DI 24.07.2018

Konzert: Decibelles (F / Noise, Punk, Edgy Pop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (wir geben den Spendenhut herum)

Das Trio aus Lyon (Frankreich) räumt derzeit alle Bühnen ab. Noise, Punk und Edgy Pop vermengt zu einer Soundexplosion, die aller Beschreibung spottet.

2005 gründeten drei Highschool Teenager in Lyon (Frankreich) eine Band ohne zu ahnen, dass genau diese Band mit dem Namen DECIBELLES im Laufe der Jahre eine sehr eigene und vor allem eigenständige musikalische Identität aus Noise, Punk und Edgy Pop entwickeln würde.

2017 erschien mit TIGHT ein neues Album, bei welchem vor allem der schneidende Gesang, die noisige Gitarre, der brutale Bass und das unkonventionelle Schlagzeugspiel in Kombination mit gereizten Pop-Elementen und deutlicher Riot-Grrrl Inspiration einen Sound erzeugen, der so gar nicht in die gängigen Kategorisierungen passt.

Dazu kommt eine Live-Performance, die so intensiv und krachend ist, dass die DECIBELLES auch Vergleiche mit den besten Live-Bands dieser Sparte nicht zu scheuen brauchen.

www.facebook.com/decibellesband/

DI 31.07.2018

Konzert: Karikatura (USA / World-Indie)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Karikatura leben an einer Straßenecke, wo Cumbia auf Hip-Hop tifft, Reggae und Klezmer aus den Autofenster schallen und Indie-Rock mit Afrobeat battelt. Ein lebensbejahender Sound, der seine Wurzeln überall in der Welt hat. Karikatura ist eine Band aus New York (Brooklyn), die auch einfach schon durch ganzen Welt getourt ist, die verschiedensten Einflüssen eingesaugt haben und gleichzeitig ihrem eigenen Stil, den sie selbst Transglobal Soul nennen, vom Storytelling und Songwriting treu geblieben sind. Stark von den Klängen der lateinamerikanischen, osteuropäischen und jamaikanischen Traditionen geprägt, schmieden Karikatura einen Soundtrack zu Geschichten, die auf ihren weltweiten Reiseerfahrungen basieren. Sie bringen mit Stolz ihren einzigartigen Stil und rockige Energie in eine riesige Setting-Palette, so spielen sie in Jazz-Bistros in Manhattan, tschechischen Punk-Rock-Clubs oder in Konzertsälen auf der ganzen Welt.

www.facebook.com/Karikaturanyc/

DI 07.08.2018

Konzert: Grundfunk (D / Hip-Hop-Bigband-Sound)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Grundfunk ist DIE Hip-Hop-Bigband des Rhein-Main-Gebiets! Und so quetschen wir heute 10 Musiker auf die Bühne, die uns dann mit feinstem Live-Hip-Hop versorgen werden. Cooler Rap trifft Gitarrenbretter, Posaunensolos plus eine gehörige Portion Soul. Begonnen als Studio-Projekt der beiden Rapper Arro.G2 und KFJ sowie Produzent Si-MoN ist Grundfunk heute ein Sammelbecken für instrumentale und vokale Spezialisten vieler Stilrichten und bekannt für geniale Live-Shows! Kopfnicker und Hüftschüttler werden erfreut sein!

MI 08.08.2018

Konzert: Tristan Brusch (D / Indie Pop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15 AK 18 TICKETS

Präsentiert von: 

Tristan Brusch macht schon seit vielen Jahren Musik. Eigentlich schon seit immer. Der Sohn eines Violinisten wuchs mit klassischer Musik auf und komponierte schon als Kind – Tristan, ein kleiner Amadeus. Und absolut Wunderkind-haft ist,
wie unverschämt gut sein deutschsprachiges Debüt-Album „Das Paradies“ (VÖ 08.06.18) nun geraten ist. Ein Debüt-Album, das, mit Verlaub, einen Wendepunkt in der deutschsprachigen Musiklandschaft markieren könnte. Wie ein glitzerndes Gewitter aus heiteren Amüsements, höchst erwachsenen Liebeserklärungen und hitzigen Kampfansagen erschüttert und begeistert dieser Chanson-Pop. Im besten Fall geht man nach Genuss dieser Musik gründlich gereinigt und noch dazu mit hartnäckigen Ohrwürmern zum Tagewerk über. Übrig von den Jahren der Klassik scheint allein die schlafwandlerische Sicherheit mit Komposition und Instrumentarium geblieben zu sein. Klanglich und in seiner Attitüde ist „Das Paradies“ anarchisch, ausgelassen, extrem hip und somit alles andere als gestrig. Tristan Brusch unterzieht den Hörer einer psychedelischen Genuss-Therapie an deren Ende nur eines warten kann: Das Paradies.

DI 14.08.2018

Konzert: Jonathan Bree (NZ / Synth-Pop, Indie-Pop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Jonathan Bree ist ein Komponist, Multi-Instrumentalist und Produzent aus Neuseeland. Mit seiner Musik traucht er durch schwer orchestrierte Elemente mit Streichern, Hörnern, Celeste und Soprangesang häufig in die Avantgarde ab. Häufig lässt sich da der Klang einer vergangenen Ära eines Lee Hazlewood und einer Nancy Sinatra hören. Orchesterpop mischt sich mit modernen Synthpop-Klängen. 
Auch optisch macht Jonathan Bree mit seiner Band was her: öffentlich tritt er mit einer mysteriös wirkenden Maske auf. So wurde das Video zu seinem Runaway-Hit "You're So Cool" vom New Yorker Time Out Magazin zum besten Musikvideo 2017 gewählt. 

Als Mann ohne Maske trat Jonathan Bree jedoch nicht immer auf. Als Mitglied von The Brunettes erscheint er ganz ohne Gesichtsmaske auf der Bühne. Auch klanglich hat er sich zu Beginn dieser Band in ganz anderen Gefilden bewegt. Als Indie-Band lehnten sie sich musikalisch an ihre Vorbilder Pavement und The Modern Lovers an. Aber schon nach kurzer Zeit spaltete sich die Band auf, Jonathan traf Heather Mansfield und überzeugte sie, The Brunettes als Duo weiterzuführen.
Mit ihr begann seine Liebe zum Sound der 1960er Jahre, den sie auf vier Alben und 4 EPs weiterentwickelten. Beim Kult-Label Sub Pop unter Vertrag waren sie mit The Postal Service auf Tour bevor sich das Duo 2010 auflöste. Das tut der Sache jedoch keinen Abbruch, dass sie - vor allem in Neuseeland - immernoch als Indiehelden verehrt werden.

Mit seinem ersten Soloalbum "The Primrose Path" schlug Jonathan Bree dann neue Wege ein: akustisch und optisch. Mit Maske und neuem Sound, den manche auf zum Genre Barock-Pop zählen, macht er seitdem wundersam lyrische Musik, die einen Hauch von Klassik in sich trägt. 

www.facebook.com/jonathanbree666/

FR 17.08.2018

Konzert: Louis Delort - In Kooperation mit Haus Burgund

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:00 Eintritt: FREI

Seit frühester Kindheit ist Louis Delort (*1993) ein begeisterter Sänger, der sich ab seinem 16. Lebensjahr ganz der Musik verschrieben hat. Erste Lorbeeren verdiente er mit seiner Band The Sheperds, mit der er, beeinflusst von englischer Popmusik der 1960er Jahre wie auch dem Rock, zwei Alben veröffentlichte. Mit 18 Jahren nahm er an der Sendung The Voice in Frankreich teil und erreichte das Finale. Der bekannte französische Produzent Dove Attia entdeckte Louis Delort daraufhin für das Musical 1789: Les Amants De La Bastille. Im Laufe eines Jahres stand er in der männlichen Hauptrolle in über 200 Aufführungen auf allen großen Bühnen Frankreichs. 2014 wurde Louis Delort mit dem NRJ Music Award als französischsprachiger Newcomer des Jahres ausgezeichnet.

Nach dieser Erfahrung kehrte Louis Delort zu seinen Wurzeln als unabhängiger Singer-Songwriter zurück und realisierte mit Unterstützung seiner Fans das persönliche und authentische Album La Folie Des Hommes, in dem er alle seine musikalischen Einflüsse zusammenführt (Album wird im September 2018 veröffentlicht).

