DI 26.03.2019

Konzert: SAMA DAMS (USA / Indie, Avantgarde, Experimental)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Die avantgardistische Indie-Kombo Sama Dams aus Portland zeigt schalltechnisch die Schieflage auf, zwischen dem, was im heutigen Amerika als „normal“ angesehen wird, und wie sich das anfühlt. Auf ihrer neuesten LP „Say It“ erscheinen die Verse zuerst ganz leichtfüßig. Plötzlich machen sie eine 180-Grad-Drehung und taumeln Richtung Refrain, der mit der Wahrheit zusammenstößt, über das, wer wir sind und als wer wir gerne gesehen werden wollen. Obendrauf gibt es Töne und Synthesizerklänge, die „durch die Songs schlingern und herum flattern wie ein lebendiges, atmendes Wesen.“ (Ben Salmon, The Portland Mercury)

Kennzeichen der Band sind die sich einprägenden Ecken und Kanten, deren Eindringlichkeit sich noch mehr durch einen direkten Pathos erhöht, wie es zum Beispiel auf Tracks wie „Driving By“ zu hören ist. Verschmolzen mit der wehklagenden Riffigkeit, die ihr ebenfalls aus dem mittleren Westen der USA stammendes Mitglied Billy Corgan, in absoluter Bestleistung, aus seinen Synthesizern rausholt, die wie hundert, längst vergangene, geliebte 80er Soundtracks klingen, führt Sama Dams ihren ganz eindeutig links gerichteten Sound Richtung hymnenartige Gefielde und das mit verwegener und gleichsam liebevoller Authentizität.

facebook.com/samadamsmusic

 

FR 29.03.2019

Konzert: Dagobert (D / Chanson, Indie-Schlager)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 AK 19,00 TICKETS

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Das lange Warten hat ein Ende! Der große Dagobert kehrt zurück. Nach seinen letzten Gastauftritten bei Casper („Es lebe der Tod“ – zusammen mit Blixa Bargeld) erscheint am 02.11.2018 endlich eine neue Single des Wahlberliner Ausnahmekünstlers: „Du und ich“.

Eine epischer Popsong für alle Singles, die sich nach einer heimlichen Liebe sehnen. Und natürlich für alle Dagobert-Fans, die endlich wieder mit dem Hohepriester der gesungenen Liebe dahinschmelzen wollen. „Du und ich“ ist der erste Vorbote des am 01.März 2019 erscheinenden dritten Dagobert Albums mit dem noch epischeren Titel „Welt Ohne Zeit“, auf dem sich der Künstler nach eigener Aussage auf die Quintessenz seines Schaffens besinnt: Das unmittelbare Gefühl.

Nun, wer nur einmal „Du und ich“ gehört hat, dem wird schlagartig klar, wie schmerzlich wir Dagobert in der doch zum Teil sinnlos verblassten, deutschsprachigen Poplandschaft seit seinem letzten Album „Afrika“ vermisst haben. Wer das nicht fühlt, der ist verloren.

www.dagobert-musik.de

SA 30.03.2019

Fenner (D / Singer-Songwriter)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 VVK: 8,00 AK: 10,00

FENNER findet klare Worte und schafft Ohrwürmer. Seine Songs handeln von Liebe, Affären und dem Sinn des Lebens – mal traurig, oft witzig, immer direkt. Der deutsche Songwriter, Gitarrist und Sänger überrascht mit eingängigen, neuen Melodien. „Irgendwas zwischen Muse, den Prinzen und Bosse“, sagen seine Fans. “Singer-Songwriter-Rock ganz nah am Leben” sagt er selbst.

Leben, das macht FENNER seit 1984. Das Kind wurde einige Male umgezogen, bis seine Eltern ihn nach Ingelheim in Rheinhessen pflanzten. Dort wächst er auf und entdeckt die Musik. Die Gitarre wird sein ständiger Begleiter. Mit zwölf Jahren verliebt er sich das erste Mal unsterblich. Dem Mädchen schreibt er seinen ersten Song. Wenn FENNER liebt, dann richtig. Verliebt er sich in eine Frau, dann ist sie sein Lieblingslied. Ist das Lied vorbei, verlöschen 1000 Farben.

Gutbürgerlich geht es für FENNER weiter. Schule, Abitur, Zivi… das Übliche. Aber was dann? Wie will FENNER leben, wovon will er leben? Sicherheit mit Plan? Bausparvertrag? Nein, er springt in die Möglichkeiten und probiert sich aus: Rettungssanitäter, Australienreise, Selbsterfahrungskurse. Wie fühlt sich Leben an? Worum geht es wirklich?

Wenn er mutig wär‘, würde er sich gleich auf die Musik stürzen. Hier schlägt sein Herz, doch hier gibt es keine Garantie. Also schafft er eine Grundlage, studiert BWL, ganz solide. Doch während er sich Finanzkompetenz aneignet, wird der Wunsch immer stärker, auf der Bühne zu stehen. Live, Laut, Lebendig. FENNER rennt weiter, plant, strauchelt, fällt, erobert, steht auf, kämpft – mit der Musik, mit den Frauen, mit sich selbst – und schreibt alles auf. FENNER schreibt eigene Lieder.

Er schaut genau hin und erzählt von seinen Beobachtungen: „Worum geht es wirklich?“ Was passiert, wenn ich mein Leben lang auf Sicherheit spiele? Liebe ich die Frau neben mir im Bett, weil sie so ist wie ich, oder weil sie anders nicht sein könnte? Ist es wirklich besser, in Berlin zu leben?

Seine Songs schönen nichts, kennen die Verzweiflung, aber auch die Freude des Lebens. Mit seiner Musik nimmt er uns mit zu dem Moment, in dem er sich so sehr am Leben fühlt.

FENNER ist Musiker und Entertainer. Egal ob alleine mit Gitarre oder mit ganzer Band: Das Wichtigste für ihn ist der Kontakt zum Publikum. FENNER bespielt den Raum und berührt.In der Vergangenheit stand FENNER schon mit Cro, den Söhnen Mannheims, Rea Garvey und Joris auf der Bühne. Am 26. Oktober veröffentlichte der Musiker nun sein Debüt-Album „FENNER“.

https://www.fenner-musik.de/

DI 02.04.2019

Konzert: Catch As Catch Can (D / Garage, Indie)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Catch As Catch Can kommen aus den tiefsten Sümpfen der hessischen Provinz und klingen so abartig locker aus der Hüfte geschossen. Auf ihrem Debüt "Regular Vanilla", das bei Alien Snatch und Burger Records erscheint, bringen sie uns Rock'n'Roll, herzzerreißende Doo-Wop-Hymnen und Runaway-Shouters zum niederknien. Außerdem haben sie dafür auch noch RnR-Guru King Khan und seine Tochter Saba Lou mit ins Boot geholt. Was bitte sollte einem also an ihrer Musik nicht gefallen?! Na also!

www.facebook.com/CACCofficial/

FR 05.04.2019

Konzert: Fracture & Nocte Obducta (D / Metal, Black Metal)

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Einlass: 19:00 Beginn: 20:00 VVK: 12,00 AK 15,00

NO SLEEP ‘TIL 2019 mit FRACTURE und NOCTE OBDUCTA 

Präsentiert von: 

Damals in den frühen Neunzigern, als das Metall am Mainzer Rhein bereits brillierte, standen Nocte Obducta noch vor der Bühne, jugendlich und einigermaßen unverdorben. Fracture standen schon auf der Bühne – durchaus noch im Glanz einer Jugend, aber ungleich verdorbener. 

Bald frönte man beiderseits der Kaiserstraße einer voll ausgeprägten Verderbtheit, wobei sich Fracture rund um den Mombacher Westring im musikalischen Stil von Judas Priest, Accept und Black Sabbath im kulturellen Herzen der Hauptstadt verewigten, während Nocte Obducta vor allem ab dem Ende des Jahrzehnts zumeist außerhalb der (eigentlich im zwölften Jahrhundert meistenteils geschleiften) Stadtmauern Mogontiacums ihr beachtliches Unwesen trieben. 

FRACTURE und NOCTE OBDUCTA – Die Mainzer Heavy Metal-Legende meets nach Ananas schmeckenden Black Metal of Todes. DAS Local-Heroes-Event des Jahres. 

Im alles andere als stillen Gedenken an jene Tage, in denen Fracture ihre pyromanischen Vorlieben zur vollen Entfaltung brachten und Nocte Obducta ihre ersten Gehversuche starteten, soll mit diesem Double-Feature gleichzeitig eine alte Tradition wieder aus dem Grab gezerrt werden: Das legendäre NO SLEEP ‘TIL-Festival, das damals noch in der Ebersheimer Töngeshalle beherbergt war und neben Fracture solch unvergessene lokale Größen wie Races und St. Vania featurete. Der Mythos kehrt nun zurück! 

Und während Nocte Obducta gerade im Studio an ihrem nächsten Output werkeln, releasen Fracture – deren aktuelle Besetzung kultigerweise dem Vintage-Line-Up der 1980er Gründungsdekade entspricht – an diesem Abend obendrein ihr brandneues Album „Westring“! 

Spart Euch also Euren Durst auf, Ihr werdet ihn brauchen...

https://www.nocte-obducta.de/

https://fracture.army/

SA 06.04.2019

Konzert: Charlotte Brandi (D / Indie, Singer-Songwriter)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 AK 20,00  TICKETS

Präsentiert von:    

Charlotte Brandi, ehemals Sängerin, Gitarristin, Keyboarderin des Indie-Duos Me And My Drummer, wird am 15.02.2019 ihr Solo-Debütalbum “The Magician“ auf [PIAS] Recordings Germany veröffentlichen!

