DI 29.01.2019

Konzert: We Are The City (CAN / Experimental Pop, Rock)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

We Are The City haben am 05. Oktober 2018 ihr neues, selbst produziertes, gemischtes und gemastertes Album "AT NIGHT" veröffentlicht. Von der Kritik verehrt und international mit dem Ruf einer fantastischen Liveband versehen, steht das Trio nicht nur für seinen überdrehten Prog-Pop/Rock oder für seine preisgekrönte Film- und Filmmusikarbeit; vor allem sucht es immer die Herausforderung außerhalb der eigenen comfort zone.

Mit dem "My Dinner With We Are The City" geben We Are The City einen intimen Einblick in ihre derzeitige Welt. Bei einem luftigen Garten-Dinner erinnern sich die drei an die albernen bis traurigen Momente, die sie über ein Jahrzehnt hinweg gemeinsam erlebt haben, und nehmen die aktuellen Einflüsse auseinander, die ihre Arbeit inspirieren und die Band zusammenhalten. Fast nebenbei wird erwähnt, dass "AT NIGHT" nur das erste von zwei sehr unterschiedlich konzipierten und abgeschlossenen Alben sein wird, die die Band kurz nacheinander veröffentlichen werden. Das zweite dieser Alben heißt "RIP"; der düstere Titel und einige weitere Details kommen im Video zur Sprache. 

"AT NIGHT" ist das Ergebnis eines zweiwöchigen Ausbruchs ungebundener Kreativität, es ist voller verzerrter Crescendos und anschließender zarter Abkühlungen. Das Album ist lebhaft, es kommt von Herzen, ist in voller Absicht unvollkommen. Mit einem Gastauftritt des kanadischen Hip-Hop-Stars Shad (der hier singt, statt zu rappen), mit hauchdünn überlagerten Melodien, mit ihrer wie immer elektrisch geladenen Experimentierfreudigkeit gelingt We Are The City mit "AT NIGHT" das eindrückliche Dokument eines ansonsten flüchtigen, zauberhaften Moments.

Sänger/Keyboarder Cayne McKenzie, Schlagzeuger Andrew Huculiak und Gitarrist David Menzel gründen We Are The City als Teenager. Seitdem haben sie das Projekt als Ventil für ihre wildesten kreativen Launen genutzt. Sie enthüllen ihre maskierte Alter-Egos (High School EP), schreiben ein Album mit einem dazu gehörenden, preisgekrönten norwegischen Spielfilm (Violent) und inszenieren einen 24/7-Fake-Live-Stream ihrer Albumaufnahmen (Above Club 2015). Und nun, mitten in Freuden und gelegentlichen Tragödien des Erwachsenseins angekommen, nehmen sie ihre nächste Herausforderung an: absolute, unerschütterliche Aufrichtigkeit.

http://www.wearethecity.ca/

https://www.youtube.com/watch?v=c5GOIYj5giI

DI 05.02.2019

Konzert: Black Sea Dahu (CH / Indie Folk, Singer-Songwriter)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (wir geben den Spendenhut herum)

White Creatures - das Debütalbum von Black Sea Dahu - ist genau die Art von Platte, die deine innere Architektur neu ordnet und die dich letztendlich die Welt und dich selbst in einem neuen Lichte betrachten lässt. Wenn du es zulässt. Drückt man auf Play, begibt man sich im Grunde auf die Suche nach einer Vision, betrachtet man eine Darstellung menschlicher Verfassung, gleich einem Röntgenbild, so wie Sängerin und Songwriterin Janine Cathrein sie erlebt. Die gesamte Reise - denn danach fühlt es sich an - ist eine kiesige und staubige, aber reich orchestrierte und filmische Lesart urbaner Folk-Ästhetik. Die Arrangements, durchweg riesig, unterstützen und verstärken das sorgsam abgestimmte und emotional getränkte Songwriting - so wie man es eigentlich eher von Künstler_innen mit umfangreichem Œuvre erwarten würde. Black Sea Dahu dagegen startet gerade erst.

https://www.blackseadahu.com/

DI 12.02.2019

Konzert: Christian Kjellvander (SWE / Singer-Songwriter)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: FREI (wir geben den Spendenhut herum)

Support: Perry O’Parson / Helmet Lampshade

Präsentiert von: Roadtracks   

In diesen Tagen, in denen Ausgrenzung und Abschottung zu regieren scheinen, ist ein Künstler wie Christian Kjellvander überlebensnotwendig für unser Seelenheil. Der schwedische Singer-Songwriter ist einer, der das Fremde umarmt und das zutiefst Menschliche auslotet. Bereits der Titel seines neunten Albums „WILD HXMANS“ zeigt: Etwas ist anders, irritierend. Christian Kjellvander macht uns ein X für ein U vor. Das ist gut, denn er macht uns nachdenklich, er sensibilisiert. Wir nutzen ein X, um unsere Stimme abzugeben. Aber auch, um einen Fehler grob unkenntlich zu machen. „Einfach durchstreichen und weg – wenn Leute versuchen, dieses Prinzip auf andere Menschen anzuwenden, haben wir ein Problem“, sagt Christian Kjellvander. Und so erzählt uns der 42-Jährige in sieben rauen wie soghaften Songs zwischen Folk, Blues, Americana und Free Jazz von Abschied und Aufbruch, von Flucht und dem Gefühl, neu in einer Welt zu sein. So erschafft er einen Sound, der ruhig atmet und pulsiert, um sich dann aus dieser Intimität in eine unglaubliche Dynamik hineinzufiebern, in etwas Dunkles, Sattes, Schwüles. Mitunter scheint seine Musik zu entschwinden, um kurz darauf flirrend und transparent zu strahlen.

