufzunehmen. Das Ergebnis ist das am 23.8. bei Tapete Records erscheinende Meisterwerk: „Fuck Dance, Let's Art!“. Es handelt u.a. von Robert Mitchum, einem einsamen Matratzenmarkt und einem Leben in Rot (mit purpurnen Blitzen). Es klingt als als hätten sich die Modern Lovers zusammen mit Style Council im Übungsraum der Kunsthauptschule eingeschlossen. Liga-Style in Perfektion! Entweder man liebt es oder man liebt es. Live wird es die neuen Kracher und die alten Hits geben. Karten am besten im VVK kaufen, ansonsten vermutlich: Langes Gesicht am Konzerttag.

Präsentiert von:  

diegentlemen.de

SA 05.10.2019

Konzert: Broncho (USA / Indie-Rock)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00 AK 15,00 TICKETS

Die Indie Band BRONCHO kommt mit ihrem vierten Album „Bad Behavior“ erstmals nach Mainz! Das Quartett aus Tulsa, Oklahoma steht für nuancierte Gitarrenmusik, die im Geiste im Art-School-Kontext verankert zu sein scheint, im Herzen aber deutlich zu erkennendes Punkrock-Erbe in sich trägt. Während die ersten beiden Alben „Can't Get Past the Lips“ (2011) und „Just Enough Hip to Be Woman“ (2014) noch deutlich eingängiger und verspielter waren, zeigten sie ab ihrem dritten Album „Doubly Vanity“ (2016) eine neue entschleunigte und düstere Seite mit viel Hall und Einflüssen aus Shoegaze sowie dem New Wave der 1980er Jahren. Auf „Bad Behavior“ (2018) vermischt sich nun die gesamte Sound-Palette des bisherigen Werkes: the Ramones treffen auf the Jesus and Mary Chain, Pop-Melodien auf gigantische Hall-Räume und schleppend-verträumte Stücke wechseln sich mit Uptempo-Nummern ab.

 

DI 08.10.2019

Konzert: Pauls Jets (AUT / Indie-Pop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

„Üben üben üben“ ist die Debütsingle von Pauls Jets; der neuesten Indie- Sensation aus Wien. Ein 20-jähriges Pop-Genie namens Paul; einer der die Regeln bricht, weil er sie nicht kennt. Poet, Soundfrickler und Punk in einem. Ein Posterboy für das fm4- Universum anno 2018 und darüber hinaus. Oder auch: der Luke Skywalker des heimischen Leftfield-Pops; als der er sich immerhin im Video zu „Üben üben üben“ wagemutig, forsch inszeniert. „Üben üben üben“ ist der erste von mehreren Hits für eine bessere Welt; fabriziert im Kinderzimmer eines jungen, schmächtigen Wieners. Was nicht zusammengehört wird in unerschrockener Verhuschtheit so zusammengefügt bis kleine Pop-Meisterwerke entstehen, die einen staunend zurücklassen, die Sinn machen, die bewegen ohne sich zu erklären; wie hat er das gemacht, was sind seine Einflüsse? Egal. Mit Paul Buschnegg betritt ein Wunderkind die Bühne, einer der noch große Spuren im heimischen Pop hinterlassen wird. Dies ist seine Sturm & Drang-Periode! Soll heissen: für Paul und seine Jets stehen die großen Bühnen bereits bereit.

FR 11.10.2019

Konzert: Josh. & Band (AUT / Indie-Pop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:00 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 20,00 AK 25,00 TICKETS

Ja, JOSH. ist der Sänger von „Cordula Grün“, dem Überraschungshit des Jahres 2018. Und ja, dieser Song hat dem sympathischen Wiener (zurecht) die deutsch-österreichischen Chartspitzen und einen tollen Karrierestart eröffnet. Doch nein, dieser ist bei weitem nicht der einzige starke Song auf seinem Debüt-Album „Von Mädchen und Farben“, das seit Ende April erhältlich ist und mit dem er im Herbst 2019 auf Tour geht. Dass man sich auf jeden Song in der Set List freuen darf, beweist seine neue Single-Auskopplung „Vielleicht“–übrigens nur echt mit zauberhaften Ideen und weißem Pferd im charmanten Video. Unbedingt anschauen!