„The Magician“ ist ein bemerkenswertes Album, weil es keine Kompromisse zulässt: Der Klang istaufwändig, die Instrumentierung üppig, die Qualität der Arrangements sensationell. Prägendes Instrument ist das Klavier: Charlotte Brandi brachte sich als Kind selbst das Klavierspielen in ihrer Geburtsstadt Dortmund bei.

…und eben dort hatte die mittlerweile in Berlin ansässige Künstlerin 2015 nach einem schweren Fußbruch Zeit, sich ihrer Solo-Karriere zu widmen. Nach „Two Rows“ erscheint heute das Video zur zweiten Single „My Days In The Cell“. Den Clip hat Charlotte zusammen mit ihrer Schwester Emily Brandi – die hier die Regie übernahm - in ihrer Heimatstadt gedreht.

"‘My Days In The Cell‘ zeigt einen speziellen, sehr einsamen Teil meiner Seele in den Neunziger und Nuller Jahren, als ich als junges Mädchen in Dortmund-Hörde gewohnt habe.“ sagt Charlotte Brandi und ergänzt: „Dieses Stück Seele wird dargestellt von Mathis Wagenbach. Meine Schwester konnte mit dem Gefühl aus unserer Kindheit sofort viel anfangen - so lag es nahe, dass sie Regie führt. Im Video sind wir an Plätze gegangen, an denen ich als Teenie mit Musik auf den Ohren stundenlang spazieren ging. Meine damalige Innenwelt wird in diesem Video demnach zu einer Figur, die sich auf den Weg durch diese seltsame Umgebung macht."

„Oh in the nights/ I can feel it/ There‘s an end to everything/ To my shy smile/ Your soft hands/ To our days in the cell“, heißt es in dem mitreißenden Song. Im Frühjahr nächsten Jahres wird Charlotte Brandi mit ihrer 4-köpfigen Band auf „The Magician Tour 2019“ gehen und auch Mainz besuchen!

https://charlottebrandi.com/

DI 09.04.2019

Konzert: Die Sauna (D / Indie, Post-Punk)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Die Sauna aus München spielt Popmusik, wie man sie erfrischender und offenherziger kaum fabrizieren könnte. Zwischen Schrammeln und Schmusen, Ironie und bitterem Ernst präsentieren sich die Musiker tritt- und zukunftssicher – indem sie einfach machen, was sie wollen. Ihr feines Gespür für Klang und Worte trägt sie dabei verlässlich über Genre-Grenzen hinweg. Kurz und gut: Wer anspruchsvolles Songwriting mag und Langeweile hasst, sollte diese Band 2019 fest im Blick behalten.

Nach der 2017 erschienenen Debüt-EP »Elektra« und Shows mit u.a. Wanda und Blond, servieren uns die Indie-Freigeister das, was in der Summe ihr Debütalbum hätte sein können. Doch stattdessen kommt die neue Musik in vier Gängen zu je drei starken neuen Songs.
Es geht um Konflikte, die jeder kennt, aber noch kaum eine Band so packend vertont hat wie Die Sauna, um Party, Rausch, Kontrollverlust. Der Übergang von Emotion zu Emotion, von Verletzlichkeit zu Aggressivität, vom Realen ins Fiktive, von Staub zu Schweiß und wieder zurück ist fließend.
All das ist wieder typisch Die Sauna: Hier wird nicht mit Klischees Konsens erzeugt, sondern intensiv abgeliefert, mit plastischer Bildsprache, doppelten Böden und allem, was dazugehört. Der erfrischend offene musikalische Ansatz lässt keinen Zweifel: Hier macht jemand sich Gedanken. Jemand, das sind eigentlich viele: sechs talentierte Querdenker aus München, die über ihren Bandnamen längst hinausgewachsen sind. Rastlose Musiker, bei denen jedes Wort klingt, als hätten sie es für ihren Text einfach mal neu erfunden. Und deren Kunst alles ist, nur eines nicht: berechenbar. Diese Musik macht was mit einem. Und sie braucht Platz – zum Klingen, zum Denken, zum Fühlen. Gebrauchshinweis aus erster Hand: »Man darf sich auch ekeln oder gruseln.« Das heißt, falls man aus dem Staunen wieder rauskommt.

diesauna.net

MI 10.04.2019

AUSVERKAUFT: Bonaparte (D / Indie Rock, Punk)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 

Das Konzert ist ausverkauft. Es wird keine Tickets mehr an der Abendkasse geben!

Am 13.07.2018 erscheint die neue Bonaparte-Single »Das Lied vom Tod«. Auf der Suche nach musikalischer Leidenschaft und neuen Erfahrungen wurde Bonaparte an der afrikanischen Elfenbeinküste fündig. Im dortigen Abidjan entstand ein fiebriges Amalgam aus westlichen und afrikanischen Einflüssen. Neben diesen Sounds fällt sofort noch etwas anderes auf: Tobias Jundt alias Bonaparte singt erstmals auf Deutsch. »Über die Jahre hatte ich immer mal wieder auf Deutsch geschrieben«, sagt er, »aber keiner dieser Songs passte bislang auf eine meiner Platten.« Nun aber hätten sich die deutschen Texte förmlich aufgedrängt und werden Anfang 2019 auf einem neuen, zur Hälfte in Abidjan und Berlin produzierten Album erscheinen.

Mit neuen und alten Songs sowie neuer Show tourt er dann unter dem Motto “Zurück nach Abidjan” im April 2019 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das letzte Konzert wird dort stattfinden, wo alles begann: in Abidjan.

DO 11.04.2019

Konzert: Gurr (D / Indie, Punk, Garage) - "She Says" Tour 2019

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00 TICKETS

Support: JEALOUS

Tickets im gibt es ab Fr 08.02.2019 um 10 Uhr an allen bekannten VVK-Stellen. Als Print@Home Ticket oder direkt aufs Handy unter www.schon-schoen.de/ticketshop.html oder - ohne VVK-Gebühr - direkt bei uns im café blumen!

Seit der Veröffentlichung ihres gefeierten Debütalbums In My Head im Jahr 2016 haben die Berliner Mittzwanzigerinnen und besten Freundinnen Laura Lee und Andreya Casablanca die Welt im Sturm erobert. Mit ihrer wilden "In Your Face"-Rock'n'Roll-Liveshow begeisterten Gurr schon beim Eurosonic, SXSW oder The Great Escape und spielten ausverkaufte Konzerte im UK und Deutschland sowie auf Festivals wie Dot2Dot, Latitude und Dockville.

Anfang 2017 wurde die Band u.a. von BBC Radio One-Moderator Huw Stephens und Stereogum-Chefredakteur Scott Lapatine gehyped: Gurr wurden in die Maida Vale Studios nach London eingeladen um eine Session für BBC Radio One aufzunehmen und schafften es in Stereogums Top 10 Songs des Jahres 2016.

Gurr arbeiten zur Zeit an ihrem neuen Album, welches vom ehemaligen Friends-Gitarristen Matthew Molnar(Sunflower Bean) produziert wird. Mit ihrem "First Wave Gurrlcore" geht die Band in Kürze auf europäische Headlinertour.

www.facebook.com/Gurrband/

SA 13.04.2019

Comedy-Liveshow: Luksan Wunder - WunderTütenFabrik

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:30 Eintritt: VVK 17,00 TICKETS

Die Show wurde vom 13.10.2018 auf den 13.04.2019 verlegt! Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit!

Wer in letzter Zeit im Internet unterwegs war, dürfte um die WunderTütenFabrik nicht herumgekommen sein: Unter dem Pseudonym „Luksan Wunder“ treibt das Satire-Kollektiv aus Berlin auf YouTube sein wunderliches Unwesen und parodiert dort alles, was sich Erfolgsformat nennt. Von Tutorials "Korrekte Aussprache", über verdammt nützliche Lifehacks, wie man eine Kiwi schält, wenn man anstatt Hände Brokkoli hat, oder Musikvideos, die mit neuem Text versehen werden. Wortwitz & feinste Ironie vermischt sich mit Qualität, die mit sehr kleinem "Q" geschrieben wird. 300 Millionen Klicks belegen, dass da genau der Zahn des Humors getroffen wird. Zeit, dass Luksan Wunder mal mit einer echten Liveshow nachlegen.  Und weil Lachen vor dem Smartphone oder PC irgendwann öde ist, gehen Luksan Wunder nun mit einer Liveshow auf Tour! Euch erwartet heute eine mit Lachern durchzogene Show aus Musik & Sketchen mal brachial, mal subtil, aber immer verdammt lustig. Seid gespannt!

https://www.youtube.com/channel/UComxPJYEMb4kvJemFemYwfg

 

DI 16.04.2019

Konzert: Ilgen-Nur (D / Indiepop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Support: Martha Rose

Ilgen-Nur ist die Indiepopentdeckung des Jahres: Sie singt über Zukunftsängste und Unsicherheiten, aber auch über die schönen Dinge des Lebens: Fahrrad fahren. Die Augenringe einer Person, die man mag. Verschmierten Lippenstift tragen und sich trotzdem wohl fühlen. Sie verbindet lässig Indiepop mit Slacker-Rock-Attitüde und DIY-Ästhetik. Das erinnert mal an Kate Nash, mal an Kurt Vile, dann wieder an Courtney Barnett oder Girlpool.