Christian Kjellvander ist ein emphatischer Vagabund, ein daydreaming Desperado. In „Strangers In Northeim“ lässt er das Neue, Ungezähmte in eine perfekte Kleinstadt einbrechen. „Faux Guernica“ wiederum basiert auf einem Roadtrip mit seinem jüngsten Sohn ins Baskenland. Und „Curtain Maker“ ist inspiriert von einer Begegnung in Verona mit einer Frau aus Syrien: Es geht um die Stille, die unerträglich ist nach einer Trennung, nach dem Tod. Was für eine paradoxe Aufgabe für einen Musiker, dieses ewige Schweigen zu vertonen. Und was für ein Glück, wenn es gelingt.

Getragen werden die facettenreiche Lieder von Christian Kjellvanders Wunderstimme, die mal an Leonard Cohen, mal an Neil Young, mal an David Sylvian erinnert und die doch ganz eigen ist. Sein Gesang geht so brüchig in den Schmerz hinein und so hell schimmernd in die Zuversicht, dass all die im Alltag oft verschütteten Emotionen hochgespült werden. 

In „The Thing Is“ reist der Hörer zurück ins Texas der 90er Jahre. Der Tod seines Vaters und seines jüngsten Bruders prägen dieses intensive Stück: „We’re all born with a weight / We get lighter for every day / Come on now, spread the love / Until we finally drift away.“ Was für eine ultimativ positive Weise, dem Ende entgegen zu leben. Und auf diesem Weg braucht Christian Kjellvander das Fremde für seine Kunst: „Ich begebe mich häufig in Situationen oder an Orte, über die ich absolut nichts weiß. Dann lerne und schreibe ich.“

www.christiankjellvander.com

DO 14.02.2019

Konzert: Wyvern Lingo (IRL / R&B, Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12 AK 15 TICKETS

Präsentiert von: 

Wyvern Lingo waren an allererster Steller immer Freunde, erst an zweiter Stelle steht die Band.

So hat sich das Trio, dass sich seit der Grundschule kennt und befreundet ist, über die Jahre zu einer Band entwickelt. Dazu gehörten die ersten Küsse, die ersten Kater und gute wie schlechte Ausflüge. Zwielichtige Orte und noch zwielichtigere Freunde und Freundinnen. Junge Herzen aber hexenartige, alte Seelen mit einer Geheimsprache: die Wyvern Lingo.

“We are three individuals whose lives are inextricably linked. We know each other inside and out and can’t lie or fake it in front of each other, so our lyrics are awash with honesty.”

Doch Musik ist, was Wyvern Lingo immer zusammen gehalten hat. Angefangen mit Alben von Thin Lizzy, Led Zeppelin, Joni Mitchel und Simon & Garfunkel haben sie bald angefangen eigene Musik zu machen und ihre Einflüsse mit Folk, Hip-Hop, Rock und R&B zu vereinen. All das wird durch die uniken Harmonien im dreistimmigen Gesang zusammengehalten. So schreiben Wyvern Lingo zusammen ihre Hoffnungen und Ängste in Verse und Refrains.

Jetzt haben Wyvern Lingo all dies auf ihrem Debütalbum zusammengebracht. In den Worten der Band ist das selbstbetitelte Debütalbum: “[...] a collection of experiences both separate and shared. Experiences that shape how we view the world, and how we’ve come to terms with the way our lives have unfolded.”

http://www.wyvernlingo.com/

SA 16.02.2019

Konzert: Indianageflüster (D / Indierap, Experimental)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 8,00 AK 10,00 TICKETS

Emmelshausen, Boppard, Kastellaun - drei Orte im Hunsrück, die nicht gerade für überbordende musikalische Kreativität stehen. Den ersten kennt höchstens der betagte Atemwegserkrankte als Luftkurort, den zweiten hat gesehen, wer mit dem Bötchen eine Tour durchs Rheintal machte, und den dritten hat man vielleicht schon mal gehört, weil dort jährlich Deutschlands größter Technorave stattfindet. Aber eine eigenständige Szene oder gar eine Keimzelle für künstlerische Innovationsfähigkeit sucht man dort vergebens. Bis jetzt denn die fünf jungen Männer von Indianageflüster haben gerade aus der Not, zu keiner musikalischen Szene zu gehören, eine Tugend gemacht und einen Sound entwickelt, den man in Deutschland so noch nicht gehört hat. Darin mixen sie Rapmusik mit Indie, Rock -satten Grooves und einem in diesem Kontext wirklich außergewöhnlichen klassischen Element: dem Cello.