Nach ausverkauften Konzerten, Platin-Status, Radio-Dauerpräsenz, dem Amadeus Austrian Music Award für den „Song des Jahres“ in Österreich und über 24 Millionen Streams auf Youtube für „Cordula Grün“, legt JOSH mit „Vielleicht“ die zweite, vielversprechende Single seines Debüt-Albums vor.

Die dort Besungene steht fest am Boden der Vernunft. Allein, dass es zwischen ihr und einem Mann, der nicht ihr Traumprinz und überhaupt ganz anders als sie ist, gefunkt hat, das kann und mag sie nicht verstehen.

Das klingt genau nach dem Stoff, aus dem JOSH.s Storytelling und auch das gesamte Album ist: Bewegend, beobachtend, mit viel Wort und Witz und in einer klaren Sprache, die im Dienst der Handlung steht und sich gerne um menschliche Beziehungen dreht. JOSH. beherrscht seinen Stil mit einer Souveränität und Reife, das man kaum glauben mag,dass er mit „Von Mädchen und Farben“ debütiert.

Ist aber so. Was das bedeutet, ist klar: Von diesem Songwriter wird noch einiges an frischer Qualität für das deutschsprachige Indie-Pop segment kommen. Bis das soweit ist, lauschen wir aber dankbar und verzückt „Von Mädchen und Farben“ und freuen uns vor, dass JOSH. damit auf seiner ausgedehnten Tournee im Herbst auch nach Mainz kommt.

https://www.facebook.com/joshsmusik/

Präsentiert von:   

DI 15.10.2019

Konzert: One Sentence. Supervisor (CH / Indie-Rock, Alternative)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

«Acedia» heisst Zweifel, Erschöpfung der Seele, ein von Innen angefaulter Glaube. «Acedia» heisst das dritte Album von One Sentence. Supervisor. Das Phänomen Acedia hat seinen Ursprung im Mittelalter. Ins Heute übersetzt liesse sich Acedia als das dumpfe Unbehagen beschreiben, das dich überfallen kann, wenn du übers Wochenende für 25 Euro nach Barcelona fliegst und auf dem Weg zur Strandbar zufällig in eine Klimademo gerätst. Denn im Grunde wissen wir doch: Unser Lifestyle ist eine Farce, und sein Preis viel höher, als wir es jemals erfassen können. Doch wie verhalten wir uns zu unseren Privilegien? Was geht uns die Welt überhaupt an?

One Sentence. Supervisor sind schon immer durch smarten Aktivismus aufgefallen, genauso wie durch ihre Teilnahme an aktuellen Diskursen und der (musikalischen) Aufarbeitung gesellschaftlicher Phänomene. So sprechen auch die neuen Pressebilder des Quintetts eine klare Sprache: Es handelt sich dabei um stock photos, also gestellte Bilder von stereotypen Vorstellungen. Die fünf Musiker*innen stellen darauf einmal eine «Rockband» und einmal «erfolgreiche Geschäftsmänner/-frauen*» dar. Auf ganz einfache Weise behaupten sie damit etwas, was nicht der Realität entspricht, aber die in unseren Köpfen vorherrschende Vorstellung illustriert.

www.onesentencesupervisor.com

FR 18.10.2019

Konzert: JULES AHOI "Echoes - Tour 2019"

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 + Gebühren TICKETS

Tickets sind ab sofort auf https://www.ticketmaster.de erhältlich. Ab dem 14.05. ebenfalls auch in unserem Shop und an allen bekannten VVK-Stellen. 

präsentiert von:    

„Meine Leidenschaft ist das Meer. Jede Zeile, jede Note die aus mir herauskommt, ist in irgendeiner Weise davon beeinflusst“, so Julian „Jules Ahoi“ Braun über sein Songwriting. Seit inzwischen mehr als zehn Jahren richtet der aus Deutschland stammende Singer-Songwriter sein Leben nach den Gezeiten des Ozeans. Im Sommer verdiente er seinen Lebensunterhalt als Surflehrer, im Winter als Musiker und Songwriter. Eine Kombination, die den so charakteristischen, folkigen Stil der 2016 gegründeten Band JULES AHOI prägt: „Ein Sound, so tief wie das Meer. Eine fantastische Stimme, die noch fantastischere Geschichten erzählt. JULES AHOI weiß, wie gute Musik geht“ (museek).