DI 21.08.2018

Konzert: Cut Worms (USA / 60s, lo-fi, Surf, Garage)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (wir geben den Spendenhut herum)

Max Clarke aka Cut Worms liebt den Style längst vergangener Zeiten. Das merkt man in jeder Sekunde seiner 8-Track-Aufnahmen. Cut Worms ist aber mehr als ein Blick zurück auf bessere Zeiten: Sein Debütalbum „Hollow Ground“ ist eine Sammlung von Popballaden im Stile der 60er Jahre und er schafft es mühelos, diese Vintage-Ästhetik mit seinem ausdrucksstarken Songwriting in Einklang zu bringen.

Neben seiner Tätigkeit als Musiker arbeitet Carke als Illustrator und bleibt seinen Vorlieben auch hier treu: Wie man am selbstentworfenen Artwork von Hollow Ground erkennt, zieht sich der Vintage-Style auch durch seine Zeichenkunst. Ein ständiger Drahtseilakt zwischen neuen Ideen und der liebe zum Alten: eben das hört man auch in seiner Musik. Immer wieder wechselt Clarke zwischen elektrischer, akustischer und Lap Steel-Gitarre und schafft durch Aufnahmetechniken die Illusion von ganz simplen Songwriting. Teilweise sind seine Songs im Freien aufgenommen worden, klingen wie Demos, Clarks Stimme knackt hier und da, wenn von einer alten Liebe singt. Der warme Sound seiner Lieder erinnert gerne mal an die süßlichen Klänge der Everly Brothers oder der Kinks.

Seinen einfachen Lyrics haucht er mit einem angenehm bekannten nasalen Gesang, der oft an Bob Dylan oder John Lennon erinnert, Leben ein. Auch wenn er singt „I’m mad about you“ – man merkt die Ausgeglichenheit, die Hollow Ground das gesamte Album umgibt. Alles fügt sich auf eine angenehme Weise zusammen: eine cleane Produktion, die gleichzeitig die staubige, charmante Anziehungskraft der körnigen 8-Track-Tapes behält. Aufgenommen wurde das Album im Studio von Foxygens Jonathan Rado in Los Angeles. 

Gemeinsam mit Max Clarkes liebevollem Songwriting haben sie ein Album geschaffen, auf dem selbst vermeintlich unscheinbare Songs nie in den Hintergrund treten. Jeder, der 10 Songs auf Hollow Ground trägt mindestens ein elegantes Detail, das unsere volle Aufmerksamkeit verdient!

www.facebook.com/TheCutWorms

DI 28.08.2018

Konzert: Sonars (UK / Electro-Psychedelia)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (wir geben den Spendenhut herum)

Eine Menge 60s, massig Psychedelia, ab und an ein Seitenblick auf Tame Impala und auf die Beatles sowieso: Das ist der Sound der Briten von Sonars. Diese supermassenreiche Verbindungen kollabieren in ihrer Musik, verdichten sich mit ultramodernen Klängen und BÄM, schon hat man eine ganz neue Soundgalaxie! Diese ganzen Space-Assoziationen kommen nicht von Ungefähr: Ihre Debüt-EP ist ein Konzeptalbum, angelehnt an 60er-Comics wie "Jeff Hawke". Kingt abgespaced - ist es auch!

www.sonarsmusic.com

DI 04.09.2018

Konzert: James Chatburn (AUS / Neo-Soul, Electronica, Indie)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

James Chatburn bringt seine Mischung aus Soul, Blues und Indie-Electronic und vor allem seine ganz persönliche musikalische Note ins schon schön - er möchte Musik schaffen, die nicht in ein einziges Genre passt. Aber um euch ein bisschen verstädlicher zu machen, was euch erwartet: beeinflusst wurde er stark von der Musik von John Mayer und Ben Harper.

2015 zog er von ihm aus gesehen ans andere Ende der Welt. Start: die kleine Stadt Newcastle in Australien. Ziel: das Leben als Musiker in Berlin entdecken. Anfangs veröffentlichte er nur sehr wenige, aber nicht weniger gute Songs. Er hat seinen Hörern gerade so einen kleinen Einblick in seine Arbeit gegeben und sie erahnen lassen, was sie noch von ihm zu erwarten war.

Er ging mit The Internet auf Tour, wurde vom Redbull Music Academy Bass Camp 2017 eingeladen, startete eine Zusammenarbeit mit dem Grammy-Nominee Jordan Rakei und arbeitete an der Gold-Single "Higher" der Hip-Hop Legende Hilltop Hoods mit.

"Weniger ist mehr", diesen Glauben verinnerlicht James Chatburn stark in seiner Musik. Seine Songs brauchen nicht viel um eine intime Verwundbarkeit offenzulegen und dabei tiefgehende Geschichten zu erzählen. Jemandem, der mit solch einer Inbrunst von Zerbrechlichkeit singt, muss man einfach seine absolute Aufmerksamkeit schenken.

www.facebook.com/jameschatburn

FR 07.09.2018

Konzert: PABST (D / Post-Punk, Psych, Noise-Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 10 AK 13 TICKETS

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Nachdem Pabst 2016 ihre erste EP veröffentlicht haben, kommt nun die Debüt-Platte in voller Länge. Die 12 Songs auf Chlorine wurden von Ulrich Wentzlau im Berliner Frühjahr 2018 aufgenommen und von Magnus Lindberg (Cult of Luna) gemastered. 

Pabsts Debüt-Album „Chlorine“ klingt wie der nach Pisse stinkende Sommer im Freibad – die klebrige Leichtigkeit der melodischen Pop-Hooks mischt sich mit dem verschwommenen Getöse von Post-Punk, Psych und Noise Rock. In weißen Sneakern, Tennissocken, Alien Sonnenbrille und mit einer immer glühenden Zigarette sind Pabst ihren Genres jedoch entwachsen. Die Definition der Vorstadt-Coolness; nur so halb-sexy aber vermutlich das Beste was man mit roten Augen und Wasser im Ohr bekommen kann. 

„Chlorine“ ist das Lösemittel für den ganzen Bullshit auf dieser Welt. In einem Bleichbad aus Grunge und Indie Rock schmelzen bitterer Ernst und selbstschützende Ironie ineinander. Es ist genau das Album mit dem die Skinny-Girls und Hipster-Boys erwachsen werden – oder zumindest diesen Sommer verbringen, mit Sonnenbrand und einem zerschmolzenen Eis in der Hand.

www.facebook.com/pabstband

SA 08.09.2018

Konzert: The Hirsch Effekt - 10 Jahre Tour (D / Metal, Artcore)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 18  TICKETS

Präsentiert von:   

Zum 10 jährigen Bandjubiläum laden The Hirsch Effekt auf eine Reise durch Ihre Bandgeschichte ein. Das Trio aus Hannover spielt sich einen Abend lang chronologisch durch die Holon:Trilogie, die 2010 mit „Holon:Hiberno“ begann und über „Holon:Anamnesis“ (2012) in „Holon:Agnosie“ (2015) seinen Abschluss fand. Das Set beendet die Band mit Songs vom aktuellen Studioalbum „Eskapist“ (2017). Innerhalb Ihrer Performance bedienen sich The Hirsch Effekt an einer bunten Farbpallette musikalischer Genres. Im Zentrum steht der Metal, wobei die Band intensiv in dessen Subgenres wie Progressive-, Tech-, Black- oder Sludgemetal eintaucht und um orchestrale sowie elektronische Elemente bereichert. Den Zuschauer erwartet eine energiegeladene Liveshow mit Songs und Anekdoten aus 10 Jahren The Hirsch Effekt.

www.thehirscheffekt.de

DI 11.09.2018

Konzert: 1000 GRAM (D / Indie-Rock)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Sind Gitarren die besseren Menschen? Auf jeden Fall sind sie Autofahrt, vorbeiziehende Wolken, Küsse, Drogen, Tränen, sie sind der Weg zurück aus dem Wald und die Stunden Umherirren in einer fremden Stadt. Und immer sind sie Erinnerung.
Das eröffnende Schrammeln von „It’s a shame about Ray“ der Lemonheads ist ganz klar ein Sommertag. Jede gebogene Saite bei Dinosaur Jr. ist eine Einstellung zum Leben, die kreisenden Akkorde von Buffalo Toms „Taillights Fade“ eine letzte Begegnung und die rasselnden Gitarren von Broken Social Scenes „Halfway Home“ der Höhepunkt einer Party im Schummerlicht.