2017 veröffentlichte Ilgen-Nur ihre erste EP „No Emotions“ auf Tape und dazu ein selbstproduziertes Musikvideo zu ihrem Song „Cool“. Damals ist sie gerade 21 geworden und aus der Nähe von Stuttgart nach Hamburg gezogen. Dort findet sie schnell Anschluss an die Szene: Paul von Trümmer spielt Gitarre in ihrer Band, Max Rieger von den Nerven nimmt die ersten Songs auf. Und die Reaktionen auf ihre Songs sind überschwänglich: 2018 geht Ilgen auf Tour mit Tocotronic und spielt auf hochkarätigen Showcase-Festivals wie dem Great Escape in Brighton, dem Reeperbahn Festival und auf dem Wavves Vienna. 

Und in der Schublade liegen noch mehr Songs, die raus wollen an die frische Luft, die gehört werden sollen, alles Songs, die auch kleine heimliche Hits werden wollen, wie „Cool“ und „17“ es schon geworden sind. Um diese Songs vorzustellen, geht Ilgen im April 2019 auf ihre erste eigene kleine Tour. Die Zeit ist reif für eine gehörige Portion Lässigkeit im deutschen Indie-Game.

www.facebook.com/ilgennur.band/

MI 17.04.2019

Konzert: Birds In Row (FR / Hardcore, Post Punk)

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Einlass: 19:00 Beginn: 20:00 VVK: 12,00 AK 15,00

Präsentiert von: 

Bereits 2012 haben uns Birds In Row mit ihrem herzzerbrechenden und gewaltigen ersten Album weggeblasen. „You, Me & The Violence“ hat uns mit zwölf Songs voller Wut und Sensibilität tief berührt und Birds In Row wurden zu einem Paradebeispiel für scharf bezahnten Screamo Hardcore. Zur rechten Zeit am rechten Ort. Deathwish Records (Converge, Touché Amoré, Oathbreaker...) haben dieses Meisterwerk veröffentlicht und Birds In Row mit Bands wie Amenra, Converge oder Neurosis durch die ganze Welt gebracht. So sind Birds In Row zu einer führenden Band der französischen DIY Szene geworden und haben mit „We Already Lost The World“ gewaltig nachgelegt. Das Album ist vielleicht das beste der bisherigen Bandgeschichte und greift die Verzweiflung musikalisch so überzeugend auf, dass die Musik wortwörtlich unter die Haut geht. Birds In Row sind vielleicht eine der spannendsten Bands in der französischen Hardcore Szene und überzeugen davon mit ihren Liveshows, oder etwa bei Audiotree immer wieder aufs Neue!

https://www.facebook.com/birdsinrow/
https://www.wearebirdsinrow.com/
https://www.youtube.com/watch?v=ZLXSx0Azjxs

SO 21.04.2019

Konzert: Kelvin Jones (UK / Singer-Songwriter)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00 TICKETS

Präsentiert von: event., , , 

Kelvin Jones ist einer der großen Musik-Stars, die das Internet in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Ein Freund postete seinen Song „Call You Home“ im Januar 2014 auf Reddit, wo dieser binnen 24 Stunden über eine Million Mal aufgerufen wurde. Das war der Anfang einer Geschichte, wie sie nur die Gegenwart schreiben kann. Quasi über Nacht rekrutierte Kelvin eine Armee von Followern – alle großen internationalen Plattenfirmen wollten ihn daraufhin unter Vertrag nehmen. Der Fan von B.B. King, Buddy Guy und John Mayer ist trotz seines jungen Alters bereits ein formidabler Minimalist. Er singt mit soulvoller Stimme, seine Melodien sind dabei ebenso eingängig wie schwelgerisch, und doch spielt er ohne jedes Ornament und ohne eklektische Verzierungen. 2017 erschien sein gefeiertes Debütalbum „Stop The Moment“. Es folgten Support-Auftritte für Marc Foster, James Morrison oder X Ambassadors bis hin zu ausverkauften Headline-Show und umjubelten Tourneen und Festival-Auftritten, Einladungen in alle bekannten und wichtigen Fernsehshows und als Höhepunkt für 2018 die Zusammenarbeit mit dem Erfolgsproduzenten Alle Farben: „Only Thing We Know“ wurde im vergangenen Jahr zu einem der ganz großen Sommerhits, hielt sich wochenlang an der Spitze der Radio-Charts und wurde völlig verdient als 1Live Song Of The Year 2018 nominiert. Egal, ob der begeisterte Skater solo oder zusammen mit seiner Band auf der Bühne steht, stets erobert er sofort die Herzen und Hirne der Zuhörer mit seinen Songs, die an gleichermaßen an B.B. King und Buddy Guy, Michael Jackson und Tracy Chapman geschult sind. 2019 hat Kelvin Jones viel vor. Mit dem „Magnetic“ dem Duo mit Sara Hartman, erschien im Oktober eine gefühlvolle Ballade, demnächst folgen neue Songs, und später im Jahr kommt der lang erwartete Nachfolger auf den Markt. Und natürlich wird Jones mit dem neuen Material unterwegs sein: Im April geht er auf große Tour.

www.kelvinjonesofficial.com

DI 23.04.2019

Konzert: Fye & Fennek (D / Elektro-Pop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Präsentiert von: , The Postie   

FYE & FENNEK entdecken Schönheit in vermeintlichen Fehlern, finden einen unwiderstehlichen Reiz im Imperfekten. Schon allein ihre Heimatstadt verlangte ihnen viel von dieser Gabe ab: Kassel. Dort gehören sie neben international erfolgreichen Künstlern wie Milky Chance und James Hersey zu einer Bewegung von Musikern, die sich zum Ziel gesetzt hat, der Stadt etwas „Besonderes“ abzugewinnen und von dort aus die Welt mit wunderbar schönen und tanzbaren Klängen zu verändern. Mittlerweile hat sich für dieses Phänomen auch ein Name etabliert: die ‘Kasseler Schule’, eine eingeschworene Gemeinschaft aus Bands und Supportern, die miteinander zu Hause sind – egal wo auf der Welt sie sich befinden.
So spielen FYE & FENNEK mit den Kontrasten aus Heimat und Fernweh, Naturliebe und Großstadtleben sowie Gemeinschaft und Individualität. Das Elektropop-Duo findet Gefallen an Gegensätzen, dem gefangen sein zwischen zwei Welten und verleiht diesem Gefallen Ausdruck – in ihren Lyrics, Musikvideos und schließlich auch im Titel ihres jüngst erschienen Debütalbums ‘Separate Together’. Selbst ihre Musik ist ein Kontrast in sich: Einfühlsame Singer-/Songwriter-Mentalität trifft auf tanzbare elektronische Klänge. Die Lyrics spiegeln eine schier unstillbare Sehnsucht nach Freiheit und Unbeschwertheit, eine Jagd nach der Jugend. Es geht ums Loslassen, den mutwillig herbeigeführten Kontrollverlust.
FYE´s unerschrockene, strukturierte Vocals transportieren die emotionalen Erzählungen, begleitet von FENNEKs klarer Instrumentierung. Im großen Strudel der musikalischen Perfektion sind FYE & FENNEK wie zwei ungeschliffene Rohdiamanten – imperfekt, kantig und doch glasklar. Ihr Indie-Elektro-Pop spielt mit der Diskrepanz aus Disharmonie und Simplizität. Genauso wie die Protagonisten auch bewegt sich ihre Musik zwischen Sanftheit und verträumt sein, klingt mal etwas verspielt und ist immer voller Flausen im Kopf. FYE & FENNEK wirken fest und doch fließend, beinahe so, als seien sie bei gleichzeitiger Gelassenheit auf der Suche nach Wahrhaftigkeit. Das mag kontrastreich anmuten. Es birgt aber ein tiefes Bewusstsein für das hier und jetzt.
Mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums ‘Separate Together’ haben FYE & FENNEK überragende Erfolge verzeichnen und starke Partner hinter sich vereinen können. Ihre erste Single ‘Places’ wurde bereits über 700.000 Mal auf Spotify gehört – und das in weniger als einem Monat nach Release. Der Song wurde in diverse Spotify-Playlists aufgenommen, darunter Schwergewichte wie New Music Friday (europaweit) oder Indie Radar Germany. Die Folgesingle ‘Clouds’ landete direkt auf Platz 1 bei Hype Machine und so ist es kein Wunder, dass die europaweite Veröffentlichung ihres Albums im Good Old Continent für Furore sorgte. Das italienische Billboard Magazin ließ sich zum Beispiel zu hervorragenden Rezensionen hinreißen und offerierte den vollen Social Media Support für FYE & FENNEK. In den USA erscheint ihr Debütalbum diesen Freitag. Und die Chancen stehen bestens, dass FYE & FENNEK auch mit der dazugehörigen, upcoming Single ‘Dark Lights’ wieder an die Spitze der Hype Machine Charts klettern und somit zwei Singles nacheinander ganz oben platzieren. Im Oktober werden FYE & FENNEK gemeinsam mit LUI HILL auf Europatour gehen und damit den Kasseler Sound weiter in die Welt und die Herzen tragen.

