SA 21.09.2019

Konzert: Jan Felix May (D / Jazz, Fusion)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,00 AK 16,00 TICKETS

 

Jan Felix May gehört zu einer Generation, die keine stilistischen Berührungsängste kennt. Neue Verbindungen zu kreieren, statt an alten Abgrenzungen festzuhalten, lautet die Devise. Dabei zeigt May, 1993 geboren, kompositorische und spielerische Präzision, innovativem Gestaltungswillen und Humor. Schon mehrfach wurde er ausgezeichnet, beispielsweise 2016 bei der Internationalen Jazzwoche Burghausen, wo er den Solisten-Wettbewerb gewann.
Zwar zählt Frank Zappa nicht direkt zu Mays Vorbildern, eine gewisse Verwandtschaft in der Geisteshaltung lässt sich aber erahnen. Etwa im gewitzten Mix aus klassischen und modernen Einflüssen, die bei Jan Felix May von Jazz über elektronische Musik bis zu Impressionismus und Progressive Rock reichen. Der junge Pianist und Komponist weiß, wie man ausgeklügelte Musik so attraktiv gestalten kann, dass sie neben hartgesottenen Spezialisten auch viele andere offene Ohren aus unterschiedlichen Generationen erreicht. „Red Messiah“, Jan Felix Mays Debütalbum, klingt frisch und ungewohnt anders. Randvoll mit interessanten Details, vermittelt es stellenweise eine überraschende, unaufdringliche Leichtigkeit.
Auf der “Red Messiah Tour“ stellen die vier jungen Musiker das Album als Live-Band vor.
Mit dabei: die Sängerin Caro Trischler.

janfelixmay.com/

 

DI 24.09.2019

Konzert: Blinker (D / Indiepop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Ein Blick, ein Licht, ein glitzernder Fisch: BLINKER aus Mannheim macht urbanen Indiepop. Nach jahrelangem Gitarrengeschrubbe in diversen Punk- und IndieBands präsentiert sich der 25-Jährige zum ersten Mal solo.
Ein Beat rollt als würde ihn Ryan Gosling durch die Nacht fahren. Verhallte Gitarren fackern zwischen Häuserwänden hin und her. Das ist das Setting in dem die Songs von BLINKER ihre Geschichten erzählen.
Es geht um Quarterlife Krisen, Parfüm von Ex-Freundinnen und Kupfergeld. Mit charismatisch-tiefer Stimme führt BLINKER den Zuschauer durch seine Stadt. 
„Schau die Satellitenschüssel leuchtet wie der Mond / und wär es morgen vorbei, hat es sich heute gelohnt.“ Ein Blick, ein Licht, den Witz im Gesicht. 

www.facebook.com/blinkermusik/

MI 25.09.2019

Konzert: The Mystery Lights (USA / Garage, Psych-Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 18,00 TICKETS

Support: DYGL

The Mystery Lights are back!!

Hinter der Band liegen 2 Jahre non-stop halsbrecherische Liveshows und auch Mainz konnte im Sommer 2018 quasi am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, wenn The Mystery Lights loslegen: Die 5 Wahl-New Yorker donnern in bester Rock’n’Roll-Manier über die Bühne und liefern eine explosive Liveshow ab, die neben ihrem rumpelnden Garage-Sound zu ihrem absoluten Markenzeichen geworden ist.

Bevor es jetzt wieder auf Tour geht, haben sie sich keine große Pause gegönnt und sind direkt ins Studio in Queens gefahren, um dort ihr zweites Album „Too Much Tension“ aufzunehmen. Erschienen ist es erneut beim legendären Label Daptones Records. Und während man hier wieder ihren Voll-auf-die-Zwölf-Sound bekommt, berufen sich die Jungs zusätzlich noch ein bisschen mehr auf ihre musikalischen Vorbilder: Sie mischen ihren eigenen Sound mit dem durchdringenden Synthiesound von Bands wie The Normal und Suicide, bauen die Energie und die Aufmüpfigkeit des Punks ein, während hin und wieder ein bisschen die Anfänge des Pop à la The Kinks durchscheinen. Wenn man sich dann noch ein wenig Television dazu denkt, bekommt man das, was The Mystery Lights zu ihrem eigenwilligen und unglaublich treibenden Garage Rock’n’Roll gebastelt haben und mit dem neuen Album „Too Much Tension“ jetzt auf die absolute Spitze.

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DO 26.09.2019

Konzert: Uneven Structure (FR / Progressive Metal, Djent)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:00 Beginn: 19:30 Eintritt: VVK 15,00 TICKETS

Support: Of Colours & Light To The Blind

Wir schreiben das Jahr 2011. Mit ihrem Debütalbum "Februus" haben Uneven Structure mal eben so das Genre Djent definiert und in dessen Blütezeit bewiesen wie verdammt gut Djent eben sein kann. "La Partition" hingegen bewies, dass Uneven Structure auch fernab dessen perfekt funktionieren. Mit einem atmosphärischen Sound spielten sich die Franzosen zu einem der bedeutensten Prog Metal Acts Europas. Nun soll das dritte Album folgen, dass im April 2019 aufgenommen wurde und vermutlich im September erscheint. Wir freuen uns riesig, dass wir Uneven Structure für uns gewinnen können und freuen uns auf eine großartige Show voller Groove und ätherischer Soundscapes!

Gitarrist Chris Schiermann hat mit seinem Soloprojekt Aufsehen erregt. Zusammen mit Künstlern wie Amos Williams (TesseracT) und Arnaud Verrier (Uneven Structure) veröffentlichte der Kanadier Anfang 2017 sein Debütalbum. Nach Auftritten auf Festivals wie dem Euroblast ist klar; von Schiermann wird man noch einiges hören. Die Musik von Schiermann ist astreiner instrumentaler Progressive Metal, der Gitarrenfreunde konstant zum schmunzeln bringt und mit jeder Menge Groove überzeugt.


https://schiermannofficial.com/

https://www.unevenstructure.net/

FR 27.09.2019

Konzert: Say Yes Dog (D, LUX / Elektro-Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 14,00  TICKETS

SUPPORT: Jackie Moontan

Durch die Welt, durch das All, über die Tanzfläche – direkt in die Beine: Straight from dog space floaten Say Yes Dog mit ihrem neuen Album VOYAGE auf die Bühne und nehmen uns mit auf ihre ganz eigene musikalische Reise! Nicht nur musikalisch, auch thematisch vermischen sich auf VOYAGE viele faszinierende Aspekte zu einem kosmischen Ganzen: die Pause seit ihrem Debütalbum, die mit Reisen gefüllte Zwischenzeit, das Heranwagen an ein neues musikalisches Universum. Mit schwebender Leichtigkeit, treibenden Hooks und melodischen Höhenflügen zeigt das deutsch-luxemburgische Trio die musikalische Weiterentwicklung ihres brillanten Elektro-Pops. Dank verstärkt analogem Sound und 80ies Space Nostalgia präsentieren sie Songs, die wärmer, direkter, atmosphärischer und irgendwie auch reifer klingen und gleichzeitig nah dran an der ungezügelt-tanzbaren Tradition ihrer EP A FRIEND und des Debütalbums PLASTIC LOVE bleiben. Next stop: the moon.

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www.sayyesdog.net
www.facebook.com/sayyesdog

SA 28.09.2019

All Its Grace - 15 Jahre (D / Metalcore, Melodic Death Metal)

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Einlass: 19:00 Beginn: 19:30 Eintritt: VVK 8,00 TICKETS

Support: Defy The Laws Of Tradition & Facing The Swarm Thought

Es gibt Bands, die existieren wie Instanzen über Jahre hinweg, unabhängig davon was passiert. Trotz einiger Besetzungswechsel in den letzten Jahren sind sich All Its Grace treu geblieben und bestehen nun seit über 15 Jahren. Ob Shows mit Deadlock, Callejon, Unearth oder Neaera. All Its Grace haben sich in diesen Jahre zu einer festen Größe des deutschen Metalcore gespielt. Auf das 2007 veröffentlichte Album "The Swarm Of Decay" folgte 2010 die "Moloch" EP und schließlich das zweite Album "Transcience" im Jahr 2015. Aktuell arbeiten die Mainzer an ihrem dritten Album, das möglicherweise 2020 erscheint. Grund genug die letzten 15 Jahre zu feiern!

Im Jahr 2006 gründeten die beiden Musiker Philipp „philT“ Treiber und Nico Balletta ihr Baby Defy The Laws Of Tradition. Dass hier etwas Großes im Anmarsch ist, machte bereits die Pre-Album-EP „A Prologue“ überdeutlich. Mit dem Erscheinen des ersten Full-Length Albums „Till Death Us Part“ legten die Nürnberger die Messlatte der lokalen Metal-Szene ein gewaltiges Stück höher, und die Belohnung folgte auf den Fuß! Support-Shows für Killswitch Engage, Soulfly und Nile folgten, und der Gig beim Wacken Rocks South stellt bis heute einen der Höhepunkte in der Geschichte der Band dar.

Nach einigen Besetzungswechseln und mit ihrem aktuellen Album "GameChanger" im Gepäck sind DTLOT stärker als je zuvor – feinster NBG Shred eben und ein Tritt ins Gesicht jedes 08/15-Breakdown-Gehämmers. Das Rad neu erfinden? Das tut heute niemand mehr. Experimentierfreudig und eigenwillig? Wenn nicht Defy, wer dann? Wie wär's mit einem schicken Southern Bottle-Neck-Solo und weil's so schön war eine Blues- Harp direkt hinterher. Hm, und wo bleibt der Metal? Moment ... hier isser, vom Alpha bis zum Omega, stilecht in Begleitung bellender Blast-Beats und ekelhaft schönem Geschrei, abgerundet von PhilTs kernigen Cleans, die durchweg für Gänsehaut-Feeling sorgen.

Die Musik von FACING THE SWARM THOUGHT (aus Augsburg) kann man am besten als eine rohe Mischung aus chaotischen Blastbeats, zermürbenden Grooves, Doom-Elementen, kombiniert mit aggressiven und verzweifelndem Gesang bezeichnen. Seit der Gründung 2007 und einigen Änderungen des Lineups haben die unterschiedlichen musikalischen Geschmäcker der einzelnen Bandmitglieder, die über Metal, Doom, Hardcore bis zu Sludge reichen, zu dieser Entwicklung geführt. Das Ergebnis kann auf dem ersten Album DAMNATI, das im August 2010 aufgenommen wurde, selbst erleben. Im März 2011 wurden FACING THE SWARM THOUGHT von dem Label AMPIRE REKORDS gesigned. 2 Jahre später, haben FACING THE SWARM THOUGHT ihr zweites Album BRIDGES via AMPIRE Records herausgebracht, welches die AtmosphŠre von DAMNATI aufgreift, doch etwas eingŠngiger verpackt.