Noch im Gründungsjahr der Band folgte nicht nur die Debüt-EP „Between The Lines“, sondern auch die erste Deutschlandtour. Als Headliner auf den Surf & Skate Festivals 2016 in Hamburg und Köln konnten sie sich erstmals einem breiten Publikum präsentieren. Mit dem Pines & Beach Festival in Frankreich folgten erste internationale Live-Erfahrungen in dem Land, in welchem Jules selbst die Idee zu „Betheen The Lines“ kam: Während einem Rettungsschwimmer-Lehrgang inspirierten ihn die Wellen, die Zeit und die Menschen in Frankreich so sehr, dass er sich kurzerhand dazu entschied, sein Studium aufzugeben, dort zu bleiben und in seinem Bulli zu wohnen. Der französische Winter mit seiner Einsamkeit, menschenleeren Stränden und hohen Wellen gab ihm genug Material für eine Vielzahl an Songs, die das Lebensgefühl eines Ausreißers wiedergeben und dabei zum Träumen einladen – von endlosen Sommern, von Lagerfeuern, von wunderschönen Nächten im VW-Bulli.

Die anhaltende Nachfrage nach Live-Auftritten veranlasste die Band jedoch glücklicherweise, ihre Basis zurück nach Deutschland zu verlegen. Seitdem spielten JULES AHOI bereits mehr als 100 Konzerte im In- und Ausland inklusive ausverkaufter Clubshows auf der „Echoes Tour“ im Frühjahr 2019. Mit der am 24.05 erscheinenden, gleichnamigen EP werden JULES AHOI im Herbst dieses Jahres weiter deutschlandweit zu sehen sein und für Spätsommergefühle, Reisefieber und Freiheitsliebe sorgen.

https://www.julesahoi.de

SO 20.10.2019

Konzert: LEONIDEN „Kids Will Unite" Tour 2019

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 18:00 Beginn: 19:00 Eintritt: VVK 22,00 zzgl. Gebühren TICKETS

Tickets sind ab sofort an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich oder auf www.krasserstoff.com/leoniden.

Veranstaltungsort: KUZ Kulturzentrum Mainz, Dagobertstr. 20b, 55116 Mainz


Landstreicher  präsentiert:

Aller guten Dinge sind drei – nach zwei ausverkauften Tourneen zu ihrem gefeierten Album „Again" legen die LEONIDEN nun den dritten Teil ihrer "Kids Will Unite"-Tour nach. 
 
Die LEONIDEN aus Kiel gehen ab wie eine Rakete. Nach dem Release ihres zweiten Albums „Again" im Oktober, Auftritten bei Late Night Berlin, ZDF Aspekte und im Bongo Boulevard hat es sich endgültig rumgesprochen: Die LEONIDEN sind die zurzeit wohl energetischste und sympathischste neue Liveband des Landes. Wo auch immer die Kieler auf ihrer "Kids Will Unite"-Tour Halt machen, begegnen ihnen begeisterte Fans in ausverkauften Hallen.
Von Euphorie und eklektischen Gitarrenriffs getriebener Frickel-Pop trifft auf hymnenhafte Indierock-Refrains, gefüttert von Konfettikanonen, Up-Beat-Percussion und Claps: Songs wie „Kids", „Alone" und „People" wurden geschrieben, um einen Club in ein Tollhaus zu verwandeln. Um den Schweiß von der Decke tropfen zu lassen. Die Handflächen bewegen sich von allein aufeinander zu und die Füße werden quasi wie von selbst vom Boden abgestoßen.
Im Sommer geht es auf die ganz großen Bühnen: Hurricane, Southside, St. Gallen, Open Flair. Damit aber nicht genug: Nach den Festivals ist bekanntlich vor der Tour. Und da das Wort „Pause" im Wortschatz der Band nicht vorkommt, kündigen die LEONIDEN nun den dritten und letzten Teil der "Kids Will Unite"-Tour an. Es ist davon auszugehen, dass die Tickets auch hier nicht allzu lange verfügbar sein werden.
 