Gekoppelt mit den äußerst toughen, druckvoll herausgeschossenen Raps von Jojo ergibt sich daraus eine explosive Mischung, die gerade in der Live-Situation mächtig zu überzeugen weiß. Das finden nicht nur wir, sondern fanden auch schon die Jurys zahlreicher Nachwuchs-Bandwettbewerbe. Innerhalb ihrer erst kurzen Existenz gewannen sie unter 1.500 Mitbewerbern den SPH Bandcontest in Montabaur, waren einer von drei Gewinnern beim Rockbuster Contest, wurden zum Bundespreisträger der Wettbewerbe der Berliner Festspiele ernannt und belegten die Spitzenposition beim vom WDR ausgerichteten Wettstreit „Planet Rock“ - was wiederum zu einem Auftritt beim „Rockpalast“ führte, inklusive TV-Aufzeichnung und erstem großem Fame.

https://www.facebook.com/indianagefluester

DI 19.02.2019

Konzert: Die Nerven (D / Post Punk, Noise Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 18,00 AK 21,00 TICKETS

Präsentiert von:      

SUPPORT: Walls and Birds

Am 20. April 2018 erschien auf Glitterhouse Records das neue Die Nerven Album FAKE. „Mit Abstand hat uns kein Album so viel abverlangt wie dieses hier“, reflektiert die Band über ihr viertes Album und sagt, dass sie sich aufgrund des anstrengenden Entstehungsprozesses mehrere Male annähernd aufgelöst hätte. FAKE ist ein Monolith von Album, ein Statement, die Wucht und wurde von Fans wie Presse gleichermaßen gefeiert: "Ein Manifest gegen die Arriviertheit" schrieb die Süddeutsche Zeitung, "Die Nerven stemmen sich mit ihrem bisher wirkmächtigsten Album gegen das "Fake"-Zeitalter" urteilte Spiegel Online, "Drei solche Ichs machen Die Nerven zum besten (Post-)Punk-Trio im Lande und FAKE zu einer Platte, die klingt, als hätte jemand einen Sprengsatz in die ICH-MASCHINE geworfen" so der Musikexpress, während die Intro sie aufs Cover nahm und urteilte: "Ihr könnt jetzt alle schon mal nach Hause gehen: Das beste deutsche Album des Jahres kommt von den Nerven." Nachdem FAKE auf Platz 13 (!) der Top 100 Albumcharts einstieg, kommen Die Nerven im Oktober und November erneut auf Tour um "ihren Titel als beste deutsche Liveband zu verteidigen" (Visions Magazin).

Fast drei Jahre mit unzähligen Konzerten, einer Theaterarbeit und diversen Songwriting-Sessions lagen zwischen den Aufnahmen zu OUT und FAKE. Bereits während die Stücke geschrieben wurden, legten DIE NERVEN mehr Wert auf Vielfalt denn je, jeder der zwölf Songs funktioniert sowohl im Albumkontext, als auch für sich alleine. Zusammen mit Produzent Ralv Milberg und seinem mobilen Studio plus Equipment überquerten DIE NERVEN im September 2017 dann gleich zwei Mal die Alpen, um innerhalb von nur zwei Wochen ihr viertes Studioalbum in der Toskana aufzunehmen. Verteilt über 4 Räume wurde FAKE ausschließlich live aufgenommen, Overdubs und Percussion folgten in Leipzig, für den Gesang fanden sich DIE NERVEN wiederum in Stuttgart ein.

https://www.youtube.com/watch?v=IowD3B72ymM

http://www.dienerven.de/

http://www.wallsandbirds.com/

MI 20.02.2019

Konzert: Letters From The Colony (Progressive Metal, Djent)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 10,00 AK 13,00 TICKETS

Präsentiert von:   

Letters From The Colony kommen aus dem tiefen Wald irgendwo in der Tundra Schwedens. 2010 gegründet, hat die Band aus Borlänge viel an ihrem Sound gepfeilt, bis 2018 ihr Debütalbum “Vignette” via Nuclear Blast veröffentlich wurde. “Vignette” bündelt das Streben nach Perfektion mit geordnetem Chaos; die Freude der Experimentation und spielerischem Können. Letters From The Colony liefern hoch komplexe Songs, voller ungestühmer Aggression, Melodie und einem ätherischen Sound, der einen jeden Metalfan begeistern wird. Inspiriert von Bands wie Meshuggah, Opeth, Gojira und Between The Buried And Me liefern auch Letters From The Colony verdammt guten Progressive Metal ab. Dabei sind sie nicht die Standard Metalband von neben an, was sie bereits auf internationalen Festivals wie dem Euroblast oder dem Complexity Fest unter Beweis stellen konnten.