Vier Jahre und viele Gigs und Touren später veröffentlichten FACING THE SWARM THOUGHT ihr drittes Album "Körperbrand". Das Album wurde zum größtenteils von ihnen selber produziert und aufgenommen, ausser den Drums, und schließlich von Roland Wiegner (Tonmeisterei) gemixt und gemastert.

https://www.youtube.com/watch?v=3G6WLDLcxZA

https://www.youtube.com/watch?v=sjZ8cPPUq30

https://www.youtube.com/watch?v=yInNLq7iVrE

DI 01.10.2019

Konzert: Kann Karate (D/ Indierock, Post-Punk)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (Wir geben den Spendenhut herum)

Frage an alle: Wann habt ihr eigentlich das letzte Mal mit der Faust auf den Tisch gehauen? Weil euch alles bis zum Himmel gestunken hat. Weil ihr die Schnauze voll hattet. Weil euch danach war. Und noch viel wichtiger: Wenn nicht, warum tut ihr es nicht einfach? Kann Karate machen es doch auch.

Wer? Kann Karate.
Nein, das ist nicht euer alter Tomate-Tomate-Oma kann Karate-Witz. Das ist vertonte Ehrlichkeit und eines der wenigen Lösemittel für all den Mist auf der Welt, der sich plötzlich in messerscharfen Gitarrenriffs und großen Indie-Melodien, bitterer Ernsthaftigkeit und selbstschützenden Fluchtgedanken auflöst. Irgendwas zwischen Post-Punk und Indierock. Zwischen Turbostaat und Vierkanttretlager.
Aber von vorn:
Alles fing 2015 an – mit einem von vielen Arbeitstiteln, der bis heute als einziger von vielen nicht peinlich klang: Kann Karate eben. Oder genauer: Eric (Gesang), Chris (Bass), Bastian (Schlagzeug) und Daniel (Gitarre). Im verrauchten Berliner Proberaum entsteht die erste Demo, die aus Versehen auch zur ersten Platte wird - zu ›Ecke Revaler‹ wird. Einfach so. Ohne Masterplan. Komplett DIY - ohne Label, ohne Verlag, ohne Vertrieb. Was soll der Schnickschnack? Wer Bock hat, macht. Vor allem live, wenn krautige Beats auf schrammelnde Gitarren treffen und sich Eric mit heiserem Sprechgesang die Seele aus dem Leib schreit und schwitzt. Im weitetesten Sinne ist das, was dann auf der Bühne passiert, Post-Punk - aber die Art von Post-Punk, die neben all der existenziellen Verzweiflung das Herz nicht vergisst. »Wir haben's versucht, gehofft, verpasst, nochmal, von vorn, versagt, verdammt« singt Eric, während der Bass tief knurrt. »Versucht, gehofft, verpasst, nochmal, von vorn!« – und ja, verdammt, für einen Moment fühlt man sich stürmisch umarmt. Die Art von Umarmung, bei der einem das Bier in der Hand übers Shirt schwappt und man sich einig ist: »Läuft nicht so, aber hey, passiert!« Manchmal muss man die Fäuste ballen. Und manchmal muss man sie öffnen, um für einen Moment ein bisschen Sonne über den ganzen Scheiß zu schütten.

Beides tun Kann Karate mit ihrer neuen Platte: ›Donner Doria‹ So heißt das gute Stück aus fünf Songs.
Klingt irgendwie nach einem Oma-Spruch? Nun, es war die Tante, genau genommen. Als Eric seine Familie an Weihnachten besucht hat, wie man das eben so macht, und die mit den Worten »Donner Doria, Ruhe jetzt!« auch mal Bock auf die Faust auf dem Tisch hatte. Guter Arbeitstitel. Guter Plattentitel. Produziert wurden die fünf Songs diesmal mit Ex-Findus-Mitglied Kristian Kühl (bekannt für seine Arbeit mit Leoniden) und Andreas ›Anfy‹ Hartmann von Radio Havanna. Hauke Albrecht (Turbostaat, Kettcar, Findus) hat das Mastering übernommen. Große Namen, klar - den schwitzigen Proberaum, den kalten Rauch, der sich trotz Rauchverbot in die Wände frisst und das ein oder andere Bier riecht man trotzdem noch aus jeder Zeile – vom robust-aggressiven ›Peinlich‹ bis hin zum versöhnlich-melodischen ›Sonne‹. Aber wisst ihr was, hört doch einfach selbst...

 

MI 02.10.2019

Konzert: Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen (D / Soul, Power Pop)

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Einlass: 19:00 Beginn: 19:30 Eintritt: VVK 14,00 AK 17,00 TICKETS

2017 erreichte die Liga mit ihrem Album „It's OK To Love DLDDG“ zu ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine Chartposition, zwar nur #60, aber immerhin. Nachdem die Bandmitglieder ihre Haftstrafe wegen Erpressung verbüßt hatten, begaben sich die 5 Gewöhnlichen schnurstracks ins Studio um die in der JVA geschrieben Songs aufzunehmen. Das Ergebnis ist das am 23.8. bei Tapete Records erscheinende Meisterwerk: „Fuck Dance, Let's Art!“. Es handelt u.a. von Robert Mitchum, einem einsamen Matratzenmarkt und einem Leben in Rot (mit purpurnen Blitzen). Es klingt als als hätten sich die Modern Lovers zusammen mit Style Council im Übungsraum der Kunsthauptschule eingeschlossen. Liga-Style in Perfektion! Entweder man liebt es oder man liebt es. Live wird es die neuen Kracher und die alten Hits geben. Karten am besten im VVK kaufen, ansonsten vermutlich: Langes Gesicht am Konzerttag.

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diegentlemen.de

SA 05.10.2019

Konzert: Broncho (USA / Indie-Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00 AK 15,00 TICKETS

Support: Pinky Pinky

Die Indie Band BRONCHO kommt mit ihrem vierten Album „Bad Behavior“ erstmals nach Mainz! Das Quartett aus Tulsa, Oklahoma steht für nuancierte Gitarrenmusik, die im Geiste im Art-School-Kontext verankert zu sein scheint, im Herzen aber deutlich zu erkennendes Punkrock-Erbe in sich trägt. Während die ersten beiden Alben „Can't Get Past the Lips“ (2011) und „Just Enough Hip to Be Woman“ (2014) noch deutlich eingängiger und verspielter waren, zeigten sie ab ihrem dritten Album „Doubly Vanity“ (2016) eine neue entschleunigte und düstere Seite mit viel Hall und Einflüssen aus Shoegaze sowie dem New Wave der 1980er Jahren. Auf „Bad Behavior“ (2018) vermischt sich nun die gesamte Sound-Palette des bisherigen Werkes: the Ramones treffen auf the Jesus and Mary Chain, Pop-Melodien auf gigantische Hall-Räume und schleppend-verträumte Stücke wechseln sich mit Uptempo-Nummern ab.

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MO 07.10.2019

Ganz schön Jazz mit Luciel

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Was uns Luciel von der vorläufig ersten Station ihrer Reise mitgebracht haben, ist ein ganz und gar erstaunlich elegantes und inniges Album der Extra-Klasse! Das hätte man so vielleicht noch von einem der großen, arbeitsteiligen Studios in Übersee erwarten können, doch dass es sich um die Arbeit eines kleinen Kollektivs handelt, verblüfft um so mehr. Als die Musiker von Luciel eines Tages feststellten, wie mühelos sie zu einem gemeinsamen Klang fanden, war die Bandgründung unausweichlich. Das Ziel einer gemeinsamen Studioplatte stand seitdem im Vordergrund. Nach unzähligen Stunden des kollektiven Songwritings, Produzierens, Mixens und einige Konzerte später, ist das Album nahezu fertig und Luciel den 4 Kölner Musikern zu einer Art musikalischer Heimstätte geworden, in der sie Ihre Passion für gute handgemachte (Pop)-Musik teilen. Die Einflüsse sind dabei ausgesprochen vielfältig und reichen von akustischen Traditionen verschiedener Kontinente bis hin zu elektronischer Musik. Vereint in der Kraft des gemeinsamen Pulses, transportiert Luciel die Klänge vergangener Epochen mit Leichtigkeit in die Gegenwart.

www.lucielband.com

 

DI 08.10.2019

Konzert: Pauls Jets (AT / Indie-Pop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

„Üben üben üben“ ist die Debütsingle von Pauls Jets; der neuesten Indie- Sensation aus Wien. Ein 20-jähriges Pop-Genie namens Paul; einer der die Regeln bricht, weil er sie nicht kennt. Poet, Soundfrickler und Punk in einem. Ein Posterboy für das fm4- Universum anno 2018 und darüber hinaus. Oder auch: der Luke Skywalker des heimischen Leftfield-Pops; als der er sich immerhin im Video zu „Üben üben üben“ wagemutig, forsch inszeniert. „Üben üben üben“ ist der erste von mehreren Hits für eine bessere Welt; fabriziert im Kinderzimmer eines jungen, schmächtigen Wieners. Was nicht zusammengehört wird in unerschrockener Verhuschtheit so zusammengefügt bis kleine Pop-Meisterwerke entstehen, die einen staunend zurücklassen, die Sinn machen, die bewegen ohne sich zu erklären; wie hat er das gemacht, was sind seine Einflüsse? Egal. Mit Paul Buschnegg betritt ein Wunderkind die Bühne, einer der noch große Spuren im heimischen Pop hinterlassen wird. Dies ist seine Sturm & Drang-Periode! Soll heissen: für Paul und seine Jets stehen die großen Bühnen bereits bereit.

DO 10.10.2019

Konzert: Monolord (SWE / Doom, Sludge, Stoner)

 

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Einlass: 19:00 Beginn: 19:30 Eintritt: VVK 19,00 AK 25,00 TICKETS

SUPPORT: FIREBREATHER & KONVENT

Gothenburg, Schweden. Ein Ort dem viele Metalbands entspringen. Doch Monolord sind anders. Mit ihrem Mix aus hartem, psychedelischem Stoner Rock, Sludge und Doom haben sich die Schweden bereits 2014 eine internationale Fanbase aufgebaut. Mit ihrem aktuellen Album „Rust“ haben sich Monolord zu den „Nirvana des Dooms“ entwickelt. Zuletzt sah man Monolord auf großer Tour mit Kadavar. Im Oktober aber kommen die Schweden zu uns um mit ihrer gewaltigen Liveenergie von sich zu überzeugen!

https://www.facebook.com/pg/monolordsweden

 

FR 11.10.2019

Konzert: Josh. & Band (AUT / Indie-Pop)

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Einlass: 19:00 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 20,00 AK 25,00 TICKETS

Ja, JOSH. ist der Sänger von „Cordula Grün“, dem Überraschungshit des Jahres 2018. Und ja, dieser Song hat dem sympathischen Wiener (zurecht) die deutsch-österreichischen Chartspitzen und einen tollen Karrierestart eröffnet. Doch nein, dieser ist bei weitem nicht der einzige starke Song auf seinem Debüt-Album „Von Mädchen und Farben“, das seit Ende April erhältlich ist und mit dem er im Herbst 2019 auf Tour geht. Dass man sich auf jeden Song in der Set List freuen darf, beweist seine neue Single-Auskopplung „Vielleicht“–übrigens nur echt mit zauberhaften Ideen und weißem Pferd im charmanten Video. Unbedingt anschauen!