Und wissen Sie, was merkwürdig ist? Ohne Mühe lässt sich jedes Lied der neuen Platte des internationalen Indie-Konsortiums 1000 Gram in diese Aufzählung einreihen. Zu „I like you“ sind wir seinerzeit in den Süden gefahren, mit offenem Fenster. Die surrenden elektrischen Gitarren von „Galloping breeze“ haben uns nachts in der U-Bahn vor dem Wahnsinn bewahrt. Das wie an einem Faden gezogene „Sleep all day“ mit der vertrauten Stimme von Moritz Lieberkühn wurde auf jedem entspannten Festival gespielt, auf dem wir je waren. Oder sein werden?

Wie kann das sein? „By all dreams necessary“ ist eine Platte, die wir längst besitzen und doch noch nie gehört haben. Sie ist Erinnerung und Hoffnung, schwirrt um uns herum wie ein längst vergessener Traum und stiftet uns zu Unfug an, den wir erst nächstes Jahr machen werden. Musik aus einer verlorenen Zeit, die noch vor uns liegt. Ein jauchzendes „Bald war alles besser“.

Derartige Musik können womöglich nur Menschen machen, die der Wind zusammengeführt hat: Der West-Berliner Halbschwede Moritz Lieberkühn (Gesang, Gitarre), der Finne Arne Braun (Gitarre), der Österreicher Paul Santner (Bass), der Schwede Alexander Simm (Gitarre) und der Deutsche Lukas Akintaya (Schlagzeug) sind 1000 Gram. Obwohl hier der Indie-Rock der Neunziger, Nuller und Zehner regiert, könnte das Gram im Bandnamen auch aus 1000 Gram- Parson-Songs stammen.

Aufgenommen wurde „By all dreams necessary“ unter der Obhut von Moses Schneider bei Ingo Krauss im Candy Bomber Studio.

Ach ja, eine Frage bleibt: Wie will man nicht sofort ein Album hören wollen, dessen Name eines der wunderbarsten Wortspiele seit Langem ist? Sehen Sie. Immerhin das weiß ich. Man will. Und muss.

www.1000gram.com

SA 15.09.2018

Konzert: Honig (D / Folk Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 17 AK 20

4 Jahre nach ihrem letzten Album und 3 Jahre nach ihrer letzten Tournee kehrt die Düsseldorfer Band HONIG nun endlich mit einem neuen Longplayer im Gepäck zurück. Im September & Oktober präsentieren sie ihre Songs auf ausgedehnter Tournee. Bis heute hat Stefan Honig unter seinem Nachnamen drei Alben veröffentlicht, die überwiegend folkbasiert waren, zuletzt aber einen Ensemblegedanken zunehmend mitdachten. Dieser wird nun auf dem vierten und neuen Honig- Album so konsequent umgesetzt wie noch nie. Erstmals basieren die neuen Songs nicht nur auf Honigs Akustikgitarrenakkorden und -Kompositionen, sondern sie sind ein Produkt eines vitalen Ensembles.

www.honigsongs.de

DI 18.09.2018

Konzert: Cassia (UK / Indierock)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Cassia sind Rob Ellis, Lou Cotterill und Jacob Leff. Ihr Look ist der einer britischen Indierock-Band. In ihrer Musik aber verbinden sie große Musikalität mit Einflüssen aus der ganzen Welt. Cassia haben ihren ganz eigenen Stil gefunden, der mit dem Begriff ‚Calypso-Flavoured Afro-Rock, ’ treffend beschrieben wird. Ihre Songs bieten eine raffinierte Balance aus dem typisch Britischen und dem eindeutig Exotischen.

In ihrer Heimat sind Cassia durch Radio 1 Playlisten, ausverkaufte Konzerte und Festivalauftritte beim Great Escape, Dot to Dot, Truck, Y-Not, Leeds & Reading längst keine Unbekannten mehr. Eine Europatour mit Auftritten in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz stand im letzten Jahr auf der Agenda.

www.facebook.com/wearecassia

FR 21.09.2018

Konzert: Anna Burch (USA / Indie Rock)

 

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12 AK 15 TICKETS

Im Februar 2018 erschien mit “Quit The Curse” das Debütalbum von Anna Burch via Heavenly Recordings. Auch wenn es das Erstlingswerk der Singer/Songwriterin aus Detroit ist, ist Burch keineswegs eine Unerfahrene, wenn es um Bühnenerfahrung geht. Sang sie doch bereits in Bands wie Frontier Ruckus sowie Failed Flowers und kann so aus einem großen, musikalischen Erfahrungsschatz schöpfen.

Nachdem die in Michigan aufgewachsene Musikerin genug Selbstbewusstsein gesammelt hatte, um eigene Songs zu schreiben, waren die Aufnahmen zu “Quit The Curse” nur der nächste logische Schritt. Oder wie Anna Burch es selbst sagt:

To me this album marks the end of an era of uncertainty. Writing songs about my emotional struggles helped me to work through some negative patterns in my personal life, while giving me the sense of creative agency I’d been searching for.

Die neun Songs auf dem Debütalbum erscheinen auf dem ersten Blick verspielt und süßlich und doch versteckt sich hinter den Texten ein düsteres, lyrisches Thema, das das Zusammenspiel zwischen Melancholie und Euphorie perfekt macht.

https://annaburchmusic.com

FR 28.09.2018

Konzert: Great News (NOR / Indierock, Dazepop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 10 AK 13 TICKETS

Great News ​aus Bergen sind sich bei der Beschreibung ihrer Songs und Sounds einig: ​Daze-Popdefiniert ihre Musik am besten. Das Trio um Even Kjelby (Gitarre & Gesang), Kim Åge Furuhaug (Drums) und Ole Kristian Einarsen (Bass) lässt in seinem Songwriting aufgeweckte Gitarren-Melodien auf unbefangene Bassläufe treffen. All das in einer shoegazigen Klanglandschaft und einer bereichernden Inspiration durch 80s-Rock-Größen wie ​Fleetwood Mac​ oder ​AC/DC​.

Für die drei jungen Norweger bilden ihre Musik und das gemeinsame Songwriting den zentralen Mittelpunkt in ihren Leben, um den sich alles Weitere mit weniger Relevanz bewegt. Zwischen unterbezahlten Jobs, um ihren Unterhalt zu sichern, und einer Gesellschaft, die die Karriere-Träume eines aufstrebenden Musikers oftmals belächelt, ziehen ​Great News die notwendige Kraft aus ihren Songs:

“​All our lives we've been reminded that we can't just waste our lives making music and working odd jobs without making enough money to make life sustainable. It’s not like we choose to work these jobs because we like to work for minimum wage, it’s the price we pay for the gift of doing what we dreamt of our entire lives. Because when we play together we feel alive, and if we get to touch just one person with our music the mission is complete.”

Ein Zustand, der durchaus nicht einfach zu meistern ist, aus dem die Band dennoch mit großer Motivation und einer klaren Botschaft hervorgeht, die ihrem Debütalbum innewohnt – ein Blick für das Schöne in Sachen, die zunächst als nicht perfekt erscheinen:

“​The recording of this album is an example of the imperfect being something wonderful. It’s recorded by us, produced by us as friends doing what we love. This album brings meaning to our lives, it has been a life changing experience. There are too many out there that don't start working/producing because they don't have this mic or this preamp and so on, our message is to just do it even if it isn't perfect in your ears. Remember to make music only for yourselves and your friends, don’t mind anyone else.”

DO 04.10.2018

Konzert: Veedel Kaztro (D / HipHop)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16,00 AK 20,00 TICKETS

Jeder kennt Frank und die Jungs. Es sind die Kumpel, die immer dann auf der Matte stehen, wenn man eigentlich all die dringenden Sachen erledigen wollte, die einem schon die ganze Woche im Nacken sitzen. Und die dann doch liegen bleiben, weil man wieder mit Frank und den Jungs um die Häuser zieht. Veedel Kaztro schlägt sich schon lange mit ihnen rum und obwohl sie nicht immer gut für ihn sind, liebt er sie. So gesehen, ist alles beim Alten und doch ist "Frank und die Jungs" anders als alle bisherigen Veedel Kaztro Platten.