Wie das FUZE Magazine passend beschreibt, vereinigt: “Vignette” die Experimentierfreude, die Between The Buried And Me ausstrahlen, mit der rhythmischen Affinität von Meshuggah und klingen dabei so innovativ wie “Inmazes” von Vola. (...) “Galax” bietet eigentlich alles, was man sich auf einer solchen Platte wünschen kann. Groovige, angejazzte Cleanparts, mächtige mechanische Breaks und all das ohne in Emotionslosigkeit oder Repetition zu enden. Geil!”

https://www.youtube.com/watch?v=zSanE0Izc70

https://www.facebook.com/lettersfromthecolony

DI 26.02.2019

Konzert: Botticelli Baby (D / Alternative-Swing)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Die aus dem Ruhrpott stammende Eigenmarke „Botticelli Baby“, die unter viel guter Resonanz im September 2018 ihr Album „Junk“ mit dem Label UNIQUE in Düsseldorf veröffentlichte, konnte seitdem auf ausverkaufte und hochenergetische Clubkonzerte über die Republik verteilt zurück schauen.
Neben dem Elbjazz und dem Fusion Festival breitete sich die Welle Botticelli Baby über die Grenzen NRWs aus und versorgte Clubs und Festival-Wiesen mit einer explosiven Mischung aus allem Möglichen. Ihr „Junk“ reißt unterschiedlichste Stile an, greift Beats aus vielen Genres auf und gießt sie zusammen in eine knaller Form, die die Band über die Jahre entwickelt hat und für die Botticelli Baby bekannt ist.
Was das Publikum erwartet wenn der D-Zug Botticelli Baby losbraust: eine ekstatische Stimmung, Schweiß, eine laute Meditation. Die Musik ist fett und ehrlich. Pur und qualitativ hochwertig. Sie ist laut. Es rumpelt. Sie geht voran. Man kann sich mitreißen lassen, genießen, betrachten. Sitzen ist möglich, fällt aber schwer.
Die Show passt, wackelt und irgendwann braucht man Luft, aber es geht weiter.
Die sieben Köppe, einer unterschiedlicher als der andere, geben alles an ihren Instrumenten, zu jeder Zeit. Sie lachen sich zu, verziehen die Gesichter, wackeln im Takt und das Publikum ist immer Teil des Ganzen, sofern es denn will.
Es geht rauf und runter, die Melodien ausgetüftelt, der Beat hämmert durch, die Texte tief, gebrüllt, poetisch, Ausdruck pur. So wie die Show selbst.
Es lohnt sich, weil jeder etwas anderes darin sehen kann. Es bewegt.

www.botticellibaby.de

 

MI 13.03.2019

Konzert: Jungstötter (D / Indie Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 VVK:12,00 AK: 15,00 

Fabian Altstötter ist kein unbeschriebenes Blatt. Schon in frühester Jugend gründete der aus Landau stammende Künstler mit seinen Freunden Philipp Hülsenbeck und Marc Übel die Band Sizarr, die zwei erfolgreiche und von der Kritik hoch gelobte Alben veröffentlichte. Der Sound von Sizarr war jugendlich, wenn sich auch hier schon eine enthusiastische Kenntnis der Popgeschichte wie auch jene Ästhetik der Melancholie zeigte, die vielleicht über das junge Alter der Musiker hinwegtäuschte. Nun sind einige Jahre ins Land gegangen, nach Stationen in Mannheim und Leipzig lebt Altstötter in Berlin. Die Kleider haben an Farbe verloren, die Mäntel sind länger geworden, die Haut ist gestochen von morbiden Fantasien. Ein Wandel vollzieht sich, aus Altstötter wird Jungstötter. Die Melancholie ist noch da, und aus dem Kokon des jungen Sängers ist ein weit gereifter Erzähler entpuppt. Nun stellt Jungstötter sein erstes Album vor. LOVE IS erscheint im Frühjahr 2019 bei Pias. Es ist eine Achterbahnfahrt geworden, der Wagen, mit Samt ausgekleidet, nähert sich Abgrund um Abgrund. Anders als bei Sizarr vertrauen die zehn Stücke auf LOVE IS auf ein paar wenige Instrumente, ihre Verspieltheit emanzipiert sich ohne viel Pomp. In der Arbeit an den Songs wurden sie musikalisch immer reduzierter, bildeten eine Skulptur heraus, die nun nicht arm an Verzierung auftritt, ihren Körper, ihre Mimik, ihren Ausdruck jedoch ohne große Effekte findet. Dabei, und das markiert eine ganz besondere Note, ist sie von einem seltsam introvertierten Pathos behaftet, der ohne Gebrüll auskommt, nicht plakativ verfährt – sondern bedacht und fast zärtlich nach seinen Hörern greift.

Die Referenzen liegen in einer romantischen Sphäre. Zwischen der Schwere der Bad Seeds, dem Schmerz Tuxedomoons, den alptraumhaften Songlandschaften Scott Walkers, der Intensität Neil Youngs und der Zartheit Marc Hollis’ jedoch findet Jungstötter zu einer Musik, die sich neben dem Erbe genannter Musiker ein eigenes Haus baut. Die kargen Zimmer dort sind erhellt vom Schein flackernder Kerzen. Mit seiner jungen Band hat Jungstötter dieses Haus nun bezogen, richtet es nach und nach ein. Die Stücke sind dabei jedoch nicht auf die Gruppe angewiesen, Jungstötter spielt sie je nach Anlass alleine am Klavier oder mit Band. Wir folgen, so oder so: In die Tiefe.