DO 25.04.2019

Konzert: Lion Sphere (D, Indie-Pop, Experimental)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00 AK 15,00 TICKETS

Support: MONAKO

Präsentiert von:    

Am Anfang war ein Sound. Die Idee von einem Klang, die vier junge Musiker miteinander teilen und daraus eine einzigartige Fusion von treibenden Gitarrensounds, funkig sphärischen Bässen, kosmischen Keys und jazzig verspielten Drum-Grooves entwickeln. Nachdem sie zwei Jahre lang zahlreiche Konzerte gespielt und ihre musikalische Handschrift in gemeinsamen Jamsessions beständig weiterentwickelt haben, erschien 2018 das viel beachtete Debut-Album ‚A Moving Sun’.
Die vier Musiker bringen den Mut auf, sich nicht über das schmale Geviert ihres kleinsten gemeinsamen Nenners zu definieren, sondern über die Vielfalt ihrer Unterschiede. Momente aus Funk, Prog- und Artrock, Indie und Fusion, elektronischer Sozialisation und ethnischer Spurensuche treffen in jedem Song neue Verabredungen. Mit einem ausgeprägten Gefühl für cineastische Song-Dramaturgie und einem fast halsbrecherischen Klangabenteuerbewusstsein nehmen sie ihren Hörer mit auf eine Tour de Force, auf der Bauch und Beine ebenso auf ihre Kosten kommen wie die Seele und die intellektuelle Freude am Ausgefuchsten.
Spielten Lion Sphere in den vergangenen Jahren vor allem diverse Festivals und internationale Supports für u.a. Mighty Oaks und Parcels, geht es 2019 nun erstmals auf Headline-Tour in Deutschland.

https://www.lionspheremusic.com/

https://www.facebook.com/Monakomonakomusic/

FR 26.04.2019

Konzert: Komorebi (F / Pop, Elektro)

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Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

In Zusammenarbeit mit Haus Burgund

KOMOREBI ist das japanische Wort für Sonnenlicht, das durch die Blätter der Bäume strahlt. Komorebi aus Besançon – das sind Claire und Clara, also eine Lichtgeschichte. Licht, das sich in elektronischer Musik, emotionalen Schlagzeugrhythmen und aufregenden Stimmen widerspiegelt. Ihr Plan? 10 unübersetzbare Wörter durch Musik ausdrücken. Diese Wörter, die nur in einer einzigen Sprache existieren, sind die Schlüssel, mit denen man in die Welt der anderen schlüpfen und sich eine umwerfende kulturelle Realität erschließen kann. Sie lassen uns wachsen und erweitern unseren Horizont. Dieser zärtliche Cocktail hat einen Namen: MUCHO LOVE.

Komorebi ist eine echte Einladung zu reisen, ein wunderbares Durchatmen, ein inspirierender poetischer Road Trip.

facebook.com/ICI.KOMOREBI

haus-burgund.de

FR 03.05.2019

Konzert: Maps & Atlases (USA / Indie, Experimental)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00 TICKETS

präsentiert von:  

Support: FJORD

Dave Davisons Stimme - ein reifer Klang, der ständig für ein kontrolliertes, aber durchdringendes Schluchzen gebrochen wird - verrät die Bandbreite der Emotionen, mit denen er in den sechs Jahren seit der letzten Veröffentlichung der Band konfrontiert war. Im Jahr 2012, kurz vor dem Erscheinen ihres gefeierten Albums "Beware and Be Grateful", verlor Davison (Gitarre, Gesang) unerwartet seinen Vater.

Die Trauer brachte Fragen in ihm auf: Wie kannst du mit dem plötzlichen Tod von jemandem umgehen, der dein ganzes Leben lang direkt neben dir stand? Wie kannst du weiter in der unüberbrückbaren Kluft zwischen dem Licht und der Dunkelheit, zwischen dem Dunklen und dem Licht leben? Der Titel des neuen Albums, "Lightlessness Is Nothing New", lässt eine emotional und musikalisch dynamische Sammlung von Songs erwarten, die sich mit dem Schock des Verlustes und der Sehnsucht nach Musik auseinandersetzt, uns gleichzeitig aber auch zum Tanzen bringt.
Bei MAPS & ATLASES treffen Math-Rock auf Folk, Psychedelic auf Polyrhythmik: eine spannende Mischung aus technischer Versiertheit, die nicht sperrig ist, sondern der Band ihren ganz eigenen Sound verleiht. Fans von Foals, Grizzly Bear, Mumford & Sons und Fleet Foxes werden hiermit gleichermaßen angesprochen!

mapsandatlases.org

SA 04.05.2019

Acoustic Lounge im Wohnzimmer: Niklas Paschburg (D / Neo-Klassik)

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Einlass: 20:00 Beginn: 20:30 Eintritt: frei (Wir geben den Künstlerhut herum)

Die Acoustic Lounge ist zurück und das mit keinem geringeren als Niklas Paschburg!

Niklas Paschburg ist gebürtiger Hamburger und wuchs neben dem Hafen, neben Möwen und dem Fischmarkt auf. Jetzt ist er auf das Land gezogen und das auch noch in den Süden Deutschlands. Im Gegensatz zu vielen Kollegen, die in die Metropolen pilgern, genießt er die Einsamkeit der Wälder, die weiten Landschaften und den Geruch von Pinien.

Mit vier Jahren setzte er sich erstmal an das Klavier seiner Großeltern um dann als Fünfjähriger auf eigenen Wunsch auch Unterricht zu nehmen. 2014 gab Niklas sein Debüt mit der Single "DAWN", in der er den Puls der Stadt akustisch einfing. Während seine erste Veröffentlichung noch durch und durch urban klang, folgte mit der EP "Tuur Mang Welten" ein Sound, der seine Hörer in ruhigere und dunklere musikalische Sphären führt.

War die EP noch stark von Kollegen wie Nils Frahm und Ólafur Arnalds beeinflusst, so hat er in seinem Debüt-Album bei der Zusammenführung von Klavier und Elektronik seinen ganz und gar eigenen Ausdruck gefunden. „Oceanic“ ist eine Liebeserklärung an das maritime Lebensgefühl. Für die Aufnahmen reist Niklas Paschburg akustisch zurück an die See, wo er seit seiner Kindheit seine Freizeit gebrachte und die ihn maßgeblich prägte. Von einem Strandhaus mit Blick auf das Meer komponierte er das Album. In jeder Minuten des Albums kann man förmlich den kühlen Ostseewind auf der Haut spüren, wenn Synths, Samples und Bass Drums sein Klavierspiel zu verschlucken drohen.

http://niklaspaschburg.com

DI 07.05.2019

Konzert: Alice Phoebe Lou (ZAF)

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Einlass: 19:00 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 18,00 TICKETS

Konzert in Kooperation mit KUZ & Kulturclub schon schön

Präsentiert von: 

Endlich ist es soweit: Alice Phoebe Lous neues Album ist fertig und wartet darauf, der Öffentlichkeit präsentiert zu werden. Anfang Dezember feiert die Wahlberlinerin das Erscheinen ihrer ersten Single „Something Holy“ und kündigt ihr Album „Paper Castles“ an. Natürlich kommt auch diese Platte, gemäß den Grundsätzen der südafrikanischen Künstlerin, völlig independent heraus, auf eigenem Label und ohne Plattenfirma im Rücken. Dass man auch auf diesem Weg Erfolg haben kann, beweist ihre Oscar-Nominierung in der Kategorie Best Original Song für ihren Song „She“ genauso wie ihr vielfältiges Schaffen. Alice Phoebe Lous konsequent unabhängige Herangehensweise an ihre Musik hat der Singer/Songwriterin ein kreatives Selbstvertrauen gegeben, das man deutlich aus ihrem fesselnden Gesang und ihrer reduzierten Musik heraushört. Entwickelt auf den Straßen Berlins sorgt ihre Musik weltweit für Begeisterung. Mit ihrer ehrlichen Art, Geschichten zu erzählen und ihrer rauen, schönen Stimme verzaubert Alice Phoebe Lou Musikliebhaber. Egal ob als Solistin und Straßenmusikerin am Mauerpark oder inzwischen verstärkt und mit Band, in nicht selten ausverkauften Clubs und Hallen: Stets gibt sie alles und vertritt ihre Meinungen und Ansichten vehement. Zuletzt widmete ihr sogar das ARD-Kulturmagazin „ttt – Titel, Thesen, Temperamente“ ein hymnisches Portrait. Nach dem Debütalbum „Orbit“ aus dem Jahr 2016 folgt nun das zweite reife und coole Werk der Gitarristin und Sängerin.