Als Veezy Mitte Juli mit dem ICE nach Berlin reist schickt ihm Thilo Jacks, besser bekannt als Teka - visionärer Reggae-Producer, Off-Beat-Freigeist und Gründungsmitglied von Kitschkrieg - ein virtuelles "Hallo" und kurze Zeit später das erste Beatpaket. In Berlin angekommen macht Veedel sich auf den Weg zum Schlesi, wo Teka sein Studio hat. Als er sechs Tage (und Nächte) später wieder den Rhein quert hat er ein 11 Song starkes Album im Gepäck, das anders schmeckt und riecht als die "Büdchentapes". Statt knisterndem Bummtschack gibt es wolkige Synthies mit Dub-Geschmack, zwei Stepbeats und jede Menge Autotune. Was manchem Rapfan der älteren Schule als ultimativer Sündenfall gilt, ist für Veedel Kaztro eins von vielen künstlerischen Mitteln, die er nutzt um seine Musik so zu machen, wie er es für gut und spannend hält.

"Frank und die Jungs" ist eine Momentaufnahme. Geschrieben, aufgenommen und gemischt in nur 6 Tagen, zeigt es einen jungen Künstler, der sich gefunden hat und für den die Suche nach dem perfekten Rapsong damit in die nächste Runde geht. "Veedel Kaztro singt den Blues auf Autotune, perfekte Herbstmucke. Run it!" schreibt die Juice zur Single „Schulden“, dem ersten Vorboten des Albums "Frank und die Jungs"

www.facebook.com/VeedelK

DI 09.10.2018

Konzert: HÄXXAN (ISR / Power-Psych-Garage)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (wir geben den Spendenhut herum)

Kennt ihr schon HÄXXAN? Das Power-Psych-Garage-Trio aus Tel Aviv / Berlin hält seit der Veröffentlichung ihres s/t-Debüts Europa in Atem. Nach der ersten LP folgte ihre EP "Rodion" und jetzt haben sie beschlossen, mit ihrem zweiten Album "The Magnificent Planet Of Alien Vampiro Ii" einen trippy Ritt ins Weltall zu unternehmen! HÄXXAN sind eine Rakete, die jedes Mal abhebt, wenn die drei Bandmitglieder aufeinander treffen: los geht ein fuzzy Feuerwerk, das mitunter auch ganz schön psychedelisch klingen kann und manchmal sogar in 70s-Prog abdriftet. Dabei reißen sie wirklich jeden mit, den sie auf ihrem Weg (der scheinbar irgendwo ins Weltall führt, keine Ahnung, die haben jedenfalls verrückte Reisepläne mit ihrer Musik...) treffen. Sie haben da definitiv ihre ganz eigene Variante von Garagerock erschaffen, die gleichzeitig leicht und schwerelos wirkt, während sie auf die selbe Art so krass tight ist, wie die Connection zwischen einem Stoner und seinem Gras...

Ihr solltet jedenfalls fest damit rechnen, auf einer Liveshow in einem Pool aus eurem eigenen Schweiß nach Luft zu schnappen! Wenn die drei abgehen, gehen sie ab! Gelernt haben sie das von ihren Buddies Thee​ ​Oh​ ​Sees,​ ​Ty​ ​Segall,​ ​Meatbodies​ ​etc. mit denen sie schon durch Europa getourt sind.

www.facebook.com/xhaxxanx/

FR 12.10.2018

Lesung: FIL "Triumph des Chillens 2"

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 14,00 AK 18,00 TICKETS

In Kooperation mit KUZ unterwegs  

Nach dem großen Erfolg von "Triumph des Chillens" folgt nun schon wieder eine neue Show des gigantischen Fils : Triumph des Chillens 2 !

Noch gechillter als der erste Teil. Doppelt so gechillt. Weniger gut als "Triumph des Chillens 3", aber das wird es niemals geben. 

Wenn andere Liedermacher singen " Alles wird gut - irgendwie" oder sonst welchen Katzenkalenderkwatsch und Böhmermann das parodiert und dafür in einem türkischen Knast schmalschultrig verrecken muss, steht Fil erstmal noch gar nicht auf.

SO gechillt ist er. Wild gechillt. Ein Bild von gechillt.

Die alten Griechen hatten diesen Typen mit dem Fass. Diogenes. Er saß in seinem Fass oder davor. Und der andre hieß Syssiphos und war immer schwer am rollen. Und so in etwa - auf die heutige Zeit übertragen - müssen wir uns Fil vorstellen. Er ist dieser Vogel, der wir nicht sind, und am Ende des Tages vielleicht nicht mal unbedingt sein wollen, aber in 3000 Jahren werden die Menschen nicht sagen : "Diese Frau da, die 2017/18 den Pressetext zu " Triumph des Chillens 2" irgendwo in krude zusammengekürzter Form gelesen hat und dabei dachte : Hä, versteh ich nich, die ist echt ne interessante Figur". Nein. Sorry, Puppe, aber eben nicht das werden die Leute sagen, sondern sie werden sagen : "Fil. "

Und ihr könnt JETZT dabei sein, ihr könnt sein wie die alten Griechen, die damals an dem mit dem Fass vorbeigegangen sind. Ihr könnt der Stein sein, der immer wieder runterkugelt und dann unter Mühen wieder hochgerollt wird. Hell, ihr SEID dieser Stein.

DI 16.10.2018

Konzert: The Homesick (NL / Post-Punk, Indie)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (wir geben den Spendenhut herum)

Die Musik der Band The Homesick passt bestens in die Gegend, woher sie kommen: ihr Heimatort Dokkum liegt irgendwo einsam im friesischen, kalten Nirgendwo. Und so klingen sie auch: etwas unterkühlt und unnahbar. Es ist vielleicht diese Einsamkeit im Norden, die die Kreativität der drei damals noch sehr jungen Musiker angetrieben hat: 2013 entstand ihre erste EP "Television". Damit wurden sie von Subroutine Records bei einem lokalen Talentwettbewerb erkannt und mit ihrer ersten offiziellen EP "Twst Yr Wrst" beim Label unter Vertrag genommen.

Ihre erste Tour durch die Niederlande starteten The Homesick, da waren sie noch nicht mal alt genug, sich selbst ein Bier zu bestellen. Auf Festivals wie Incubate, Le Guess Who? Und Here Comes The Summer überzeugten sie mit ihren intensiven und einvernehmenden Liveshows. Es dauerte also nicht lang und man sprach von ihnen als einer der vielversprechendsten Underground-Act des Landes. Sie zogen sich in den kalten Norden zurück, um hier am heiß-ersehnten neuen Material zu arbeiten. 2017 folgte dann das Debüt-Album "Youth Hunt", ebenfalls auf Subroutine Records. Die Internationale Presse wurde schnell auf das selbstproduzierte Album voller lärmender und experimenteller Popsongs aufmerksam. In den Musikblogs The Quietus, Drowned in Sound und Louder Than War fanden sie große Unterstützer ihrer Musik.

Es folgte ein großartiges Jahr auf ihrer ersten Europa-Tour durch 15 Länder mit Einladungen zum SXSW und The Great Escape und die Ernennung zum Album des Jahres in den Niederlanden.  Im Herbst diesen Jahres machen sie sich wieder auf den Weg und schauen auch in Mainz vorbei. Ein Termin, den man sich definitiv nicht entgehen lassen sollte

https://de-de.facebook.com/TheHomesick/

MI 17.10.2018

Konzert: All The Luck In The World (IRL / Alternative-Folk)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 15,00 AK 19,00 TICKETS

Der VVK startet an allen bekannten VVK-Stellen am Fr 13.04.2018 um 10:00 Uhr.
Tickets bekommt ihr dann auch in unserem LYA-Ticketshop oder im café blumen.