Nach ausverkauften Konzerten, Platin-Status, Radio-Dauerpräsenz, dem Amadeus Austrian Music Award für den „Song des Jahres“ in Österreich und über 24 Millionen Streams auf Youtube für „Cordula Grün“, legt JOSH mit „Vielleicht“ die zweite, vielversprechende Single seines Debüt-Albums vor.

Die dort Besungene steht fest am Boden der Vernunft. Allein, dass es zwischen ihr und einem Mann, der nicht ihr Traumprinz und überhaupt ganz anders als sie ist, gefunkt hat, das kann und mag sie nicht verstehen.

Das klingt genau nach dem Stoff, aus dem JOSH.s Storytelling und auch das gesamte Album ist: Bewegend, beobachtend, mit viel Wort und Witz und in einer klaren Sprache, die im Dienst der Handlung steht und sich gerne um menschliche Beziehungen dreht. JOSH. beherrscht seinen Stil mit einer Souveränität und Reife, das man kaum glauben mag,dass er mit „Von Mädchen und Farben“ debütiert.

Ist aber so. Was das bedeutet, ist klar: Von diesem Songwriter wird noch einiges an frischer Qualität für das deutschsprachige Indie-Pop segment kommen. Bis das soweit ist, lauschen wir aber dankbar und verzückt „Von Mädchen und Farben“ und freuen uns vor, dass JOSH. damit auf seiner ausgedehnten Tournee im Herbst auch nach Mainz kommt.

https://www.facebook.com/joshsmusik/

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MO 14.10.2019

Ganz schön Jazz mit Heidi Bayer´s Virtual Leak

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Heidi Bayer's "VIRTUAL LEAK" bildet für die Trompeterin und Komponistin den idealen Ausgangspunkt, ihre kompositorischen Ideen in reduzierter Besetzung zu entwickeln und einen Ort des gemeinsamen Erfindens, Verwerfens und Verquickens mit "Working-Band- Charakter" am Puls der Zeit zu kreieren. Im Spätsommer 2018 von der Wahl-Kölnerin gegründet, ist es vor allem dieser unvorhersehbare und ausbrechende musikalische Gestus, dem das Quartett ohne Harmonieinstrument seinen Namen verdankt. Denn eine klassische Dichtheitsprüfung im technischen Sinne, um eventuell bestehende Lecks aufdecken zu können, würde „Virtual Leak“ ohnehin nicht bestehen. Zum Glück hat die Wissenschaft schon lange festgestellt: Je durchlässiger Musik gestaltet wird, desto spannender wird es! Organische Melodien, hier und da spielerisch verschachtelt und kontrapunktisch verarbeitet, münden in kontrastreichen Passagen. Harmonie im klassischen Sinne geht im wahrsten Sinne des Wortes flöten – und ist trotzdem immer präsent, mal subtiler, mal dynamischer, aber doch immer zum Greifen nah. Rhythmisch fließend, gespickt mit Überraschungen und Wendungen, jedoch immer im Sinne der Melodie und des Gesamtklangs denkend, bilden „Virtual Leak“ eine Band, für die der Name auch Programm ist - Dichtheitsprüfung? Überflüssig.

 

DI 15.10.2019

Konzert: One Sentence. Supervisor (CH / Indie-Rock, Alternative)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

«Acedia» heisst Zweifel, Erschöpfung der Seele, ein von Innen angefaulter Glaube. «Acedia» heisst das dritte Album von One Sentence. Supervisor. Das Phänomen Acedia hat seinen Ursprung im Mittelalter. Ins Heute übersetzt liesse sich Acedia als das dumpfe Unbehagen beschreiben, das dich überfallen kann, wenn du übers Wochenende für 25 Euro nach Barcelona fliegst und auf dem Weg zur Strandbar zufällig in eine Klimademo gerätst. Denn im Grunde wissen wir doch: Unser Lifestyle ist eine Farce, und sein Preis viel höher, als wir es jemals erfassen können. Doch wie verhalten wir uns zu unseren Privilegien? Was geht uns die Welt überhaupt an?

One Sentence. Supervisor sind schon immer durch smarten Aktivismus aufgefallen, genauso wie durch ihre Teilnahme an aktuellen Diskursen und der (musikalischen) Aufarbeitung gesellschaftlicher Phänomene. So sprechen auch die neuen Pressebilder des Quintetts eine klare Sprache: Es handelt sich dabei um stock photos, also gestellte Bilder von stereotypen Vorstellungen. Die fünf Musiker*innen stellen darauf einmal eine «Rockband» und einmal «erfolgreiche Geschäftsmänner/-frauen*» dar. Auf ganz einfache Weise behaupten sie damit etwas, was nicht der Realität entspricht, aber die in unseren Köpfen vorherrschende Vorstellung illustriert.

www.onesentencesupervisor.com

MI 16.10.2019

Konzert: FÄLLT AUS Culk (AT) & Wolf Mountains (D) (Indie, Post-Punk, Garage)

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Das Konzert mit Culk & Wolf Mountains fällt leider aus. Bereits gekaufte Tickets können dort zurückgegeben werden, wo sie erworben wurden.

FR 18.10.2019

Konzert: JULES AHOI "Echoes - Tour 2019"

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 + Gebühren TICKETS

Tickets sind ab sofort auf https://www.ticketmaster.de erhältlich. Ab dem 14.05. ebenfalls auch in unserem Shop und an allen bekannten VVK-Stellen. 

präsentiert von:    

„Meine Leidenschaft ist das Meer. Jede Zeile, jede Note die aus mir herauskommt, ist in irgendeiner Weise davon beeinflusst“, so Julian „Jules Ahoi“ Braun über sein Songwriting. Seit inzwischen mehr als zehn Jahren richtet der aus Deutschland stammende Singer-Songwriter sein Leben nach den Gezeiten des Ozeans. Im Sommer verdiente er seinen Lebensunterhalt als Surflehrer, im Winter als Musiker und Songwriter. Eine Kombination, die den so charakteristischen, folkigen Stil der 2016 gegründeten Band JULES AHOI prägt: „Ein Sound, so tief wie das Meer. Eine fantastische Stimme, die noch fantastischere Geschichten erzählt. JULES AHOI weiß, wie gute Musik geht“ (museek).

Noch im Gründungsjahr der Band folgte nicht nur die Debüt-EP „Between The Lines“, sondern auch die erste Deutschlandtour. Als Headliner auf den Surf & Skate Festivals 2016 in Hamburg und Köln konnten sie sich erstmals einem breiten Publikum präsentieren. Mit dem Pines & Beach Festival in Frankreich folgten erste internationale Live-Erfahrungen in dem Land, in welchem Jules selbst die Idee zu „Betheen The Lines“ kam: Während einem Rettungsschwimmer-Lehrgang inspirierten ihn die Wellen, die Zeit und die Menschen in Frankreich so sehr, dass er sich kurzerhand dazu entschied, sein Studium aufzugeben, dort zu bleiben und in seinem Bulli zu wohnen. Der französische Winter mit seiner Einsamkeit, menschenleeren Stränden und hohen Wellen gab ihm genug Material für eine Vielzahl an Songs, die das Lebensgefühl eines Ausreißers wiedergeben und dabei zum Träumen einladen – von endlosen Sommern, von Lagerfeuern, von wunderschönen Nächten im VW-Bulli.

Die anhaltende Nachfrage nach Live-Auftritten veranlasste die Band jedoch glücklicherweise, ihre Basis zurück nach Deutschland zu verlegen. Seitdem spielten JULES AHOI bereits mehr als 100 Konzerte im In- und Ausland inklusive ausverkaufter Clubshows auf der „Echoes Tour“ im Frühjahr 2019. Mit der am 24.05 erscheinenden, gleichnamigen EP werden JULES AHOI im Herbst dieses Jahres weiter deutschlandweit zu sehen sein und für Spätsommergefühle, Reisefieber und Freiheitsliebe sorgen.

https://www.julesahoi.de

SO 20.10.2019

AUSVERKAUFT: LEONIDEN „Kids Will Unite" Tour 2019

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Einlass: 18:00 Beginn: 19:00

Die Show ist restlos ausverkauft! Es wird keine Abendkasse geben.

Veranstaltungsort: KUZ Kulturzentrum Mainz, Dagobertstr. 20b, 55116 Mainz


Landstreicher  präsentiert:

Aller guten Dinge sind drei – nach zwei ausverkauften Tourneen zu ihrem gefeierten Album „Again" legen die LEONIDEN nun den dritten Teil ihrer "Kids Will Unite"-Tour nach. 
 
Die LEONIDEN aus Kiel gehen ab wie eine Rakete. Nach dem Release ihres zweiten Albums „Again" im Oktober, Auftritten bei Late Night Berlin, ZDF Aspekte und im Bongo Boulevard hat es sich endgültig rumgesprochen: Die LEONIDEN sind die zurzeit wohl energetischste und sympathischste neue Liveband des Landes. Wo auch immer die Kieler auf ihrer "Kids Will Unite"-Tour Halt machen, begegnen ihnen begeisterte Fans in ausverkauften Hallen.
Von Euphorie und eklektischen Gitarrenriffs getriebener Frickel-Pop trifft auf hymnenhafte Indierock-Refrains, gefüttert von Konfettikanonen, Up-Beat-Percussion und Claps: Songs wie „Kids", „Alone" und „People" wurden geschrieben, um einen Club in ein Tollhaus zu verwandeln. Um den Schweiß von der Decke tropfen zu lassen. Die Handflächen bewegen sich von allein aufeinander zu und die Füße werden quasi wie von selbst vom Boden abgestoßen.
Im Sommer geht es auf die ganz großen Bühnen: Hurricane, Southside, St. Gallen, Open Flair. Damit aber nicht genug: Nach den Festivals ist bekanntlich vor der Tour. Und da das Wort „Pause" im Wortschatz der Band nicht vorkommt, kündigen die LEONIDEN nun den dritten und letzten Teil der "Kids Will Unite"-Tour an. Es ist davon auszugehen, dass die Tickets auch hier nicht allzu lange verfügbar sein werden.
 

präsentiert von: 
 
Veranstalter: Kulturclub schon schön / KUZ Mainz
 

MO 21.10.2019

Ganz schön Jazz mit Nils Wogram Nostalgia

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Berühren oder beeindrucken – das ist hier die Frage. Und zwar die einzige Frage, die auf „Things We Like To Hear“, dem fünften Album von Nils Wograms Trio Nostalgia zählt. Posaunist Nils Wogram, Drummer Dejan Terzic und Organist Arno Krijger machen es dem Hörer leicht. Mit einer verbindlichen Dub-Melodie starten sie entspannt in ein Album, dessen eingeschlagene Leichtigkeit sie auch in den folgenden acht Songs aufrecht erhalten. Sie lassen alles weg, was weggelassen werden kann und konzentrieren sich aufs Wesentliche. Wogram hat oft genug gezeigt, dass er komplexe Ideen umzusetzen weiß, aber jetzt schlägt er einen neuen Weg ein. Er lässt sich in die Musik fallen, genießt den Moment, fühlt sich wohl mit dem, was er tut, ohne seine Umgebung aus dem Auge zu verlieren. Statt Abstraktion setzen die drei Musiker auf Emotionalität. Diese tolle live Band ist im Rahmen ihrer Album release tour nun auch in Mainz zu Gast.