Veranstaltungsort: Kulturzentrum Mainz, Dagobertstr. 22b, 55116 Mainz

https://www.alicephoebelou.com/

DI 07.05.2019

Konzert: Jeremias (D / Indie-Pop, Stylo Funk, Disco)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Jung, innovativ und unbeschwert: Das zeichnet JEREMIAS aus. 2017 noch in den Kinderschuhen der Bandgründung, haben sich die vier Musiker im Alter zwischen 18 und 21 Jahren in einem rasanten Tempo zu einem der vielversprechendsten Newcomer entwickelt. Mit ihrem Mix aus Pop und Stylo Funk als auch ihren intelligenten deutschen Texten, die von Ungezwungenheit und Freimut nur so strotzen, haben sie nicht nur das PopCamp des deutschen Musikrats überzeugt. Auch Tim Tautorat, der bereits mit AnnenMayKantereit, Faber oder The Kooks zusammenarbeite, wurde bereits auf JEREMIAS aufmerksam und produzierte die Debüt-EP „Du musst an den Frühling glauben“, welche 2019 erscheinen wird.
Mit Geschichten aus ihrer ganz persönlichen Welt voller Sehnsüchte, Hoffnungen und Zukunftsgedanken schaffen JEREMIAS nicht nur Nähe und Identifikationspotential, sondern vor allem eine angenehme Abwechslung und bewussten Raum für die Träumer und Idealisten dieser Welt – „Musik auf hohem Niveau und mit Leidenschaft“, wie die HAZ das Songwriting von Jeremias bezeichnet.

facebook.com/jeremiasmusik

 

DI 14.05.2019

Konzert: Perilymph (D / Psychedelic, Experimental)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Manche Arten von Musik bringen die Körper ihrer Zuhörer in Bewegung, andere Arten von Musik vermitteln dabei gleichzeitig tiefere Emotionen, die beim Zuhörer bleiben, auch nachdem die Musik aufgehört hat zu erklingen. Die Musik von Perilymph gehört zur letztgenannten Kategorie. Nach einigen Besetzungswechseln ist Perilymph heute eine Gruppe, die sich über ihr leidenschaftliches Zusammenspiel auszeichnet und dabei von nichts weiter als der einfachen Freude motiviert ist, im Spiel zur Einheit zu verwachsen.
Perilymph ist eine fünfköpfige Band mit Sitz in Berlin, die Zusammensetzung ist jedoch international. Die Band besteht aus Fabien de Menou (Gitarre, Synth, Gesang), Nick Mangione (Bass, Gesang), Fabian Sliwka (Schlagzeug), Tim Landgren (Gitarre) und Mitchell James (Keyboard, Synth). Ihre Musik lässt sich am besten als eine moderne Interpretation des französischen Psychedelic-Rock beschreiben. Das progressive, psychedelische Ensemble spielt seit letztem Jahr Livekonzerte und stand bereits gemeinsam mit Bands wie Kikagaku Moyo, The Babe Rainbow, ORB oder Elephant Stone auf der Bühne.

peri-lymph.bandcamp.com

FR 17.05.2019

Konzert: Malik Harris (D / Pop, Singer/Songwriter, HipHop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13,00 TICKETS

präsentiert von: , event.,  

Der 21-jährige Singer/Songwriter Malik Harris verbindet organischen Pop, elektronische Einflüsse und eine Mischung aus Rap und Gesang mit tiefen Texten und unkonventionellem Songwriting. Die Musik des Halbamerikaners ist inspiriert von traditionellen Künstlern wie Ed Sheeran und James Bay, elektronischen Sounds von Jack Garratt oder den klassischen HipHop-Styles von Rappern wie Macklemore. Der autodidaktische Multiinstrumentalist kombiniert seine einzigartige Stimme mit Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Bass und entwickelte so über die Jahre seinen ganz eigenen Pop-Stil. Im August erschien seine erste Single „Say the Name“, die ganz locker die Airplay-Charts und die „Swag“-Playliste bei Spotify erobert hat – völlig zurecht übrigens. Inzwischen war Harris auch u.a. mit Alex Clare, Jeremy Loops und James Blunt auf Tour und hat damit fantastische Werbung für sich gemacht. Die fröhliche Coolness auf der Bühne, die enorm tanzbare musikalische Mischung und seine charismatische und doch lockere Art haben das Publikum mehr als überzeugt. Im Januar tritt er in Hamburg beim renommierten Newcomer-Festival „Mucke bei die Fische“ auf – obwohl er, wenn es so weiterläuft, diesen Status bis dahin schon fast hinter sich gelassen haben könnte. Und danach ist es wirklich an der Zeit, dass Malik Harris im kommenden Mai endlich auf eigene Headliner-Tour geht. www.malik-harris.com  

Support: Danyiom

Video: "Welcome to the Rumble"

SA 18.05.2019

Konzert: Mother's Cake (AT / Psychedelic, Progressive)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00 / AK 18,00 TICKETS

Support: Ultraschall

„Das rumort gewaltig im Untergrund“, schreibt das Reeperbahn Festival über Mother’s Cake. Und Recht haben sie. Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 haben die beiden Studioalben Creation‘s Finest (2012/ feat. Ikey Owens, Ex-Keyboarder von The Mars Volta, Jack White) und Love The Filth (2015) schon eine Menge Staub aufgewirbelt. Als "psychedelisch, progressiv, düster und absolut tanzbar und funky" beschreibt das Eclipsed Magazin den Sound des Trios, Classic Rock kreierte kurzerhand das Genre „(Retro)-Crossover" und SLAM schrieb von „oberster musikalischer Güteklasse“.

2014 erschien das Live-Album Off The Beaten Track, das perfekt die rohe, pure Energie ihrer Shows einfängt, die auch schon etliche Rock-Größen aufhorchen ließ. Bands wie die Omar Rodriguez Lopez Group, Deftones, Iggy Pop and the Stooges, Limp Bizkit, Wolfmother, Anathema, Pentagram, DeWolff, uvm. lassen Mother’s Cake genau wegen dieser Energie ihre Shows quer durch Europa und Australien eröffnen.

Mit No Rhyme, No Reason melden sie sich nun zurück und liefern ein weiteres Psychedelic/Progressive-Rock Kaliber der Güteklasse A ab. Funky Rhythmen, asymmetrische Melodien und wütender Gesang sind immer noch die Hauptzutaten des Kuchens, obwohl es diesmal songorientierter und deutlich bunter vor sich geht. Knallharte Bretter wie „The Killer“, „H.8“ oder „The Sun“ zeichnen Mother’s Cake nach wie vor aus, ebenso wie psychedelische Klänge in „Hide & Seek“ und „Big Girls“ plus funky Outros à la „Streetja Man“.

„The Killer“, die erste Single des neuen Albums von Mother’s Cake, erschien am 11. November und knüpft an den düsteren Sound von „Love The Filth“ an – und auch das Video trifft voll ins Herz.

www.motherscake.com

DI 21.05.2019

Konzert: Any Other (I / Indie-Folk)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Der Rolling Stone hat Adele Nigro von Any Other als beste italienische Musikerin genannt. Dies konnte sie auch schon auf großen Festivals wie zum Beispiel dem Primavera Sound unter Beweis stellen.
Was eher nach Superlative klingt, verpackt Sie in Musik, die mal melancholisch, mal ironisch klingt, mit einer Indie-Rock-Attitüde, die einen zurück in die 90er Jahre von Pavement und Built to Spill führt, aber gleichzeitig den Spagat zu zeitgenössischen Songwritern wie Waxahatchee schlägt. In ihrem Debütalbum, "Silently. Quietly. Going Away", finden sich Geschichten über das Erwachsenwerden, schwierige Trennungen und ein starkes Verlangen nach Rache an den schlimmen Dingen im Leben.

Drei Jahre später haben sich die Dinge nicht geändert: Adele schreibt immer noch Songs über das Erwachsenwerden, über Trennungen. All die Dinge, die deine Zwanziger zur ewigen Erinnerung machen. Was sich geändert hat ist die musikalische Vielfalt, die ihre Geschichten verknüpft: "Two, Geography", ihr zweites Album, das am 14. September 2018 auf 42 Records veröffentlicht wurde ist eine viel ausgereiftere, komplexere und freiere Sammlung von Songs, die Spuren von verschiedensten Stilen mit sich trägt.
So entsteht ein Sound aus typischem American Indie-Folk, Jazz-Gitarre, sowie Orchestralem Arrangement und klassischem Song-Writing. Getragen wird diese fantastische Mischung durch eine gehörige Portion durch und durch zeitgemäßer Sensibilität.

https://www.facebook.com/anyotherband/

DO 23.05.2019

Konzert: KYTES (D / Indie, Elektro-Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00 / AK 18,00 TICKETS

 

Support: Matija

Präsentiert von: The Postie   

Die Geschichte von Michael Spieler, Timothy Lush, Kerim Öke und Thomas Sedlacek dreht und windet sich bereits seit 2012. Seit der Schülerband machen sie in verschiedenen Konstellationen zusammen Musik, in dieser Zeit haben die Münchner viel an ihrem Sound und Songwriting gearbeitet und 2015 die ON THE RUN EP unter dem Milky Chance Label Lichtdicht Records released. Es folgte die erste Tour durch die Republik und eine große Festival Runde mit Stationen beim SXSW 2016 in Austin / Texas, Melt! Festival und MS Dockville. Das Debüt Album HEADS AND TALES, im September 2016 veröffentlicht, landete auf #14 der iTunes Alternative Charts, die Songs wurden bis dato mehr als 7 Millionen mal auf Spotify gestreamt.