Irisches Songwriter-Trio findet auf neuem Album ›A Blind Arcade‹ die perfekte Sound-Formel für seinen Alternative-Folk zwischen umwerfenden Klangwelten und für die Band typischer DIY-Ästhetik 

Die Geschichte der drei Freunde Neil Foot, Ben Connolly und Kelvin Barr aus den Städtchen Wicklow und Kildare im Osten Irlands reicht zurück bis in die gemeinsame Schulzeit, in der die drei ihre Liebe zum Geschichtenerzählen und Songschreiben entdeckten. 2011 gründeten sie ihre Band – und sind zu diesem Zeitpunkt gerade mal 19 Jahre alt. 

Ihre äußerst eigene Mischung aus Indie-DIY-Ästhetik, die Synthies, Strings, Bläsersektionen mit intimen Folk-Momenten zusammenbringt, findet sehr schnell internationale Beachtung: Ihre zu Hause in kompletter Eigenregie aufgenommene allererste Single ›Never‹ (vielen bekannt als Backgroundmusik für den Spot des Reiseportals Trivago) verkauft sich über iTunes weltweit 120.000 Mal und ebnete so den Weg für ihr 2014 hierzulande auf Haldern Pop erschienenes selbstbetiteltes Debut, das sie auf zahlreiche Festvials sowie drei Europatourneen als Headliner brachte. Heute leben alle drei Bandmitglieder in Berlin und bereiten aktuell die Veröffentlichung ihres zweiten Albums ›A Blind Arcade‹ vor, das Ende Februar 2018 via Finetunes/Rough Trade erscheinen wird und in jeder Hinsicht einen Quantensprung für die Band darstellt. 

Nachdem sie ihr Debut noch im abgelegenen Haus von Neil Foots Familie in den Bergen von Wicklow aufgenommen hatten, konzentrierten sich Foot, Connolly und Barr für die neuen Songs enorm darauf, eine einzigartige Soundlandschaft zu kreieren, die ihren Songs weitere Dimensionen hinzufügt. Hierfür bleiben sie zunächst in ihrer Heimat Irland und funktionieren einen vergessenen Holzschuppen zum Studio um, beginnen dort zu komponieren und die teils persönlichen, teils abstrakten Geschichten zu formen, die später zu ihren Songs werden sollen. Sie bauen sich eigene Instrumente, deren organische, akustische Sounds sie zu samplen beginnen, erweitern ihren Klangkosmos immens – und verlieren sich unvermeidbar mehr als einmal hoffnungslos in kleinsten Details. 

Indes: All diese neugewonnenen Erfahrungen zahlen sich bei den Aufnahmen des zweiten Albums ›A Blind Arcade‹ im Berliner Golden Retriever Studio mehr als aus: Das Soundkonzept und die daraus entstandenen Songs eröffnen völlig eigenständige Klangwelten, die sich ganz hervorragend zu einem konzeptionellen größeren Ganzen zusammenfügen. Das hört keineswegs bei der gemeinsamen Kreation und Aufnahme ihrer Lieder auf, sondern setzt sich in Artwork, Videos und dem gesamten Erscheinungsbild der Band fort. 

Eine Band zum Entdecken und Verlieben!

www.facebook.com/alltheluckintheworld

DO 18.10.2018

Konzert: COSBY (D / Pop, Indiepop, Synthpop)

Veranstaltung auf Facebook

Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 13 AK 16 TICKETS

Tickets bekommt ihr über den EVENTIM-Presale ab Mo 30.04.2018, 10 Uhr! Der reguläre VVK startet dann an allen bekannten VVK-Stellen am Mi 02.05.2018, 10 Uhr.

Was macht COSBY so besonders? Es ist vor allem der lässige Elektro-Pop, der vielseitige Einsatz von Synthies und anderen elektronischen Klangerzeugern, der funky Bass, das präzise Schlagzeug und natürlich die Signature-Stimme von Sängerin Marie Kobylka. Mit ihrem zweiten Album „Milestone“ melden sich Cosby zwei Jahre nach dem Erscheinen ihres Debütalbums „As Fast As We Can“ ganz stark zurück. Schon damit waren die Bayern ziemlich rasant unterwegs und erspielten europaweit Achtung mit diesem schwer greifbaren, pulsierenden Gemisch aus enger Freundschaft, Hook-Verliebtheit, Weltverbesserungsstreben und vertontem Tatendrang. Die vier scheuen keineswegs vor großformatigen Pop-Songs zurück, obwohl ihre Produktionen ganz klar auf DIY-Wurzeln basieren, ein gesunder, organischer Indie-Spirit ganz offensichtlich das Fundament und oberste Priorität für sie darstellt. Aus dieser Haltung heraus schreiben und spielen Cosby Songs wie „neue US-Superhits”, wie es der Bayerische Rundfunk einmal formulierte. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer vielleicht: Cosby kommen jetzt damit nach Mainz!

www.facebook.com/thisiscosby

FR 19.10.2018

Konzert: CHUCKAMUCK (D / Garage Rock)

 

Veranstaltung auf Facebook

Einlass 19:30 | Beginn 20:00 | Eintritt: VVK 12 AK 15 TICKETS

Präsentiert von:   

Eigentlich ist es eine klassische Rock‘n’Roll-Story. Gegründet von den Schulfreunden Oska Wald (Gitarre/Gesang), Jiles (Schlagzeug), und Lorenz O’Tool (Gitarre/ Gesang), wurden Chuckamuck schon als Teenager bei Staatsakt unter Vertrag genommen und produzierten 2009 ihre ersten Singles, 2011 die erste LP “Wild for Adventure”, und danach einen konstanten Strom von Eps. Dazu natürlich die Touren, der Rock n Roll Exzess, die zerstörten Hotelzimmer, alles Drum und Dran was man von einer jungen Rock n Roll Band im Rausch ihres ersten Erfolges erwartet. 2013 kam die zweite LP “Jiles”, 2014 die “Im Knast” EP und dann – Funkstille: eine nachdenkliche Pause.

Chuckamuck kennen sich mit der Rock n Roll Tradition aus. Eine Band, die sich im Spirit von Chuck Berry und nach einem Song von King Khan benannt hat, kann man nicht vorwerfen, mit der Geschichte ihres Genres nicht vertraut zu sein. What Would Neil Young Do? Die Jungs wussten genau was kommen musste: es war Zeit introspektiv zu werden und aufs Land zu ziehen. Es war Zeit sich selbst aufzunehmen, und das Resultat als “self-titled” Album zu veröffentlichen. Kurzum, es war Zeit für die dritte LP, welche im September 2017 auf dem Staatsakt-Label erschienen ist.

Nun gehen Chuckamuck wieder auf Tour – mit alten und auch ganz neuen, bisher unveröffentlichten Songs, unterwegs im neuen Van, mit neuem Bandmitglied Amit an Orgel und Bass. Dieses Spektakel sollte man sich nicht entgehen lassen!

www.chuckamuckband.com

SA 20.10.2018

Konzert: Jan Felix May & Band (Jazz, Elektro, Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 12,00 AK 15,00 TICKETS

Wenn das Publikum nach einem eineinhalbstündigen Konzert das Gefühl hat, es habe nur fünf Minuten gedauert, wenn der Zuschauerraum eingetaucht ist in eine ganz eigene Welt, in der alles Äußere, ähnlich wie im Kino, ausgeblendet wird und man in den Bann der Geschichten gezogen wird, die auf der Bühne erzählt werden, dann hat der Künstler alles richtig gemacht. Die Musik von Jan Felix May steckt voller kleiner und großer Überraschungen; man weiß nie, was als nächstes passiert und ahnt schon, dass es gleich wieder eine Wendung geben wird, um das Lied in eine ganz andere Richtung zu lenken.
Es ist fast unmöglich, ein Genre festzulegen, doch die Ursprünge liegen ohne Zweifel im Jazz. Damals noch als Schüler, studierte Jan Felix May als Jungstudent an der Hochschule für Musik in Mainz und fing direkt danach das Bachelorstudium an. Seit er mit drei Jahren das Klavier seines Vaters entdeckt hat, folgt der jetzt 24-jährige Pianist und Komponist seiner Leidenschaft. Er selbst nennt seine Musik “Jazz / Electro / Rock“, empfiehlt aber jedem sicherheitshalber, zu einem Konzert zu kommen, um das Ganze live zu erleben und sich ein eigenes Bild zu machen. Man hört selten einen Viervierteltakt – die Kompositionen sind alle stark von ungeraden Taktarten geprägt, die im Laufe des Programms immer extremer und komplizierter werden. Bei dieser Komplexität Musik zu schreiben, an die sich die Menschen nach dem Konzert erinnern und Melodien mitsummen können, ist kein einfaches Unterfangen, jedoch eins der größten musikalischen Ziele des Pianisten.
Seine Musik führte ihn zu Festivals wie dem Palatia Jazz Festival und Jazzclubs wie den Jazzkeller Frankfurt. 2016 wurde ihm beim 8. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis im Rahmen der Internationalen Jazzwoche Burghausen der Solistenpreis verliehen. Nach Aufnahmen im November letzten Jahres im Studio de Meudon in Paris wird am 5. Oktober 2018 das erste Album des Künstlers bei Deltamusic erscheinen, auf dem u.a. die norwegische Sängerin Torun Eriksen und der Synchronsprecher Christian Brückner (deutsche Stimme von Robert De Niro) zu hören sind. Die Wahl der Gaststars zeigt, was dem jungen Musiker wichtig ist: Vielseitigkeit und Innovation. Eine eigene Sprache und Klangwelt zu kreieren, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat, ist für ihn einer der Gründe dafür, auf die Bühne zu gehen und Musik zu machen.