 

DI 22.10.2019

Konzert: Olden Yolk (USA / Indie, Psychedelic-Folk)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Olden Yolk aus New York kommen mit ihrem zweiten Album "Living Theatre" nach Mainz. Die Band um Caity Schaffer und Shane Butler spielte zunächst einen sonnigeren Folk-Rock Sound, der in Richtung Butlers Hauptband Quilt oder etwa Kevin Morby und Allah-Las geht. Auf dem zweiten Album scheint sich nun die Sonne etwas verfinstert zu haben. Die Stimmung ist teilweise melancholisch-düster, die Form aufgebrochen, der verhallte Sound trägt etwas geheimnisvolles in sich. Olden Yolk können beides und finden den passenden Sound für verschiedene Geschichten und Erfahrungen, ob sie nun eher fröhlich oder eben traurig sind. Die Sound-Palette ist dabei entsprechend groß: Sitar-Drones treffen auf verhallte Fender-Rhodes-Akkorde, Cello und Geigen, ohne auf die Folk-Gitarre zu verzichten.

MI 23.10.2019

Konzert: L'Aupaire (D / Folkpop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 20,50  TICKETS

Refraiming Tour 2019

Support: lilly among clouds (solo)

Mit seiner 2014 erschienenen Debüt-EP „Rollercoaster Girl“ eroberte L‘AUPAIRE die Herzen seiner Folkpop-Anhänger im Sturm. Fünf Jahre später ist dieser verträumte Typ mit den dunklen Locken und der dreckigen Stimme, der in seinen Songs mal traurig, mal sehnsuchtsvoll, manchmal auch ein wenig gequält klingt, nun mit seinem zweiten Album (VÖ 23.08.19) zurück. Passend zu dessen Titel „Refraiming“ häutet er sich auf diesem wie eine Zwiebel und erzählt von seiner musikalischen und persönlichen Entwicklung in diesen fünf Jahren. Die Kurzversion:L‘AUPAIRE, inzwischen 30 und Vater einer Tochter, ist erwachsen geworden. „Alle Menschen um dich herum sagen dir, wenn du Erfolg hast, musst du direkt mit dem nächsten Ding um die Ecke kommen, damit er nicht abreißt. Man steht unter Druck. So kann nie richtig gute Kunst entstehen. Es erfordert Mut sich rauszunehmen, während es scheint, als wäre die Energie der anderen unerschöpflich“, erklärt L‘AUPAIRE.

Musikalisch klingt „Reframing“ nach einer Mischung aus Folkpop und Americana, auch sehr tanzbare Stücke wie „Cinderella“ sind darunter. In allen Songs ist sein über hundert Jahre altes Klavier zu hören, das er in einem Laden in Berlin entdeckt hat und mit Liebe auf den ersten Blick zum Hauptelement des neuen Albums wurde. Dass das Leben nicht nur schwarz und weiß, sondern sehr komplex ist, und dass Tiefe manchmal nur durch den Gegensatz zwischen Freude und Trauer entsteht, sind zentrale Themen auf „Reframing“. „Man kann durch das Album in meine Welt reinschlüpfen“, sagt der Singer- Songwriter, der die Songs selbst geschrieben, co-produziert und auch das Cover selbst gestaltet hat.

L’AUPAIREs lyrisches, musikalisches und künstlerisches Talent kommt nicht von ungefähr: Während andere Jungs aus seiner Nachbarschaft Fußball spielten, beschäftigte er sich lieber mit seinem Klavier und seiner Blockflöte. Mit elf Jahren entdeckte er die Liebe zum Saxofon, die ihn schließlich an das niederländische Konservatorium „ArtEZ“ brachte, an dem er sein Jazz-Saxofon-Studium absolvierte. Und weil der Multiinstrumentalist noch nicht genug hatte, nahm er schließlich auch die Gitarre seiner Mutter in Beschlag. Voller Energie und immer auf den Fankontakt bedacht, spielte er im Jahr seines Debüt-Releases über 100 Konzerte gefolgt von einem bahnbrechenden Auftritt bei der SXSW-Konferenz in Texas, mit dem er schließlich auch die letzten internationalen Kritiker überzeugen konnte. Nachdem er nach langer Bühnenabstinenz bei der ersten Tourrutsche seiner „Reframing“ Tour 2019 Blut geleckt hat, wird er auch im Herbst dieses Jahres wieder live zu sehen sein.

 

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FR 25.10.2019

Konzert: Steiner & Madlaina (CH / Indie-Folk, Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 AK 20,00 TICKETS

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STEINER & MADLAINA malen das Bild einer Welt, die wir schon lange nicht mehr so eindrücklich und reflektiert wahrgenommen haben. Aufbruch, Licht und Schatten und die Bedrängnis der Gegenwart, ausgedrückt in bezauberndem  Indie-Folk-Pop, der Zähne zeigt und enorme Dynamik entwickelt. Dass die beiden aus der Schweiz kommen, ist grundlegend für „Cheers“, das erste Album von STEINER & MADLAINA. „Cheers“ heisst nicht nur Prost, Cheers kann ein  Anfang und ein Ende sein, eine Begrüßung und auch ein Abschied.
Ihre Musik spielt gekonnt mit textlicher Ambivalenz. Mal fließt sie lieblich daher, dann türmen sich die Instrumente zur Soundwalze auf. Durch die analogen Sounds und teils surfigen Gitarrensounds gewinnt das Album an Wärme und transportiert einen unterschwelligen 60er Jahre Charme - ein nicht nur kokett hingetupftes Stilmittel, das sich durch ihre einprägsamen Titel zieht. Die Arrangements profitieren davon, dass STEINER & MADLAINA mittlerweile mit kompletter Band auftreten - im Zentrum stehen aber immer die beiden Stimmen, die so perfekt harmonieren, dass man die Vertrautheit und langjährige Freundschaft herauszuhören meint. Nora und Madlaina selbst sagen: „Jeder Song erzählt eine Geschichte aus dem schweizerischen Leben."
Von ihren ersten, selbstverlegten EPs bis zu "Cheers" ist darüber hinaus eine Entwicklung zu bemerken: Songs und Arrangements sind umfassender geworden, ohne ihren ureigenen Charme eingebüßt zu haben. Sie setzen ihre Mehrsprachigkeit konsequent um - fünf deutschsprachige, vier englischsprachige und einen schweizerdeutschen Titel umfasst "Cheers". Das genügt höchsten künstlerischen Maßstäben. Und ist doch zugänglich. So leicht und beschwingt im einen Moment - so tief gründend im nächsten. Wie aus Reispapier gefaltet und aus Bronze gegossen - gleichzeitig. Diese Perle der Avant-Pop-Kunst ist ein wahres Geschenk. Ein berückend begabtes Paar mit einem berückend einnehmenden Debütalbum.

Support: Dave Eleanor

Mit dem Langspiel «AMOUR FOU» wagt sich DAVE ELEANOR näher an den Pop als je zuvor. In sorgfältiger Songschreibe kommt er dessen Verführungen auf die Spur - und hat seinen Anfängen im Dunkel britischer, von Dub durchwirkter Elektronik dennoch nicht ganz entsagt. Geblieben ist die Freude am Experiment, ungebrochen auch das innige Verhältnis zu den Basstönen.

Eben noch mit Orchester auf der Bühne, präsentiert sich der Rastlose auf seinem neuen Album nun mit einem abgründigen, zwischen Kühlheit und Intimität pendelnden Pop-Noir für die digitale Gegenwart. Die Ode an den Untergang, die Verwerfungen einer irren Liebe, der nächtliche Rausch und ein Chris Isaak-Zitat - «AMOUR FOU» liebäugelt mit der grossen Geste, ohne sich dabei je gänzlich fassbar zu machen.

 

 

SA 26.10.2019

Konzert: Chefboss (D / Dancehall, Hip-Hop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 TICKETS

Support: Tribade

Tickets für die Show bekommt ihr ab 1.3. an allen bekannten VVK-Stellen, als Print@Home-Ticket oder direkt aufs Handy in unserem Ticketshop oder ohne VVK-Gebühr direkt bei uns im café blumen!

Chefboss haben in den letzten Jahren für ordentlich frischen Wind auf den deutschen Bühnen gesorgt und sich mit ihrer Mischung aus einzigartigem Sound, unverkennbarer Stimme und charismatischem Tanz als einer der spannendsten Liveacts bewiesen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie mit ihrer Show auch mittlerweile internationales Parkett zum Beben bringen - zu Recht. Denn wenn Alice Martin und Maike Mohr samt DJ und Tänzercrew loslegen, dann gibt es nur eine Sprache: Ekstase! 

Diese Power legen Chefboss auch abseits der Scheinwerfer an den Tag; als Duo, das sich als Gesamtkunstwerk versteht, werden neben den Songs auch die Videos, Kostüme und Choreografien selbst gemacht. Merkt man nicht? Genau!

Dieses Erlebnis zwischen Stagedive und Vogue, Bier und Champagner, bringen die Ladies nun deutschlandweit mit ihrer Tour im März. „Hol dein Freak raus“ heißt diese standesgemäß. Kein T-Shirt bleibt also trocken. Garantiert!

www.facebook.com/CHEFxBOSS

Tribade on Facebook

MO 28.10.2019

Ganz schön Jazz mit Tribe

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Mal grazil und zerbrechlich, mal aggressiv und energiegeladen. Tribe erschafft so einen Sound der genauso lyrisch wie treibend sein kann. Mit viel Freude und Interaktion spielen die vier Musiker Musiker um Eduardo Sabella modernen Jazz der durchaus zum Kopfnicken animiert. Diese Uraufführung aus Eigenkompositionen und ausgewählten Standards sollte man sich nicht entgehen lassen!