Kytes begannen im Sommer 2017 die Arbeiten am Nachfolgealbum zusammen mit dem Wiener Produzenten Filous, parallel dazu spielten sie auf weiteren europäischen Festivals u.a. The Great Escape (UK), Sziget (HUN) und FM4 Frequency (AU). Im April diesen Jahres headlineten Kytes die egoFM Feste und eröffneten quer durch Europa den Abend für die Indie-Heros Shout Out Louds und Everything Everything. Jetzt gehen Kytes, die mittlerweile mehr als 250 Shows auf dem Buckel haben, mit viel neuer unveröffentlichter Musik im Gepäck für 5 exklusive, kleine Club Konzerte auf Tour.

www.kytesmusic.com

DI 28.05.2019

Konzert: Sea Moya (D, CA / Funk, Kraut Beat, Neo-Psychedelia)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Kürzlich von Deutschland nach Montreal ausgewandert, veröffentlichen Sea Moya im Oktober 2018 ihr Debut Album. Nach den “Baltic States”, ihrer EP von 2016, ging es zum Songwriting und Recording in die italienischen Alpen, genauer in ein kleines Bergdorf namens Falmenta, um dort wild mit Elementen aus Funk, Afrobeat, Krautrock und elektronischer Musik um sich zu schmeißen.
Dem farbenfrohen, spannenden Trip folgte die fixe Idee, sich weiter ins Unvorhersehbare zu begeben. Nun in Montreal (CA) angesiedelt und nach diversen Nordamerikatourneen inklusive Konzerten beim SXSW in Austin und der Canadian Music Week in Toronto, führt sie ihre Reise im Herbst wieder ins heimische Europa auf Tour.

fb.com/seamoyaband

MI 29.05.2019

Konzert: Shy, Low (USA / Post Rock, Post Metal)

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Einlass: 19:00 Beginn: 19:30 Eintritt: VVK 12,00 TICKETS

Präsentiert von:   

SUPPORT: The Clouds Will Clear & Soonago

Shy, Low gründeten sich im Januar 2011 aus den Resten der Band Vessel. Seit dem hat die Band zwei Alben, "Shy, Low" 2012 und "Hiraeth" 2015 veröffentlicht und einen ätherischen und atmosphärischen Instrumental Post Rock Sound entwickelt. 2017 erschien mit „Burning Day“ das vierte Release der US-Amerikaner. Die aus zwei Tracks bestehende EP formte einen härteren und aggressiveren Sound, der mehr im Post Metal zu verordnen ist, dennoch nicht auf bereits etablierte Elemente verzichtet. So bieten Shy, Low spannendes Songwriting, das seine Wirkung in den bis zu 9 minütigen Tracks freisetzen kann. Der bewusste Verzicht auf Vocals ist dabei so stimmig, wie überzeugend!

Eigentlich wollten The Clouds Will Clear uns bereits im Dezember einen Besuch abstatten, mussten allerdings krankheitsbedingt absagen. Die Frankfurter Post Rocker inkoperieren die visuelle Ebene in ihre Liveshow und bieten erdigen Post Rock, der auf dem Debüt "Recollection Of What Never Was" auf sehr viel positive Resonanz gestoßen ist. Ein stimmiger Support und vor allem eine überzeugende Band, die nun endlich ihren Weg zu uns findet!

Aus Bielefeld kommen Soonago, die erst vorletztes Jahr mit "Nephele" debütierten. In einem Sound zwischen If These Trees Could Talk und Russian Circles setzen auch Soonago auf atmosphärische und getragene Instrumentals, die den Zusatz von Vocals nicht benötigen. Stattdessen sind Effektgeräte das Mittel zum Zweck, das den Sound der Band so vollkommen erscheinen lässt. Musik zum träumen und entspannen. Aber auch Musik, der es an nötiger Power nicht mangelt!

https://www.facebook.com/ShyLowMusic/

https://www.facebook.com/thecloudswillclearmusic/

https://www.facebook.com/soonago/

 

DI 11.06.2019

Konzert: Lysistrata (F / Post-Punk, Post-Hardcore, Math-Rock)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Fangen wir bei der Schlussfolgerung an: diese dreiköpfige Band aus Frankreich ist großartig. Also, wirklich großartig. Lysistrata, das sind die drei 20-jährigen Freunde Théo Guéneau (Gitarre, Gesang), Max Roy (Bass, Gesang) und Ben Amos Cooper (Schlagzeug), die seit ihrem Bestehen alles in ihrem Weg zerstören.
Doch erstmal die musikalische Einordnung: ihre Musik, die sich seit ihrer Gründung 2013 im ständigen Wandel befindet, setzt sich aus Teilen Noiserock, Post-Hardcore, Math-Rock und Post-Rock zusammen. Ein bisschen "Post-Alles" also. Wird über Lysistrata geschrieben, dann oft in schmeichelnden Vergleichen á la "klingt wie At The Drive In / Refused / Battles / Foals / Explosions In The Sky / Sonic Youth". Und während diese Vergleiche eventuell hier und da sogar zutreffen, ist die größte Inspiration der Band doch der Moment an sich, die totale Spontanität.
In Frankreich haben sich Lysistrata bereits einen hervorragenden Ruf erspielt: zahlreiche Touren und Auftritte bei großen Festivals wie dem Rock En Seine in Paris haben sie bereits absolviert, die meisten der Musikpreise in Frankreich haben sie auch bereits gewonnen, und auch bei den Showcase-Festivals Eurosonic und Reeperbahn wusste die Band zu begeistern. Auf also zu neuen Herausforderungen.
Ihr Debütalbum "The Thread" nahm die Band im Sommer 2017 mit ihrem Live-Mischer Michel Toledo auf, der um die Live-Qualitäten der Drei genau Bescheid weiß, und ihre Bühnenenergie perfekt einfing. Mit Hilfe von analogem Aufnahme-Equipment und zahlreichen Live-Takes entstand ein Album, dass die Stärke von Lysistrata abbildet: Aufrichtigkeit und Spontanität, ohne Studio-Schummeleien in der Post-Produktion. Nun erscheint "The Thread" offiziell auch in Deutschland.

facebook.com/lysistratatheband

DI 25.06.2019

Konzert: New Native (AUT / Indie-Rock)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Am 2. Februar 2018 erschien mit „Asleep“ das Debütalbum von New Native auf Midsummer Records. Die Wiener Emo-/Indie-Band besinnt sich nach drei sehr unterschiedlichen EPs auf das Wesentliche: eine melancholisch-zerbrechliche
Klangatmosphäre, die sich abwechselnd in ein Rock- oder Popgewand kleidet. Der Sound reicht von zurückhaltendem Klavier (Parochial V) bis zu dezenten Synthesizern und rauen Gitarren (Tied Down, The Worst Of All). Die von Selbstzweifel
und Orientierungslosigkeit geprägten Lyrics geben einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt der Wiener. New Native startete 2013, nachdem die Bandmitglieder durch frühere musikalische Projekte aufeinander aufmerksam geworden waren. Schon kurz nach der Formierung nahm die Band mit „Twisting“ eine 5 Songs umfassende Debüt-EP auf, die im Mai 2015 auf 12“ Vinyl und Tape erschien.

Nach dem Release begab sich New Native auf eine zweiwöchige Europa-Tour und eröffnete dabei u. a. für The Story So Far, Seahaven und Superheaven. Im Januar 2015 begleitete die Band als Support- Act zudem Pianos Become The Teeth und Silver Snakes auf der dreiwöchigen „Keep You“-Releasetour durch Europa und UK. Es folgten zahlreiche weitere Weekender- Shows und im Dezember 2015 der Release der zweiten EP „Soul Cult“ auf 12“-Vinyl. Über Anchor Eighty Four Records erhielt diese EP sogar einen US-Release. 2016 veröffentlichte die Band die 2-Track-EP „Swing Low“, während das Songwriting für das Full-Length-Debüt schon in vollem Gange war. Innerhalb von zehn Tagen wurde das Album schließlich im April 2017 mit Alex Adelhardt (Coldburn, Sandlotkids) in den Ghost City Studios in Nürnberg eingespielt. Das Resultat: Elf melancholischdüstere Songs, irgendwo zwischen Indie-Emo-Dream-Pop, die unter dem Namen „Asleep“ über Midsummer Records auf 12“ Vinyl veröffentlich wurden.

www.facebook.com/newnativeband/

 

MI 10.07.2019

Konzert: Siamese (DK / Rock, R'n'B, Metalcore)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 14,00 AK 17,00 TICKETS

Präsentiert von:   

Nach dem erfolgreichen Album „Shameless“, das R’n’B mit Metalcore auf so wunderbare Weise vereinte und bei der Fachpresse auf großen Zuspruch stieß, sind Siamese mit ihrer neuen LP „Super Human“ bereit für die Zukunft! Die Band knüpft an wo sie 2017 aufgehört haben. Eingängige Refrains, strukturiertes Songwriting und eine Frechheit, die für jeden Elitisten zur Guilty Pleasure wird. Dabei wird „Super Human“ wohl noch einen Ticken härter, wie Gitarrist Andreas Kruger erzählt:

"Ich schäme mich nicht zu sagen, dass die Pop und R’n’B Musik von 1998-2005 wohl der größte Einfluss für mich war. Es ist interessant diese Einflüsse zu vermischen und wir haben das mit unserem härteren Sound verbunden.“ Eins ist sicher: die Musik von Siamese macht verdammt viel Spaß und bietet den perfekten Kompromiss für alle die es gerne catchy, aber auch heavy mögen!

https://www.facebook.com/siamesedk

https://www.youtube.com/watch?v=sPh64bCvRng

DI 23.07.2019

Konzert: Bare Jams (UK / Raggae, Dub, Soul, Pop, Ska)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: Frei (Wir geben den Spendenhut herum)

Bare Jams fängt die Klänge jenes Sommers ein, den du nie vergessen wirst. Das Kollektiv aus sechs Musikern spielt eine Mischung aus Reggae, Dub, Soul, Pop und Ska. Dieser Sound wird dann gleichzeitig mit Lässigkeit und unerbittlicher Energie präsentiert und eine Bühnenpräsenz geschaffen, die Liebe und gute Zeiten ausstrahlt.
Jenes Gefühl war präsent, als sie ihre eigenen britischen und niederländischen Clubshows als Headliner spielten oder bereits Größen wie The Wailers, La Pegatina, Will and the People, Tankus the Henge und Chainska Brassika supporteten. 2019 werden sie diese Stimmung noch weiter verbreiten, mit Live-Auftritten in Großbritannien und dem Rest Europas sowie der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung ihres Debüt-Albums.

www.barejams.com

 

SA 27.07.2019

Konzert: Agrypnie - 15 Jahre Schlaflosigkeit (D / Post Black Metal)

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Einlass: 19:00 Beginn: 19:30 VVK: 16,00 TICKETS

15 Jahre Schlaflosigkeit mit Agrypnie, Anomalie & The Cold Room

Präsentiert von: 

Anfang 2004 beschließt Torsten H., seines Zeichens Sänger der Black-Metal Band Nocte Obducta und seit 2015 Live-Gitarrist bei Anomalie, ein Projekt zur Verwirklichung seiner eigenen musikalischen Ideen auf die Beine zu stellen. Nach Veröffentlichung der ersten selbstproduzierten Demo und dem ersten Album F51.4, beginnt Torsten im April 2007 mit der Suche nach Mitmusikern, um seine Musik auch auf die Bühne bringen zu können.