Besetzung:
Lukas Roos – Gitarre
Eduardo Sabella – E-Bass
Julian Camargo – Drums / Electronics
Jan Felix May – Piano / Keyboards

http://www.janfelixmay.com/

DI 23.10.2018

Konzert: NEWMEN (D / Wave, Krautrock, Pop)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Aufgeräumte Eleganz und schillernde Seelenruhe: In diesem Ton beantworten NEWMEN die Frage nach der Originalität in der Postmoderne. »Soft Ware«, der zweite Longplayer und insgesamt vierte Release der Band aus Frankfurt am Main, serviert unaufgeregt komplexe Kompositionen zwischen Wave, Krautrock und Pop. In Zusammenarbeit mit dem Produzenten Elias Förster (Sea Moya, Still Parade) ist ein leichtgängiges Album entstanden, das beharrlich die Idee – oder die Illusion? – des Neuen umspielt. Retromanie und Neomanie, Analog und Digital, Rückwärts und Vorwärts – diese Platte lässt Gegensätze geradezu genüsslich verschwimmen und erschließt mit jedem ihrer 13 Tracks einen neuen Betrachtungswinkel.

Bemerkenswert unaufgeregt entlarvt das Quintett dabei die Taschenspielertricks moderner Konsumkultur, löst Etiketten ab und fügt der Wertschöpfungskette ein Glied hinzu, indem es die Mechanismen des Mainstreams im Tanzschritt ad absurdum führt. Nicht ohne ein Augenzwinkern haben NEWMEN ihr neues Album »Soft Ware« genannt – in Anspielung auf Form wie Inhalt der gegenwärtigen Zeit. Denn die »Soft Ware« ist immer auch die »softe Ware«, sprich: sanft, weich und zugleich irgendwie ungreifbar. Auch das Produkt Musik kann dieser Entwicklung nicht entfliehen. Paradox? Vielleicht. Aber aktueller denn je – und noch dazu ungemein faszinierend.

Dieses Gedankenspiel prägt den stilistischen Fingerabdruck der Platte, die durch ihre ironische Brechung in Inhalt wie Form ein faszinierendes Profil entwickelt: Eingängige Arrangements gehen mit schwerelos driftenden Instrumentaltracks eine innige Beziehung ein, in der NEWMEN ihre Leidenschaft für zeitgemäße Popmusik selbstbewusst ausleben. Das wiederholende Moment von NEU!, die Unmittelbarkeit der frühen KRAFTWERK, die Leichtigkeit von AIR – all das und noch viel mehr lässt sich auf »Soft Ware« bestaunen, einem Album, das es schafft, Intuition und Reflexion, Zeitgeist und Zeitlosigkeit zu einem mutigen Statement zu vereinen.

www.newmenband.com

 

DO 25.10.2018

Lesung: Wladimir Kaminer - Die Kreuzfahrer

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:30 Eintritt: VVK 19,00 TICKETS

Bestseller-Autor Wladimir Kaminer geht äußerst gerne an Deck: Kreuzfahrten sind für ihn nahezu eine Sucht. An Deck ist das Leben intensiv und ereignisreich, der Einblick in andere Kulturen kompakt. Was Kaminer an Bord erlebt, ist ein Buch wert, mindestens.
Das große Thema von Wladimir Kaminer ist die Tragödie des Lebens. Damit sorgt er dafür, dass man auch über die ernsten Dinge lachen kann. Und genau das ist Kaminer wichtig. Ebenso wichtig wie das Festhalten von besonderen Momenten für die Ewigkeit. Er sieht sich als Geschichtensammler und -jäger, was stets live zu spüren ist. Kaminer zaubert immer neue und unveröffentlichte Geschichten hervor, holt seine Gäste mit detaillierten Situationsbeschreibungen, viel Charme und intelligentem Humor ab und entführt sie in einen besonderen Abend – er nimmt alle Anwesenden mit auf eine Reise, egal ob an Deck oder im Kanzleramt. Dank der Spontanität und Improvisationskunst ist der Ausgang stets ungewiss, niemals vorhersehbar, aber immer einzigartig.

präsentiert vong:  

Veranstaltungsort: Haus der Jugend Mainz, Mitternachtsgasse 8, 55116 Mainz

http://www.wladimirkaminer.de/
https://www.hdj-mainz.de

SA 27.10.2018

Konzert: BLOND (D / Indie-Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 14 AK 17 TICKETS

Präsentiert von:   

Blond geben sich Mühe, das Trio ist fleißig und produktiv. Für ihre live Performance erfanden sie komplizierte Bühnentänze und eine interaktive Zwiesprache mit dem Publikum, vorgetragen in extravaganter Fashion. Als wäre das nicht genug, entwickelten sie auch noch neue Titel. 

Ein Arbeitsaufenthalt in einem Chemnitzer Tonstudio folgte fast zwangsläufig. Blond hat nun, mit Trendy, den von der wachsenden Fangemeinde sehnsüchtig erwarteten, neuen Tonträger vorgelegt. Diese CD entfaltet mit ihren sechs Titeln einen verstörenden Sog in eine Welt zwischen Indie-Club und Konzertmuschel auf der Strandpromenade. Menschen, die sich auf einem missglückten Abiball wohlfühlen, die mit Interesse beobachten, wie ein Lampionumzug von Rowdies überfallen wird, werden diesen Tonträger mögen und vielleicht sogar trendy finden.

DI 30.10.2018

Konzert: HEIM (D / Alternative Rock, Indie Rock)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (wir geben den Spendenhut herum)

Präsentiert von:  

SUPPORT: EUTERNASE

Wir leben in einer dunklen Zeit: einer Zeit, in der Heranwachsende es als das Höchste der Gefühle empfinden, auf irgendwelchen Festivals („Sponsored by Random-Lifestyle-Product“) mit Glitzerzeug im Gesicht zwischen Bier- und Frozen-Yogurt-Ständen durch den Matsch zu springen. Zu irgendeiner Band, die „ganz gut“ sein soll. Meinte zumindest Paul. Und zwischen all diesen Teens und Twens müssen dann Michael Shihrer, Denny Thasler und Florian Bauer stehen. Wobei, nein: Sie positionieren sich vorsichtshalber am Rand, mit verschränkten Armen und eingezogenen Köpfen, weichen Blicken aus und versuchen bloß nicht dazwischen zu geraten.

Es ist schon deprimierend. Dabei ist es doch eine der wenigen Dinosaur-Shows in Deutschland dieses Jahr. Und ja, klar, die hat man dann ja doch auch schon mindestens fünf Mal gesehen und muss man sich die überhaupt noch geben? Und deswegen extra auf dieses Festival fahren?

Ja, vielleicht schon. Denn so wie dort oben nun ein J Mascis sonisch-stoisch seinen wabernden Unsicherheiten Ausdruck verleiht, so machen auch diese drei Randgestalten Musik, und vielleicht kann man auch kaum anders Musik machen, wenn man diesen Spinnern (siehe oben) etwas entgegensetzen will.