präsentiert von: 
 
Veranstalter: Kulturclub schon schön / KUZ Mainz
 

FR 25.10.2019

Konzert: Steiner & Madlaina (CH / Indie-Folk, Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 AK 20,00 TICKETS

Präsentiert von:   

STEINER & MADLAINA malen das Bild einer Welt, die wir schon lange nicht mehr so eindrücklich und reflektiert wahrgenommen haben. Aufbruch, Licht und Schatten und die Bedrängnis der Gegenwart, ausgedrückt in bezauberndem  Indie-Folk-Pop, der Zähne zeigt und enorme Dynamik entwickelt. Dass die beiden aus der Schweiz kommen, ist grundlegend für „Cheers“, das erste Album von STEINER & MADLAINA. „Cheers“ heisst nicht nur Prost, Cheers kann ein  Anfang und ein Ende sein, eine Begrüßung und auch ein Abschied.
Ihre Musik spielt gekonnt mit textlicher Ambivalenz. Mal fließt sie lieblich daher, dann türmen sich die Instrumente zur Soundwalze auf. Durch die analogen Sounds und teils surfigen Gitarrensounds gewinnt das Album an Wärme und transportiert einen unterschwelligen 60er Jahre Charme - ein nicht nur kokett hingetupftes Stilmittel, das sich durch ihre einprägsamen Titel zieht. Die Arrangements profitieren davon, dass STEINER & MADLAINA mittlerweile mit kompletter Band auftreten - im Zentrum stehen aber immer die beiden Stimmen, die so perfekt harmonieren, dass man die Vertrautheit und langjährige Freundschaft herauszuhören meint. Nora und Madlaina selbst sagen: „Jeder Song erzählt eine Geschichte aus dem schweizerischen Leben."
Von ihren ersten, selbstverlegten EPs bis zu "Cheers" ist darüber hinaus eine Entwicklung zu bemerken: Songs und Arrangements sind umfassender geworden, ohne ihren ureigenen Charme eingebüßt zu haben. Sie setzen ihre Mehrsprachigkeit konsequent um - fünf deutschsprachige, vier englischsprachige und einen schweizerdeutschen Titel umfasst "Cheers". Das genügt höchsten künstlerischen Maßstäben. Und ist doch zugänglich. So leicht und beschwingt im einen Moment - so tief gründend im nächsten. Wie aus Reispapier gefaltet und aus Bronze gegossen - gleichzeitig. Diese Perle der Avant-Pop-Kunst ist ein wahres Geschenk. Ein berückend begabtes Paar mit einem berückend einnehmenden Debütalbum.

 

SA 26.10.2019

Konzert: Chefboss (D / Dancehall, Hip-Hop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 TICKETS

Support: Tribade

Tickets für die Show bekommt ihr ab 1.3. an allen bekannten VVK-Stellen, als Print@Home-Ticket oder direkt aufs Handy in unserem Ticketshop oder ohne VVK-Gebühr direkt bei uns im café blumen!

Chefboss haben in den letzten Jahren für ordentlich frischen Wind auf den deutschen Bühnen gesorgt und sich mit ihrer Mischung aus einzigartigem Sound, unverkennbarer Stimme und charismatischem Tanz als einer der spannendsten Liveacts bewiesen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie mit ihrer Show auch mittlerweile internationales Parkett zum Beben bringen - zu Recht. Denn wenn Alice Martin und Maike Mohr samt DJ und Tänzercrew loslegen, dann gibt es nur eine Sprache: Ekstase! 