 

DI 29.10.2019

Konzert: Ove (D / Indie, Pop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Hier kommt Abruzzo! Die Hamburger Band OVE geht 2019 mit ihrem dritten Album wieder auf Deutschland Tour. Der Sound von „Abruzzo“ katapultiert die Band in neue Sphären der Vielseitigkeit und zieht wunderbaren Stories vom Scheitern und Aufstehen ein federleichtes Kleid an. Sixties-Referenzen mit Falsettchören im Background und glasklaren Folk-Harmonien treffen auf edle Bassläufe mit famosem Funk, Afrobeat- Gitarrenlicks auf zurückgelehnten Yacht-Pop. Das ergibt einen pulsierenden, lässigen, neuen Style, und der steht dieser Band vorzüglich. Man spürt: OVE haben tüchtig Spielbock. Die neuen Songs wollen ausgebreitet, all die neuen Geschichten möchten erzählt werden. Sie haben es verdient.

ove-kapelle.de

DO 07.11.2019

Konzert: Martin Kohlstedt (D / Klavierkonzert) - im Rahmen von mit HAND UND HERZ

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Einlass: 19:00 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 22,00 TICKETS

Konzert im Rahmen von mit HAND UND HERZ

Der Konflikt steht Martin Kohlstedt ins Gesicht geschrieben. Dabei ist es egal, ob sich der Komponist und Pianist für einen Moment mit dem Publikum verbindet oder wieder in sein Refugium aus Klaviaturen für Stahlsaiten und Synthesizer versinkt. Unnachgiebig sucht sein Blick, fühlt sich durch irgendeinen Raum und ist damit dem Kopf meist um herzzerreißende Augenblicke voraus. Als Musiker ist das ein Wagnis, ein provoziertes wie provozierendes Spiel am Rand der eigenen Kontrolle – als Komponist dagegen hat das Konzept. Denn für die Energie und Unberechenbarkeit seiner Konzerte ist Kohlstedt, unübersehbar Bursche vom Thüringer Land, durchaus berüchtigt und hat es damit von der Russischen Staatsbibliothek über die iranische Talar-e Rudaki bis in den ausverkauften großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie gebracht. Doch man findet bei all dem keine Attitüde der großen Inszenierung wegen, nur eine andere Art, Musik zu denken und mit ihr zu kommunizieren: Es gibt keine Werke, dafür kompositorische Versatzstücke, deren Kraft in dem Potenzial ihrer Kombinierbarkeit und Variationen liegt. Diese Module, wie Kohlstedt sie nennt, ergeben gerade in ihrer Verbindung unvorhersehbare Pointen und Konflikte.

Das gilt nicht nur für seine Konzerte. Schon auf den Schwester-Alben »Tag« und »Nacht« (2012 / 2014) wirkt die Format-bedingte Aufnahme wie das notwendige Übel, eine ihrer Ausformungen festzuhalten. Voyeuristisch wohnt man einer Begegnung Kohlstedts mit seinem heimischen Piano bei. Mit »Strom« (2017) lösen sich dann die Schablonen der Bühnenfigur und ihres Instrumentes endgültig auf, in einem berauschenden Wirbel aus Klaviermelodien und elektronischen Landschaften. Es ist keine Grenze mehr auszumachen zwischen Neu und Alt oder zwischen analoger und digitaler Instrumentierung. Sound und Struktur treten hinter den Wunsch, Momente einfach zuzulassen. Als Motiv sind sie für Kohlstedt so inspirierend wie die Sprache seiner Hände für uns – Musik als ein sozialer Zustand.

Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass Kollaborationen schon immer ein zentraler Bestandteil von Kohlstedts Schaffen waren. Um seine künstlerische Sicht einer starken Reibung auszusetzen, hat er auf zwei Rework-EPs genreübergreifend mit Elektro-, Hiphop und Pop-Künstlern zusammengearbeitet – darunter Christian Löffler, Douglas Dare, FM Belfast, Dwig und Hundreds. Das Interdisziplinäre liegt ihm, dem Getriebenen, der nie wirklich in der Klassik heimisch wurde. So studierte er Medienkunst an der Bauhaus Universität Weimar und bis heute komponiert Martin Kohlstedt regelmäßig für internationale Filmemacher oder wirkt an der Produktion von Hörspielen und Theaterstücken mit.

2019 wird dieser ‚Werk’-Körper nun weiter verhandelt und es wäre nicht Martin Kohlstedt, würde er dafür nicht zur gerade größtmöglichen Fallhöhe streben: Zusammen mit dem bis zu 70 Stimmen starken GewandhausChor zu Leipzig und dessen künstlerischen Leiter Gregor Meyer arrangiert, kuratiert und erforscht Kohlstedt die Interaktion des menschlichen Kollektivs mit der streitbaren Intuition des Musikers. »Ströme« (Edition Kohlstedt / Warner Classics) macht sich dabei seine Erfahrung zunutze, und die seiner langjährigen Wegbegleiter, das Aufeinandertreffen beider ganz für sich stehenzulassen und als Experiment die Möglichkeit des Scheiterns zu geben. Das Ergebnis ist pure Dynamik, voll von monumentalen Verwerfungen und zarten Annäherungen, aber befreit von jeder Angst vor dem, was Klassik sein darf.

Veranstaltungsort: Kulturzentrum Mainz, Dagobertstr. 22b, 55116 Mainz
Veranstalter: Kulturclub schon schön  / KUZ Mainz

https://martinkohlstedt.com

FR 08.11.2019

Konzert: Ryan McMullan (GB / Singer-Songwriter)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 AK 20,00 TICKETS

Ed Sheeran hat ihn ins Vorprogramm auf der aktuellen Europa-Tournee geholt. Mit seinen 25 Jahren klingt der Nord-Ire schon wie einer von den ganz großen: Ein Hybrid aus James Bay und Ed Sheeran; wie ein seltenes Juwel in der Krone der Popmusik. Nord-Irland war schon immer Ursprung großartiger Singer/Songwriter und Ryan McMullan ist keine Ausnahme. Portaferry ist ein verschlafenes Küstendorf, dessen malerische Symbolik deutlichen Einfluss auf Ryans Songwriting hatte. Sein Talent Geschichten, Emotionen und Erlebtes aus der irischen Idylle in die passenden Töne und Verse zu verpacken, ist bemerkenswert. In den vergangenen Jahren war er bereits mit NEEEDTOBREATHE, Snow Patrol oder auch Ciaran Lavery auf Tournee.
Curtains up for Ryan McMullan - “Einer der aufregendsten irischen Künstler. Er hat die Stimme eines Engels.” – Gary Lightbody (Snow Patrol)

facebook.com/ryanmcmullanmusic
www.ryanmcmullanmusic.com

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SA 09.11.2019

Konzert: Kochkraft durch KMA (D / Neue Deutsche Kelle)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00  AK 15,00 TICKETS

Präsentiert von Album der Woche und Punkrockers Radio

Kochkraft durch KMA sind Erfinder und Vertreter des Genres „Neue Deutsche Kelle“. Alarmiert vom Zustand der Welt und inspiriert vom Spirit der mehrdeutigen 80er Jahre, mischen Kochkraft durch KMA ungehobelte Punkpower und engagierte Haltung zu Songs mit Vergnügen und Verve. Auf einem Fundament gegen Intoleranz jedweder Form oszilliert die Kochkraft waghalsig, fast artistisch, in Momenten selbstzerstörerisch, immer irgendwo zwischen Anarchie und Kindergarten.
Hochgradiger Neo-Dada und eine polarisierende Parodie des uns täglich heimsuchenden Wahnsinns. Nicht umsonst scheint es oft, als müsse man sich durch die Kochkraft durchbeißen. Konzerte des Quartetts changieren zwischen Power-Rockshow und Klassenarbeit. Mal Interaktion, mal Geduldsprobe, immer die Auseinandersetzung mit dem erzwingend, was da grade auf der Bühne stattfindet. Provokation ist Teil des Konzeptes. Es ist Pop. Es ist Kunst. Her mit der Kohle!

www.kochkraft.band

FR 15.11.2019

Konzert: Ancst (D / Post Black Metal, Crust, Hardcore)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 10,00 TICKETS

Support: Depravation & Blaeck Fox

Es gibt kaum Bands die produktiver an neuem Material arbeiten. In den vergangenen sieben Jahren haben Ancst aus Berlin drei Alben, drei EPs, fünf Splits und eine Demo veröffentlicht. Dazu kommt die andere Seite der Band, die "Dark Ambient" Releases, die es auf acht Stück an der Zahl bringen. Der Sound der Berliner ist dabei so unkonservativ wie die Einstellung der Berliner. Zwischen Post Black Metal, Ambient, Crust, Hardcore und Punk meistern Ancst jede stilistische Wendung.

Mit ihrer festen DIY Attitüde sind Ancst genau das, was man sich unter handgemachter Musik vorstellt. Offen, provokant, aggressiv und mit lauter Stimme gegen die Missstände unter Gesellschaft sind Ancst ein Sprachrohr, das vor nichts scheut und international von sich begeistert!

https://www.facebook.com/angstnoise/

DI 19.11.2019

Konzert: The Düsseldorf Düsterboys (D / Folk, Indie)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Wenn man 60 Jahre später das Debütalbum von The Düssseldorf Düsterboys hört, könnte man es durchaus auch für einen wiederentdeckten Schatz der Folkmusik halten.
Tatsächlich aber ist es das neueste Werk von Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti, die inzwischen viele Musikliebhaber in diesem Land als die unverkennbaren Stimmen von International Music kennen dürften. Ihr Album „Die besten Jahre“ aus dem April 2018 halten nicht wenige für die stärkste deutschsprachige Platte der letzten Jahre.
Nun also „Nenn mich Musik“, das unter Fans langersehnte Debütalbum von The Düsseldorf Düsterboys, die Peter und Pedro als Duo schließlich schon lange vor International Music gegründet haben. Um das Verwirrspiel mit den unterschiedlichen Band-Identitäten perfekt zu machen, haben Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti mit Edis Ludwig am Schlagzeug und Fabian Neubauer an Orgel und Klavier The Düsseldorf Düsterboys nun kurzerhand zum Quartett erklärt. Und wieder hat Produzent Olaf O.P.A.L. sie extrem gut in Szene gesetzt. Vor allem dann, wenn sich auf den Aufnahmen gelegentlich ein paar Holzblasinstrumente zur Band dazugesellen: Was für ein Sound! Die Düsterboys nennen es schlicht und einfach: Musik.

„Oh Mama halt mich aus / halt mich aus dem trouble raus / denn ich habe ein Gefühl / es bringt nicht viel“ Mit diesem Chor beginnt dieses 16 Lieder umfassende Werk, und vom ersten Moment an fühlt man sich in der musikalischen Gemeinschaft der Düsterboys so geborgen wie ein Kind in Mutters Schoß, während draußen hinter dem Fenster gerade jeder für sich eine eigene Dystopie entwirft.

Anders als bei International Music ist Pedro Goncalves Crescenti vom Bass an die Gitarre gewechselt. Entsprechend weniger treibend klingen die Düsterboys. Aber es wäre auch ein Frevel gewesen, diese himmlischen Songs mit zu viel Rockenergie aufzuladen. So gibt es auf diesem Album kaum eine spürbare, irdische Gravitation. Außer vielleicht wenn in „Wie ein Henker“ plötzlich keiner mehr den Lenker des Lebens hält. Und im Boogie von „Messwein“ ließe sich sogar das Tanzbein auf dem Parkettboden schwingen. Ansonsten aber ist „Nenn mich Musik“ ein Album für die Party nach der Party: Ein intimer, etherischer, hochgradig psychedelischer Drift.
Manchmal brauchen die Düsterboys nur wenige Worte, um ihren Songs über die Kraft einer Muse oder den nächtlichen Spaziergang zur Tanke den nötigen Ausdruck zu verleihen. Und spätestens, wenn der Gesang wieder mehrstimmig wird, ziehen sie uns mit jeder einzelnen, gesungenen Silbe in ihren Bann. Selbst wenn es im Liedtext nur um das Glühen einer Zigarette geht. Feinstoffliche Songs für die Raucherecken des Lebens.