Und das wollen auch diese drei Typen, die aus irgendwelchen Käffern in der bayrischen Provinz kommen, und die ihre Band HEIM genannt haben. 2015 haben Mike, Flo und Denny ihre erste selbstbetitelte Platte herausgebracht, straight-beckenschändende Drums, fuzzy, verspielt-bis-heavy Gitarren und ein treibend-harscher Bass.

Denny singt dann auch, ab und zu. Auch auf dem neuen Album, das Palm Beach heißt und im September bei Tapete Records erscheint. Über vieles ist er sich relativ sicher: „Ich glaube alles, was ich sage. Ich bleib‘ genau der, der ich bin.“ (aus dem wunderschönen Opener Nicht mehr da). Über anderes nicht so sicher, da geht es um Schwellen, Splitter und Risse. Mit einer vielbeschworenen Haltung, wie sie zuletzt für junge deutschsprachige Bands zum essenziellen Feature geworden zu sein scheint, müssen sich HEIM gar nicht lange aufhalten: „Das ist alles. Es lohnt sich nicht. Alles bleibt wie es schon immer war.“ (Nächstes Mal)

Trotzdem geht es weiter, zumindest die nächste halbe Stunde, in der die acht Songs auf Palm Beach melancholisch-melodische Gitarrenrockmomente à la – klar – Dinosaur Jr oder Built to Spill entfalten oder mit einer Heavyness alles kaputtreißen, was Bands wie Shellac übriggelassen haben.

In Form gebracht hat das Christian Bethge, der für HEIM prädestinierte unkonventionelle Kreativkopf, der das Album live im Mannheimer RAMA Tonstudio aufgenommen hat. Da knarzt und drückt es wie auf einem Touch-and-Go-Release aus den Neunzigern, da treffen sich Musiker und Produzent, die gemeinsame Vorstellungen von und gemeinsame Lust auf Sound haben: Keine Overdubs, keine Kompromisse.

Herausgekommen ist ein außergewöhnliches Album deutschsprachiger Gitarrenmusik des Jahres 2016. Live werden HEIM laut sein, sehr laut, diese stillen Typen vom Rand. Erahnen lässt sich das, wenn es zum eindringlichsten, traurigsten, krassesten Moment der Platte kommt (Im Keller): „Ein schwacher Mensch, der es verzweifelt versucht. Egal, was noch kommt. Die Ablehnung bleibt.“, schreit Denny da heraus. Auf derart großen Bühnen wie der eingangs erwähnten werden HEIM wohl kaum stattfinden. Und niemand wird sich dazu Glitzerzeug ins Gesicht schmieren. Stattdessen: HEIM. Im Keller. Wir leben in einer düsteren Zeit.

www.facebook.com/heimband/

FR 02.11.2018

Hi! Spencer (D / Indie-Rock, Pop-Punk)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 10 AK 13 TICKETS

Deutschsprachiger Indie-Punkrock mit Mut zur großen Geste, dem Herz auf der Zunge und Schweiß in den Augen.

Der Indiepunk-Fünfer aus Osnabrück arbeitet am neuen Album und legt mit namhafter Unterstützung durch das Label Uncle M im November 2017 mit den beiden Songs „Richtung Norden“ und „Klippen“ vor. 

Richtung Norden ist ein "Der Weg ist das Ziel"-Credo – tanzbar und eingängig mit einer großen Hook und mitreißenden Gitarren. Es geht um viel. Mit Klippen macht die Band die Schere auf und schneidet in eine neue Kerbe – es ist düster, melancholischer und härter. 

Im Hi! Spencer-Kosmos schwebt etwas mit, was größer ist als die Summe der Teile.

Das Geheimnis ist vielleicht das Zusammenspiel der Themen, vielleicht ist es aber auch diese unverschämte Catchyness, dieser Sound als Gitarren-gewordene Umarmung. 

Mit seiner Orkan-haften Stimme besingt Frontmann Sven Bensmann das Scheitern, das Wiederaufstehen und das Hoffen auf mehr. Es geht um Fernweh, um Orientierung und Aufbruch, manchmal auch um das große L-Wort. Zweitsänger und Gitarrist Malte reiht sich ein – beißend, fordernd.

Das ist der Stoff aus dem Bands entstehen und es gibt viele gute Gründe in einer Band zu spielen. 

Für Sven, Malte, Niklas, Jan und Janis von Hi! Spencer war es 2012 die logische Konsequenz aus der Frage: Was tun in den Monaten zwischen Zeltlager und Dorfkirmes?

In einer Scheune arbeiten sich die fünf Sandkastenfreunde an Coverversionen ab, schreiben eigene Songs, die Vorbilder: Jupiter Jones, Turbostaat, Biffy Clyro, Madsen – ein klassischer Jugendband-Werdegang eben.

Wäre da nicht das Feuer, das Brennen für mehr als Dorfdisco und Korn-Cola. 

In der Anfangszeit bestreiten sie ihren Weg durch Musik-Deutschland, wachsen, spielen und finden eine eigene Stimme. Das erste Album und Videos folgen.

Im Herbst 2016 veröffentlichen sie eine erfolgreiche EP, die allein auf Spotify mit über einer Viertel Millionen Klicks zu Buche schlägt. Ihre Single „Schalt mich ab“ sorgt in einigen Radio-Redaktionen für strahlende Gesichter und auf etlichen Clubshows und Festivals wie dem Open Flair für den richtigen Soundtrack beseelter Rock’n’Roll-Jugendträume.

SA 03.11.2018

Konzert: Dream Wife (UK / Indie Rock)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 16 AK 19 TICKETS

Präsentiert von:   

Tickets bekommt ihr an allen bekannten VVK-Stellen ab Fr 01.06.2018, 9 Uhr!

Dream Wife ist mehr als nur eine Band, Dream Wife ist ein Lebensweg. Das Trio um Rakel Mjöll (Vocals), Alice Go (Gitarre) und Bella Podpadec (Bass) erschafft mit ihren kantigen Riffs und powervollen Songs eine wundervolle Welt und jeder ist eingeladen.

Als Projekt im Rahmen ihres Studiums an der Kunsthochschule in Brighton gegründet – der Name war dabei als Kommentar zur Objektivierung der Frau in der Gesellschaft gedacht – wurden Dream Wife schnell zu einer der angesagtesten UK Underground Acts und gefeiert für ihre furiosen Liveshows und endlose Touren, die ihnen ausverkaufte Gigs in ganz UK und Einladungen auf internationale Festivals wie Iceland Airwaves, Roskilde, SXSW oder eben dem Reeperbahn Festival bescherten.

Schnell wurden auch andere Bands auf Dream Wife aufmerksam. So luden The Kills die Band Anfang des Jahres ein, sie auf einer Kalifornien Tour zu begleiten und zeigten sich schwer begeistert von der Präsenz der Newcomerinnen.
Mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum touren sie inzwischen weltweit und begeistern Musikliebhaber überall.

www.facebook.com/dreamwifedream/

DO 08.11.2018

Comedy: Tim Whelan (Stand-Up Comedy / Musik Comedy)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: FREI (wir geben den Spendenhut herum)

Geschliffene Witze, scharfe Pointen und feinste musikalische Exkursionen mit einem Hauch britischem Charme: Tim Whelan überzeugt mit all dem – und noch viel mehr! Ob mit Mikro in der Hand, singend am Klavier oder sich am Boden wälzend – wenn der aus Liverpool stammende Stand-Up-Comedian und ausgebildete Sänger seine so höchstamüsanten wie tiefsinnigen Alltagsbeobachtungen zum Besten gibt, holt er jedes Publikum auf seine Seite. Dabei erzählt er über sein Leben als Engländer in Deutschland, seine Faszination für die deutsche Sprache und den Quirligkeiten des Künstlerlebens. Stilsicher und virtuos greift er dazu auf Elemente aus Oper, Pop, Reggae und Klassik zurück und stellt auf einmalige Weise das Vergnügen und den Frust seines Alltags dar. Tim Whelan hat zuletzt an NDR Comedy Contest teilgenommen, war im Finale des NightWash Talent Award und tritt im Quatsch Comedy Club auf. Im Herbst 2018 ist er mit seinem Soloprogramm „Whelan verfügbar“ deutschlandweit unterwegs.

