Konzert
Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 | Eintritt: VVK 15,00 + Gebühren TICKETS
Support: Annie Bloch
Mit ihrem Debütalbum „Hands / Trees“ konnte die Leipziger Indie-Folk-Band Almost Twins bereits große Wellen schlagen: mehrere Tourneen in ganz Deutschland, zahlreiche Platzierungen auf DSP-Playlists, internationale Radio-Plays und die Nominierung eines Musikvideos für den deutschen Preis für Popkultur. Zusammen mit dem Produzenten und Bassisten Alex Binder (Anna Erhard, Dota, Crucchi Gang, Anna Hauss), der bereits das erste Album der Band produzierte, haben sie nun ihre Follow-Up-Produktion „Visions“ aufgenommen (VÖ Januar 2026).
Auf der Suche nach klanglicher Erweiterung fand Sänger und Gitarrist Max Grüner, der Almost Twins ursprünglich als Soloprojekt konzipiert hatte, in seinen vier Bandkollegen eine fast zwillingshafte Verbundenheit. Laurenz Welten (Saxofon, Klarinette), Valentin Mühlberger (Wurlitzer, Synth), Raphael Schuster (Schlagzeug) und Arne Imig (E-Bass) interpretieren die Songs von Max auf eine Art, die seinen Emotionen den nötigen Ausdruck verleiht, ohne pathetisch zu sein. Warme Synth-Teppiche und kreisende Wurlitzer-Patterns vereinen sich mit verträumten Saxophon- und Klarinettenlinien und erschaffen einen Sound, der sich leicht anfühlt, ohne an Tiefgang zu verlieren, Ruhe ausstrahlt und es sich doch erlaubt, aus dieser auszubrechen. Ein Singer-Songwriter Traum, der an Erlend Øye (Kings of Convenience), José González oder This Is The Kit erinnert.
Almost Twins konnte bis Ende 2025 insgesamt ca. 60 Konzerte in ganz Deutschland spielen, inklusive Auftritte bei Festivals wie Detect Classic, Alinae Lumre, Wipfelrauschen, Zugvögel und Roots & Sprouts. Außerdem war Max Grüner solo als Support-Act zusammen mit Dekker in Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz auf Tour. Ihr Debütalbum „Hands / Trees“ wurde am 3. Mai 2024 via Wagram Stories Berlin veröffentlicht; das zweite Album „Visions“ erschien am 30. Januar 2026.
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Annie Blochs Musik ist Bekenntnis, ist Trost, ist Aufbruch. Werden ihre Songs zu einer Geschichte, ist es eine fragmentierte — die Romantisierung scheitert, der Reim geht nicht auf.
Ihr Sound bleibt menschlich, roh und direkt, strebt nicht nach Perfektion, aber nach Utopie. Dringend soll es sich leicht anfühlen. Ihr E-Gitarren-Picking, das an Adrienne Lenker erinnert, schafft einen wohligen Raum, in den man eintaucht und dort von ihrer Stimme samtig warm umhüllt wird. Ein Moment des Wohlfühlens, der Trost spendet und Kraft gibt, um dann wieder in die Tiefe zu stürzen, sich den nächsten Widersprüchen zu stellen und laut zu werden, wo es nötig ist. Denn trotz träumerischer Anklänge sind die Schauplätze ihrer Songs nicht poetisch verklärt, sondern zeigen sich im klaren, trockenen Alltagslicht.
So beschreibt Four Trips To The Shop (Papercup Records, 2024) das innere Gewitter, das aufzieht, während man einkaufen geht oder wie die Nostalgie einen überkommt, während man einen Kaffee bestellt. Das Flüchtige wird für die Dauer eines Songs konkret. Auf die EP folgt im März 2025 das Album I DEPEND (Papercup Records) mit zehnköpfigem Ensemble.
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