Den Bandnamen hat Peter eines Nachts geträumt. Sein Freund Pedro begriff den Traum als eine Art göttliche Weisung und fortan hießen sie bei ihren Auftritten als Duo in Kneipen und Bars ganz selbstverständlich The Düsseldorf Düsterboys.
Ihre allererste Hitsingle „Teneriffa“ - schon vor über drei Jahren veröffentlicht - befindet sich auch auf dem Album. Allerdings in einer neu aufgenommenen Version, die nun klingt wie ein ein Bananaboat-Trip mit Kevin Ayers. Oder ein Song von Harry Nillsson.
Diese beiden genannten Herren hätten sicher auch eine große Freude am fabelhaften Artwork des Albums gehabt. Der Kinderbuch-Illustrator und Holzstecher Hans Joachim Behrendt hat zu jedem Song ein Motiv entworfen und sie auf dem Cover kreisförmig angeordnet. Allein in seiner Bilderwelt lässt es sich eine halbe Ewigkeit verweilen.
Der Düsterboys-Song „Kneipe“, den der Fan bereits durch die International Music-Version kennt, wird auf „Nenn mich Musik“ zusammen mit der Band DC Schneider gesungen, deren Stimmen wir auch im Song „Kaffee aus der Küche“ im Chor hören.
Ein neues International Music Album soll übrigens 2020 aufgenommen werden.
Bis dahin verweilen wir auf „Nenn mich Musik“, mit 16 Liedern, denen eine Gelassenheit innewohnt, die nicht von dieser Welt zu sein scheint.
Woher die Düsterboys in diesen Zeiten diese Ruhe nehmen, bleibt bis in alle Ewigkeit Ihr Geheimnis. Wobei: In „Zimmer deiner Wahl“ hört man Peter und Pedro mehrfach „Hauptsache ausschlafen“ im Chor singen.
Das könnte ein wichtiger Hinweis zur Quelle ihrer großen Kunst sein.

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DO 21.11.2019

Konzert: Django 3000 (D / Pop, Rock, Folk)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 20,00  AK 25,00 TICKETS

Support: Dis M

Nach sieben Jahren Dauerparty, nach Erfolgsalben wie „Hopaaa!“ und „Bonaparty“, nach dem deutschlandweiten Siegeszug ihrer legendären Partykracher, ist es nur logisch, innezuhalten, Richtung Horizont in die aufgehende Sonne zu blicken – und zu schauen, wohin die Reise weitergeht. Und das fünfte Studioalbum „Django4000“ beschreibt den neuen Kurs ganz wunderbar. „Ein bisserl erwachsener, vielleicht auch reflektierter“, beschreibt Florian „Da Geiga“ Starflinger, die neue Django-Musik auf dem neuen Album, das im Frühjahr 2019 erscheint.
Und tatsächlich: So hat man Django 3000 noch nie gehört. So neu, so anders – und doch so Django. Fast schon Django 4000. Eine turbulente, eine packende und mitreißende Platte ist da entstanden. Mit Musik, die rockiger als bisher daherkommt, geradeausiger, weniger verspielt – und die doch die Wurzeln der Freistaat-Gitanos nie verleugnet.

In den neuen Django-Songs, die Kamil Müller in seinem erdigen, rauen und kraftstrotzenden Slowako- Bayerisch, auf Hochdeutsch und ab und zu auch auf Englisch singt geht es um den menschenunwürdigen, alles beherrschenden Materialismus: „Ich sehe sie liegen, die Leute im Dreck, da oben im Gold ist dein Versteck“. Oder über die unselige Hass-Gesellschaft, „Jeder moant, er macht es besser, kritisiert und schleift sei Messer“ und um zerstörerische toxische Beziehungen, die niemandem gut tun: „Du ziehst mich ab wie Leder vom lebendigen Leib. Stichst in Voodoo-Puppen rein, nur zum Zeitvertreib“.
In einer hinreißenden Ballade mit dem Titel „Wo de Berg san“ singt ausgerechnet Kamil Müller, dieser Parade-Europäer, übers so sensible Thema Heimat, das in der heutigen Zeit schnell falsch verstanden wird: „Wo die Berg san, oder nur a ebens Feld. Wo die Freind san, da is a dei Herz. Du spürst as Lebn, spürst an Schmerz. Des is dei Dahoam, das sich Heimat nennt.“ Ein Slowake, der in Bayern seine Heimat gefunden hat und der bayerische Lieder singt – Herrschaftszeiten, wenn Europa doch nur immer so großartig funktionieren würde.

Es sind neue Lieder für neue Zeiten auf dem fünften Studioalbum von Django 3000.
2019 steigen sie wieder in den Sattel, für die große „Tour 4000“: Sänger Kamil Müller, Geiger Florian Starflinger, Schlagzeuger Jan-Philipp Wiesmann, Bassist Korbinian Kugler und Keyboarder Max Schuller geben auch diesmal wieder ihren letzten Blutstropfen für herausragende Songs. Und auch wenn sich die eine oder andere Ballade eingeschlichen hat – von ruhigeren Zeiten, quasi von Gitano Filter, ist nichts zu hören.

Werd da Wahnsinn!!!

www.django3000.de

 

SA 23.11.2019

Konzert: Kiddie Coke (FR / Alternative-Rock, Punk)

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Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 Eintritt: Frei (wir geben den Spendenhut herum)

In Zusammenarbeit mit Haus Burgund

Ein konzentrierter Energy Drink mit einer katzenartigen und leidenschaftlichen Frontfrau. Grunge, Rock, vor allem E-Gitarrenriffs, die von einer weichen und gleichzeitig kristallklaren Stimme getragen werden, und das Ganze aufgepeppt mit kräftigen destillierten Schlagzeugklängen. Aber keine Angst: ein Trip ohne Überdosis, alles unter Kontrolle, denn die Band hat unbestreitbar Bühnenerfahrung.

www.facebook.com/kiddiecoke

DI 26.11.2019

Konzert: Trudy and the Romance (UK / 50s Pop, Rock)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Irgendwo, eingefroren im Weltall, existiert eine Band. The Original Doo-Wop Spacemen machen mutierten 50s-Pop – irgendwo zwischen amerikanischen Jukebox-Klassikern und romantischer Filmmusik eingetaucht in Prog-Rock, Jazz und Psychedelic Pop. Sie sind eine Erfindung von Oliver Taylor, dem Frontman von „Trudy and the Romance“. Zusammen
bilden sie ein Konzept, das mit „Sandman“ ein Debut-Album hervorbrachte, ein kaleidoskopisches Karussel einer Platte, die nur so vor kreativer Ambition strotzt. Mit einem Augenzwinkern kann man sich regelrecht vorstellen, wie dieses Konzeptalbum in einigen Jahren in einem Satz mit David Bowie oder den Beatles genannt wird. Das Opernhaft aufgebaute Konzept-Album handelt von den Spacemen, genauer von Little Johnny der seine große Liebe Sweet Emma an den Sandman verliert. Diese Theatralität untermalt durch Keyboard, Harfen und sogar einer Country Pedal Steel Guitar erzeugen einen Orchestralen Sound, der sich erst Live so richtig zu erkennen gibt. Hoffnungslose Romantik und Tagträumereien unterstrichen mit 50-er Jahre Vibe sind zeitlos und lassen einen niemals los, wenn man erst einmal eingetaucht ist.

 

MI 27.11.2019

Konzert: Mustasch (SWE / Heavy Metal, Hard Rock)

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Einlass: 19:00 Beginn: 19:30 Eintritt: VVK 22,00 AK 28,00 TICKETS

Support: MOTORJESUS & DYNAMITE 

Präsentiert von:

Roh, charmant, abscheulich, genial. Mustasch lassen sich auf viele Arten beschreiben. Mit ihrer straighten, direkten und kompromisslosen Attitüde provozieren sie viele, aber ihre Musik wird von vielen mehr geliebt. Und ganz egal was die Leute denken, sind Mustasch eine der größten Hard Rock Bands aus Schweden.

Und die, die die Band über die letzten Jahre gesehen haben stimmen dem zu. Nur wenige Hard Rock BAnds liefern so sehr wie Mustasch. Mit Energie, roher Kraft und einem starken Schatz hinter dem Ordinären. Mustasch ist eine Band, die man einfach live erleben muss. Zumindest einmal im Leben!

https://www.youtube.com/watch?v=Tk-vRw-_oHw
https://www.youtube.com/watch?v=LDDjDjHcOhk

FR 29.11.2019

Konzert: The Screenshots (D / Diskursrock, Twitter-Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 10,00  AK 13,00 TICKETS

Präsentiert von:  &  & &

2018 lernen sich Dax Werner, Susi Bumms und Kurt Prödel bei Twitter kennen – was läge da näher, als eine Band zu gründen? Schnell veröffentlichen sie ihre erste EP „Ein starkes Team“, kurz danach die zweite „Übergriff“ – zusammen erschienen auf der Langspielplatte “Europa LP” – und spielen dann, nach reiflicher Überlegung, Anfang 2019 ihre ersten Konzerte überhaupt. Das erste Mal auf der Bühne stehen die Screenshots bei einem Auftritt im Neo Magazin Royale. Dann folgen die ersten Shows: Golden Pudel und Berghain sind ausverkauft. Slots auf Festivals wie dem Immergut, dem Appletreegarden oder dem Reeperbahn Festival schieben sie direkt hinterher.

Die Musik- und Kulturmedien zeigen sich begeistert („Diskurspop auf der Höhe der Zeit“ Die Zeit / „aufregendster deutschsprachiger Gitarrenrock der Stunde“ Rolling Stone – die kennen sich aus mit Rock, versprochen!). Und man muss sagen: Es ist erfrischend, endlich mal wieder so richtig geil verzerrte Gitarren zu hören. Boss DS-2 statt Boutique-Fuzz-Pedal, Übungsraum-Marshall auf Anschlag statt Hipster-Vintage-Amp. Eben richtig schön komprimiert, fundiert von einer rockig nach vorne spielenden Rhythmusgruppe. Die Screenshots klingen ein bisschen, wie eine coole Version der Sportfreunde aus München. Oder besser: Wie Tocotronics „Wir kommen um uns zu beschweren“ klingen würde, wenn es nicht 1996, sondern 2019 geschrieben worden wäre. Die Texte der Screenshots sind klug und naiv, ironisch und trotzdem direkt. Sie schreiben Slogans für Häuserwände. Für Twitter sowieso. Und nageln dabei Privates wie Politisches mitten auf den Kopf. Die Themen: Fußball, Europa und Cornetto-Buttermilch-Zitrone. Und der Platz vor der Bühne, der dringend gefüllt werden muss. Es ist kaum zu befürchten, dass das in näherer Zukunft ein Problem werden könnte.