Diese Power legen Chefboss auch abseits der Scheinwerfer an den Tag; als Duo, das sich als Gesamtkunstwerk versteht, werden neben den Songs auch die Videos, Kostüme und Choreografien selbst gemacht. Merkt man nicht? Genau!

Dieses Erlebnis zwischen Stagedive und Vogue, Bier und Champagner, bringen die Ladies nun deutschlandweit mit ihrer Tour im März. „Hol dein Freak raus“ heißt diese standesgemäß. Kein T-Shirt bleibt also trocken. Garantiert!

www.facebook.com/CHEFxBOSS

Tribade on Facebook

DI 29.10.2019

Konzert: Ove (D / Indie, Pop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Hier kommt Abruzzo! Die Hamburger Band OVE geht 2019 mit ihrem dritten Album wieder auf Deutschland Tour. Der Sound von „Abruzzo“ katapultiert die Band in neue Sphären der Vielseitigkeit und zieht wunderbaren Stories vom Scheitern und Aufstehen ein federleichtes Kleid an. Sixties-Referenzen mit Falsettchören im Background und glasklaren Folk-Harmonien treffen auf edle Bassläufe mit famosem Funk, Afrobeat- Gitarrenlicks auf zurückgelehnten Yacht-Pop. Das ergibt einen pulsierenden, lässigen, neuen Style, und der steht dieser Band vorzüglich. Man spürt: OVE haben tüchtig Spielbock. Die neuen Songs wollen ausgebreitet, all die neuen Geschichten möchten erzählt werden. Sie haben es verdient.

ove-kapelle.de

DO 07.11.2019

Konzert: Martin Kohlstedt (D / Klavierkonzert) - im Rahmen von mit HAND UND HERZ

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Einlass: 19:00 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 22,00 TICKETS

Konzert im Rahmen von mit HAND UND HERZ

Der Konflikt steht Martin Kohlstedt ins Gesicht geschrieben. Dabei ist es egal, ob sich der Komponist und Pianist für einen Moment mit dem Publikum verbindet oder wieder in sein Refugium aus Klaviaturen für Stahlsaiten und Synthesizer versinkt. Unnachgiebig sucht sein Blick, fühlt sich durch irgendeinen Raum und ist damit dem Kopf meist um herzzerreißende Augenblicke voraus. Als Musiker ist das ein Wagnis, ein provoziertes wie provozierendes Spiel am Rand der eigenen Kontrolle – als Komponist dagegen hat das Konzept. Denn für die Energie und Unberechenbarkeit seiner Konzerte ist Kohlstedt, unübersehbar Bursche vom Thüringer Land, durchaus berüchtigt und hat es damit von der Russischen Staatsbibliothek über die iranische Talar-e Rudaki bis in den ausverkauften großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie gebracht. Doch man findet bei all dem keine Attitüde der großen Inszenierung wegen, nur eine andere Art, Musik zu denken und mit ihr zu kommunizieren: Es gibt keine Werke, dafür kompositorische Versatzstücke, deren Kraft in dem Potenzial ihrer Kombinierbarkeit und Variationen liegt. Diese Module, wie Kohlstedt sie nennt, ergeben gerade in ihrer Verbindung unvorhersehbare Pointen und Konflikte.

Das gilt nicht nur für seine Konzerte. Schon auf den Schwester-Alben »Tag« und »Nacht« (2012 / 2014) wirkt die Format-bedingte Aufnahme wie das notwendige Übel, eine ihrer Ausformungen festzuhalten. Voyeuristisch wohnt man einer Begegnung Kohlstedts mit seinem heimischen Piano bei. Mit »Strom« (2017) lösen sich dann die Schablonen der Bühnenfigur und ihres Instrumentes endgültig auf, in einem berauschenden Wirbel aus Klaviermelodien und elektronischen Landschaften. Es ist keine Grenze mehr auszumachen zwischen Neu und Alt oder zwischen analoger und digitaler Instrumentierung. Sound und Struktur treten hinter den Wunsch, Momente einfach zuzulassen. Als Motiv sind sie für Kohlstedt so inspirierend wie die Sprache seiner Hände für uns – Musik als ein sozialer Zustand.

Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass Kollaborationen schon immer ein zentraler Bestandteil von Kohlstedts Schaffen waren. Um seine künstlerische Sicht einer starken Reibung auszusetzen, hat er auf zwei Rework-EPs genreübergreifend mit Elektro-, Hiphop und Pop-Künstlern zusammengearbeitet – darunter Christian Löffler, Douglas Dare, FM Belfast, Dwig und Hundreds. Das Interdisziplinäre liegt ihm, dem Getriebenen, der nie wirklich in der Klassik heimisch wurde. So studierte er Medienkunst an der Bauhaus Universität Weimar und bis heute komponiert Martin Kohlstedt regelmäßig für internationale Filmemacher oder wirkt an der Produktion von Hörspielen und Theaterstücken mit.

2019 wird dieser ‚Werk’-Körper nun weiter verhandelt und es wäre nicht Martin Kohlstedt, würde er dafür nicht zur gerade größtmöglichen Fallhöhe streben: Zusammen mit dem bis zu 70 Stimmen starken GewandhausChor zu Leipzig und dessen künstlerischen Leiter Gregor Meyer arrangiert, kuratiert und erforscht Kohlstedt die Interaktion des menschlichen Kollektivs mit der streitbaren Intuition des Musikers. »Ströme« (Edition Kohlstedt / Warner Classics) macht sich dabei seine Erfahrung zunutze, und die seiner langjährigen Wegbegleiter, das Aufeinandertreffen beider ganz für sich stehenzulassen und als Experiment die Möglichkeit des Scheiterns zu geben. Das Ergebnis ist pure Dynamik, voll von monumentalen Verwerfungen und zarten Annäherungen, aber befreit von jeder Angst vor dem, was Klassik sein darf.

Veranstaltungsort: Kulturzentrum Mainz, Dagobertstr. 22b, 55116 Mainz
Veranstalter: Kulturclub schon schön  / KUZ Mainz

https://martinkohlstedt.com

SA 09.11.2019

Konzert: Kochkraft durch KMA (D / Neue Deutsche Kelle)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00  AK 15,00 TICKETS

Präsentiert von Album der Woche und Punkrockers Radio

Kochkraft durch KMA sind Erfinder und Vertreter des Genres „Neue Deutsche Kelle“. Alarmiert vom Zustand der Welt und inspiriert vom Spirit der mehrdeutigen 80er Jahre, mischen Kochkraft durch KMA ungehobelte Punkpower und engagierte Haltung zu Songs mit Vergnügen und Verve. Auf einem Fundament gegen Intoleranz jedweder Form oszilliert die Kochkraft waghalsig, fast artistisch, in Momenten selbstzerstörerisch, immer irgendwo zwischen Anarchie und Kindergarten.
Hochgradiger Neo-Dada und eine polarisierende Parodie des uns täglich heimsuchenden Wahnsinns. Nicht umsonst scheint es oft, als müsse man sich durch die Kochkraft durchbeißen. Konzerte des Quartetts changieren zwischen Power-Rockshow und Klassenarbeit. Mal Interaktion, mal Geduldsprobe, immer die Auseinandersetzung mit dem erzwingend, was da grade auf der Bühne stattfindet. Provokation ist Teil des Konzeptes. Es ist Pop. Es ist Kunst. Her mit der Kohle!

www.kochkraft.band

DO 21.11.2019

Konzert: Django 3000 (D / Pop, Rock, Folk)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 20,00  AK 25,00 TICKETS

Nach sieben Jahren Dauerparty, nach Erfolgsalben wie „Hopaaa!“ und „Bonaparty“, nach dem deutschlandweiten Siegeszug ihrer legendären Partykracher, ist es nur logisch, innezuhalten, Richtung Horizont in die aufgehende Sonne zu blicken – und zu schauen, wohin die Reise weitergeht. Und das fünfte Studioalbum „Django4000“ beschreibt den neuen Kurs ganz wunderbar. „Ein bisserl erwachsener, vielleicht auch reflektierter“, beschreibt Florian „Da Geiga“ Starflinger, die neue Django-Musik auf dem neuen Album, das im Frühjahr 2019 erscheint.
Und tatsächlich: So hat man Django 3000 noch nie gehört. So neu, so anders – und doch so Django. Fast schon Django 4000. Eine turbulente, eine packende und mitreißende Platte ist da entstanden. Mit Musik, die rockiger als bisher daherkommt, geradeausiger, weniger verspielt – und die doch die Wurzeln der Freistaat-Gitanos nie verleugnet.