Produziert wurde LOVE IS von Max Rieger, die Besetzung der Live-Band, die auch im Studio mitgearbeitet hat, besteht aus P.A. Hülsenbeck, Manuel Chittka, Johannes Weber und Nicolas Fehr.

https://www.youtube.com/watch?v=YqvHWDGAYBM

DO 14.03.2019

Konzert: BLVTH (D / Trap, Electro, Pop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 AK 19,00 TICKETS

If your alias is spelled BLVTH but pronounced [blu:t], that should be a first signal that you’re not just trying to place yourself comfortably in an oversaturated jungle of electronic music. You want to stand out by turning heads, charming “s’cuse me-s” wherever you go, alienate, bend expectations. But not only via his chosen stage name, BLVTH flouts established principles. The half-Polish, half-Albanian, Berlin-based producer, singer and songwriter chases a vision in which his art is not merely a stand-out, but rather a stand-alone.

What sets BLVTH apart from musically kindred acts like Mura-Masa, Flume or Lorne is his willingness and grit to go beyond what’s approved in the current musical landscape, regarding his genre-hopping antics and convention-defying performance, manifesting himself in an erratic whirlwind of vigour and creativity. His songs and beats are melodic, hard hitting, experimental but nonetheless weirdly catchy, at times even anthemic. Having grown up with Punk and Hardcore and later straying with French-house and Trap, he describes his own music as Future-Grunge, a dystopian, ragged version of electronic pop and hip-hop. BLVTH is fresh and bold like an unexpected slap on the cheek and at the same time deep and contemplative like a good whiskey.

After autonomously releasing numerous EP’s and singles and producing for German Rap-Acts Casper and Ahzumjot, along with international acts such as K.Flay and Point Point, BLVTH’s latest cut “Pusher” is a surprisingly upbeat, bouncing, hip-hop influenced piece of music, featuring the artist’s trademark tuneful vocals and catchy toplines. The track, as well as the accompanied video, directed and filmed by Felix Aaron, is out now.

http://www.blvth.com

SA 16.03.2019

Konzert: KLAN (D / Pop, Indie)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 TICKETS

Präsentiert von:      

»Wir wachsen nach innen / Wir messen uns nicht an den Dingen / Wir geben uns Zeit, wir geben uns Sinn / Wir geben uns einfach hin« – man sollte nie aufhören, sich vorzustellen, wie die Welt am besten wäre. Die Brüder Stefan und Michael machen deutschen Pop. Klar und cool, selbstbewusst und kritisch, geradlinig und emotional.

In Leipzig aufgewachsen mit Kirchenchor und Straßenmusik, später dann Techno und Alternative zugewandt, wird der eine Gitarrist und der andere geht nach Berlin, um Medizin zu studieren. Dort kommen sie 2016 als Musiker und Texter wieder zusammen und arbeiten seitdem im Homestudio an ihrer gemeinsamen musikalischen Vision. Einem Sound, der urban und modern ist, dem man aber die organischen Wurzeln im Soul und Trip Hop anhört. Und Texten, die die relevanten Themen ihrer Gegenwart neu verhandeln: Familie, Liebe und das, woran wir glauben. Mit präzisem Blick für die Risse, Brüche und Facetten vertonen und verkörpern sie die oft so gegensätzlichen Gefühle ihrer Generation. Und vielleicht ist das die größte Stärke von KLAN: den Fragen ihrer Zeit mit Mut und Offenheit gegenüberzutreten und dabei der Schwere Leichtigkeit zu verleihen.

Auch live entfalten die kraftvollen Songs eine mitreißende Dynamik. Wenn KLAN auf der Bühne stehen, erlebt man zwei authentische Musiker, die nicht nur ein Gespür für große Melodien haben, sondern auch eine klare Botschaft.

www.klanmusik.de/

DO 21.03.2019

Konzert: Henry and the Waiter (D / Indie-Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00 AK 15,00 TICKETS

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Es scheint, als würden Henry And The Waiter immer noch einendraufsetzen: Schon die Debütsingle der Frankfurter Band, »Safe Coast«, wurde seit dem Herbst 2017 alleine auf Spotify über 950.000 Mal gestreamt – und die im Juni diesen Jahres mitsamt einer ganzen EP veröffentlichte Nachfolge-Single »Higher« knackte unlängst die zwei Millionen-Marke. Jetzt veröffentlichen Henry And The Waiter mit »Oh Boy« ihre nächste Single – und die steht den anderen beiden Hits in nichts nach.

Henrik, Sänger und Songwriter der Band, stammt aus Erfurt und fand genau  dort auch die Inspiration für den Song. »›Oh Boy‹ handelt von einem jungen Mann, den ich aus meiner Heimat kenne und den ich seit dem Kindergarten bis zum Schulabschluss immer mal wieder in der Stadt getroffen habe. Er ist ein behinderter Mensch und spielte, egal wo man ihn angetroffen hat, stets mit einem Stück Papier«, erzählt Henrik.