Im Herbst gehen die Screenshots auf ihre erste richtige Tour mit dem formidablen Titel „Liebe Grüße an Alle“.


twitter.com/diescreenshots

instagram.com/diescreenshots

facebook.com/The-Screenshots

Spotify

 

 

MI 04.12.2019

Konzert: Chris James (Pop, R'n'B)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00  TICKETS (ab 19.07. 10:00 Uhr)

HAPPY HOUR TOUR 2019

Präsentiert von: 

 CHRIS JAMES hat im Alter von 22 Jahren bereits viele Stationen durchlebt: der gebürtige Amerikaner, der in Deutschland lebt, begab sich im vergangenen Jahr in den USA auf die Suche nach seinen eigenen Wurzeln. In Sacramento besuchte er seinen Vater, den er zuvor viele Jahre nicht gesehen hatte, anschließend reiste er nach Los Angeles. Ihm war es wichtig, so sagt er, „zu wissen, wie es musikalisch international aussieht. Ich wollte Leute kennenlernen und den LA-Vibe in mir aufnehmen. Und ich wollte den Ort noch einmal neu kennenlernen, an dem ich geboren wurde.“
Dabei diente seine Reise neben dem Wiedersehen mit dem Vater vor allem dem Ziel, neue Inspirationen für seine Songs zu sammeln. „Ich habe das ganze letzte Jahr eigentlich nur geschrieben, es sind locker 60 Songs entstanden. Dabei habe ich echt alle möglichen Stilrichtungen abgeklappert, um über Trial & Error genau das zu finden, was ich machen will. Bis ich es dann auch gefunden habe.‚ Dabei veränderte sich nicht nur der junge Mann, sondern umso mehr sein Sound: Weg vom akustischen Folk und mit Mut hinein in ein spannendes Amalgam zwischen Songwriting, Pop und R’n‘B. Hierfür war auch noch eine weitere Station verantwortlich: Von LA reiste CHRIS JAMES nach Nashville, wo er den kreativen Spirit fand, nach dem er suchte: „Hier leben die Songwriter und Musiker. Die Stadt lebt von der Musik und überall wird Musik gemacht, und zwar rund um die Uhr! Das war das, was ich ursprünglich gesucht hatte!“
Einher gehend mit dieser Neuorientierung änderte er auch seinen Künstlernamen von Chris Brenner in CHRIS JAMES. „Mein Namenswechsel war auch für mich wichtig, als Signal: Du fängst jetzt noch mal ganz von vorne an, dich als Künstler zu definieren und deinen eigenen Klang zu entwerfen. Das Ganze sollte wirklich eine unbedingte Zäsur sein, ein Punkt, von dem aus alles noch mal neu beginnt und man sich selber als Musiker noch mal in einem völlig neuen Licht betrachtet.“

facebook.com/thisischrisjames

youtube.com/user/Chrisbrennermusic

MI 11.12.2019

Konzert: Numenorean & Gaerea (CAN, POR / Post Black Metal)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,75 TICKETS

Präsentiert von: betreutesproggen.de

Die kanadische Post-Blackmetal Kapelle Numenorean hat mit ihrem zweiten Album „Adore“ ein Werk voller Hoffnung geschaffen. Es steht im krassen Kontrast zu ihrem Debüt „Home“ (2016), das von Nihilismus und Melancholie geprägt war. Songs von beiden Alben wird das lautstarke Quintett auf seiner kommenden Tournee am 8. Dezember 2019 in Hamburg im Hafenklang, am 9. Dezember 2019 in Berlin im Musik & Frieden, am 10. Dezember 2019 in Köln im Helios 37, am 11. Dezember 2019 in Mainz im Schon Schön und am 12. Dezember 2019 in München im Backstage präsentieren. Die Co-Headline-Position der Tournee werden Gaerea übernehmen. Der Black-Metal-Fünfer aus Portugal brachte 2018 sein Debütalbum „Unsettling Whispers“ bei Transcending Obscurity an den Start.

Númenor ist ein Ort, den sich der englische Schriftsteller J.R.R. Tolkien ausgedacht hat. Er werde von den Menschen Westernis genannt und besteht aus einer großen, sternförmigen Insel, wie Tolkien in „Das Silmarillion“ schreibt. Die Bandmitglieder von Numenorean sehen sich als Bewohner dieser fiktionalen Insel. Sie veröffentlichten 2014 ein 2-Song-Demo, schon kurz darauf wurde ihnen von Season of Mist ein Plattenvertrag angeboten. Wenig später erschien das Albumdebüt der Kanadier mit dem Titel „Home“. Kritiker beschrieben es als Meisterwerk, das Schönheit, Härte und Melancholie mit gnadenlosem Nihilismus verbindet.

Nach Auftritten mit Deafheaven, Ghost Bath und Batushka in Kanada, den USA und Australien starteten Numenorean eine Crowdfunding-Kampagne, um die Aufnahme des zweiten Albums mit Produzent Josh Schroeder (Ghost Bath) zu finanzieren. Heraus kam mit „Adore“ ein Werk, das einen prägnanten Gegensatz zum Vorgänger bildet. Statt auf Nihilismus setzt die kanadische Kapelle nun auf Hoffnung, die Texte sind wesentlich optimistischer. Die Musik strotzt vor packenden Hooks und schillernden Facetten, die kreative Weiterentwicklung des Quintetts ist nicht zu überhören. In den Plattenbesprechungen wurden zu Recht Vergleiche mit Gojira, Satyricon und Alcest gezogen.

Das Vorprogramm werden Gaerea aus Portugal bestreiten, die 2016 mit einer EP auf Everlasting Spew Records Furore machten. Den klassischen Black Metal Sound reicherten sie mit Hardcore und Sludge an, was ihren Songs eine ureigene Note verpasst. 2018 erschien ihr Debütalbum „Unsettling Whispers“ auf Transcending Obscurity Records.

 

FR 20.12.2019

Konzert: Egotronic live - Linksversiffte Unkultour

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 TICKETS

Egotronic sind deine gute Entschuldigung morgen blau zu machen. Es ist doch so, niemand sitzt irgendwann da und denkt bei sich: Hätte ich doch mehr gearbeitet, mich mehr geschunden, meinen Teil zum Kapitalismus beigetragen. Sollte es doch eine leise Stimme irgendwo in Dir geben, die so was sagt…Hör nicht auf sie! Denn wer flüstert, lügt. Egotronic schreien. Sehr laut.

Alles ist anders, alles ist gleich. Mit kompletter Band. Die ganze Nummer: Bass, Schlagzeug, Synthie, Gitarre, Bier. So lange dreschen, bis es passt. Und hey, man kann zu einem Konzert gehen oder zu Egotronic. Wer nicht schwitzt, hat nichts verstanden. Stillstehen ist niemals eine Option. Tanzen ist Denken, ist Denken ist Tanzen. Egotronic wohnen jetzt für immer in deinem partysüchtigen Kopf. Und machen Radau.

Support: DIE SUPERERBIN

präsentiert von:    

http://www.egotronic.net

https://www.facebook.com/Supererbin/

SA 21.12.2019

Konzert: Götz Widmann (D / Liedermacher)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00  AK 18,00 TICKETS

Neues Album - neues Programm

Götz Widmann ist Liedermacher, aber einer, der lieber den Mittelfinger als den Zeigefinger erhebt. Exemplare dieser Gattung sind ausgesprochen selten, was einen Abend mit dem Punk unter den Songpoeten zu einem so besonderen Erlebnis macht. Es ist meistens hochgradig amüsant, manchmal schockierend, immer aber extrem erfrischend einem wirklich unabhängigen Geist zu lauschen, der gegen Maulkörbe aller Art allergisch ist, sich vor keinen politischen Karren spannen lässt und Denkverbote egal aus welcher Richtung mit seinem Witz einfach beiseite fegt.
Ehrlichkeit war ihm immer wichtiger als ein gepflegter Umgangston, seine Wortwahl ist ein Alptraum für jeden Deutschlehrer. Trotzdem haben Götz Widmanns Songs ihre ganz eigene sprachliche Eleganz. Und bei aller Bosheit durchzieht sein mittlerweile 18 Alben umfassendes Gesamtwerk vor allem eine radikale Menschenliebe, ein niemals müde werdender Aufruf zum eigenständigen Denken, eine tiefe Verneigung vor dem Recht des Individuums zur Gegenwehr gegen die verdummende Eindimensionalität unserer Zeit. Vor 25 Jahren gründete er mit seinem Partner Kleinti das Duo Joint Venture. Vor 15 Jahren erschien sein sicherlich einflussreichstes Album „Drogen“. Zeitreise –ein liebevoller Blick zurück, viele viele Songs von früher, immer noch frappierend aktuell.

 

 

DI 14.01.2020

Konzert: Tuvaband (NO / Folk, Indie, Post-Rock)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Wie auch immer man der Musik der Tuvaband aus Norwegen das erste Mal begegnet, sei es auf einem Konzert oder auf Schallplatte, hinterlässt das Spuren. Tuva Hellum Marschhäuser, Kopf und Sängerin der Band, hat die Gabe, eine außergewöhnliche Magie in ihren Songs einzufangen. Ihre zarten Kompositionen, die zwischen klaviergetriebenem Folk und sanft anschwellendem Post-Rock schweben, versetzen den Hörer in ungeahnte Sphären und ziehen ihn mit Tuvas fesselndem, federleichtem Gesang in ihren Bann.

Erst 2018 veröffentlichte Tuva ihr Debut-Album „Soft Drop“, das sowohl in ihrer Heimat Norwegen als auch international von Kritikern gefeiert wurde. Jetzt, nur ein Jahr später, ist das zweite Album fertig, „I Entered The Void“.