In den neuen Django-Songs, die Kamil Müller in seinem erdigen, rauen und kraftstrotzenden Slowako- Bayerisch, auf Hochdeutsch und ab und zu auch auf Englisch singt geht es um den menschenunwürdigen, alles beherrschenden Materialismus: „Ich sehe sie liegen, die Leute im Dreck, da oben im Gold ist dein Versteck“. Oder über die unselige Hass-Gesellschaft, „Jeder moant, er macht es besser, kritisiert und schleift sei Messer“ und um zerstörerische toxische Beziehungen, die niemandem gut tun: „Du ziehst mich ab wie Leder vom lebendigen Leib. Stichst in Voodoo-Puppen rein, nur zum Zeitvertreib“.
In einer hinreißenden Ballade mit dem Titel „Wo de Berg san“ singt ausgerechnet Kamil Müller, dieser Parade-Europäer, übers so sensible Thema Heimat, das in der heutigen Zeit schnell falsch verstanden wird: „Wo die Berg san, oder nur a ebens Feld. Wo die Freind san, da is a dei Herz. Du spürst as Lebn, spürst an Schmerz. Des is dei Dahoam, das sich Heimat nennt.“ Ein Slowake, der in Bayern seine Heimat gefunden hat und der bayerische Lieder singt – Herrschaftszeiten, wenn Europa doch nur immer so großartig funktionieren würde.

Es sind neue Lieder für neue Zeiten auf dem fünften Studioalbum von Django 3000.
2019 steigen sie wieder in den Sattel, für die große „Tour 4000“: Sänger Kamil Müller, Geiger Florian Starflinger, Schlagzeuger Jan-Philipp Wiesmann, Bassist Korbinian Kugler und Keyboarder Max Schuller geben auch diesmal wieder ihren letzten Blutstropfen für herausragende Songs. Und auch wenn sich die eine oder andere Ballade eingeschlichen hat – von ruhigeren Zeiten, quasi von Gitano Filter, ist nichts zu hören.

Werd da Wahnsinn!!!

www.django3000.de

 

DI 26.11.2019

Konzert: Trudy and the Romance (UK / 50s Pop, Rock)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Irgendwo, eingefroren im Weltall, existiert eine Band. The Original Doo-Wop Spacemen machen mutierten 50s-Pop – irgendwo zwischen amerikanischen Jukebox-Klassikern und romantischer Filmmusik eingetaucht in Prog-Rock, Jazz und Psychedelic Pop. Sie sind eine Erfindung von Oliver Taylor, dem Frontman von „Trudy and the Romance“. Zusammen
bilden sie ein Konzept, das mit „Sandman“ ein Debut-Album hervorbrachte, ein kaleidoskopisches Karussel einer Platte, die nur so vor kreativer Ambition strotzt. Mit einem Augenzwinkern kann man sich regelrecht vorstellen, wie dieses Konzeptalbum in einigen Jahren in einem Satz mit David Bowie oder den Beatles genannt wird. Das Opernhaft aufgebaute Konzept-Album handelt von den Spacemen, genauer von Little Johnny der seine große Liebe Sweet Emma an den Sandman verliert. Diese Theatralität untermalt durch Keyboard, Harfen und sogar einer Country Pedal Steel Guitar erzeugen einen Orchestralen Sound, der sich erst Live so richtig zu erkennen gibt. Hoffnungslose Romantik und Tagträumereien unterstrichen mit 50-er Jahre Vibe sind zeitlos und lassen einen niemals los, wenn man erst einmal eingetaucht ist.