Mittlerweile haben Agrypnie sechs Alben und eine EP über Supreme Chaos Records veröffentlicht. Diverse Tourneen wurden mit Bands wie Harakiri for the Sky, Dornenreich, Totalselfhatred und Der Weg einer Freiheit bestritten.

Im Oktober 2018 erschienen die beiden aktuellen Alben Grenzgænger und Pavor Nocturnus. Seit Februar 2019 sind Agrypnie bei AOP Records unter Vertrag und die Band wird Ende des Jahres das Studio entern, um ihr siebtes Album aufzunehmen.

Authentizität. Kreativität. Leidenschaft. Die Fundamente von Anomalie liegen im grenzenlosen Willen die Vergangenheit zu übertreffen, indem Multiinstrumentalist Marrok (Live-Gitarrist bei Harakiri For The Sky) konsequent jene intensiven Klanglandschaften weiterentwickelt, die zum Markenzeichen dieses österreichischen Kollektivs wurden.

Die brandneue EP "Integra" zeigt Marroks starke Verbindung zu seinen Black Metal-Wurzeln klarer denn je. Dabei öffnen sich, in Kombination mit Material der drei vorangegangenen Full-Length Releases, insbesondere live die Tore zu einem tiefgründigen Erlebnis, einer musikalischen Wanderung inspiriert von metaphysischer Reinkarnation und dem Drang, seine eigene Identität zu manifestieren, jenseits der sozialen und kulturellen Dogmen unsere Zeit.

Geprägt von nordischen Größen wie Katatonia und Insomnium kreieren die fünf Mainzer Musiker von The Cold Room seit 2015 eine eigenständige Melange aus eingängiger und melancholischer Gitarrenmusik, atmosphärischen Klangteppichen und hoch emotionalem Gesang, welcher sämtliche Facetten von Cleanvocals bis Screams beinhaltet. Seit Anfang 2018 ist Gitarrist und Songwriter Marc Zobel außerdem Gitarrist bei Agrypnie.

https://de-de.facebook.com/agrypnie.official/
https://www.youtube.com/watch?v=1HJssCSxJKo

https://de-de.facebook.com/The.Anomalie.Experience/
https://www.youtube.com/watch?v=TaEnyaRUxWQ

https://de-de.facebook.com/thecoldroomofficial/
https://www.youtube.com/watch?v=108nU67QeJY

SO 20.10.2019

Konzert: LEONIDEN „Kids Will Unite" Tour 2019

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Einlass: 18:00 Beginn: 19:00 Eintritt: VVK 22,00 zzgl. Gebühren TICKETS

Tickets sind ab sofort an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich oder auf www.krasserstoff.com/leoniden.

Veranstaltungsort: KUZ Kulturzentrum Mainz, Dagobertstr. 20b, 55116 Mainz


Landstreicher  präsentiert:

Aller guten Dinge sind drei – nach zwei ausverkauften Tourneen zu ihrem gefeierten Album „Again" legen die LEONIDEN nun den dritten Teil ihrer "Kids Will Unite"-Tour nach. 
 
Die LEONIDEN aus Kiel gehen ab wie eine Rakete. Nach dem Release ihres zweiten Albums „Again" im Oktober, Auftritten bei Late Night Berlin, ZDF Aspekte und im Bongo Boulevard hat es sich endgültig rumgesprochen: Die LEONIDEN sind die zurzeit wohl energetischste und sympathischste neue Liveband des Landes. Wo auch immer die Kieler auf ihrer "Kids Will Unite"-Tour Halt machen, begegnen ihnen begeisterte Fans in ausverkauften Hallen.
Von Euphorie und eklektischen Gitarrenriffs getriebener Frickel-Pop trifft auf hymnenhafte Indierock-Refrains, gefüttert von Konfettikanonen, Up-Beat-Percussion und Claps: Songs wie „Kids", „Alone" und „People" wurden geschrieben, um einen Club in ein Tollhaus zu verwandeln. Um den Schweiß von der Decke tropfen zu lassen. Die Handflächen bewegen sich von allein aufeinander zu und die Füße werden quasi wie von selbst vom Boden abgestoßen.
Im Sommer geht es auf die ganz großen Bühnen: Hurricane, Southside, St. Gallen, Open Flair. Damit aber nicht genug: Nach den Festivals ist bekanntlich vor der Tour. Und da das Wort „Pause" im Wortschatz der Band nicht vorkommt, kündigen die LEONIDEN nun den dritten und letzten Teil der "Kids Will Unite"-Tour an. Es ist davon auszugehen, dass die Tickets auch hier nicht allzu lange verfügbar sein werden.
 

präsentiert von: 
 
Veranstalter: Kulturclub schon schön / KUZ Mainz
 

FR 25.10.2019

Konzert: Steiner & Madlaina (CH / Indie-Folk, Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 AK 20,00 TICKETS

Präsentiert von:   

STEINER & MADLAINA malen das Bild einer Welt, die wir schon lange nicht mehr so eindrücklich und reflektiert wahrgenommen haben. Aufbruch, Licht und Schatten und die Bedrängnis der Gegenwart, ausgedrückt in bezauberndem  Indie-Folk-Pop, der Zähne zeigt und enorme Dynamik entwickelt. Dass die beiden aus der Schweiz kommen, ist grundlegend für „Cheers“, das erste Album von STEINER & MADLAINA. „Cheers“ heisst nicht nur Prost, Cheers kann ein  Anfang und ein Ende sein, eine Begrüßung und auch ein Abschied.
Ihre Musik spielt gekonnt mit textlicher Ambivalenz. Mal fließt sie lieblich daher, dann türmen sich die Instrumente zur Soundwalze auf. Durch die analogen Sounds und teils surfigen Gitarrensounds gewinnt das Album an Wärme und transportiert einen unterschwelligen 60er Jahre Charme - ein nicht nur kokett hingetupftes Stilmittel, das sich durch ihre einprägsamen Titel zieht. Die Arrangements profitieren davon, dass STEINER & MADLAINA mittlerweile mit kompletter Band auftreten - im Zentrum stehen aber immer die beiden Stimmen, die so perfekt harmonieren, dass man die Vertrautheit und langjährige Freundschaft herauszuhören meint. Nora und Madlaina selbst sagen: „Jeder Song erzählt eine Geschichte aus dem schweizerischen Leben."
Von ihren ersten, selbstverlegten EPs bis zu "Cheers" ist darüber hinaus eine Entwicklung zu bemerken: Songs und Arrangements sind umfassender geworden, ohne ihren ureigenen Charme eingebüßt zu haben. Sie setzen ihre Mehrsprachigkeit konsequent um - fünf deutschsprachige, vier englischsprachige und einen schweizerdeutschen Titel umfasst "Cheers". Das genügt höchsten künstlerischen Maßstäben. Und ist doch zugänglich. So leicht und beschwingt im einen Moment - so tief gründend im nächsten. Wie aus Reispapier gefaltet und aus Bronze gegossen - gleichzeitig. Diese Perle der Avant-Pop-Kunst ist ein wahres Geschenk. Ein berückend begabtes Paar mit einem berückend einnehmenden Debütalbum.

 

SA 26.10.2019

Konzert: Chefboss (D / Hip-Hop, Electronic)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 TICKETS

Support: Tribade

Tickets für die Show bekommt ihr ab 1.3. an allen bekannten VVK-Stellen, als Print@Home-Ticket oder direkt aufs Handy in unserem Ticketshop oder ohne VVK-Gebühr direkt bei uns im café blumen!

Chefboss haben in den letzten Jahren für ordentlich frischen Wind auf den deutschen Bühnen gesorgt und sich mit ihrer Mischung aus einzigartigem Sound, unverkennbarer Stimme und charismatischem Tanz als einer der spannendsten Liveacts bewiesen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie mit ihrer Show auch mittlerweile internationales Parkett zum Beben bringen - zu Recht. Denn wenn Alice Martin und Maike Mohr samt DJ und Tänzercrew loslegen, dann gibt es nur eine Sprache: Ekstase! 

Diese Power legen Chefboss auch abseits der Scheinwerfer an den Tag; als Duo, das sich als Gesamtkunstwerk versteht, werden neben den Songs auch die Videos, Kostüme und Choreografien selbst gemacht. Merkt man nicht? Genau!