»Er hat dabei immer sehr glücklich gewirkt und ich habe mich gefragt, warum man es immer wieder schafft, sich als nicht-behinderter Mensch in tiefe Traurigkeit über sein eigenes Leben zu stürzen. Objektiv geht es einem gut und man sollte sich bewusst sein, dass es einem den Umständen auch wirklich gut geht.« Die Message von »Oh Boy« ist klar: Jeder sollte sich vielleicht eine Scheibe von dem Mann aus »Oh Boy« abschneiden und öfter mal bewusst glücklich sein.

Mit treibenden Beats zwischen Indie- und Electro-Pop und melancholischmutmachenden Gitarrenriffs und dem eingängigen Gesang von Frontmann Henrik schaffen Henry And The Waiter es gekonnt, die Message des Songs einzufangen. All das macht »Oh Boy« zur perfekten Begleitmusik, um sich nicht in sinnlosen Sorgen zu verlieren, sondern einfach mal den Moment zu genießen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Genau das machen Henry And The Waiter nämlich auch – und kündigen für März 2019 ihre erste Tour an. Außerdem darf man sich ab Anfang 2019 auf neue Songs freuen, die man bei der Tour dann erstmalig live zu hören bekommen wird.

www.henryandthewaiter.com

FR 29.03.2019

Konzert: Dagobert (D / Chanson, Indie-Schlager)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 AK 19,00 TICKETS

Das lange Warten hat ein Ende! Der große Dagobert kehrt zurück. Nach seinen letzten Gastauftritten bei Casper („Es lebe der Tod“ – zusammen mit Blixa Bargeld) erscheint am 02.11.2018 endlich eine neue Single des Wahlberliner Ausnahmekünstlers: „Du und ich“.

Eine epischer Popsong für alle Singles, die sich nach einer heimlichen Liebe sehnen. Und natürlich für alle Dagobert-Fans, die endlich wieder mit dem Hohepriester der gesungenen Liebe dahinschmelzen wollen. „Du und ich“ ist der erste Vorbote des am 01.März 2019 erscheinenden dritten Dagobert Albums mit dem noch epischeren Titel „Welt Ohne Zeit“, auf dem sich der Künstler nach eigener Aussage auf die Quintessenz seines Schaffens besinnt: Das unmittelbare Gefühl.

Nun, wer nur einmal „Du und ich“ gehört hat, dem wird schlagartig klar, wie schmerzlich wir Dagobert in der doch zum Teil sinnlos verblassten, deutschsprachigen Poplandschaft seit seinem letzten Album „Afrika“ vermisst haben. Wer das nicht fühlt, der ist verloren.

www.dagobert-musik.de

SA 06.04.2019

Konzert: Charlotte Brandi (D / Indie, Singer-Songwriter)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 AK 20,00  TICKETS

Präsentiert von:    

Charlotte Brandi, ehemals Sängerin, Gitarristin, Keyboarderin des Indie-Duos Me And My Drummer, wird am 15.02.2019 ihr Solo-Debütalbum “The Magician“ auf [PIAS] Recordings Germany veröffentlichen!

„The Magician“ ist ein bemerkenswertes Album, weil es keine Kompromisse zulässt: Der Klang istaufwändig, die Instrumentierung üppig, die Qualität der Arrangements sensationell. Prägendes Instrument ist das Klavier: Charlotte Brandi brachte sich als Kind selbst das Klavierspielen in ihrer Geburtsstadt Dortmund bei.

…und eben dort hatte die mittlerweile in Berlin ansässige Künstlerin 2015 nach einem schweren Fußbruch Zeit, sich ihrer Solo-Karriere zu widmen. Nach „Two Rows“ erscheint heute das Video zur zweiten Single „My Days In The Cell“. Den Clip hat Charlotte zusammen mit ihrer Schwester Emily Brandi – die hier die Regie übernahm - in ihrer Heimatstadt gedreht.

"‘My Days In The Cell‘ zeigt einen speziellen, sehr einsamen Teil meiner Seele in den Neunziger und Nuller Jahren, als ich als junges Mädchen in Dortmund-Hörde gewohnt habe.“ sagt Charlotte Brandi und ergänzt: „Dieses Stück Seele wird dargestellt von Mathis Wagenbach. Meine Schwester konnte mit dem Gefühl aus unserer Kindheit sofort viel anfangen - so lag es nahe, dass sie Regie führt. Im Video sind wir an Plätze gegangen, an denen ich als Teenie mit Musik auf den Ohren stundenlang spazieren ging. Meine damalige Innenwelt wird in diesem Video demnach zu einer Figur, die sich auf den Weg durch diese seltsame Umgebung macht."

„Oh in the nights/ I can feel it/ There‘s an end to everything/ To my shy smile/ Your soft hands/ To our days in the cell“, heißt es in dem mitreißenden Song. Im Frühjahr nächsten Jahres wird Charlotte Brandi mit ihrer 4-köpfigen Band auf „The Magician Tour 2019“ gehen und auch Mainz besuchen!

https://charlottebrandi.com/

MI 10.04.2019

AUSVERKAUFT: Bonaparte (D / Indie Rock, Punk)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 

Das Konzert ist ausverkauft. Es wird keine Tickets mehr an der Abendkasse geben!