Der Sound von „I Entered The Void“ ist anders. Veränderungen in Tuvas Leben entladen sich in Themen und Lyrics und spiegeln sich im Klang der Platte wider: Ein bewusster Schritt weg vom minimalistischen Sound des Debuts „Soft Drop“ hin zu einem schwereren, volleren Klang. Vor allem die Veränderung des Live-Sounds inspirierte Tuva zum Umdenken. Die abstrakte Eleganz und markerschütternde Magie ihrer früheren Songs bleiben erhalten, werden aber zusätzlich verstärkt durch die energetische Kraft der Band, um letztlich zusammen in musikalischen Stürmen zu gipfeln. Songs wie „Ambiguous Flies”, in dem impulsives Gitarrenspiel Tuvas Gesang durch den Refrain treibt, zeigen eine Band mit neuem Biss. Die neuen Songs der Tuvaband zeichnen sich durch eine kunstvoll gefertigte Aggression aus, ohne zu vergessen, was ihre Musik bisher so einzigartig gemacht hat. Wie auch auf zuvor thront im Herzen der Songs Tuvas Stimme, schimmernd und leuchtend. 

www.tuvabandmusic.com

 

FR 17.01.2020

Konzert: Tristan Brusch (D / Indie-Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 17,00 TICKETS

Operation am faulen Zahn der Zeit Tour 2020

„Operationen am faulen Zahn der Zeit“ heißt die neue EP von Tristan Brusch – tragikomisch, puristisch. Der Sänger, Songschreiber und Komponist hat sich dem Ganzen bewusst sehr reduziert angenommen und bei der Umsetzung lediglich Klavier und Gitarre zu Ton kommen lassen. Darüber legt sich kompromisslos und dringlich seine markante Stimme. "Ich wollte dieses Mal einfach ohne viel nachzudenken Musik machen und nachträglich nicht dran rumschrauben“, so Brusch selbst. Auch live wird es einige Änderungen geben. Denn im Januar geht es für den Multiinstrumentalisten zum ersten Mal ganz alleine auf Tour – im Koffer lediglich sein Klavier, seine Gitarre und was er sonst noch zum Musikmachen benötigt. Es wird also ein stimmgewaltiges Epos, beim dem man sich ganz und gar auf ihn und die Kunst konzentrieren kann. Er selbst sagt: „Ich gehe solo auf Tour und freue mich endlos drauf. Ohne Mitmusiker muss ich auf niemanden Rücksicht nehmen, kann spontan alles umwerfen, noch näher ans Publikum heranrücken und muss meiner Goofiness keine Grenzen setzen. Bandkonzerte sind aber unersetzlich und kommen danach auch wieder.“ Die Zuschauer dürfen sich also auf intime, zauberhafte und noch nie dagewesene Abende mit Tristan Brusch freuen. Und wer weiß wann er das nächste Mal solo auf der Bühne stehen wird.

tristanbrusch.de

 

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DI 04.02.2020

Konzert: Like Lovers (D / Pop, Indie, Electronic)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Im Stillen, ungestört, arbeitet der Musikproduzent Jan Kerscher schon seit vielen Jahren an sphärischer Popmusik mit Weltuntergangscharme. Inspiriert von der Absurdität des modernen Lebens wächst sein Soloprojekt Like Lovers zu einer Ton gewordenen, unangenehmen Wahrheit, die uns jetzt einholt. Erschütternd, aber nie ohne Hoffnung. Mit seiner ersten Single „Fall“ veröffentlichte Like Lovers im Mai den ersten Vorboten seines Debütalbums.
Nach Produktionen für Bands wie A Tale Of Golden Keys und Munity On The Bounty und der Mitwirkung bei Produktionen von Projekten wie Tristan Brusch, Lion Sphere oder Hannah Epperson geht Jan Kerscher jetzt endlich konsequent auch eigene musikalische Wege. Als Like Lovers macht er sich auf die Suche nach Melodien und Sounds, die zur malerischen Einsamkeit seines Studios im Fränkischen Seenland nicht besser passen könnten. Dabei lässt die textliche Sinnsuche in Zwischenmenschlichem und Gesellschaftlichem jedoch keineswegs auf soziale Abgeschiedenheit schließen: Durch ständige Reisen als Produzent und den Kontakt zu Musiker*innen aus aller Welt scheint Jan Kerscher so etwas wie ein Guckloch in die Emotionen von Menschen zu besitzen. 
Im Jahr 2019 wird die jahrelange Arbeit nun endlich in einer in einer ersten wegweisenden Veröffentlichung münden. Mit neuen Songs kommt Like Lovers als Band im Herbst 2019 auf die Bühnen zahlreicher Städte. Dort wird sich dann ein eindringlicher Sound mit großen Popmelodien, ausgeklügelten elektronischen Sounds und vielen Emotionen entfalten. 

Youtube: Video "Fall"
Website: wearelikelovers.com
Instagram: instagram.com/wearelikelovers
Facebook: facebook.com/wearelikelovers
Spotify

FR 07.02.2020

Konzert: Máni Orrason (IS / Synth-Pop, Indie)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,50  TICKETS

Baby Angel Tour 2020

„Moderner Indie-Pop, Synthie-Sounds, eingängige Refrains, Ohrwurmgefahr“ – besser könnte man den Sound von MÁNI ORRASON wohl nicht beschreiben (allschools). Intensive Monate liegen hinter dem 21-Jährigen, der nicht nur nach einer gescheiterten Partnerschaft eine neue Liebe fand, sondern auch zu seiner musikalischen Arbeit eine neue Beziehung einging. Kurzerhand hat er sich nach zwei Alben von seinen traditionellen, akustischen Kompositionen verabschiedet, um seinen Singer-Songwriter-Sound mit elektronischer Eigenart und modernem Touch in einen synthetischen, lunaren Pop mit unwiderstehlichem Tempo zu verwandeln – „Eine Neuerfindung, die dem Künstler ausgezeichnet steht“ (Diffus).
Gemeinsam mit Produzent Nikolai Potthoff hat MÁNI ORRASON akribisch am Sound seiner aktuellen EP gearbeitet, um seine Geschichten und Gefühle angemessen zu verpacken. „Baby Angel“ ist eine EP übers Verlieben und über das, was danach kommt – Verzweiflung, Sehnsucht und andere Zwangsläufigkeiten nicht ausgespart. Die sechs Songs bewegen sich frei zwischen Träumen und Wachen, Grübeln und Loslassen und beeindrucken als Dokument einer persönlichen wie auch künstlerischen Weiterentwicklung. Auf „Baby Angel“ wird der neue Máni greifbar – zumindest für den Moment. Von der queeren Verknalltheit über Zukunftsängste und Frustration, bis hin zu den Fragen über Sein, Sinn und Selbst, ist der Weg zu einem neuen Lebensabschnitt mit großen Gefühlen nachvollziehbar. „Ich wusste, dass ich von einem aufrichtigeren und naiveren Standpunkt aus schreiben musste. Für mich ist „Baby Angel" eine Neugestaltung meines Weltbilds, eine Aufzeichnung von Veränderungen", so MÁNI ORRASON. Im Frühjahr 2020 wird der Ausnahmekünstler seine neue EP auf großer Deutschlandtour präsentieren und jedem unter Beweis stellen, dass er nicht nur seinem Alter, sondern zunehmend auch seiner Zeit voraus ist.

www.maniorrason.com

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DI 18.02.2020

Konzert: Jeremias (D / Indie, Disco-Funk)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Du musst an den Frühling glauben - Tour 2020

JEREMIAS – vier Jungs im Alter zwischen 18-21 - überraschen seit Februar 2018 mit ihrem frischen und spannenden Disko-Funk mit deutschen Texten.
Ihre Debüt-EP haben JEREMIAS im vergangenen Herbst gemeinsam mit Produzent Tim Tautorat (Annenmaykantereit , Faber, OK KID) in den Hansa-Studios Berlin aufgenommen. Ihre Songs handeln von Freimut, jugendlicher Ungeduld und einem Überschuss an geballter Energie. Sie singen und spielen sich ihr träumerisches Weltbild von der Seele, welches neben der totalen Ungezwungenheit auch melancholische Facetten aufweist. Am Ende ist es allerdings die Fusion aus zeitgemäßer Poesie mit einer Prise „Hesse“ auf tanzbaren 70s-Vibes, die ihre persönliche Note des Disko-Funk ausmacht.
Mitte Mai veröffentlichten JEREMIAS ihre viel gelobte Debüt-Single „Alles“. Pünktlich zum Sommeranfang erschien mit der luftigen, überaus tanzbaren Indie-Disco-Funk Nummer „Sommer“ bereits die zweite Single samt Video. Der Song handelt allerdings - im Gegensatz zu möglichen Erwartungen - nicht nur von Sonnenschein, Freiheit, Roadtrip-Feeling und Zufriedenheit, sondern ebenso von Selbstzweifeln und Verlustängsten, einem inneren Konflikt zwischen loslassen und festhalten, sich hingeben und alles kontrollieren zu wollen. Zwischen der kompletten Hingabe auf der einen und den egozentrischen Trieben auf der anderen Seite steht über allem dennoch die Bitte nach Beistand in schwierigen Zeiten wie sie es „nach dem Sommer" seien.
Nach einem ausgedehnten Festivalsommer, in dem die vierköpfige Band zahlreiche namhafte Festivalbühnen bespielt, geht es im Februar 2020 mit ihrer Debut EP „Du musst an den Frühling glauben“ (VÖ 04.10.2019) auf große Deutschlandtour quer durch die Clubs der Republik. Ihre wachsende Fangemeinde kann sich auf begeisternde Konzerte, viel musikalische Leidenschaft und den ganz besonderen extrem tanzbaren Sound dieser spannenden jungen Band freuen.

Präsentiert von: Schall.Magazin, Deutschlandfunk Nova, Diffus, Pickymagazine, The Postie

SA 14.03.2020

Konzert: Haller (D / Pop, Hip-Hop, Soul)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00  TICKETS

Kuss. Tour 2020

Allein sein muss weniger weh und viel mehr guttun. Hier kommt einer, der sich darum kümmern will: HALLER. Nachdem der Musiker aus Aachen drei selbstbewusste EPs veröffentlicht hat, sang er sich Ende 2018 mit seiner Single „Schön genug“ ein Stück tiefer in die Herzen seiner Fans, denn diese ist nicht nur musikalisch mitreißend: „Die Single ist auch der ehrliche Aufruf eines ehrlichen Künstlers, der sich selbst nicht zu ernst nimmt“ (The Mellow Music).
HALLER macht nicht nur Musik, er erzählt Geschichten. Seine Texte sind ergreifend, direkt und Mut aufbauend. Er berichtet von alltäglichen Gedanken, von den schönen und weniger schönen Dingen des Lebens, vom Glücklich sein oder seiner Kindheit und erzeugt damit ein Gefühl der Nähe und Wärme. Das spiegelt sich auch in seinem Debüt-Album wider: „Für mich ist das Album fast wie ein Brief, in dem ich erzähle, wer ich bin, was ich erlebt habe und was ich haben will“, so der Singer-Songwriter. Zu minimalistischen Gitarrenklängen und Blues-Elementen geschmeidig auf den Punkt singend, trägt er die Kopflage bis runter zum Bass und den Text direkt ins Ohr –„Ein wunderbares Songwriter-Talent aus Berlin, der bereits mit zahlreichen Shows und mehreren Singles eine Menge Leute überzeugen konnte“ (MKZWO).
Mit Auftritten auf dem Sound Of The Forest oder dem Bauhaus Open Air, als Support-Act von Künstlern wie MINE, Michael Schulte oder LOTTE und mit seiner eigenen Kuss. Tour 2018 hat HALLER gezeigt, dass er sowohl ihm bekanntes als auch unbekanntes Publikum begeistern kann. Im Frühjahr 2020 wird er erneut auf Kuss. Tour gehen und mit seinem neuen Album im Gepäck im Zeitalter der Selbstoptimierung ermutigen, das Optimalste zu wagen: einfach ganz man selbst sein.

http://hallermusik.de/

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