FR 09.11.2018

Konzert: Vincent Gross (CH / Pop-Schlager)

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Einlass: 18:00 Beginn: 19:00 Eintritt: VVK 21 TICKETS

Präsentiert von 

Tickets gibt es ab sofort an allen bekannten VVK-Stellen, in unserem Ticketshop auf www.schon-schoen.de oder im café blumen. Die VIP-AdOns findet ihr auf www.myticket.de

Einlass für Jugendliche unter 16 Jahren nur mit Einverständniserklärung und Personalausweiskopie eines Erziehungsberechtigten oder Vormundes. Einlass für Jugendliche unter 14 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder einer erziehungsbeauftragten Person über 18 mit "Muttizettel".

Dem 21-jährigen Basler muss das letzte Jahr wie ein Traum vorkommen: Anfang des Jahres brachte Vincent Gross seine Debütsingle „Rückenwind“ heraus, im Frühjahr war er als Support vom Teenie-Superstar Mike Singer unterwegs, es folgten unzählige TV-Auftritte, sein Hit „Du Du Du“ (Platz 3 der deutschen Airplay-Charts) und mehrere Auszeichnungen. Gekrönt wurde das Erfolgsjahr mit der ersten eigenen Tour. 2018 steht dem in Nichts nach! Mit seiner „Möwengold“-Tour zum gleichnamigen im Sommer erscheinenden Album wird Vincent Gross seine Fans, die er liebevoll die Vinner nennt, live mit jeder Menge Charme, Energie und Musikleidenschaft überzeugen. Der smarte Entertainer sorgt mit Gitarre, Piano und Loopstationen für den ganz eigenen Vincent-Sound. Seine positive Ausstrahlung und seine sanfte Stimme lassen Frauen jeden Alters dahinschmelzen. 

Das Besondere an einem Konzert von Vincent Gross: Für ihn ist jeder Fan ein VIP. Nach dem Konzert nimmt sich der sympathische Sänger Zeit für Fotos, Autogramme und einen kleinen Plausch.

Ein paar Kostproben gibt Vincent Gross als Support-Act bereits im April auf der Tour von Maite Kelly, die begeisterte Anhängerin des jungen talentierten Künstlers ist. Im November und Dezember zeigt der Vollblutmusiker dann sein gesamtes Repertoire und zelebriert seine Lebensfreude mit den Fans. 

 https://www.vincentgross.ch

FR 16.11.2018

Konzert: Moglebaum (D / Pop, Electronica)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 10 AK 13 TICKETS

Präsentiert von:  

Die fünfköpfige Band (Düsseldorf/Köln) verbindet elektronischen Clubsound mit akustischen Elementen und souligem Gesang. Moderne Popmusik und futuristische Beats, erdige Stolperdrums, Saxophon und ein uniques Sounddesign. Eine organische Mixtur, die es 2016 auf die #1 der Spotify Global Viral Charts geschafft hat. Ihre letzte Single “Raindrops” war mehrere Wochen ebenfalls auf #3 in Norwegen, #4 in den USA und UK der Viral Charts und erreichte über 1 millionen Streams.

Moglebaum haben 2018 neue Pläne. Neben einer neuen 7-Song-EP mit dem Titel “Grown Heart”, die im Januar 2018 beim US-amerikanischen Label „About to Shine“ erscheint, wird auch die Live- und Lichtshow (LAMPIRE) des Quintetts auf eine neue Stufe gehoben. Ihre charakteristischen LED Bäume erschaffen eine einzigartige Bühnenlandschaft. Diese zeigten sie bereits auf nationalen und internationelen Festivals wie zb. MS Dockville, Juicy Beats Festival, Reeperbahn Festival, C/O Pop Festival, Meadows in the Mountain (Bulgarien) und The Lost Party (Indien).

www.facebook.com/Moglebaum

DO 29.11.2018

Comedy: Stand-Up Comedy Night Mainz

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30
Eintritt: VVK ermäßigt: 11€ | AK ermäßigt: 14 € VVK normal: 14€ | AK normal: 17€ TICKETS

"Stand-up Comedy Night Mainz - Jochen Prang & Gäste

Stand-up Comedy erlebt gerade einen Boom in Deutschland. Überall gibt es Shows und Tausende Comedians bringen das Land zum Lachen! Endlich bekommt auch der Kulturclub schon schön seine eigene reine Stand-up Comedy Night!

Aber Vorsicht: Diese Show ist wild, radikal und bissig! Stand-up Comedy wie sie sein sollte. Aus dem Herz, über die Schnauze, voll auf die Zwölf!

Die einzelnen grandiosen Teilnehmer geben wir in den nächsten Tagen noch bekannt!

DI 04.12.2018

Konzert: Death Machine (DK / Folk Rock)

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Einlass: 20:30 Beginn: 21:30 Eintritt: frei (wir geben den Spendenhut herum)

Die Geschichte von Death Maschine beginnt mit einer echt beschissenen Woche im Leben des Leadsängers Jesper Mortensen. Seine Freundin verlässt ihn, seine alte Band löst sich auf und er wird in seinem Job gefeuert. Aber anstatt zusammenzubrechen, kanalisiert Jesper die Wut und Verzweiflung in seinem ersten Set an Songs und folgt dabei dem Dogma, dass jeder Song innerhalb von 8 Stunden fertiggestellt sein muss. Besonders der dänische nationale Radiosender P6 und die Alternative Charts von P3 empfangen die Single „Become the Dead“ mit offenen Armen.

Was am Anfang ein reines Soloprojekt von Jesper war, hat sich in der Zwischenzeit zu einer echten Band entwickelt. Death Machine wird dabei von den Producern Jacob Bellens und Vinnie Who gefördert. Das Ergebnis ist das Album „Cocoon“, das am 29. April erschienen ist. Der dänische Nationalsenders P6 spielt nicht nur den Titelsong des Albums sondern auch den Song „Bleak“ mittlerweile auf und ab. Die Band hat eine große Fanbase entwickelt, zu der auch
Musikerkollegen wie Mikael Simpson und Jens Unmack gehören.

Der Versuch, Grandioses mit Nähe zu verbinden, macht Death Machine aus. Was sie inspiriert, sind einerseits die traditionelle amerikanische Folkmusik als auch die synthetischen Sounds der 80er. Jespers ganz persönlicher Stil, wie er Lyrics und Songs schreibt, ist absolut ehrlich und autenthisch. Songs die sich wie cineastische und verlassene, futuristische Landschaften anhören, zeigen seine ganz persönliche Faszination für das Universum, dessen Unfassbarkeit und Rätselhaftigkeit.

Die Musik von Death Machine ist eine Mischung aus traditionellem Folk, akustischen Elementen und alten Synthesizern, die dann doch den Ton angeben. Wesentliche musikalische Einflüsse sind zum Beispiel Neil Yoga, Bon Iver oder auch der Blade Runner Soundtrack von Vangelis.

www.facebook.com/Deathmachinecph/

MI 10.04.2019

Konzert: Bonaparte (D / Indie Rock, Punk)

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Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 Eintritt: VVK 20 TICKETS

Am 13.07.2018 erscheint die neue Bonaparte-Single »Das Lied vom Tod«. Auf der Suche nach musikalischer Leidenschaft und neuen Erfahrungen wurde Bonaparte an der afrikanischen Elfenbeinküste fündig. Im dortigen Abidjan entstand ein fiebriges Amalgam aus westlichen und afrikanischen Einflüssen. Neben diesen Sounds fällt sofort noch etwas anderes auf: Tobias Jundt alias Bonaparte singt erstmals auf Deutsch. »Über die Jahre hatte ich immer mal wieder auf Deutsch geschrieben«, sagt er, »aber keiner dieser Songs passte bislang auf eine meiner Platten.« Nun aber hätten sich die deutschen Texte förmlich aufgedrängt und werden Anfang 2019 auf einem neuen, zur Hälfte in Abidjan und Berlin produzierten Album erscheinen.

Mit neuen und alten Songs sowie neuer Show tourt er dann unter dem Motto “Zurück nach Abidjan” im April 2019 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das letzte Konzert wird dort stattfinden, wo alles begann: in Abidjan.