Dieses Erlebnis zwischen Stagedive und Vogue, Bier und Champagner, bringen die Ladies nun deutschlandweit mit ihrer Tour im März. „Hol dein Freak raus“ heißt diese standesgemäß. Kein T-Shirt bleibt also trocken. Garantiert!

www.facebook.com/CHEFxBOSS

Tribade on Facebook

DO 07.11.2019

Konzert: Martin Kohlstedt (D / Klavierkonzert) - im Rahmen von mit HAND UND HERZ

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Einlass: 19:00 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 22,00 TICKETS

Konzert im Rahmen von mit HAND UND HERZ

Der Konflikt steht Martin Kohlstedt ins Gesicht geschrieben. Dabei ist es egal, ob sich der Komponist und Pianist für einen Moment mit dem Publikum verbindet oder wieder in sein Refugium aus Klaviaturen für Stahlsaiten und Synthesizer versinkt. Unnachgiebig sucht sein Blick, fühlt sich durch irgendeinen Raum und ist damit dem Kopf meist um herzzerreißende Augenblicke voraus. Als Musiker ist das ein Wagnis, ein provoziertes wie provozierendes Spiel am Rand der eigenen Kontrolle – als Komponist dagegen hat das Konzept. Denn für die Energie und Unberechenbarkeit seiner Konzerte ist Kohlstedt, unübersehbar Bursche vom Thüringer Land, durchaus berüchtigt und hat es damit von der Russischen Staatsbibliothek über die iranische Talar-e Rudaki bis in den ausverkauften großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie gebracht. Doch man findet bei all dem keine Attitüde der großen Inszenierung wegen, nur eine andere Art, Musik zu denken und mit ihr zu kommunizieren: Es gibt keine Werke, dafür kompositorische Versatzstücke, deren Kraft in dem Potenzial ihrer Kombinierbarkeit und Variationen liegt. Diese Module, wie Kohlstedt sie nennt, ergeben gerade in ihrer Verbindung unvorhersehbare Pointen und Konflikte.

Das gilt nicht nur für seine Konzerte. Schon auf den Schwester-Alben »Tag« und »Nacht« (2012 / 2014) wirkt die Format-bedingte Aufnahme wie das notwendige Übel, eine ihrer Ausformungen festzuhalten. Voyeuristisch wohnt man einer Begegnung Kohlstedts mit seinem heimischen Piano bei. Mit »Strom« (2017) lösen sich dann die Schablonen der Bühnenfigur und ihres Instrumentes endgültig auf, in einem berauschenden Wirbel aus Klaviermelodien und elektronischen Landschaften. Es ist keine Grenze mehr auszumachen zwischen Neu und Alt oder zwischen analoger und digitaler Instrumentierung. Sound und Struktur treten hinter den Wunsch, Momente einfach zuzulassen. Als Motiv sind sie für Kohlstedt so inspirierend wie die Sprache seiner Hände für uns – Musik als ein sozialer Zustand.

Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass Kollaborationen schon immer ein zentraler Bestandteil von Kohlstedts Schaffen waren. Um seine künstlerische Sicht einer starken Reibung auszusetzen, hat er auf zwei Rework-EPs genreübergreifend mit Elektro-, Hiphop und Pop-Künstlern zusammengearbeitet – darunter Christian Löffler, Douglas Dare, FM Belfast, Dwig und Hundreds. Das Interdisziplinäre liegt ihm, dem Getriebenen, der nie wirklich in der Klassik heimisch wurde. So studierte er Medienkunst an der Bauhaus Universität Weimar und bis heute komponiert Martin Kohlstedt regelmäßig für internationale Filmemacher oder wirkt an der Produktion von Hörspielen und Theaterstücken mit.

2019 wird dieser ‚Werk’-Körper nun weiter verhandelt und es wäre nicht Martin Kohlstedt, würde er dafür nicht zur gerade größtmöglichen Fallhöhe streben: Zusammen mit dem bis zu 70 Stimmen starken GewandhausChor zu Leipzig und dessen künstlerischen Leiter Gregor Meyer arrangiert, kuratiert und erforscht Kohlstedt die Interaktion des menschlichen Kollektivs mit der streitbaren Intuition des Musikers. »Ströme« (Edition Kohlstedt / Warner Classics) macht sich dabei seine Erfahrung zunutze, und die seiner langjährigen Wegbegleiter, das Aufeinandertreffen beider ganz für sich stehenzulassen und als Experiment die Möglichkeit des Scheiterns zu geben. Das Ergebnis ist pure Dynamik, voll von monumentalen Verwerfungen und zarten Annäherungen, aber befreit von jeder Angst vor dem, was Klassik sein darf.

Veranstaltungsort: Kulturzentrum Mainz, Dagobertstr. 22b, 55116 Mainz
Veranstalter: Kulturclub schon schön  / KUZ Mainz

https://martinkohlstedt.com

SA 09.11.2019

Konzert: Kochkraft durch KMA (D / Neue Deutsche Kelle)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00  AK 15,00 TICKETS

Präsentiert von Album der Woche und Punkrockers Radio

Kochkraft durch KMA sind Erfinder und Vertreter des Genres „Neue Deutsche Kelle“. Alarmiert vom Zustand der Welt und inspiriert vom Spirit der mehrdeutigen 80er Jahre, mischen Kochkraft durch KMA ungehobelte Punkpower und engagierte Haltung zu Songs mit Vergnügen und Verve. Auf einem Fundament gegen Intoleranz jedweder Form oszilliert die Kochkraft waghalsig, fast artistisch, in Momenten selbstzerstörerisch, immer irgendwo zwischen Anarchie und Kindergarten.
Hochgradiger Neo-Dada und eine polarisierende Parodie des uns täglich heimsuchenden Wahnsinns. Nicht umsonst scheint es oft, als müsse man sich durch die Kochkraft durchbeißen. Konzerte des Quartetts changieren zwischen Power-Rockshow und Klassenarbeit. Mal Interaktion, mal Geduldsprobe, immer die Auseinandersetzung mit dem erzwingend, was da grade auf der Bühne stattfindet. Provokation ist Teil des Konzeptes. Es ist Pop. Es ist Kunst. Her mit der Kohle!

www.kochkraft.band

DO 21.11.2019

Konzert: Django 3000 (D / Pop, Rock, Folk)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 20,00  AK 25,00 TICKETS

Nach sieben Jahren Dauerparty, nach Erfolgsalben wie „Hopaaa!“ und „Bonaparty“, nach dem deutschlandweiten Siegeszug ihrer legendären Partykracher, ist es nur logisch, innezuhalten, Richtung Horizont in die aufgehende Sonne zu blicken – und zu schauen, wohin die Reise weitergeht. Und das fünfte Studioalbum „Django4000“ beschreibt den neuen Kurs ganz wunderbar. „Ein bisserl erwachsener, vielleicht auch reflektierter“, beschreibt Florian „Da Geiga“ Starflinger, die neue Django-Musik auf dem neuen Album, das im Frühjahr 2019 erscheint.
Und tatsächlich: So hat man Django 3000 noch nie gehört. So neu, so anders – und doch so Django. Fast schon Django 4000. Eine turbulente, eine packende und mitreißende Platte ist da entstanden. Mit Musik, die rockiger als bisher daherkommt, geradeausiger, weniger verspielt – und die doch die Wurzeln der Freistaat-Gitanos nie verleugnet.

In den neuen Django-Songs, die Kamil Müller in seinem erdigen, rauen und kraftstrotzenden Slowako- Bayerisch, auf Hochdeutsch und ab und zu auch auf Englisch singt geht es um den menschenunwürdigen, alles beherrschenden Materialismus: „Ich sehe sie liegen, die Leute im Dreck, da oben im Gold ist dein Versteck“. Oder über die unselige Hass-Gesellschaft, „Jeder moant, er macht es besser, kritisiert und schleift sei Messer“ und um zerstörerische toxische Beziehungen, die niemandem gut tun: „Du ziehst mich ab wie Leder vom lebendigen Leib. Stichst in Voodoo-Puppen rein, nur zum Zeitvertreib“.
In einer hinreißenden Ballade mit dem Titel „Wo de Berg san“ singt ausgerechnet Kamil Müller, dieser Parade-Europäer, übers so sensible Thema Heimat, das in der heutigen Zeit schnell falsch verstanden wird: „Wo die Berg san, oder nur a ebens Feld. Wo die Freind san, da is a dei Herz. Du spürst as Lebn, spürst an Schmerz. Des is dei Dahoam, das sich Heimat nennt.“ Ein Slowake, der in Bayern seine Heimat gefunden hat und der bayerische Lieder singt – Herrschaftszeiten, wenn Europa doch nur immer so großartig funktionieren würde.

Es sind neue Lieder für neue Zeiten auf dem fünften Studioalbum von Django 3000.
2019 steigen sie wieder in den Sattel, für die große „Tour 4000“: Sänger Kamil Müller, Geiger Florian Starflinger, Schlagzeuger Jan-Philipp Wiesmann, Bassist Korbinian Kugler und Keyboarder Max Schuller geben auch diesmal wieder ihren letzten Blutstropfen für herausragende Songs. Und auch wenn sich die eine oder andere Ballade eingeschlichen hat – von ruhigeren Zeiten, quasi von Gitano Filter, ist nichts zu hören.

Werd da Wahnsinn!!!

www.django3000.de