Am 13.07.2018 erscheint die neue Bonaparte-Single »Das Lied vom Tod«. Auf der Suche nach musikalischer Leidenschaft und neuen Erfahrungen wurde Bonaparte an der afrikanischen Elfenbeinküste fündig. Im dortigen Abidjan entstand ein fiebriges Amalgam aus westlichen und afrikanischen Einflüssen. Neben diesen Sounds fällt sofort noch etwas anderes auf: Tobias Jundt alias Bonaparte singt erstmals auf Deutsch. »Über die Jahre hatte ich immer mal wieder auf Deutsch geschrieben«, sagt er, »aber keiner dieser Songs passte bislang auf eine meiner Platten.« Nun aber hätten sich die deutschen Texte förmlich aufgedrängt und werden Anfang 2019 auf einem neuen, zur Hälfte in Abidjan und Berlin produzierten Album erscheinen.

Mit neuen und alten Songs sowie neuer Show tourt er dann unter dem Motto “Zurück nach Abidjan” im April 2019 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das letzte Konzert wird dort stattfinden, wo alles begann: in Abidjan.

SA 13.04.2019

Verlegt! - Comedy-Liveshow: Luksan Wunder - WunderTütenFabrik

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:30 Eintritt: VVK 17,00 TICKETS

Die Show wird vom 13.10.2018 auf den 13.04.2019 verlegt! Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit!

Wer in letzter Zeit im Internet unterwegs war, dürfte um die WunderTütenFabrik nicht herumgekommen sein: Unter dem Pseudonym „Luksan Wunder“ treibt das Satire-Kollektiv aus Berlin auf YouTube sein wunderliches Unwesen und parodiert dort alles, was sich Erfolgsformat nennt. Von Tutorials "Korrekte Aussprache", über verdammt nützliche Lifehacks, wie man eine Kiwi schält, wenn man anstatt Hände Brokkoli hat, oder Musikvideos, die mit neuem Text versehen werden. Wortwitz & feinste Ironie vermischt sich mit Qualität, die mit sehr kleinem "Q" geschrieben wird. 300 Millionen Klicks belegen, dass da genau der Zahn des Humors getroffen wird. Zeit, dass Luksan Wunder mal mit einer echten Liveshow nachlegen.  Und weil Lachen vor dem Smartphone oder PC irgendwann öde ist, gehen Luksan Wunder nun mit einer Liveshow auf Tour! Euch erwartet heute eine mit Lachern durchzogene Show aus Musik & Sketchen mal brachial, mal subtil, aber immer verdammt lustig. Seid gespannt!

https://www.youtube.com/channel/UComxPJYEMb4kvJemFemYwfg

 

DI 16.04.2019

Konzert: Ilgen-Nur (D / Indiepop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Ilgen-Nur ist die Indiepopentdeckung des Jahres: Sie singt über Zukunftsängste und Unsicherheiten, aber auch über die schönen Dinge des Lebens: Fahrrad fahren. Die Augenringe einer Person, die man mag. Verschmierten Lippenstift tragen und sich trotzdem wohl fühlen. Sie verbindet lässig Indiepop mit Slacker-Rock-Attitüde und DIY-Ästhetik. Das erinnert mal an Kate Nash, mal an Kurt Vile, dann wieder an Courtney Barnett oder Girlpool.

2017 veröffentlichte Ilgen-Nur ihre erste EP „No Emotions“ auf Tape und dazu ein selbstproduziertes Musikvideo zu ihrem Song „Cool“. Damals ist sie gerade 21 geworden und aus der Nähe von Stuttgart nach Hamburg gezogen. Dort findet sie schnell Anschluss an die Szene: Paul von Trümmer spielt Gitarre in ihrer Band, Max Rieger von den Nerven nimmt die ersten Songs auf. Und die Reaktionen auf ihre Songs sind überschwänglich: 2018 geht Ilgen auf Tour mit Tocotronic und spielt auf hochkarätigen Showcase-Festivals wie dem Great Escape in Brighton, dem Reeperbahn Festival und auf dem Wavves Vienna. 

Und in der Schublade liegen noch mehr Songs, die raus wollen an die frische Luft, die gehört werden sollen, alles Songs, die auch kleine heimliche Hits werden wollen, wie „Cool“ und „17“ es schon geworden sind. Um diese Songs vorzustellen, geht Ilgen im April 2019 auf ihre erste eigene kleine Tour. Die Zeit ist reif für eine gehörige Portion Lässigkeit im deutschen Indie-Game.

www.facebook.com/ilgennur.band/

DO 25.04.2019

Konzert: Lion Sphere (D, Indie-Pop, Experimental)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00 AK 15,00 TICKETS

Präsentiert von:    

Am Anfang war ein Sound. Die Idee von einem Klang, die vier junge Musiker miteinander teilen und daraus eine einzigartige Fusion von treibenden Gitarrensounds, funkig sphärischen Bässen, kosmischen Keys und jazzig verspielten Drum-Grooves entwickeln. Nachdem sie zwei Jahre lang zahlreiche Konzerte gespielt und ihre musikalische Handschrift in gemeinsamen Jamsessions beständig weiterentwickelt haben, erschien 2018 das viel beachtete Debut-Album ‚A Moving Sun’.
Die vier Musiker bringen den Mut auf, sich nicht über das schmale Geviert ihres kleinsten gemeinsamen Nenners zu definieren, sondern über die Vielfalt ihrer Unterschiede. Momente aus Funk, Prog- und Artrock, Indie und Fusion, elektronischer Sozialisation und ethnischer Spurensuche treffen in jedem Song neue Verabredungen. Mit einem ausgeprägten Gefühl für cineastische Song-Dramaturgie und einem fast halsbrecherischen Klangabenteuerbewusstsein nehmen sie ihren Hörer mit auf eine Tour de Force, auf der Bauch und Beine ebenso auf ihre Kosten kommen wie die Seele und die intellektuelle Freude am Ausgefuchsten.
Spielten Lion Sphere in den vergangenen Jahren vor allem diverse Festivals und internationale Supports für u.a. Mighty Oaks und Parcels, geht es 2019 nun erstmals auf Headline-Tour in Deutschland.

https://www.lionspheremusic.com/

DI 07.05.2019

Konzert: Alice Phoebe Lou (ZAF)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:00 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 18,00 TICKETS

Konzert in Kooperation mit KUZ & Kulturclub schon schön

Endlich ist es soweit: Alice Phoebe Lous neues Album ist fertig und wartet darauf, der Öffentlichkeit präsentiert zu werden. Anfang Dezember feiert die Wahlberlinerin das Erscheinen ihrer ersten Single „Something Holy“ und kündigt ihr Album „Paper Castles“ an. Natürlich kommt auch diese Platte, gemäß den Grundsätzen der südafrikanischen Künstlerin, völlig independent heraus, auf eigenem Label und ohne Plattenfirma im Rücken. Dass man auch auf diesem Weg Erfolg haben kann, beweist ihre Oscar-Nominierung in der Kategorie Best Original Song für ihren Song „She“ genauso wie ihr vielfältiges Schaffen. Alice Phoebe Lous konsequent unabhängige Herangehensweise an ihre Musik hat der Singer/Songwriterin ein kreatives Selbstvertrauen gegeben, das man deutlich aus ihrem fesselnden Gesang und ihrer reduzierten Musik heraushört. Entwickelt auf den Straßen Berlins sorgt ihre Musik weltweit für Begeisterung. Mit ihrer ehrlichen Art, Geschichten zu erzählen und ihrer rauen, schönen Stimme verzaubert Alice Phoebe Lou Musikliebhaber. Egal ob als Solistin und Straßenmusikerin am Mauerpark oder inzwischen verstärkt und mit Band, in nicht selten ausverkauften Clubs und Hallen: Stets gibt sie alles und vertritt ihre Meinungen und Ansichten vehement. Zuletzt widmete ihr sogar das ARD-Kulturmagazin „ttt – Titel, Thesen, Temperamente“ ein hymnisches Portrait. Nach dem Debütalbum „Orbit“ aus dem Jahr 2016 folgt nun das zweite reife und coole Werk der Gitarristin und Sängerin.

Veranstaltungsort: Kulturzentrum Mainz, Dagobertstr. 22b, 55116 Mainz

https://www.alicephoebelou.com/

FR 17.05.2019

Konzert: Malik Harris (D / Pop, Singer/Songwriter, HipHop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,00 TICKETS

präsentiert von: kulturnews, event., MusikBlog.de, The-Pick.de

Der 21-jährige Singer/Songwriter Malik Harris verbindet organischen Pop, elektronische Einflüsse und eine Mischung aus Rap und Gesang mit tiefen Texten und unkonventionellem Songwriting. Die Musik des Halbamerikaners ist inspiriert von traditionellen Künstlern wie Ed Sheeran und James Bay, elektronischen Sounds von Jack Garratt oder den klassischen HipHop-Styles von Rappern wie Macklemore. Der autodidaktische Multiinstrumentalist kombiniert seine einzigartige Stimme mit Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Bass und entwickelte so über die Jahre seinen ganz eigenen Pop-Stil. Im August erschien seine erste Single „Say the Name“, die ganz locker die Airplay-Charts und die „Swag“-Playliste bei Spotify erobert hat – völlig zurecht übrigens. Inzwischen war Harris auch u.a. mit Alex Clare, Jeremy Loops und James Blunt auf Tour und hat damit fantastische Werbung für sich gemacht. Die fröhliche Coolness auf der Bühne, die enorm tanzbare musikalische Mischung und seine charismatische und doch lockere Art haben das Publikum mehr als überzeugt. Im Januar tritt er in Hamburg beim renommierten Newcomer-Festival „Mucke bei die Fische“ auf – obwohl er, wenn es so weiterläuft, diesen Status bis dahin schon fast hinter sich gelassen haben könnte. Und danach ist es wirklich an der Zeit, dass Malik Harris im kommenden Mai endlich auf eigene Headliner-Tour geht. www.malik-harris.com